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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

10. März 2015 2 10 /03 /März /2015 10:54

Tja, man wird heutzutage im Alltag ja immer wieder mit ergreifenden Beispielen von „Professionalität“ konfrontiert. So auch ich gerade, als ich mich in mein Postfach bei freenet.de einloggte.

Offenbar hatte sich seit dem letzten Mal einen Zeitgenosse an meinem Zugang zu schaffen gemacht und versucht mein Passwort zu erraten. Das mir darüber Meldung erstattet wird, ist ja ganz o.k.:

 

"Seit dem letzten Login am 26. Januar 2015, um 22:39:52 Uhr kam es mit Ihrem Benutzernamen *******
zu 3 von 3 fehlgeschlagenen Login-Versuchen."

 

Ist ja wohl nicht schlecht, wenn man so etwas erfährt. Befremdlich jedoch der zweifelsohne gut gemeinte Rat, der dem Benutzer ob des dräuenden Ungemachs gegeben wird:

 

"Wenn diese Versuche nicht von Ihnen selbst sind, empfehlen wir Ihnen zu Ihrer eigenen Sicherheit und zum Schutz Ihrer persönlichen Daten, Ihr Passwort zu ändern."

 

Offenbar gehört der Urheber dieser Weisheit zu den Leuten, die beim Aufsuchen des Arbeitsplatzes Ihr Gehirn mit Hut und Mantel in den Schrank hängen - so er denn überhaupt eines besitzt: Denn mit nur wenig logischer Überlegung müsste man darauf kommen, dass dieser Rat 100% lupenreiner Kot ist.

Wenn nämlich die Versuche, an mein Postfach zu gelangen fehlgeschlagen sind, bedeutet dies doch nichts anderes, als dass mein Passwort das üble Vorhaben vereitelt hat. Und warum bitte soll ich ein offenbar recht sicheres Passwort wechseln?

Wenn man sich nun vorstellt, dass dieser Ratschlag symptomatisch für die Professionalität der mit der Sicherheit dieser Website befassten Personen ist, könnte es einem schon mulmig werden. Zumindest dann, wenn man zu den Leuten gehört, welche E-Mail-Adressen bei Webmailern als „richtige“ E-Mail-Adresse benutzen und womöglich auch noch sensible Daten darüber austauschen.

Letzteres sollte man übrigens auch bei E-Mail Zugängen über den eigenen Provider nicht tun, eigentlich noch nicht einmal, wenn man eine eigene Domain und einen eigenen Mailserver besitzt. Wer schon nicht glauben will, dass es Computersicherheit aus grundsätzlichen Erwägungen heraus gar nicht geben kann, sollte sich dennoch überzeugen lassen, wenn man ihm klarmacht, dass man nie wissen kann, welcher Idiot für die angebliche Sicherheit von Benutzerdaten zuständig ist.

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14. Dezember 2014 7 14 /12 /Dezember /2014 07:59

Diese Meldung habe ich gerade bekommen, als ich die Hilfe zum NotheWorthy Composer aufrufen wollte:

"Warum kann ich keine Hilfe von diesem Programm erhalten?

Die Hilfe für dieses Programm wurde im Windows-Hilfeformat erstellt. Dieses Format hängt von einem Feature ab, das in dieser Version von Windows nicht enthalten ist. Sie können jedoch ein Programm herunterladen, mit dem Sie die im Windows-Hilfeformat erstellte Hilfe anzeigen können."
 
Toll! Mal wieder echt Microsoft. Das heißt also in etwa: "Die Hilfetexte sind für Windows, aber Windows kann sie halt doch nicht anzeigen."
Geht's noch dümmer? O.K., mein NoteWorthy wurde für eine ältere Version von Windows geschrieben, läuft aber auch auf Win 7. Das nennt man "Abwärtskompatibilität". Warum geht das nicht auch bei den Hilfetexten? 

 

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18. Dezember 2013 3 18 /12 /Dezember /2013 10:48

Was einem so alles passieren kann, wenn man mit dem Smartphone unterwegs herumdaddelt: Vor lauter mobiler Kommunikation per Facebook-App auf ihrem Smartphone ist jetzt in Australien eine Frau ins Meer gefallen.

Naja, auch ich bin bei diesem Dienst vertreten, auch wenn ich nicht viel Zeit damit verbringe. Da ich allerdings kein Smartphone besitze und daher auch nicht unterwegs per Facebook kommunizieren kann, bin ich vor so etwas wenigstens gefeit, wobei mir dafür natürlich andere Blödsinnigkeiten passieren.

Lustig finde ich das Ganze - der Frau ist ja außer dem Schrecken und einer gründlichen Durchnässung nichts passiert - weil es an eine uralte Geschichte aus dem Struwelpeter erinnert, mit der man früher die Kinder dazu erziehen wollte, beim Gehen danin zu gucken, wo man seine Füße hinsetzt: die vom Hans-Guck-in-die-Luft nämlich.  

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7. Dezember 2013 6 07 /12 /Dezember /2013 14:16

Im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie ging es um Allgemeines und kompakte Digitalkameras. Im zweiten Teil waren Digitale Spiegelreflex-Systemkameras dran sowie das RAW-Bildformat, welches die Möglichkeit bietet, bei den von der Kamera gelieferten Bildern noch recht ausgiebig an einigen Schräubchen zu drehen. Heute, im dritten Teil ist die Weiterverwendung von aus Analog-Zeiten vorhandenen Objektiven Thema. Außerdem will ich auch noch ein paar Worte über Bridge-Kameras loswerden.   

Vorhandene Objektive weiterverwenden

Wer wie ich früher ernsthaft analog fotografiert hat und daher eine umfangreiche Ausrüstung – vor allem Objektive – besitzt, fragt sich natürlich, ob er seine alten Schätze nunmehr komplett vergessen kann. Auch ich fragte mich und die Verkäufer in Elektronikfachmärkten dies, bekam aber auch von letzteren keine vernünftige Antwort. Vielleicht hätte ich ja doch einem gewöhnlichen Fotogeschäft vertrauen und meine DSLR dort kaufen sollen? Jedenfalls ging ich davon aus, dass DLSR-Kameras ja zu einem großen Teil auch elektronische Geräte sind und man sie da kaufen kann, wo man auch Computer und anderen elektrischen und elektronischen Kram bekommt.

