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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

14. Dezember 2012 5 14 /12 /Dezember /2012 10:50

Unter der Wende verstehen wir ja seit 1989 und bis heute den Zusammenbruch des Ostblocks im Allgemeinen und das Ende der DDR. Zuvor hatte dieses Wort "Wende" jedoch eine andere Bedeutung: Die CDU/CSU bezeichnete damit ihre Machtübernahme im Herbst 1982, als die FDP ihren Koalitionspartner wechselte und zusammen mit der CDU/CSU den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt absägte und statt seiner Helmut Kohl auf den Sessel des obersten Befehlsempfängers der USA in Deutschland hievte den, wir als Birne noch heute in unangenehmer Erinnerung haben. Damit wurde eine Entwicklung eingeleitet, deren Ergebnisse wir heute sehen.

Zille_Trockenwohner_blog.jpg
Es gibt heute wieder mehr und mehr Leute, denen es nicht mehr viel besser geht als Friedrich Zilles "Trockenwohnern"

     1998 gab es nach 16 Jahren Verkohlung durch Birne und Konsorten dann große Hoffnung, die jedoch bitter enttäuscht wurde. Die rot-grüne Koalition mit Alf-Gerhard Schröder als Bundeskasper, machte genau so weiter wie die CDU/CSU-FDP-Junta. Über das, was wir jetzt da in Berlin sitzen haben, unseren sprechenden Bundes-Hosenanzug mit alternativloser Jasage- und Abnickfunktion, wollen wir erst gar nicht reden.

     Tatsache ist, dass es jetzt im Herbst 30 Jahre waren, dass bei uns die soziale Marktwirtschaft beendet und durch den Turbokapitalismus aka Neoliberalismus ersetzt wurde. Zeit also, sich einmal ein paar Gedanken zu machen, was sich seither getan hat. Gerade fand ich auf Stern Online einen Artikel darüber, dass die Mittelschicht immer mehr schwindet, immer mehr Menschen in die Armut abrutschen, die Bevölkerung also verelendet.

   Lebensstandard ist - abgesehen davon, dass die Arbeiter ihre Teilhabe natürlich auch einfordern müssen - die Folge von Produktivität. Das lässt sich leicht nachvollziehen: Weil es zu Kaisers Zeiten noch keine so leistungsfähigen Maschinen und Produktionsverfahren gab, konnte der Lebensstandard der Arbeiter auch nicht so hoch sein wie heute, obwohl sie sich durch Gewerkschaftsarbeit und Streiks bereits einiges erkämpft hatten. Über den Zeitraum bis in die 80er Jahre betrachtet, kann man beobachten, dass mit der Produktivität auch der Lebensstandard stieg.

  Tatsächlich hätte mit der steigenden Produktivität - die man nicht zuletzt auch daran ablesen kann, dass wir praktisch immer Wirtschaftswachstum haben - auch der Lebensstandard weiter steigen müssen. Aber das tat er nicht. Im Gegenteil: Wir sollen immer mehr arbeiten und mit immer weniger Lohn zufrieden sein. Der gewaltige Zuwachs an Produktivität seit den 70er, 80er Jahren nutzt allen möglichen Leuten, nur nicht denen, die sie ermöglichen.

  Selbst wenn man das System, dass dahinter steckt, nicht kennt und nicht versteht, sollte einem auffallen, dass bei der ganzen Sache etwas faul sein muss. Politiker und Arbeitgeber erzählen alles mögliche komplizierte Zeug über Globalisierung, Standortbedingungen und weiß der Herr was noch alles. Vergesst es! Der ganze Schmus dient lediglich dazu, uns Sand in die Augen zu streuen und von der einfachen Tatsache abzulenken, dass jemand, der arbeitet, auch etwas dafür bekommen muss und auch mehr bekommen muss, wenn er ständig mehr und besser arbeitet. Und dass wir das tun sieht man ja schließlich an unserem Wirtschaftswachstum und all den Aufschwüngen, die nur komischerweise nie bei den Leuten ankommen, die sie erarbeiten.

