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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

8. Februar 2015 7 08 /02 /Februar /2015 17:27

Im Herbst wird immer gefragt, wie wohl der kommende Winter werde. Es gibt da ein paar grobe Regeln, die oft zutreffen, wie etwa die vom feuchtwarmen September, dem ein milder und der vom "milden und feinen" Oktober, dem ein strenger Winter folgen soll. Oft jedoch fehlen solche deutlichen Signale und es lässt sich wenig sagen. Ist der Winter aber erst einmal im Gange, kann man zunehmend mehr über seinen weiteren Verlauf sagen.

Winter20142015

Neulich geknipts: Unser Gäu im Winterkleid

 "Wenn bis Dreikönig kommt kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter" scheint zum Beispiel eine Regel zu sein, mit der man ab Weihnachten (mitthilfe der 16-Tage-Voraussage) so langsam abschätzen kann, was aus dem Winter noch werden will. Man kann nach meinem Dafürhalten diesen Spruch nämlich dahingehend verallgemeinern, dass die Wintereinbrüche bis Dreikönig eine Art Vorschau auf den Rest des Winters sind, also nicht nur zeigen ob ein Winter kommt, sonder auch, wie er etwa wird.

  Dieses Jahr etwa hatten wir lediglich einen kleinen Wintereinbruch an Weihnachten, dem der derzeit stattfindende "Miniwinter" entspricht, dessen etwas mehr als nur leichtem Schneefall, von unserern "Qualitätsmedien" auch gleich wieder das Prädikat "Schneechaos" verliehen wurde. Dieser 2014/2015er Winter, als den ich die derzeitige Periode ansehe, kam dann zwar etwas verzögert, aber doch einigermaßen "programmgemäß" nach Fabian-Sebastian, wo bekanntlich der "rechte Winter" anfangen soll. Vielmehr wird da meiner Ansicht nach aber auch nicht kommen.

Und wie sah es in der Vergangenheit aus?

  Der recht knackige Winter 2004/2005 wiederum, der allerdings gegen Mitte Februar und damit recht spät kam, hatte sich mit zwei ordentlichen Vorwarnungen vor Weihnachten und zwischen den Jahren "vorschriftsmäßig" vor Dreikönig angekündigt. Der hinten hinaus ähnlich hartnäckige, jedoch weit früher einegbrochene darauf folgende Winter hatte mit Schnee und Kälte bereits vor Weihnachten begonnen sich aufzubauen. In beiden Fällen jedoch waren eben vor Dreikönig die "verlangten Vorwarnungen" dagewesen. Das gilt auch für 2001/2002, dem ersten "richtigen" Winter, den wir seit den 80ern wieder hier bei uns erlebten.

  Gar zu frühe Warnschüsse des Winters weisen jedoch auf ein Ausfallen desselben hin: "Wenn's Eis voor Martini a Gooß trait, hat d'r Went'r verlammat", heißt es, zu Deutsch: "Wenn das Eis vor Martini eine Gans trägt, hat der Winter verlammt" (analog zu "verkalbt"), ist also sozusagen eine Fehlgeburt. Beispiele dafür waren 1988, 1992 und 1999, als nach Schnee und Frost im November bzw. schon im Oktober praktisch gar kein Winter mehr kam. Ein Gegenbeispiel allerdings war 2012/2013, mit seinem winterlichen Oktober, dem ein  (für unsere Klimaverhältnisse hier am Rande der und auf  der Ostalb) durchaus "richtiger" Winter folgte. Der war ellerdings nach seinem frühen Einbrauch auch gar nicht mehr wirklich gegangen.

Was kommt wohl noch?