T2

Ein Adapterring von T"-Gewinde auf Canon-EOS-Bajonett

Allerdings bin ich nicht dahin gegangen, woran man jetzt wo als erstes und zweites denk, denn schließlich bin ich nicht blöd und finde Geiz zwar auch geil, jedoch nur bis zu einem gewissen Maße. Ich wählte einen regionalen Fachmarkt, der Mitglied in einem bekannten Verbund für Elektro- und Elektronikfachhändler ist und kaufte mir meine DSLR dort. Und zwar mit einer gewissen Hoffnung, wobei ich aber als Worst-Case-Scenario annahm, keines meiner alten Objektive weiter verwenden zu können, da dem Anschein nach keiner der sonst so trefflichen Berater auch nur wusste (oder wissen wollte?), was ein T2-Adapter ist. Daher leistete ich mir zu dem Set, welches außer dem Kameragehäuse ein 18-55er Zoom enthielt, auch gleich noch ein 55-250er. Mit diesem beiden Objektiven decke ich schon einmal den allergrößten Teil der fotografischen Aufgaben ab, die sich mir stellen und habe dabei den ganzen automatischen Kram zur Verfügung, den so eine neuzeitliche DSLR zu bieten hat.

Langer Otto

Tele-Brutal: Mein Langer Otto, das 500er-Beroflex an der Canon EOS 700D entspricht einem 800er an einer Kleinbildkamera

 

Ich weiß jetzt nicht, ob ich im Fotoladen meines persönlichen geringsten Misstrauens bessere Auskünfte erhalten hätte, schließlich wollen auch solche Leute lieber Objektive als Adapter verkaufen. Im Netz fand ich jedoch schnell und für kleines Geld den Adapter, den ich für das Objektiv benötige, welches ich am wenigsten hätte missen möchten: Einen T2 für meinen altbewährten „langen Otto“, mein 500er-Tele, welches an einer Kamera mit APS-C-Sensor sogar in etwa einem 800er-Rohr entspricht.

Dann ergoogelte ich, dass es mindestens einen herkömmlichen deutschen Fotoladen gibt, der die verschiedensten Adapter führt und zudem auch noch einen Webshop hat. Der Vorteil: Man kann bequem über das Netz bestellen, aber auch kurz anrufen, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein gefundener Artikel das ist, was man braucht. So ging es mir nämlich mit dem Adapter für meine Objektive mit dem alten Minolta-Bajonett. Das konnte jedoch telefonisch geklärt werden und da mir dieser famose Laden auch noch einen Adapter für Objektive mit M42-Anschluss liefern konnte, kann ich an meiner DLSR jetzt alle Objektive verwenden, die hier noch aus analogen Zeiten vorhanden sind. Und natürlich auch wiederum im Prinzip alles das machen, was ich mit meiner alten analogen Ausrüstung auch machen kann.

Brennweiten bei Objektiven von Kleinbildkameras an DLSR-Kameras

  Wenn man ein Kamera mit einem Bildsensor hat, der kleiner als das Vollformat hat, verlängert sich die effektive Brennweite, genauer gesagt, der Abbildungsfaktor umgekehrt proportional zur Bilddiagonalen. Ob und wieviel eine Objektiv vergrößert (Tele) oder verkleinert (Weitwinkel) hängt davon ab, ob seine Brennweite größer oder kleiner ist als die Bilddiagonale des Aufnahmeformats. Ein Objektiv, dessen Brennweite der Bilddiagonalen entspricht, bezeichnet man im Bezug auf dieses Format als Normalobjektiv.

Idiotenzoom

Mein Minolta 28-70er, das jetzt mit dem APS-C-Sensor von Canon den Bereich von der Normal- bis zur Portraitbrennweite abdeckt

Beim Kleinbildformat 24 x 36 mm wären das laut dem guten, alten Phytagoras theoretisch ca. 43 mm. In der Praxis wird aber das 50-mm-Obketiv bei der Kleinbildkamera als Normalobjektiv bezeichnet, obwohl es eigentlich bereits ein leichtes Tele ist. Beim Mittelformat beträgt die Diagonale knappe 85 mm. Hier wird das 80-mm-Objektiv als Normalobjektiv angesehen, obwohl es auf dieses Format bezogen ein minimales Weitwinkel ist.

Das APS-C-Format von Canon mitt 22.2 x 14.8 mm, die Bildiagonale beträgt also 26,7 mm. Da die des Kleinbildformats mit ca. 43 mm gut 1,6 mal größer ist, entspricht ein 50-mm-Obkjektiv am also in etwa einem 80er an der Kleinbildkamera.

  Das Kleinbildformat war lange Zeit sozusagen das Maß aller Dinge, daher haben die meisten Fotografen eine gewisse Vorstellung davon, wie „stark“ ein Tele oder ein Weitwinkel einer bestimmten Brennweite ist. Bei den speziell für Kameras mit einem Sensor, der kleiner als 24 x 36 mm ist, angebotenen Objektiven wird daher typischerweise das so genannte Kleinbild-Äquivalent angegeben. Das ist die Brennweite, die man an einer Kleinbildkamera verwenden müsste, um den gleichen Abbildungsfaktor, also Tele- oder Weitwinkeleffekt zu erreichen. Ein nach Kleinbildäquivalent 255er Tele für den APS-C-Sensor einer Canon EOS 700 D hat also zum Beispiel eine echte Brennweite von ca. 160 mm umgekehrt hat ein echtes 50er Objektiv ein  Kleinbildäquivalent von ca 80mm bezogen auf den APS-C-Sensor von Canon. 