  Der Grund für Sozialabbau und Lohndumping ist natürlich Geldmangel. Um zu verstehen, wo der herkommt, muss man verstehen, was Geld ist, wie es funktioniert bzw. funktionieren sollte und wie es benutzt wird, um einige Leute immer reicher und die meisten immer ärmer zu machen. Da man das herrschende Finanzsystem aber nicht von heute auf morgen abschaffen und durch ein vernüftigeres ersetzen kann, sollte man sich auch Gedanken machen, wie man als Einzelner für sich selbst die Abzocke an möglichst vielen Stellen umgehen und so seinen eigenen Lebensstandard und seine eigene Lebensqualität auf der Stelle und nachhaltig verbessern kann. Das bekommt man hin, wenn man anfängt selbst zu denken und sich zu trauen, auch einmal etwas selbst und eigenverantwortlich für sich selbst und die Seinen zu machen. Kurz, indem man beginnt, den Selbstversorgergedanken zu denken und zu leben.                                   

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10. Dezember 2012 1 10 /12 /Dezember /2012 17:28

Mein Leser kritisch-konstruktiv weist mich in einem Kommentar zu meinem Hinweis auf die Petition gegen das Glühbirnenverbot auf seine eigene Petition für Östereich hin: pro-gluehbirne.at - Initiative zur Wieder-Legalisierung der Glühbirne.

  Also, liebe Leser (nicht nur) aus Österreich, besucht die Seite und zeichnet die Petition!

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8. Dezember 2012 6 08 /12 /Dezember /2012 11:45

Gerade wird auf Campact darüber gebarmt, dass unser Bundesvizekasperle Fips Rösler den "Klimagipfel" in Doha scheitern lassen würde. Sie möchten, dass unsere Reichsobernanny, das Merkel den ungezogenen Bub zurückpfeift. Natürlich finde ich den Kerl nur bestenfalls putzig, aber wenn er den Klima-Ablasspredigern eine Blamage einfährt, bekommt er doch von mir ein dickes Bussi - aber nur ein  virtuelles... :-)

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8. Dezember 2012 6 08 /12 /Dezember /2012 00:01

Den meisten von uns stinkt dieses lächerliche Glühlampenverbot, dessen tatsächlicher Zweck gar nicht der vorgeschobene, genauso lächerliche "Klimaschutz" ist, sondern reine Geldschneiderei der Leuchtmittelhersteller. Daher sollten wir auch klare Position beziehen und die Petition auf GoPetition unterzeichnen:

Pro Glühbirnen Petition | GoPetition

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6. Dezember 2012 4 06 /12 /Dezember /2012 19:38

Jedes fünfte Auto fällt derzeit beim TÜV durch, so steht es laut Spiegel Online im TÜV-Report 2013. Mit auf der Hitliste der schwerwiegenden Mängel: Die Beleuchtung. Und der TÜV-Geschäftsführer  Klaus Brüggemann.  wundert sich auch noch darüber: "Die über Jahre konstant hohen Mängelraten an der Beleuchtung sind erstaunlich."

   Jeder mit einem bisschen Hirnschmalz fragt sich da doch: Ist der Mann tatsächlich so ein Kurzdenker, will er nicht sagen, was Sache ist oder darf er das nicht? Es liegt doch auf der Hand: Früher kostete ein Scheinwerferbirnchen ein paar Mark, war an jeder Tanke vorrätig und mit wenigen Handgriffen ausgetauscht. Merkte man, dass man einäugig fuhr, konnte man den Mangel an der nächsten Tankstelle umgehend selbst beseitigen.

   Und heute? Naja, die supertollen Xenon-Lampen mit ihrem eklig kalten Licht kosten gerne mal an die 100 Euro und zum Austausch kommt man nur mit Messer und Gabel dran, will man nicht erst den Motor ausbauen. Wundert sich da jemand noch darüber, dass - zumal überall die Kohle knapp ist - unter diesen Umständen einfach mal bis auf weiteres einäugig weitergefahren wird?