   Beispiele dafür, dass gar kein Winter vor Dreikönig bedeutet, dass auch keiner mehr danach kommt, waren etwa der vergangene und der Winter 2006/2007 sowie auch 1987/1988. Wie bereits gesagt, lässt nach dieser Regel auch der diesjährige Winter nicht mehr viel erwarten. Was es allerdings durchaus noch geben kann, sind heftige Schneefälle, deren weiße Pracht aber schnell wieder wegtaut, wie das im Februar 1988 extrem geschehen ist oder leichter, aber hartnäckiger Frost im März, der eine eventuell vorhandene, eklig an- und stellenweise auch schon weggetaute Schneelage eine (vor allem gefühlt) länger Zeit nicht vollständig abtauen lässt wie es das am Ende des einen oder anderen "Nichtwinters" zwischen der zweiten Hälfte der 80er und 2001 das eine oder andere Mal gab.

Insgesamt jedoch ist vom Winter 2014/2015 im Grunde nichts mehr zu erwarten.                    

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29. März 2014 6 29 /03 /März /2014 19:53

Heute nacht werden ja wieder einmal die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Und natürlich wird wieder darüber gebarmt, wie böse doch die Somemrzeit sei.

Was mich betrifft: ich mag sie immer noch - die Sommerzeit. Ob sie nun Energie spart oder - was wahrscheinlicher ist - nicht, ist mir egal. Ich schätze die zusätzliche Stunde Tageslicht, die wir durch sie bekommen und die wir sonst am Morgen verpennen würden.

Ich will mich hier jetzt nicht ein weiteres Mal über die Sommerzeit auslassen, daher nur soviel: Wer nach nunmehr 35 Jahren Sommerzeit immer noch nicht weiß, ob er die Uhr vor- oder zurückstellen soll und warum, kann das in meinem Beitrag dazu von vor zwei Jahren nachlesen.

Ansonsten: Viel Spaß mit der gewonnenen Stunde Tageslicht!

 

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7. Januar 2014 2 07 /01 /Januar /2014 16:24

Sieht man einmal von den mehr oder weniger schneesicheren Lagen im Hoch- und höheren Mittelgebirge ab, hat der diesjährige Winter bisher noch nicht viel abgeliefert. War das nun bereits alles, oder kommt da etwa noch ein dickes Ende nach?

     Januar und Februar sind bekanntlich die "richtig kalten" Monate. Eine Bauernregel sagt auch: "An Fabian-Sebastian (20. Januar) da geht der rechte Winter an!" Allerdings muss man solche Regeln immer im Kontext mit anderen und natürlich der Physik sehen: Dieses Jahr wird sich nämlich aller Wahrscheinlichkeit nach eine andere Regel bewahrheiten: "Wenn bis Dreikönig kommt kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter."

schwarzwild_maerz06_030.jpg

So richtig saukalt wird es diesen Winter wohl nicht mehr werden, jedenfalls nicht für längere Zeit...

 

     Diese Regel ist ganz einfach aus physikalischen Gründen plausibel: Bereits seit der Sonnwende werden bei uns die Tage länger und die Sonne steigt immer höher. Daher verschiebt sich das Verhältnis zwischen Abkühlung bei Nacht und Erwärmung bei Tag jetzt kontinuierlich zugunsten der Aufwärmung und zwar immer schneller. Der Winter wird sozusagen vor und um die Sonnenwende herum gemacht und kommt dann im neuen Jahr zur Entfaltung. Wenn nun die Kälte nicht bereits um oder gar vor der Sonnenwende "vorgelegt" hat, kann es nicht mehr wirklich kalt werden, sprich: Der Winter, der bis Dreikönig nicht gekommen ist, kommt auch danach nicht mehr.

     Genauso wird auch meist aus einem Winter nichts, der zu früh kommt: "Wenn's Eis vor Martina a Gooß trait, hat d'r Wentr verlammat" sagt man bei uns, also: "Wenn das Eis vor Martini (11. November) ein Gans trägt, hat der Winter verlammt", hat "verkalbt", ist also eine Fehlgeburt. Typische Winter dieser Art gab es 1988 auf 1989, 1992 auf 1993 und 1999 auf 2000, wobei diese allerdings in der sowieso "winterlosen" Periode von den späten 80ern bis zur Jahrtausendwende lag. 2012 auf 2013, als es bereits im Oktor schon einmal Winter wurde, kam allerdings auch danach noch allerhand.   

