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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

8. Februar 2015 7 08 /02 /Februar /2015 17:27

Im Herbst wird immer gefragt, wie wohl der kommende Winter werde. Es gibt da ein paar grobe Regeln, die oft zutreffen, wie etwa die vom feuchtwarmen September, dem ein milder und der vom "milden und feinen" Oktober, dem ein strenger Winter folgen soll. Oft jedoch fehlen solche deutlichen Signale und es lässt sich wenig sagen. Ist der Winter aber erst einmal im Gange, kann man zunehmend mehr über seinen weiteren Verlauf sagen.

Winter20142015

Neulich geknipts: Unser Gäu im Winterkleid

 "Wenn bis Dreikönig kommt kein Winter, so kommt auch keiner mehr dahinter" scheint zum Beispiel eine Regel zu sein, mit der man ab Weihnachten (mitthilfe der 16-Tage-Voraussage) so langsam abschätzen kann, was aus dem Winter noch werden will. Man kann nach meinem Dafürhalten diesen Spruch nämlich dahingehend verallgemeinern, dass die Wintereinbrüche bis Dreikönig eine Art Vorschau auf den Rest des Winters sind, also nicht nur zeigen ob ein Winter kommt, sonder auch, wie er etwa wird.

  Dieses Jahr etwa hatten wir lediglich einen kleinen Wintereinbruch an Weihnachten, dem der derzeit stattfindende "Miniwinter" entspricht, dessen etwas mehr als nur leichtem Schneefall, von unserern "Qualitätsmedien" auch gleich wieder das Prädikat "Schneechaos" verliehen wurde. Dieser 2014/2015er Winter, als den ich die derzeitige Periode ansehe, kam dann zwar etwas verzögert, aber doch einigermaßen "programmgemäß" nach Fabian-Sebastian, wo bekanntlich der "rechte Winter" anfangen soll. Vielmehr wird da meiner Ansicht nach aber auch nicht kommen.

Und wie sah es in der Vergangenheit aus?

  Der recht knackige Winter 2004/2005 wiederum, der allerdings gegen Mitte Februar und damit recht spät kam, hatte sich mit zwei ordentlichen Vorwarnungen vor Weihnachten und zwischen den Jahren "vorschriftsmäßig" vor Dreikönig angekündigt. Der hinten hinaus ähnlich hartnäckige, jedoch weit früher einegbrochene darauf folgende Winter hatte mit Schnee und Kälte bereits vor Weihnachten begonnen sich aufzubauen. In beiden Fällen jedoch waren eben vor Dreikönig die "verlangten Vorwarnungen" dagewesen. Das gilt auch für 2001/2002, dem ersten "richtigen" Winter, den wir seit den 80ern wieder hier bei uns erlebten.

  Gar zu frühe Warnschüsse des Winters weisen jedoch auf ein Ausfallen desselben hin: "Wenn's Eis voor Martini a Gooß trait, hat d'r Went'r verlammat", heißt es, zu Deutsch: "Wenn das Eis vor Martini eine Gans trägt, hat der Winter verlammt" (analog zu "verkalbt"), ist also sozusagen eine Fehlgeburt. Beispiele dafür waren 1988, 1992 und 1999, als nach Schnee und Frost im November bzw. schon im Oktober praktisch gar kein Winter mehr kam. Ein Gegenbeispiel allerdings war 2012/2013, mit seinem winterlichen Oktober, dem ein  (für unsere Klimaverhältnisse hier am Rande der und auf  der Ostalb) durchaus "richtiger" Winter folgte. Der war ellerdings nach seinem frühen Einbrauch auch gar nicht mehr wirklich gegangen.

Was kommt wohl noch?

   Beispiele dafür, dass gar kein Winter vor Dreikönig bedeutet, dass auch keiner mehr danach kommt, waren etwa der vergangene und der Winter 2006/2007 sowie auch 1987/1988. Wie bereits gesagt, lässt nach dieser Regel auch der diesjährige Winter nicht mehr viel erwarten. Was es allerdings durchaus noch geben kann, sind heftige Schneefälle, deren weiße Pracht aber schnell wieder wegtaut, wie das im Februar 1988 extrem geschehen ist oder leichter, aber hartnäckiger Frost im März, der eine eventuell vorhandene, eklig an- und stellenweise auch schon weggetaute Schneelage eine (vor allem gefühlt) länger Zeit nicht vollständig abtauen lässt wie es das am Ende des einen oder anderen "Nichtwinters" zwischen der zweiten Hälfte der 80er und 2001 das eine oder andere Mal gab.

Insgesamt jedoch ist vom Winter 2014/2015 im Grunde nichts mehr zu erwarten.                    

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