   Und die anderen Mängel? Naja, die Kohle ist wie gesagt knapp und Reparaturen sind teuer; ohne Auto geht es meist nicht. Da wird dann halt mit dem Schlitten weitergegurkt, auch wenn der Auspuff am Boden schleift und die Eisen der nicht mehr vorhandenen Bremsbeläge auf den Bremsscheiben knirschen.

   Also, lieber Onkel-Autodokter vom Dampfkessel-Überwachungsverein: Wenn Du nicht sagen willst oder darfst, was konkret Sache ist, halte besser den Mund, wenn Du nicht vor allen (auch nur ein wenig denkenden) Leuten als Vollpfosten dastehen willt!

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Published by Fokko - in Auto
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28. November 2012 3 28 /11 /November /2012 10:25

  Strom aus regenerativen Quellen zu gewinnen, war zunächst etwas, das den Energie-Multis gar nicht gefiel: Wind, Sonne und Co. lassen sich nämlich wunderbar regional und lokal nutzen, so dass Kommunen, Privatleute und Kleinanleger daran verdienen und das Geld in der Region bleibt. Großkraftwerke und Hochspannungsnetze zur überregionalen Verteiliung werden dann überflüssig - und damit das ganze Geschäft der Stromriesen.

   Zunächst verharrten die großen Energieversorger (zumindest scheinbar) in Schockstarre und ignorierten die Entwicklung. Dann kamen sie auf den Trichter, dass man ja auch die nachhaltige Stromerzeugung zentralisieren, die Verteilung über die überregionalen Netze der Stromriesen beibehalten, so das Oligopol auf den Strom (weitestgehend) behalten und auch mit den regenerativen Energiequellen weiterhin Kohle satt abgreifen könne. Den dafür nötigen Neubau von Höchst- und Hochspannungstrassen soll natürlich der kleine Mann bezahlen - unter dem Tarnwort "Energiewende". Nun gibt es Probleme, die unsäglichen Offshore-Windparks, mit denen man derzeit die Norsee zupflastert, ans Netz zu bringen. Das kann teuer werden und die fälligen Entschädigungszahlungen, darf dann wie ich gerade auf SPON lese der Verbraucher bezahlen

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26. November 2012 1 26 /11 /November /2012 20:37

Ruebengeist01 rendering01

   Der Monat von Samhain, der nachdenkliche Totenmonat November ist ja nun fast vorrüber und der Advent steht vor der Tür. Trotzdem habe ich letzte Woche noch einmal mit einem Samhain-Thema experimentiert und diesen Rübengeist in Blender gebaut.

       Für diejenigen, die sich für 3D-Modelle interessieren: Der Rübengeist wurde mit Cycles (seit einiger Zeit als Alternative zum herkömmlichen Blender-Renderer in Blender enthalten) gerendert. Für das Material der Rübe habe ich eine Mischung aus einem transparenten, einem transluzenten und deinem diffusen Shader verwendet; die Kerzenflamme ist mit dem Emmission-Shader versehen.

   Auf meinem Fantasy-Blog gibt es übrigens ein Bild mit einer nächtlichen Szene, bei der ich neben ein paar Laternen und erleuchterten Fenstern, diesen Rübengeist als Lichtquelle verwendet habe.

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4. November 2012 7 04 /11 /November /2012 09:05

Wie ich gerade auf Spiegel Online las, hat es Bettina Wulff tatsächlich geschafft, Google dazu zu bringen, Suchresultate zu löschen, die mit ihrer angeblichen Rotlicht-Vergangenheit zusammenhängen. Ich will ja gerne glauben, dass unsere Ex First Lady keine käufliche Dame war. Aber Behauptungen hierzu, auch wenn sie falsch sind, sind nun einmal freie zugängliche Informationen. Und auf die zugreifen zu können, darauf haben wir einen grundgesetzlichen Anspruch.