     Die Dreikönigsregel, die dieses Jahr zu greifen scheint,  bedeutet jedoch nicht etwa, dass es nicht doch noch Fröste und Schnee, ja sogar viel Schnee geben kann. Auch ein Winter, der - gegen Feierabend werden die Faulen ja bekanntlich fleißig - sich im März nicht recht verabschieden will, ist noch drin, genauso ein kurzes aber heftiges Schnee-Intermezzo wie wir es im Februar 1988 erlebt haben - oder auch mehrere davon. Die lang anhaltende, strenge Kälte, wie wird sie beispielsweise Anfang 2005 und Anfang 2006 erlebt haben, wir jedoch kaum noch kommen.

    2005 hat der Winter ja erst gegen Mitte Februar noch einmal so richtig zugeschlagen und ist dann auch lange geblieben. Wer sich daran erinnert, weiß aber vielleicht auch noch, dass es damals schon vor Weihnachten und dann wieder zwischen den Jahren so richtig kalt war. 2005 auf 2006, als der Winter wieder bis weit in den März hinein nicht aufgeben wollte, war es nach Kälte und Tauwetter bereits um Weihnachten endgültig Winter geworden und wir hatten hier im Dornenschlehengäu über viele Wochen durchgehende Schneelage. Dieser Winter wird vermutlich so einer wie der 2006 auf 2007, nämlich gar keiner.

   Von 2006/2007 bis 2013/2014 sind es übrigens zufällig sieben Jahre und das könnte Wasser auf die Mühle der Anhänger des "Hundertjährigen" geben. Der geht ja davon aus, dass sich das Wetter alle sieben Jahre wiederholt. Die heißen Sommer 1976 und 1983 wären auch ein Indiz dafür, aber es lassen sich auch leicht Gegensbeispiele finden: Zum Beispiel hätten dann auch 1990, 1997 und 2004 heiße Sommer werden müssen. Tatsächlich war aber 2003 ein extrem heißer Sommer, der also deutlich aus dem Siebenjahresraster des Hundertjährigen fiel. Auch die lang anhaltende Kälte Anfang 2005 und 2006 hat sich 2012 und 2013 nicht wiederholt.          

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14. Januar 2013 1 14 /01 /Januar /2013 13:24

Heute bekam ich eine eMail von jemandem, der eine Website zu Wetterpilzen betreibt. Bisher wusste ich gar nicht, was ein Wetterpilz ist. Jetzt weiß ich es auch: Ein pilzförmigs Schutzdach in der Landschaft, in Wälder, Parks oder dergleichen, unter das man sich bei Regen unterstellen kann. Normalertweise gibt es auch noch eine SItzgelegenheit, so dass sich der Platz auch zum Ausruhen, Gucken und zum Verzehren von Wanderproviant eignet. 

    Leider konnte ich dem Kollegen - er wollte wissen, ob ich für Ihn zu diesem Thema ein paar Informationen habe - nicht weiterhelfen. Zum Trost bekommt er einen Link, denn seine Seite ist wirklich sehr interessant und schön gemacht.

    Auch gibt es laut der Seite in meiner Nähe keinen solchen Wetterpilz. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich noch nicht wusste, dass es so etwas gibt. Wenn man einen in seiner Nähe hat, ist er sicherlich ein interessantes Ziel für einen Sonntagsspaziergang oder ein Wanderung. Ob es einen in der Nähe gibt, kann man auf der gut gemachten Wetterpilz-Seite wetterpilz.de von Klaus-Heinz Herda erfahren - und noch ein bisschen. mehr über diese ungewöhnlichen, aber meist recht hübschen und vor allem nützlichen Bauwerke. Guckt doch einfach einmal vorbei!

Und wer einen Wetterpilz kennt, der auf der Seite noch nicht vermerkt ist und/oder sonst Infos für Klaus-Heinz Herda hat, der kann ihm sein Wissen ja über die auf der Website angegegebene E-Mail-Addy zukommen lassen.   