Bridge Kameras

Zwischen den Kompakten und den DSLR-Systemkameras liegen die Bridge-Kameras. Sie sind gewissermaßen ein Mittelding zwischen beiden. Mit den Systemkameras haben Sie die größere Kontrolle über die Einstellungen und den Spiegel gemeinsam und mit den Kompakten das fest eingebaute Objektiv, welches hier aber wesentlich besser ist.

Schneider Kreuznach

Mit einem Adapter von M42 auf Canon-EOS-Bajonett kann auch dieses antike 130er Schätzchen von Schneider Kreuznach wieder zu Ehren gelangen

 

  Zu den Zeiten als ich analog zu fotografieren begann, galten Festbrennweiten als den Zoomobjektiven von der optischen Qualität her überlegen. Zoomobjektive, die gar vom Weitwinkel in den Telebereich reichten, waren unter Profis und solchen, die es sein wollten, sogar durchaus verpönt. Allerdings benutzte ich nichtsdestotrotz bei meiner Arbeit für die Lokalpresse oft ein 28 – 70 mm an meiner Kleinbild-Spiegelreflex, damit ich auf Veranstaltungen keine Fototasche oder gar einen Koffer mit mir herumschleppen musste. Besonders auch auf Rock- und Blueskonzerten bewährte sich dieses Objektiv: Auf 50 mm gestellt war es richtig für Fotos von der ganzen Bühne. 70 mm war zwar für Portraits zu kurz, aber ausreichend für Halbtotalen von einzelnen Musikern und im Weitwinkelbereich konnte man durch Kippen der Kamera und Fotografieren schräg von unten richtig schön Dynamik in die Bilder der Band auf der Bühne bringen. Übrigens habe ich dieses Objektiv auch schon an meiner DLSR erprobt. Mit einem APS-C-Sensor entspricht es etwa einem 45-112 mm Zoom, deckt also gut den Bereich von der Normal- bis zur Portraitbrennweite ab.

Heute scheinen Weitwinkel-Tele-Zoomobjektive durchaus „gesellschaftsfähig“ geworden zu sein und auch vor Profiaugen Gnade zu finden. Der in der Digitalfoto-Szene bekannte Maler, Fotograf und Bildbearbeiter Pavel Kaplun zum Beispiel verwendet zumindest in seinen Videotutorials öfter mal auch eine Bridgekamera mit einem solchen Zoom, welche vom Weitwinkel- in den Telebereich reicht. Übrigens lohnt es sich auch sonst, sich die Videos von Pavel Kaplun anzusehen. Außer denen, die er auf seiner Website verkauft, gibt es auch einiges von ihm für lau auf YouTube. Digitale Fotografie ist allgemein eines der Themen, zu denen YouTube allerhand hergibt.

Ich selbst besitze noch keine Bridegekamera. Nach dem, was ich jedoch bisher darüber herausgefunden habe, scheinen sie jedoch durchaus ihre Berechtigung zu haben: Wer über das reine Knipsen hinaus gehen, aber doch nicht gleich ein „ernsthafter“ Amateur oder gar Profi werden will, sollte sich durchaus einmal die eine oder andere Kamera dieser Klasse ansehen.

Bridge-Kameras bieten bereits allerhand Möglichkeiten, die über die Features von kompakten Digitalen hinausgehen. Trotzdem sind sie recht bezahlbar. Ich denke, dass ich mir über Kurz oder Lang auch so etwa kaufen werde. Es gibt viele Dinge, für die man nicht unbedingt eine Systemkamera braucht und da ist die Bridgekamera sicherlich ein gute Ergänzung.

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17. November 2013 7 17 /11 /November /2013 00:28

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es um Digitalkameras im Allgemein und um digitale Kompaktkameras im besonderen. Wie mit einfachen konventionellen Kameras auch, kann man mit Ihnen die meisten fotografischen Aufgaben lösen – oft sogar mit verblüffend guten Ergebnissen. Doch bei bestimmten Aufgaben stoßen kleine, idiotensichere Kameras an ihre Grenzen. Will man diese überschreiten, benötigt man aufwendigere Kameras, die mehr Kontrolle über das Bild bieten, jedoch auch höhere Ansprüch an den Bediener stellen.

 

Digitale Spiegelreflex-Systemkameras (DSLR)

Ein großer Nachteil der kompakten Digitalkameras – und für Handykameras gilt das noch mehr – sind die kleine Optik und der kleine Bildsensor. Dadurch wird das Bild sozusagen aus wesentlich weniger Licht gemacht als bei einem großen Sensor und einer großen Optik. Das bewirkt nun, dass das Signal des Sensors kräftig verstärkt werden muss, wobei Rauschen entsteht. Das setzt den fotografischen Möglichkeiten natürlich gewisse Grenzen – woran es auch nichts ändert, dass es heute kompakte und Handykameras mit gewaltigen Megapixel-Zahlen gibt. Im Gegenteil: Die Bildqualität sinkt sogar, wenn man zu viele Pixel auf den Sensor packt.,weil dann das Signal jedes Pixels schwächer wird. Und dann muss es entsprechend stärker verstärkt werden, wobei dann dummerweise das qualitätsmindernde Bildrauschen entsteht.

DLSR

Eine Digitale Spiegelreflexkamera bietet mehr Kontrolle über die Aufnahme und damit mehr gestalterische Möglichkeiten... (Bild: Bärbel Wollny)

Digitale Spiegelreflexkameras haben größere Objektive und größere Sensoren. Es gibt so genannte Vollformatsensoren, die das Kleinbildformat 24x36 mm aufweisen (und sogar noch größere). Allerdings sind Kameras mit so großen Sensoren leider immer noch recht teuer. Ein recht guter Kompromiss ist das APS-C-Format von Canon, das zwischen einem Drittel und halb so groß ist wie das Kleinbildformat. Kameras in diesem und dem ähnlichen DX-Format sind mittlerweile erschwinglich und machen sehr ordentliche Bilder.