   Sicherlich ist es für die bessere Hälfte unseres davongejagten ehemaligen Bundesgrüßaugust peinlich, wenn sie im Zusammenhang mit Puffs und Luden im Internet gefunden werden kann. Es ist auch ihr gutes Recht, gegen solche Behauptungen vorzugehen und ihre Entfernung aus dem Netz gerichtlich zu erstreiten. Solange diese Sachen dort jedoch stehen, müssen sie auch gefunden werden können. Wie soll ich mir denn selbst eine Meinung über den Wahrheitsgehalt bilden können, wenn ich die Behauptungen gar nicht kenne?      

   Besonders sauer stößt mir dabei übrigens auch auf, dass es wieder einmal der scheinheilige Google ist, der hier gutmenschlich-nannystaatlich agiert. Ja, genau der, der uns immer wieder Informationen "aus rechtlichen Gründen" vorenthält und uns dies auch noch höhnisch mitteilt. Natürlich ist es im Grunde auch Googles gutes Recht, zu zeigen was er für seiner Sache dienlich hält. Aber dann soll bitte auch über jeder Ergebnisseite stehen: "Sie finden hier nur solche Informationen, die politisch korrekt sind bzw. unseren geschäftlichen Interessen nicht zuwiderlaufen."  

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1. November 2012 4 01 /11 /November /2012 12:01

Drahthaar Magyar Vizsla Laszlo

   Vor nunmehr auch schon wieder fast vier Monaten kam Lászlò zu uns, der kleine Kurzhaar-Drahthaar-Magyar-Vizla, um die Nachfolge unseres guten, alten, unvergesslichen Alfons anzutreten. Wie man auf dem Bild sieht, hat sich aus dem kleinen Hungerhaken mit seinen nicht viel mehr als drei Kilogramm schon ein ganz ordentlicher Junghund entwickelt. Die Rippen sind - wie sich das gehört - zu fühlen, aber nicht mehr zu sehen. Schlank ist er aber immer noch - das Windhunderbe des Vizsla eben. Wie man auf dem Bild sehen kann, scheint sich der Drahthaaranteil durchzusetzen. Dazu hat der liebe László auch schon einen ganz ansehnlichen Bart, der wohl der Hauptgrund dafür ist, dass die Leute finden, er sehe "putzig" aus.

  Übrigens steht László auf dem Bild hier auf der selben Bank, auf der ich ihn für den oben verlinkten Artikel geknipst habe, damit man eine gewissen Vergleich seiner jetzigen Größe zu der von damals hat. Wie man sieht, ist er gerade einmal hinten höher als vorne, wie das bei jungen Hunden ab und zu vorkommt (und auch umgekehrt). Wenn seine Vorderläufe nachgezogen haben, wird er wohl schon bald die Mindestgröße für einen Vizla-Rüden erreicht haben.

  Und natürlich hält der Kleine die ganze Familie auf Trab. Wie gut, dass wir allerhand Leute sind und so praktisch immer jemand für ihn Zeit hat. Schließlich ist ein Vizsla ein sehr menschenbezogener Hund, der problematisch werden kann, wenn man sich nicht genug mit ihm beschäftigt.   

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29. Oktober 2012 1 29 /10 /Oktober /2012 20:20

Zu Allerheiligen und seinem Vorabend Samhain oder Halloween gehören natürlich Rübengeister bzw. ihr aus Amerika importiertes Surrogat, die Halloween-Kürbisse. Wer die Dinger nicht jedes Jahr neu schnitzen und jeden Abend händisch anzünden will, kann sich verhältnismäßig leicht eine vollautomatische und dauerhafte Version der keltischen Grusel-Laterne basteln.