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10. Dezember 2012 1 10 /12 /Dezember /2012 17:28

Mein Leser kritisch-konstruktiv weist mich in einem Kommentar zu meinem Hinweis auf die Petition gegen das Glühbirnenverbot auf seine eigene Petition für Östereich hin: pro-gluehbirne.at - Initiative zur Wieder-Legalisierung der Glühbirne.

  Also, liebe Leser (nicht nur) aus Österreich, besucht die Seite und zeichnet die Petition!

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8. Dezember 2012 6 08 /12 /Dezember /2012 11:45

Gerade wird auf Campact darüber gebarmt, dass unser Bundesvizekasperle Fips Rösler den "Klimagipfel" in Doha scheitern lassen würde. Sie möchten, dass unsere Reichsobernanny, das Merkel den ungezogenen Bub zurückpfeift. Natürlich finde ich den Kerl nur bestenfalls putzig, aber wenn er den Klima-Ablasspredigern eine Blamage einfährt, bekommt er doch von mir ein dickes Bussi - aber nur ein  virtuelles... :-)

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8. Dezember 2012 6 08 /12 /Dezember /2012 00:01

Den meisten von uns stinkt dieses lächerliche Glühlampenverbot, dessen tatsächlicher Zweck gar nicht der vorgeschobene, genauso lächerliche "Klimaschutz" ist, sondern reine Geldschneiderei der Leuchtmittelhersteller. Daher sollten wir auch klare Position beziehen und die Petition auf GoPetition unterzeichnen:

Pro Glühbirnen Petition | GoPetition

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22. Juli 2012 7 22 /07 /Juli /2012 12:47

Der World Wildlife Found hat den spanischen König Juan Carlos aus seiner Position als Ehrenpräsident der spanischen WWF-Sektion gejagt. Grund: Der Monarch hatte an einer - übrigens ganz legalen - Elefantenjagd in Botswana teilgenommen. 

   Wie jeder, der etwas von Ökologie versteht, weiß, müssen heute viele Tierarten bejagt werden, um die Ökosysteme stabil zu halten, in denen sie Leben. Das liegt daran, dass es heute praktisch keinen Lebensraum mehr gibt, der nicht vom Menschen beeinflusst wird. Und daher muss der Mensch auch eingreifen und versuchen, die Beeinträchtigungen, die er selbst verursacht, so gut es geht auszugleichen.

   Zu diesen notwendigen Eingriffen gehört unter anderm, dass man afrikanische Elefanten, obwohl es nicht mehr allzuviele von ihnen gibt, ab und zu dezimieren muss, damit sie nicht ihren eigenen Lebensraum zerstören. So etwas sei aber mit dem Ehrenvorsitz bei einer solchen Organisation nicht vereinbar, musste der spanische König sich sagen lassen, als er beim WWF den Stiefel bekam.

sibirischer tiger

 

Für den Schutz des Tigers (hier ein sibirischer) sammelt der WWF fleißig Spenden. Wilfried Huismann berichtet jedoch in seiner Fernsehdokumentation über diese die"Tierschutz"organisation, dass diese in Indien die letzten Tiger gnadenlos bei teuren Guck-Safaris für zahlende Gäste vermarkte, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass die Tiere dadurch erheblich gestört werden. (Bild: U.S. Fish and Wildlife Service)

 

   Und, ach ja, richtig: Das ist natürlich genau der WWF von dem berichtet wird, dass er mit Konzernen wie Monsanto kungelt, in Fernsehspots die Leute um Kohle für die armen Tiger anschnorrt, diese aber ohne Rücksicht auf ihre Bedürfnisse bei Guck-Safaris für reiche Leute vermarktet und dergleichen Dinge mehr. Es kam einmal im Fernsehen eine Dokumentation darüber. Leider hat die ARD sie mittlerweile aus der Mediathek entfernt, aber bei YouTube ist "Der Pakt mit dem Panda - Die Schattenseiten des WWF" noch zu sehen.