  Ein großer Vorteil der DSLR-Systemkameras ist, dass man nicht nur wie bei den kompakten alle Einstellungen von einem Programm ausführen lassen, sondern auch alles von Hand einstellen kann. Außerdem sind die Möglichkeiten des „programmierten“ Fotografierens vielseitiger und man kann natürlich auch Zwischenlösungen zwischen dem automatisierten und dem manuellen Einstellen wählen. Die wichtigste der Möglichkeiten jedoch ist die, alles von Hand einstellen zu können: Diese Möglichkeit ist das, was eine Kamera zu einem mächtigen künstlerischen Werkzeug macht.

Ich persönlich zum Beispiel habe früher vor allem mit Kameras fotografiert, die zur von mir gewählten Blende automatisch die richtige Belichtungszeit auswählen konnten und habe diesen Modus viel genutzt. Im Prinzip reichte mir aber aber auch der eingebaute Belichtungsmesser meiner Icarex, bei der ein Zeigerchen anzeigte, wenn die Kombination aus Blende und Verschlusszeit o.k. War. Mit der Blende legt man nämlich in Verbindung mit der Entfernungseinstellung fest, welche Bereich im Bild scharf sein soll: etwa nur das Gesicht bei einem Portrait oder auch alles von vorn bis hinten, wenn es eine Landschaftsaufnahme bis zum Horizont werden soll, bei der auch im Vordergrund noch etwas zu sehen ist.

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... wie zum Beispiel selektive Schärfe...

Wie man es gelernt hat, so treibt man es meist weiter und daher benutze ich auch bei meiner Canon EOS700D die Zeitautomatik, bei der ich wie in den Days of Old die Blende selbst vorwählen und die Belichtungszeit von der Kamera ermitteln lassen kann. Außerdem freunde ich mich derzeit mit dem Autofokus an, auch wenn mich der bisher noch nicht immer zufriedenstellt. Aber ich denke mal, dass ich hinter die Feinheiten noch kommen werde. Wenn es jedoch darum geht, ganz gezielt bestimmte Bereiche scharf abzubilden, dann ist das manuelle Scharfstellen der sichere Weg.

  Ein wichtiger Vorteil der digitalen Fotografie besteht darin, dass man seine Aufnahmen sofort sehen kann. Man kann sogar einen Laptop mitschleppen, auf dem man die entsprechende Software installiert hat und noch am Tatort gucken, was sich aus den Aufnahmen machen lässt - wenn man sich etwa nicht sicher ist, ob die bislang geschossenen Aufnahmen das sind, was man haben wollte. Das erspart nicht nur eine weitere Fahrt an die Location, wenn die Bilder mal nichts geworden sind. Man kann auch die Lösungen, die einem zu den erkannten Fehlern einfallen, umsetzen bevor man sie vergisst und sehen, ob sie tatsächlich Lösungen sind.

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... oder Beeinflussung der Belichtung

Außerdem kann man mit einer Digitalkamera ohne Rücksicht auf Kosten jedes mal praktisch beliebig viele Aufnahmen machen. Eines, vielleicht sogar das wichtigste Geheimnis der Profifotografen besteht nämlich darin, dass sie viele, viele Aufnahmen machen. Ich meine, einmal gelesen zu haben, dass früher für die typischen Fotoreportagen im Stern mit sechs Bildern 60 Kleinbildfilme oder mehr verschossen wurden. Heutzutage kosten die Speicherkarten, auf die man so viele Bilder bringt wie auf 60 Kleinbildfilme, nicht mehr oder gar weniger, als damals die entsprechend hochwertigen Filme kosteten – und man kann sie obendrein immer wieder verwenden.

Das RAW-Bildformat

Was mir persönlich ebenfalls gut gefällt ist, dass man gewissermaßen für jedes Bild einen anderen Film verwenden kann. Wollte man früher auf unterschiedlichem Material fotografieren, etwa Schwarz-Weiß und Farbe oder mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten, musste man entweder eine Kamera mit Filmkassetten haben, wie vor allem bei Mittelformatkameras üblich, oder man musste mehre Kameragehäuse besitzen, die mit den verschiedenen Filmen geladen wurden, die zur Anwendung kommen sollten.

Die Empfindlichkeit kann man beim digitalen Fotografieren vorher an der Kamera einstellen und die Farbwiedergabe hinterher beim so genannten Entwickeln der Bilder. Von digitalen Spiegelreflexkameras kann man sich die Bilder nämlich nicht nur, wie bei den kompakten Knipsen als JPEG liefern lassen, sondern auch im RAW-Format. Das ist ein Dateiformat, welches ganz einfach alles enthält, was die Kamera „gesehen“ hat. Mit einer entsprechenden Software werden diese RAW-Bilder dann – so sagt man tatsächlich - „entwickelt“, dass heißt, man legt fest, was aus den darin enthaltenen Farbdaten gemacht gemacht wird, welche die Kamera geliefert hat und speichert das Ergebnis in einem der bekannten Formate.

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Im RAW-Format auf den Computer übertragene digitale Fotos können nachträglich noch stark beeinflusst werden

Das hört sich komplizierter an, als es ist. Ein einfaches Programm dafür wird mit der Kamera geliefert. Wenn man die RAW-Dateien der Bilder damit ansieht, werden sie „on the fly“ nach einer Art Standardverfahren entwickelt, so dass man in aller Regel so bereits ansehnliche Bilder bekommt. Die kann man dann ganz einfach so abspeichern und erhält JPEGs, TIFFs oder PNGs, die man weiter verwendet. Wer Lust dazu hat und sich in die Geheimnisse der Entwicklung von RAW-Dateien einarbeiten möchte, kann aber auch noch an verschiedenen Schräubchen drehen und die Bilder modifizieren. Dazu kann man dann auch aufwändigere Software verwenden, die aber noch nicht einmal etwas kosten muss: Es gibt hierfür das Open-Source-Programm RawTherapee, welches auch recht hohe Ansprüche an die Möglichkeiten einer solchen Software erfüllt.

