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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

16. August 2015 7 16 /08 /August /2015 01:15

Um mein Übergewicht dauerhaft loszuwerden, habe ich, außer dass ich jetzt wieder regelmäßig Eisen in die Hand nehme, auch meine Ernährung umgestellt: Unter anderem werden jetzt abends Kohlehydrate gemieden und da kommt natürlich auch öfter ein Steak nur mit Rohkost und ohne Sättigungsbeilage auf den Tisch.

Daher kommt es, dass ich mich in letzter Zeit öfter mit Steaks beschäftigt habe. Beim Braten halte ich mich im wesentlichen an Empfehlungen, die der früher einmal sehr bekannte Fernsehkoch, Hundebuch-Autor und Lifestyle-Experte Ulrich Klever einmal vor vielen Jahren in einem Artikel im Playboy gegeben hat. Es gibt von ihm auch ein Buch namens Feinschmeckers Steakbuch, welches er noch eine ganze Weile zuvor geschrieben hat und dass ich mir antiquarisch besorgt habe.

In seinem Steakbuch veröffentlichte Ulrich Klever neben interessantem Grundlagenwissen zu Steaks auch eine ganze Reihe von Rezepten, bei denen mit dem Steaks im Hinblick auf Würzen und dergleichen verhältnismäßig viel gemacht wird. In seinem Playboy-Artikel jedoch vertrat er eine sehr puristische Linie, der ich auch heute noch folge: Man dürfe, so schrieb er in seinem Artikel, das feine Aroma eines Steaks nicht mit starken Gewürzen überlagern, da es schade darum sei.

So wie der Altmeister in seinem Artikel empfiehlt würze ich meines Steaks erst nach dem Braten und lediglich mit etwas Salz und Pfeffer (natürlich aus der Mühle). Ulrich Klever gab auch Zeiten an, wie lange man Steaks je nach Dicke und je nachdem wie weit man sie „durch“ haben möchte, braten muss. Leider ist mir der Artikel, den ich mir zunächst jahrelang aufgehoben hatte, mittlerweile verloren gegangen. Daher habe ich mir angewöhnt, die Bratzeit nach dem Augenschein zu schätzen, was mir mit wachsender Erfahrung immer besser gelingt. Und zwar brate ich die Steaks abwechselnd von jeder Seite jeweils eine Minute. Wie oft jede Seite drankommt, hängt dann von der Dicke ab, wobei der jeweils letzten Durchgang auch weniger als eine Minute betragen kann.

Der Bratvorgang läuft dann folgendermaßen ab: Ich lasse meine Pfanne ohne irgendwelches Fett, eine schwere gusseiserne, zunächst einmal heiß werden. Unser Elektroherd mit Ceranfeldern hat neun Stufen. Ich zunächst auf Stufe neun und die dann zurück auf Stufe sieben, da bei der größten Stufe die Steaks außen verbrennen. Alle Vorbereitungen sollten getroffen sein, wenn man das Steak in die Pfanne legt, denn ab dann muss man den Sekundenzeiger der Küchenuhr im Auge behalten.

Bereitstehen habe ich natürlich den Teller, von dem ich das Steak essen will, Salz und Pfeffer, Alufolie zum Abdecken, den Pfannenwender sowie Butter und ein Messer. Natürlich habe ich die Beilagen, einen Salatteller oder sonstige Rohkost bereits vorbereitet sowie Besteck und Serviette bereit gelegt.

Wenn die Pfanne heiß ist, kommt das Steak hinein. Nach dem ersten Wenden nach genau einer Minute sehe ich auf die Uhr und rechne die nächste Minute von dem Zeitpunkt an, zu dem das Steak wieder in der Pfanne. Jetzt lege ich eine gehörige Scheibe Butter auf das Steak. Nach dem letzten Wenden würze ich bereits die Oberseite des Steaks, damit ich es auf dem Teller nicht mehr umdrehen muss und diesen dabei unnötig verschmiere. Ist die Zeit abgelaufen, lege ich das Steak mit der bereits gewürzten Seite nach unten auf den Teller und würze die andere Seite. Dann decke ich es mit der Alufolie ab und lasse es einige Minuten ruhen, während ich schon einmal Besteck und Serviette, mein Getränk und meine Beilagen zum Tisch bringe.

Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack und es ist seine Sache, wie stark er sein Steak durchgebraten haben will. Wer es jedoch komplett durchbrät, kann genauso gut Rinderbraten essen. Ulrich Klever drückte es in seinem besagten Artikel sogar noch etwas drastischer aus und meinte, wer sein Steak durchgebraten wolle, könne auch gleich seine Schuhsohlen essen.

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Published by Fokko
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