   Inzwischen versucht der WWF die zweite Auflage des "Schwarzbuch WWF" von Wilfried Huismann, der auch den Film gemacht hat, juristisch zu verhindern, was aber offenbar nicht so ganz klappt. Derzeit soll eine außergerichtliche Einigung mit dem Autor kurz bevorstehen. In dem für politisch korrekte und obrigkeitsgläubige Gutmenschen typischen vorauseilendem Gehorsam haben jedoch Buchhändler bereits im Vorfeld darauf verzichtet, das Buch zu verkaufen. Allerdings sind das wohl eher große Ketten, beim kleinen Buchhändler an der Ecke wird man es ohne weiteres bekommen. Dort sollte man ja auch sonst seine Bücher kaufen, denn der muss auch leben und kann jedes Buch genauso schnell beschaffen wie die großen Ketten auch.

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10. Juni 2012 7 10 /06 /Juni /2012 11:29

Eigentlich sah es für mich so aus, als würde sich der von dem unsäglichen, an jeglicher demokratischen Kontrolle vorbei beschlossenen EU-Glühbirnenverbot aufgewirbelte Staub so langsam legen und die Leute sich ins scheinbar Unvermeidliche fügen. Offenbar ist das nicht so, es gibt tatsächlich immer noch Widerstand und sogar in den Qualitätsmedien ist die Problematik dann und wann Thema.

 

 

   Einige Fernsehsender griffen das Thema in letzter Zeit auf, vor allem auch im Zusammenhang mit dem Film "Bulb Fiction" der etwa zeitgleich mit dem Verbot der 60W-Glühlampen im September in die österreichischen Kinos kam. Vera Russwurm stellte den Film in ihrer ORF-Sendung "Vera Exklusiv" vor und besuchte in diesem Zusammenhang den Zirkus Roncalli. Dessen Direktor hat eine Glühlampenvorrat für etwa zehn Jahre angelegt und hofft, dass das Glühbirnenverbot Geschichte sein wird, bis dieser aufgebraucht ist. Auf YouTube gibt es auch einen Trailer zu "Bulb Fiction" und eine Reihe von Beiträgen zu deutschen Fernsehmagazinen zu sehen, die z.B. vom NDR, von 3Sat und Spiegel TV gebracht wurden. Einige der Informationen aus diesen Videos sollen hier noch einmal bündig zusammengefasst werden.

Gift, Gift, Gift...

     In "Bulb Fiction" wird unter anderem der Fall eines kleine Jungen vorgestellt, der den Quecksilberdämpfen ausgesetzt war, die eine Energiesparlampe freisetzte, als sie zerbrach, während sie eingeschaltet war. Dem vorher pumperlgesunden Jungen fielen die Haare aus und er erlitt schwere Nervenschäden. Das ganz große Problem beim Quecksilber: Es wird vom Körper nur sehr, sehr langsam abgebaut und akkumuliert sich daher über Jahrzehnte: Jedemal, wenn man, zum Beispiel von einer zerbrochenen Giftbirne, wieder eine Dosis bekommt - und sei sie noch so klein - wird man wieder ein wenig mehr geschädigt, wird wieder ein wenig kränker. Und dümmer, denn Quecksilber schädigt insbesondere auch die Nervenzellen und damit das Gehirn

  Gefahr droht aber nicht nur, wenn die Giftbirnen aka "Energiesparlampen" zerbrechen. Auch während des Betriebes geben sie eine ganze Reihe von Giften ab, darunter auch solche, die als krebserregend angesehen werden und die daher laut Fachleuten für Arbeits- und Gesundheitsschutz nicht einmal in den allergeringsten Konzentrationen toleriert werden sollen.

Elektrosmog, lückiges Spektrum und Flimmern 

   Ein weiteres Problem ist die von den "Energiesparlampen" abgegebene elektromagnetische Strahlung, der so genannte Elektrosmog. Es wrid zwar wohl immer noch darüber gestritten, ob er schädlich sei, aber sicher ist sich keiner: Immerhin existieren z.B. für Computermonitore Grenzwerte. Und die werden von den "Energiesparlampen" bei weitem überschritten. Sprich: Ein Arbeitgeber, der einen Angestellten an einem Monitor arbeiten ließe, der ihn so mit Elektrosmog beauschlagt, wie das die Giftbirne in seiner Schreibtischlampe tut, bekäme zumindest Ärger mit der Berufsgenosenschaft, wenn er sich nicht sogar eine Anzeige wegen Körperverletzung einhandeln würde.