Beim Entwickeln einer RAW-Datei mit einem Programm wird diese selbst nicht verändert, sondern lediglich die Veränderungen gespeichert, die man vornimmt, das so genannte Rezept. Man kann daher für ein Bild auch mehrere Rezepte erstellen und dann dasjenige zum Erzeugen einer Bilddatei verwenden, welches einem am besten gefällt. Oder man erzeugt unterschiedliche Bilder ein- und derselben RAW-Datei. Außerdem kann man ein für eine RAW-Datei erstelltes Rezept auch für andere RAW-Dateien verwenden. Das macht zum Beispiel Sinn und spart Arbeit, wenn man eine Reihe von Aufnahmen unter den gleichen Bedingungen geschossen hat und daher auf die gleiche Art und Weise modifizieren will.

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Mit RawTherapee werden von den RAW-Dateien "Abzüge" in gängigen Bildformaten gemacht

Bei der digitalen Fotografie kann man außerdem im Nachhinein auch Verzeichnungen modifizieren, die durch die Perspektive entstehen. Das auffälligste Beispiel dafür sind die so genannten stürzenden Linien bei Gebäuden. Früher musste man die beim Vergrößern ausgleichen bzw. man verwendete spezielle Kameras, bei denen sich allerhand verschieben und schwenken lässt und die natürlich teuer sind und sich nur für ausgesprochene Architekturfotografen lohnen. Heute haben gute Bildbearbeitungsprogramme Funktionen, mit denen man Verzeichnungen entfernen kann – und natürlich auch absichtlich einbauen, wenn das als Effekt gewünscht wird.

Das Display

Wie einfache, kompakte Digitalkameras auch, verfügen DSLR-Kameras über Displays, auf denen man sich nicht nur die Einstellungen und die bereits geschossenen Bilder anzeigen lassen kann, sondern auch den Blick durch die Linse. Meist kann man das Display sogar ausklappen und schwenken. Dann muss man die Kamera nicht unbedingt auf Augenhöhe haben, um das Motiv aufzufassen, sondern kann zum Beispiel eine Rockband über die Köpfe der Konzertbesucher hinweg fotografieren, oder einen Pilz, ohne dass man sich dabei auf den Bauch zu legen braucht.

Bei einer DSLR ist das Display natürlich größer als bei einer kompakten Digitalkamera und wenn man hineinzoomt kann man recht gut die Schärfe einer geschossenen Aufnahme beurteilen. Und wenn man auch im Life-Modus, also wenn man mit dem Display durch das Objektiv guckt, entsprechend weit hineinzoomen kann, eignet sich das Display überdies sehr gut zum Scharfstellen. Allerdings eher nur dann, wenn man statische Motive vom Stativ aus fotografiert. Wenn man nämlich so weit hineinzoomt, dass man die Schärfe wirklich beurteilen kann, sieht man natürlich nur einen kleine Ausschnitt des Bildes.

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10. November 2013 7 10 /11 /November /2013 09:37

Ich habe mir unlängst eine digitale Spiegelreflexkamera zugelegt, um endlich einmal wieder ordentlich fotografieren zu können. Nachdem ich in den 90ern des letzten Jahrhunderts viel Erfahrung mit konventionellen Spiegelreflexkameras, vor allem im Kleinbild- aber auch ein wenig im Mittelformat gesammelt hatte, war ich in den letzten Jahren mit einer kompakten Digitalkamera zu Gange, mit der auch die meisten meiner Fotos für dieses Blog entstanden sind. Nachdem ich nun wieder alle Möglichkeiten einer Sytemkamera zur Verfügung habe, entdecke ich gerade viel Altes neu und lerne außerdem allerhand Neues hinzu. Diese Artikelserie soll nun denjenigen, die in die digtale Fotografie einsteigen möchten, ein paar grundlegende Informationen geben. Im ersten Teil geht es um die Kompakten, die heute praktisch für jedermann bezahlbar sind.     

Herbstnebel

Auch mit einer kompakten Digitalkamera lassen sich recht ansprechende Bilder machen

Vor über 20 Jahren benötigte ich beruflich eine Kamera, um Bildschirmfotos zu machen. Ich legte mir meine erste gebrauchte Spiegelreflex zu und weil ich die nun halt einmal hatte, fing ich das Fotografieren auch gleich richtig an, las Andreas Feininger, Ansel Adams und andere und versuchte deren Lehren nicht nur in die Praxis, sondern auch in gute Bilder, umzusetzen . Ich fing dann auch an, nebenher als freier Mitarbeiter für eine Lokalzeitung zu schreiben und zu fotografieren sowie in Wort und Bild für Fachzeitschriften zu arbeiten.

Die bösen Digitalkameras

Mit der Zeit kamen dann aber Digitalkameras auf den Markt, mit denen man Fotos machen konnte, die sich qualitativ für den Abdruck in farbigen Zeitschriften eigneten. Allerdings waren diese Teile damals noch schweineteuer. Das waren analoge Profikameras vorher zwar auch, aber man brauchte ja nicht unbedingt eine neue. Beim Kleinbildformat war im Laufe von vielen Jahren lediglich das Filmmaterial immer besser geworden, sonst hatte sich nichts geändert – sieht man einmal von denjenigen automatischen, elektronischen und computerisierten Funktionen ab, die es gegen Ende des letzten Jahrhunderts auch bei analogen Kameras schon gab.

Und da Kameras, die einmal recht teuer gewesen waren, so wie z.B. alte Jagdgewehre ebenfalls, auch nach vielen Jahren noch einwandfrei funktionieren, konnte man sich für recht kleines Geld eine ältere vollmechanische Kamera und ältere Objektive zulegen. Aber auch neuere, recht gute Kameras waren gebraucht relativ preisgünstig zu haben. Ebenfalls ähnlich wie bei Waffen, waren auch die Technik der mechanischen Kameras einschließlich der Optik schon seit vielen Jahren so gut, dass man auch mit alten Kameras auf aktuellem Filmmaterial hochwertige Bilder hinbekam und sogar heute noch hinbekommt.

Kodak CX6330

Diese Kodak CX6330 leistete mir jahrelang treue Dienste. Leider funktioniert sie mittlerweile nicht mehr...
 