    Ein paar Hintergründe und einige meiner eigenen Gedanken zu Samhain, Kürbissen und Rübengeistern samt einer Anleitung, wie man sich zünftige Ruabagoischdr - wie die Dinger auf gut Schwäbisch heißen - schnitzt, darüber gab es ja schon letztes Jahr hier auf meinem Blog einen Artikel. Dieses Jahr soll es daher um eine technisierte Version gehen, nämlich um den elektrischen Mehrweg-Rübengeist System Fokko.

Elektro-Ruebengeist01

Die wichtigsten Materialien und Utensilien für den Korpus des Mehrweg-Rübengeistes: Farbe, Pinsel, ein bauchiges Glas, Klebeband und ein Cutter.

 

   Zur Arbeit, die das Rübengeist schnitzen macht, kommt jedes Jahr auch noch der Stress, sich die dafür notwendigen Rüben zu beschaffen. Futterrüben sind besonders schwer aufzutreiben, weil sie praktisch komplett durch den Futtermais verdrängt wurden, dessen Anbau sich wesentlich besser mechanisieren lässt. Und auch die zwar kleineren, aber zur Not ebenfalls verwendbaren Zuckerrüben werden nicht überall angebaut. Außerdem sind Rübengeister nicht lange haltbar; bei mir sind sie bis zum ersten Advent - so lange zünde ich meine jedes Jahr (wenn ich es nicht vergesse) allabendlich an - immer schon ziemlich verfallen. Von den Kürbissen ganz zu schweigen, die zeigen schon nach Tagen deutliche Degenerationserscheinungen.

Elektro-Ruebengeist02

Klebeband für Augen, Nase und Mund aufgeklebt

 

  Die Idee zu einem Mehrweg-Rübengeist schlich mir daher schon länger im Hinterkopf herum. Die Frage war jedoch: Aus welchem Material soll das Ding sein? Holz oder Ton bieten sich natürlich an, denn damit kann man natürlich die äußere Form sehr gut gestalten und einer Rübe nachempfinden. Auch das Anbringen der Öffnungen für Augen, Nase und Mund ist bei diesen Werkstoffen kein wirkliches Problem. DerNnachteil bei einem solchen Rübengeist wäre jedoch, dass er nicht durchscheint. Ein Rübengeist soll ja eigentlich nicht nur aus den Öffnungen leuchten, sondern im Ganzen rötlich schimmern.

Elektro-Ruebengeist03

Hier sind bereits die Öffnungen für Augen, Nase und Mund grob abgeklebt. Wer will kann es so lassen...

 

Der eigentliche Rübengeist

  Daher kam ich irgendwann auf die Idee, einfach ein möglichst großes, möglichst bauchiges Glas zu verwenden und dieses einfach anzumalen, nachdem ich die erforderlichen Öffnungen abgeklebt hatte. Zudem eignet sich der Deckel eines solchen Glases auch gut als "Chassis" für das elektrische Innenleben.

   Ein Problem, das ich noch nicht wirklich gelöst habe, ist die Farbe dafür: Für den hier abgebildeten Versuch habe ich ganz gewöhnlichen wasserbasierten Kunstharz-Lack aus dem Baumarkt verwendet. Das Problem dabei ist, dass dieser nicht so besonders auf dem Glas hält. Deswegen ist das hier gezeigte Exemplar auch etwas verunglückt: Beim Abziehen des Klebebandes löste sich zwischen Mund und Nase ein Stück Farbe, so dass ich freihändig mit dem Pinsel nachhelfen musste. Daher ist der gezeigte Rübengeist auch noch nicht optimal. Möglicherweise hätte ich aber auch nur mit dem Abziehen noch eine Weile warten sollen, denn die Farbe, die drangeblieben ist, hält mittlerweile recht gut.

   Ich will noch eine zweites Exemplar machen und mir dafür eine geeignete Farbe in einem ordentlichen Farbenfachgeschäft besorgen. Ich hoffe, dass es damit dann besser klappt. Den Artikel stelle ich aber schon heute hier ein, da ja übermorgen bereits Haloween ist.