  Dass das Licht, welches von "Energiesparlampen" erzeugt wird, unangenehm ist, empfinden viele. Das lückige Spektrum der Giftbirnen lässt vor allem organische Materialien wie Haut und Nahrungsmittel hässlich aussehen. Tatsächlich ist es aber auch ungesund: Blaues Licht ist schädlich für die Augen. Bei Licht von glühenden Körpern wie der Sonne, einer Kerzenflamme oder einer Glühbirne wird diese Schadwirkung durch den heilenden Infrarotanteil kompensiert, der dem Licht der Giftbirnen fehlt. Die Lücken im Spektrum des "Energiesparlampen"lichts sorgen übrigens auch dafür, das man wachgehalten wird und abends nicht beizeiten ins Bett kommt.

Gluehlampe 100W stossfest

Nicht verboten: Stoßfeste Glühlampen

 

  Wenn man sich klarmacht, dass in der Natur Licht in nennenswerten Mengen praktisch immer von glühenden Körpern stammt - das Licht einer hellen, roten, gelben oder weißen Flamme stammt von glühenden Rußpartikeln und das Sonnenlicht von glühendem Gas - versteht man, dass unsere Augen von jeher auf die kontinuierlichen Spektren solcher Lichtquellen eingerichtet sind, zu denen auch der Glühdraht einer Glühlampe gehört. Und es leuchtet ebenfalls ein, dass die lückigen Spektren anderer Lichtquellen als unangenehm empfunden werden und sehr wahrscheinlich auch schädlich sind.

  Schließlich flimmern "Energiesparlampen" auch noch im Takt der Netzfrequenz. Man sieht das daran, das sich mit ihnen genauso wie mit Leuchtstoffröhren - die Giftbirnen sind im Grunde das gleiche - Stroboskopeffekte erzeugen lassen. Dass Stroboskope nicht nur Unwohlsein verursachen, sondern auch epileptische Anfälle auslösen können, ist bekannt. Glühlampen flimmern kaum oder nur unmerklich, da der Glühdraht nicht so schnell abkühlen und sich wieder erwärmen kann, wie die Spannung wechselt und daher lediglich im Takt der Netzfrequenz ein wenig in seiner Helligkeit schwankt.

LEDs als Lösung?

   Es wird behauptet, dass sich die Leuchtmittelindustrie das unsägliche Glühbirnenverbot bei der EU-Junta nicht so sehr deswegen bestellt hat, weil sie mehr "Energiesparlampen" verkaufen möchte, sondern mehr, um einen aufnahmefähigen Markt für LED-Leuchtmittel zu schaffen. Tatsächlich bieten sich LED-Lampem als weitere Alternative zur Glühlampe an. Sind sie also die Lösung?

   In der Tat brauchen LEDs weniger Strom als Glühlampen und enthalten kein Quecksilber. Was sie beim Betrieb ausgasen, ob und wieviel Elektrosmog sie erzeugen und was man der Umwelt bei der Herstellung antut, habe ich noch nicht recherchiert und lasse es vorerst dahingestellt sein. Fest steht jedoch, dass LED-Leuchtmittel, wie die Giftbirnen auch, kein vernünftiges Spektrum haben und natürlich auch flimmern - in Hinsicht auf die Wirkung des Lichts also genau die gleichen Nachteile aufweisen wie diese.

Was bleibt als Ausweg?

   Ich habe hier ja schon allerhand Möglichkeiten angedacht, das unsägliche Glühbirnenverbot der EU-Junta zu umgehen. Bislang bekommt man aus "Restbeständen" noch ganz gewöhnliche Glühbirnen, teilweise allerdings nur für teuer Geld. 1,50 € oder 2,25 € für eine ordinäre 100W-Klarlampe ausgeben zu müssen, kann ein Schwabenherz brechen. Dazu kommt, das es fraglich ist, wie lange die "Restbestände" der entsprechenden Anbieter reichen, falls es denn wirklich solche sind und nicht doch heimlich nachgekauft wird.