Dummerweise war man mit analogen Fotos zumindest bei Zeitungen und Zeitschriften aber im neuen Jahrhundert nicht mehr konkurrenzfähig, nachdem sich bei den Profis die digitalen Kameras durchgesetzt hatten. Die waren zwar in der Anschaffung teuer, aber die hohen Kosten für die Filme, die das Fotografieren früher teuer gemacht hatten, entfielen. Für mich waren die Preise für brauchbare digitale Spiegelreflexkameras damals jedoch noch jenseits der Möglichkeiten, vor allem auch, weil ich mit dem Fotografieren nie soviel Geld gemacht habe, dass sich eine Ausrüstung im fünfstelligen Bereich gelohnt hätte. Und so schwanden meine fotografischen Ambitionen dann um die Jahrhundertwende zunächst.

Kompakte Digitalkameras für Jedermann

Vor zehn Jahren lagen dann aber einfache, kompakte digitale Sucherkameras im bezahlbaren Bereich. Mittlerweile brauchte ich Bilder auch hauptsächlich fürs Web und die 3,3 Megapixel meiner Kodak CX 6330 für 199.- Euro (als Auslaufmodell) waren dafür und sogar auch für den Abdruck in Tageszeitungen ausreichend.

Auch für den Hausgebrauch tut es eine solche Kamera allemal, zumal es heute derartige Kameras mit wesentlich mehr Auflösung für wesentlich weniger Geld gibt. Allerdings sollte man sich hier nicht von hohen Auflösungen blenden lassen; warum, davon wird noch die Rede sein. Bereits die 3,3 Megapixel reichten für „Abzüge“, also Ausdrücke auf Fotodruckpapier in dem Größenbereich, in dem auch die Abzüge lagen, die man sich typischerweise von den Aufnahmen aus den früher verbreiteten „Idioten-Leicas“, den kompakten Kleinbildkameras und sonstigen Knipser-Kameras machen ließ.

Blumenkohl

Sachaufnahmen fürs Web, aber auch für den Abdruck bis zu einem bestimmten Format...

So eine Kamera ist tatsächlich etwas für jedermann. Sie ist im Prinzip genauso idiotensicher wie es die kompakten konventionellen Idioten-Leicas mit und ohne Autofokus waren. Den alten analogen haben viele der digitalen Kompakten jedoch voraus, dass sie einen optischen Zoom besitzen, der vom Weitwinkel bis in den Telebereich reicht. Die analoge Variante war typischerweise mit einem 35mm-Objektiv ausgerüstet. Ein 35mm-Objektiv ist im Bezug auf das Kleinbildformat 24x36 mm ein leichtes Weitwinkel, welches das Scharfstellen erleichtert. Dafür verzeichnet es stark, wenn man nahe ans Motiv herangeht.

  Daher haben wohl unzählige Mütter und Omas mit solchen Kameras ihre Kinder bzw. Enkel verunstaltet: Da man mit einem Weitwinkel ein recht großes Bildfeld hat, muss man sehr nahe herangehen, wenn man ein Kindergesicht einigermaßen bildfüllend haben möchte, wobei dann die Verzeichnung gnadenlos zuschlägt. Wenn man dann noch, weil man zu faul ist, in die Hocke zu gehen und sich damit mit dem kleinen Fotomodell auf Augenhöhe zu begeben und gar noch von vorne blitzt, sieht das hübscheste und gescheiteste Kind aus wie eine Abbildung aus einem Lehrbuch für Kinderpsychatrie.

Zoomen und Teleaufnahmen 

  Mit den Zoom-Objektiven der modernen digitalen Kompakten kann man, wie sich das bei Portraits gehört, in den Telebereich gehen, um den notwendigen Abstand halten zu können. Begibt man sich dann noch in die Hocke oder kniet sich hin und lässt den Blitz weg, kann man ohne weiteres mit einer solchen Kamera hübsche Kinderbilder machen. Von vorne blitzen sollte man Menschen, insbesondere Kinder nämlich niemals, nie und nimmernicht, denn die glatten und noch mit wenigen Konturen ausgestatteten Kindergesichter sehen dann aus wie Hefeknödel. Allenfalls die markanten, faltigen Gesichter alter Menschen kann man manchmal von vorne blitzen und trotzdem aussagekräftige Portraits erhalten.

Gartenwerkzeug

... klappten auch mit meiner 3,3-Megappixel-Kompakten recht gut
 

Von der Zoomfunktion hat übrigens nur der optische Teil einen Wert. Der oft vorhandene „digitale Zoom“ ist reine Blendung des Kunden. Er macht nicht anderes als ein Bildbearbeitungsprogramm beim Vergrößern von Ausschnitten: Das Bild wird zwar größer, enthält dadurch aber nicht mehr Informationen.

  Und noch ein Wort zum Autofokus von kleinen Digitalkameras: Auch der von hochwertigeren Kameras versagt in bestimmten Situationen. Auf den von kompakten Knipsen kann sich überhaupt nicht verlassen. Bei den konventionellen Idioten-Leicas fiel dies wohl deswegen nicht auf, weil man bei einem 35mm-Objektiv an einer Kleinbildkamera überhaupt kaum scharfstellen muss. Bei den kompakten Digitalen hingegen ist genaues Scharfstellen jedoch vor allem dann erforderlich, wenn man im Telebereich arbeitet. Dass dies offensichtlich nicht so richtig klappt, ist mir zuerst aufgefallen, weil meine Kodak immer wieder unscharfe Bilder lieferte. Dann sah ich es auch bei Fotos von Besitzern anderer Modelle. Mal klappt es, mal nicht. Daher sollte man grundsätzlich immer mehrere Aufnahmen machen, um wenigstens eine scharfe zu bekommen.