Elektro-Ruebengeist04

... man kann aber auch noch ein wenig Feinarbeit machen und etwa wie hier den Mund einwenig besser ausarbeiten. Leider hat das bei diesem Exmeplar nichts gebracht, weil die Farbe nicht gescheit gehalten hat.

 

   Man sucht sich also ein passendes Glas und klebt - so wie in der zweiten Abbildung zu sehen - Augen-, Nasen- und Mundpartie grob mit Klebenband ab. Dann nimmt man einen Cutter und schneidet das ganze so zurecht wie man es in der dritten Abbildung sieht. Wer will, kann dann noch ein paar Feinheiten anbringen wie etwa die Zähne in der Abbildung hier. Präzisionsfanatiker können die Teile natürlich auch aus Klebefolie á la d-c-fix machen. In diesem Falle kann man zunächst alles exakt auf dem Abdeckpapier auf der Rückseite aufzeichen und fein säuberlich mit einer Schere (oder auch wieder mit dem Cutter) ausschnibbeln und dann aufkleben.

   Dann pinselt man das Ganze an. Ich habe das Glas vorher noch mit Verdünner entfettet - vielleicht ist ja auch hierbei etwas schiefgegangen was dann der Grund dafür war, dass sich das bereits erwähnte Stück Farbe gelöst hat. Ein Maler hat mir übrigens einmal gesagt, man müsse Abklebungen entfernen, so lange die Farbe noch frisch ist, da sie sonst an den Rändern der Abklebungebn splittern würde. Das habe ich mich allerdings nicht getraut - und das Splittern war ja auch nicht mein Problem.

   Wenn die Farbe trocken ist und die Abklebungen entfernt sind, ist der eigentliche Rübengeist fertig. Man könnte ihn wohl auch ohne die im Folgenden beschriebene Elektrik verwenden und einfach wie bei einem Windlicht ein Teelicht hineinstellen.       

Das elektrische Innenleben

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Die elektrische Beleuchtung habe ich auf die Unterseite des Deckels montiert

 

   Die Elektrik montiert man auf die Unterseite des Deckels,  so wie das in der Abbildung zu sehen ist. Ich habe ein 12-V-10-W-Halogenlämpchen mit einer Keramikfassung verwendet. Die Anschlusskäbelchen dieser Fassung habe ich einfach unter die Keramiklemme geklemmt, die sie mit dem Zuleitungskabel  (aus Lautsprecher-Litze) verbindet. Auf diese Weise hängt das Birnchen etwa in der Mitte des Deckels und man kann seine Höhe ein wenig varrieren.

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Die aufgeschraubte Blechlasche dient als Zugentlastung für das Kabel

 

   Die Keramikklemma kann man mit einer Blechschraube am Deckel befestigen; zur Not tut's auch ein Holz- oder eine Spanplattenschraube (Spax). Auf der Außenseite habe ich noch eine kleine Blechlasche als Zugentlastung für das Zuleitungskabel aufgechraubt. Da die Schraube der Lüsterklemme oben aus dem Deckel herausschaut, sollte man sie mit einem aufgedrehten Stückchen Kork oder etwas ähnlichem entschärfen. Natürlich kann anstelle der Blechschrauben auch passende kleine Maschinenschrauben und Muttern verwenden.

Elektro-Ruebengeist07

Fokkos elektrischer Mehrweg-Rübengeist in Betrieb

 

   Betrieben wird der Rübengeist mit einem passenden Netzteil. Dieses wiederum steckt man in eine der käuflichen Steckdosenschaltuhren, dann braucht man nicht immer daran zu denken, die Bleuchtung ein- und auszuschalten. Wichtig ist, dass Stromanschluss, Netzteil und Schaltuhr an einer Stelle untergebracht werden, wo sie vor Nässe geschützt sind. Wenn man das Zueleitungskabel lang genug macht, kann man diese Teile, die ja mit 230 Volt betrieben werden, auch im Innern des Hauses unterbringen.

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Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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