 Gluehlampe 100W stossfest mit Schachtel

Stoßfeste Glühlampe von Osram mit Schachtel

 

  Wer noch ganz gewöhnliche Glühlampen zu vernünftigen Preisen bekommen kann, sollte nach Möglichkeit also ein wenig hamstern. Eine (vorerst noch) dauerhafte Lösung ergibt sich aus dem Umstand, dass Glühlampen für Spezialzwecke weiterhin erlaubt und erhältlich sind. Darunter fallen allerhand Sonderformen, zu denen auch die stoßfeste Glühlampe für Schifffahrt, Industrie und Bergbau gehört.

  Diese lässt sich ohne weiteres anstelle der gewöhnlichen Glühlampen einsetzen. Sie hat lediglich eine um eine Kleinigkeit geringere Lichtausbeute, was aber zu verschmerzen ist - sprich: es fällt nicht auf - und ist mit bis zu etwa 3,00 €/Stück auch teurer. Ich habe allerdings im Netz eine Quelle gefunden, bei der es stoßfeste 60 W- und 100 W-Klarlampen für 1,95 €/Stück gibt, die laut Angaben des Anbieter nicht 1000 sondern 2000 Stunden mittlere Lebensdauer aufweisen, was, wenn es stimmt, den Preis also quasi halbiert. Dazu kommen natürlich noch Porto und Verpackung. Bei den zehn Stück, die ich vorerst einmal bestellt und bereits erhalten habe, schlägt das auf die einzelne Glühlampe zwar stark durch, aber nachdem ich jetzt gesehen habe, dass es klappt, kann ich ja beim nächsten Mal gleich mehr bestellen.

Schmu mit angeblichen Einsparungen 

  Bei meiner Recherche habe ich auch die Aussage eines Testers von einem Institut gefunden, dass "Energiesparlampen" zumindest bei öfterem Schalten kaum länger halten als herkömmliche Glühbirnen. In einem Film weist ein Leuchtmittelverkäufer darauf hin, dass die auf den Verpackungen der Giftbirnen aufgedruckten Vergleiche der Lichtausbeute (z.B. "11W = 75W") ebenfalls unredlich seien, was man bei näherem Hinsehen sogar feststellen kann, ohne irgendwelche Meßgeräte einsetzen zu müssen, allein in dem man Herstellerangaben vergleicht: Auf der Verpackung eines 15W-"Energiespar"-Strahlers waren 75W als Referenzleistung eines Stahlers mit Glühdraht angegeben. Die Lichtleistung des "Energiespar"-Strahlers betrug nach Angabe auf der Verpackung 335 Candela, während die des 75W-Glühlampenstrahlers im Katalog mit 660 Candela angegeben war.

Gluehlampe stossfest markierungl

Diese Symbole kennzeichnen stoßfeste Glühlampen

Fazit   

  Mit anderen Worten: Die Energieeinsparung ist nicht wie behauptet 80%, sondern lediglich 40%. Da sich nun aber die angeblich sehr viel längere Lebensdauer der Giftbirnen auch als Humbug herausgestellt hat, bleibt von der in der Werbung behaupteten unter dem Strich verbleibenden Ersparnis durch den Einsatz von Energiesparlampen anstelle der bisher verwendeten Glühlampen in der Realität wenig bis nichts übrig, ja vermutlich sind die Energiesparlampen im Endeffekt sogar teurer. Und wahrscheinlich ist - ohne das jetzt genau nachzurechnen - auch die Umgehung des Glühlampenverbotes mit stoßfesten Glühbirnen zwar teurer als es die Beleuchtung vor dem Glühlampenverbot war, aber, wenn überhaupt, kaum teurer als das gutmenschliche, treudoofmichelige Befolgen des von der EU-Junta verordneten und mit der Klimalüge begründeten, unsäglichen Ukas zur Verwendung gesundheitsschädlicher Leuchtmittel.