Alles in allem kann man jedoch mit einer digitalen Kompaktkamera, genauso wie mit einer einfachen konventionellen Kamera den größten Teil der fotografischen Aufgaben lösen. Es sind im Grunde eigentlich nur einige spezielle Aufgabenbereiche, für die man eine aufwändige Kamera braucht. Ein zusätzlicher Vorteil der digitalen Kompakten ist, dass sie ein Display besitzen. Das ist nicht nur geschickt, um sich damit seine Bilder sofort ansehen zu können, sondern es ermöglicht es, wie bei einer Spiegelreflex beim Auffassen des Motives durch die Linse zu sehen, was z.B. auch recht nahe Nahaufnahmen mit einem solchen Gerät ermöglicht. Trotzdem sollte eine solche Kamera aber auch einen Sucher besitzen, denn, wie bei einem Computerbildschirm auch, sieht man auf einem Kameradisplay nichts, wenn die Sonne darauf scheint. Außerdem sollte man sich nicht von den großen Megapixelzahlen blenden lassen, denn die können wie bereits erwähnt die Bildqualität sogar verschlechtern anstatt sie zu verbessern.

Eine kompakte Digitalkamera ist also buchstäblich etwas für jedermann. Sie ist heute für kleines Geld zu haben und einfach zu bedienen. Zum Knipsen auf Ausflügen, Veranstaltungen und Festen taugt sie genauso, wie zum spontane Fotografieren von irgend etwas, das fotografiert werden will. Bilder fürs Web kann man mit ihr allemal machen, sogar welche zum Abdrucken in nicht zu großem Format. Sie passt bequem in die Jackentasche und ins Handschuhfach. Und gerade an letzterem Ort kann sie sehr nützlich sein – zur Beweissicherung bei einem Unfall.

Soweit der erste Teil. Im Teil II geht es um digitale Spiegelreflexkameras

 

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2. November 2013 6 02 /11 /November /2013 09:16

Mittlerweile beschäftige ich mich, nachdem ich mir jetzt endlich eine vernünftige Digitale Spiegelreflex zugelegt habe, außer mit 3D-Grafik auch wieder einmal verstärkt mit Fotografie. Bei beidem kommt auch dann und wann etwas heraus, das sich als Desktop eignet.

Herbstlaub2013 002

Passend zur Saison: Ein Herbstlaub-Desktop

Für diese Bilder habe ich mir eine Pinnwand bei Pinterest eingerichtet, wo man sich diese Dinger ansehen und kostenlos runterladen kann. Bis jetzt sind es erst ein paar im Format 1920 x 1080, aber ich hoffe doch sehr, dass es mit der Zeit mehr werden.

Schaut einfach immer mal wieder rein, irgendwann wird sicherlich auch etwas für Euren Desktop dabei sein:

Fokkos Desktops bei Pinterest 

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13. Juni 2013 4 13 /06 /Juni /2013 08:33

Neulich schockte Mami Magenta (aka Drosselkom) ja die Netzwelt mit ihrer Ankündigung, ihre Netzzugänge nach Durchsatz einer bestimmten Menge Daten für den Rest des Abrechnungszeitraums auf Tröpfeltempo zu drosseln. Das würde uns sozusagen in die Prä-Flatrat-Steinzeit zurückwerfen, als das Internet bei uns nicht auf die Beine kam, weil man aus Kostengründen quasi die Minuten zählen musste, die man on line war.

Gerade habe ich eine interessante Erkenntnis eine Telekom.Managers aufgeschnappt. Die Telekom hat ja bei Ihrem grotesken Vorhaben, Ihren Kunden bei Erreichen eines bestimmten Datenvolumens, den Netzzugang zu drosseln, jetzt ein wenig zurück gerudert. Sie will aber immer noch nicht ganz auf diese lächerliche Bremse verzichten und ein gewisser Michael Hagspihl, seines Zeichens Geschäftsführer Marketing der Telekom Deutschland, begründet dies mit der tiefschürfenden Erkenntnis: „Immer höhere Bandbreiten lassen sich nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren.“

Das klingt zwar plausibel, wobei es jedoch für den IT-Sektor schon seit 30 und mehr Jahren typisch ist, dass es immer mehr Leistung für immer weniger Geld gibt. Bei der Behandlung der eigenen Arbeitnehmer fällt der Telekom - wie so ziemlich allen Unternehmen - dieser kluger Spruch, dass es nicht immer mehr Leistung für immer weniger Geld geben kann, aber offenbar nicht ein.

Und warum ich diese Bremse lächerlich finde? Ganz einfach: Ein schneller Internetzugang für wenig Geld ist heute unerlässlich. Gerade die IT-Branche ist es ja, die uns Clouds und IT-Outsourcing andrehen möchte. Und wenn man komplexe Anwendungen über das Netz betreiben soll, dann benötigt man einen schnellen Netzzugang. Kostet der jedoch zuviel, wird man eben auf die schöne neue Cloud-Welt verzichten und die Anbieter von Produkten zu Cloud-Computing und IT-Outsourcing schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge. Das werden die sich aber nicht gefallen lassen und den Telekomikern auf die gierigen Finger klopfen - wenn sie es nicht schon getan haben und das teilweise Einknicken Mami Magentas bereits die Folge ist.

Apropos Cloud und IT-Outsourcing, das ja die Zukunft sein soll: Wenn man es sich genau überlegt, ist es der größte Blödsinn. Daten sind heute oft so ziemlich das wichtigste im Unternehmen. Und dieses Kapital soll man fremden Leuten anvertrauen? Oder seine privaten Daten, die intime Erkenntnisse über einen Menschen zu gewinnen erlauben? Was mit Daten passiert, die man bei irgendwelchen Unternehmen lässt, haben wir ja jetzt beim Auffliegen der PRISM-Schnüffelei der amerikanischen Schlapphüte gesehen.

Update 13.06.13: Stephschie hat dazu Interessantes in einem Kommentar (Danke, Stephschie) angemerkt. Klickt dazu unter dem Artikel auf den Link "Kommentar".                

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18. Februar 2013 1 18 /02 /Februar /2013 16:18

"So bald ein neu' Gesetz ersonnen, wird auch der neu' Betrug begonnen", lautet ein alter Spruch. Er gilt im übertragenen Sinne auch für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Bereich, denn kaum hat sich da jemand etwas ausgedacht, gibt es auch schon einen Hack dafür. So kann man beispielsweise auch ohne weiteres YouTubeVideos gucken, welche die GEMA für unser Land hat sperren lassen.

savefromnetcom startseiteNicht nur bei für Deutschland gesperrten Videos auf YouTube ist savefrom.net nützlich...