  Und selbst, wenn mich der Einsatz der stoßfesten Glühlampen je etwas teurer kommt als Giftbirnen oder LED-Leichenhauslicht, sind mir meine Gesundheit und mein Wohlbefinden das allemal wert.

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1. April 2012 7 01 /04 /April /2012 12:31

Wo die Jagd abgeschafft wird, treibt der "Natuschutz" seltsame Blüten. Im jagdfreien Schweizer Kanton Genf regeln als "Umweltaufseher" euphemierte, aus Steuergeldern bezahlte Tiererschießer die ausufernden Bestände und in den Niederlanden ist man schon 2008 auf die glorreiche Idee gekommen, "überzählige" Wildgänse einzufangen und zu vergasen.

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Graugans: Weil sie aufgrund falsch verstandenen Tierschutzes in den Niederlanden nicht bejagt werden dürfen, sich aber stark vermehren, vergast man diese Vögel dort (Bild: Richard Bartz/CC-lizensiert über Wikipedia)

 

 Es dürfte ja wohl bekannt sein, dass in den Niederlanden - ein noch gutmenscheliger Nannystaat als der unsere - bereits seit einiger Zeit die Jagd zum größten Teil verboten ist. Bereits im Vorfeld war natürlich klar, dass dies nicht funktionieren kann, da sich in Kulturlandschaften Populationen meist nicht selbst regeln können.

     Zunächst waren es eher ulkige Lösungen, welche die jagdabschaffungsbeflissenen Behörden in den Niederlanden ersannen, um die unbejagten Wildtierbeständen zu regulieren: Man erfand mehrere veschiedene Phantasienamen für das Abschießen von Tieren, dass die Jäger dann im Rahmen von "Ausnahmgenehmigungen" durchzuführen haben - also die jeweiligen Tiere zu bejagen ohne das man das Jagd nennt.

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"Selbstregulation" von Tierbeständen nach Art der Jagdgegner: verhungerter Rothirsch in den Oostvaarderplassen. Das Haupt wurde von Parkwächtern entfernt, angeblich, damit keine Trophäenjäger angelockt werden. (Quelle: Wikipedia/PD)

 

     Nachdem man im "Naturschutzgebiet" Osstvaardersplassen grandiose Erfolg mit der "Selbstregulation" von Großherbivoren erzielt hatte, indem diese erst die Vergation plattmachen und dann verhungern lässt, gibt es jetzt ein weiteres Highlight des jagdfreien Tierschutzes, das genauso wenig lustig ist wie die "sich selbst regulierenden" Rothirsche, Konik-Pferde und Heckrinder: Wildgänse, die sich aufgrund der durch die Landwirtschaft stark verbesserten Bedingungen stark vermehren, werden nicht ganz einfach bejagt, sondern in großer Zahl eingefangen und vergast.

   Diese Praxis gibt es offenbar schon seit 2008. Das teilte damals bereits der Wattenrat Ostfriesland mit. Die mehrheitlich eher gegen die Jagd eingestellte Presse wird das geflissentlich übersehen haben. Jetzt barmt aber auch das Komitee gegen den "Vogelmord" über diese interessante Art und Weise, der Natur bei der Regulierung von Tierpopulationn zu helfen, natürlich ohne das niederländische Anti-Jagd-Gesetz als letztendliche Ursache zu nennen. Die Vergasungen sollen übrigens angeblich nach Protesten eingestellt und dann 2009 und 2010 nicht mehr genehmigt worden sein - was natürlich das eigentliche Problem - die aufgrund der Bedingungen in der Kulturlandschaft sich stark vermehrenden Graugänse - nicht löst, sondern lediglich hilfloses Gerudere von Leuten ist, die nicht einsehen wollen, dass die Jagd eben zur Kulturlanschaft gehört.

      Über eine solche Fang- und Vergasungsaktion gibt es übrigens auch bei YouTube ein Video, das gleichzeitig zeigt, dass nicht nur Grau- sondern auch Brandgänse Opfer der niederländischen "Tierliebe" und Jagdgegnerschaft wurden:

 

 

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