   Ärgerlich, ärgerlich: Da will man mal kurz in irgendeinen Song aus seiner Jugendzeit oder sonst was reinhören und findet ihn auch tatsächlich bei YouTube. Dann jedoch kommt die Enttäuschung: "Leider ist dieses Video, das Musik von SME beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat." Fast noch ärgerlicher ist es, wenn es einem gar nicht um die Musik ging, sondern um Informationen, die das Video enthält und die man nun nicht bekommt, weil der Macher es zufällig mit irgendwelcher Musik unterlegt hat, für welche die GEMA YouTube keine Erlaubnis erteilt hat.

   Allerdings ist Abhilfe hier jetzt wirklich watscheneinfach: Man setzt einfach ein "ss" vor den Domainnamen "youtube.com". Dann gelangt man nämlich nicht direkt zu YouTube, sondern auf die Seite savefrom.net, mit der man nicht nur gesperrte Youtube-Videos ansehen, sondern sie und auch Inhalte von verschiedenen anderen Seiten downloaden kann. Es gibt übrigens auch Videos wie dieses auf YouTube, in dem die Benutzung von savefrom.net erläutert wird.

   Außerdem gibt es bei savefrom.net das Tool "savefrom.net helper" als Browser-Erweiterung für gängige Browser wie Opera und Firefox, mit dem man YouTube-Videos und auch Dinge von anderen Websites auf einfache Weise herunterladen kann. Was dieses Tool allerdings womöglich sonst noch macht, ob es Euch etwa ausspioniert, weiß ich allerdings nicht.       

Saugen ohne Abmahnung 

   Auf jeden Fall aber ist das Downloaden von Musikvideos von YouTube und das Herausziehen der Tonspur, um an ein mp3 des jeweiligen Songs zu gelangen, weniger gefährlich als der Download von Tauschbörsen. Das Speichern von urheberrechtlich geschützten Inhalten, die nicht zum Speichern sondern nur zum life Ansehen bzw. anhören gedacht sind, ist zwar ebenfalls zumindest strittig, wenn nicht gar verboten, aber man kann es genauso wenig nachweisen, wie das Mitschneiden vom (Web-)Radio. Bei Tauschbörsen hingegen stellt Ihr die gesaugten Inhalte gleichzeitig auch wieder zum Download zur Verfügung, was nicht nur ein eindeutiger Verstoß gegen das Urheberrecht ist, sondern auch nachgewiesen werden kann.

       Es gibt mittlerweile Spezialfirmen, die im Auftrag von Abmahn-Anwälten Auf die Jagd nach IP-Adressen von Tauschbörsen-Teilnehmern gehen. Mit den gefundenen Adressen gehen die Anwälte dann zum Gericht und lassen den jeweiligen Zugangsprovider zwingen, Name und Adresse des Teilnehmers herauszugeben, der die IP zumfraglichen Zeitpunkt hatte. Dann kommt eine Abmahnung mit saftiger Abmahngebühr und in der Regel auch einer gepfefferten Schadenersatzforderung, gegen die man derzeit wenig Chancen hat, bei Gericht Recht zu bekommen. Wenn Ihr also schon saugen müsst, anstatt Eure Musik zu kaufen, dann nehmt den legalen oder zumindest nicht nachweisbaren Weg. indem ihr (Web-)Radiosendungen mitschneidet oder YouTube-Videos downloadet und die Tonspur rauszieht.         

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17. Februar 2013 7 17 /02 /Februar /2013 16:09

Photoshop ist das gängige Programm in der grafischen Szene, aber leider ist es teuer. Wer nur gelegentlich etwas Grafisches macht, wird daher in der Regel die Kosten für das Programm scheuen. Jetzt kann man es jedoch auch kostenlos haben, wenn man mit der alten Version zufrieden ist.

Photoshop9 

Gibt's jetzt als kostenlosen Download bei Adobe: Photoshop 9 samt der ganzen Creative Suite

  Man kann sich nämlich derzeit nicht nur das alte Photoshop, sondern die ganze alte Creative Suite 2 von Adobe kostenlos als uneingeschränkt nutzbare Vollversion von Adobe herunterladen. Man muss sich dazu lediglich kostenlos bei Adobe registrieren. Wer nicht seine "echte" E-Mail-Addy für die E-Mail-Bestätigung preisgeben will, kann sich ja ohne weiteres eine Adresse unter einem Tarnnamen bei einem Webmailer einrichten, den er dann grundsätzlich überall da nutzt, wo man eine Mailadresse angeben muss.

  Die Registriernummer, die man zum Installieren der Soft braucht, steht praktischer Weise gleich mit auf der Download-Seite. Einfach kopieren und bei der Installation in das dafür vorgesehene Feld einfügen.

  Das es sich dabei um eine ältere Version der Creative Suite handelt, sollte nicht weiter stören. Wirklich veraltet ist derartige Software aus den letzten zehn Jahren nämlich noch lange nicht. Ich persönlich etwa mache noch ziemlich viel mit meinem uralten Paintshop Pro 5, das noch aus dem letzten Jahrhundert stammt und schon seinerzeit nicht besonders viel gekostet hat. Ab und zu greife ich auf das aktuelle GIMP zurück, vor allem, wenn ich bestimmte Filter zum Nachbearbeiten von Renderings benötige. Die meisten, wenn nicht praktisch alle Texturen für meine 3D-Modelle mache ich jedoch mit PaintShop Pro 5, wobei ich ehrlich gesagt eher selten etwas vermisse.

  Jetzt hoffe ich, dass ich demnächst mal ein wenig Zeit erübrigen kann, um ein wenig mit Photoshop zu spielen. Im Netz finden sich nämlich immer wieder Tipps und Tutorials zum Erstellen von Texturen, die sich auf dieses Programm beziehen.

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