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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.

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Thursday, 9. may 2013 4 09 /05 /Mai /2013 19:33

Megan Rice ist eine amerikanische Nonne und 83 Jahre alt. Um ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen, ist sie zusammen mit zwei anderen Leuten in eine amerikanische Uran-Anlage eingedrungen und hat sie mit Bibelsprüchen besprüht. Das ist eine tolle Sache, Hut ab vor dem alten Mädchen!

megan rice 400.-Kopie-1  

 

  The bad news is: Allerdings versteht Uncle Sam bei so etwas keinen Spaß, wie auf allen sinkenden Schiffen liegen in den USA bei den Machthabern die Nerven blank. Bis zu 20 Jahre Knast drohen der guten Frau für ihre mutige Tat. Mehr darüber steht in einem Artikel bei SPON.

    Meine Bitte: Es darf nicht sein, dass Megan Rice den Rest Ihres Lebens hinter Gittern vebringt! Vebreitet die Geschichte und die Forderung "Freiheit für Megan Rice!" über Eure Blogs, Eure Facebook-Seiten, über Foren und wo sonst überall die Möglichkeit habt, Euch zu äußern, natürlich auch im richtigen Leben. Ihr dürft gerne das Banner hier verwenden - oder auch selbst ein schöneres basteln... ;-) Wenn Ihr das hier nehmt, ladet es am besten oben aus dem Seitenkopf herunter, denn dort ist es nicht durch die Verkleinerung von Overblog verhunzt worden. 

  Auf jeden Fall wäre es Klasse, wenn wir dazu beitragen könnten, dass Megan Rice nicht in den Knast muss. Macht also nicht die Augen zu, sondern Euren Mund auf, denn dafür ist das Netz da!  

von Fokko - veröffentlicht in: Allgemeines - Community: Multi-Themen Blogs
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Monday, 6. may 2013 1 06 /05 /Mai /2013 15:10

Heutzutage scheint es ja Mode zu sein, nicht an einen Gott zu glauben. Daher wird es einem immer wieder passieren, dass man von Atheisten (oder solchen, die es vorgeben, welche zu sein) belächelt und für dumm gehalten wird, wenn man an einen Gott glaubt. Ich persönlich halte Atheisten für dumm, ja sogar lächerlich dumm, weil sie ganz offenbar nicht in der Lage sind, konsequent und logisch zu denken.


  Warum? Ganz einfach: In einem System mit einem oder mehreren Göttern, gibt es eine Instanz, die kompetent und berechtigt ist, ethische Regeln festzulegen. Für einen Atheisten gibt es keine solche Instanz. Wenn es keinen Gott und damit keine Instanz für ethische Regeln gibt, ist genau das ethisch, was einem selbst Vorteile bringt. Andere Menschen sind dann bestenfalls nützliche Idioten, die man benutzt, um selbst gut zu leben. Menschlichkeit? Nächstenliebe? Rücksichtnahme? Humbug! Man lese den Seewolf von Jack London, dann weiß man, was ich meine.

Ethik? Was bitte ist das denn?
    Komischerweise höre ich aber ausgerechnet auch immer Atheisten von Ethik schwafeln und vor allem auch ethisches Verhalten einzufordern. Viele Jagdgegner und Veganer zum Beispiel sind Atheisten (bzw. solche, die behaupten es zu sein), weil Sie behaupten, dass Tiere nicht weniger wert sind, als Menschen, da die Sonderstellung des Menschen über den Tieren lediglich von Religionen behaupten würde. Wenn man dann fragt, wieso man dann als ebenfalls ganz normales Teil der Ursuppe nicht auch wie alle anderen ganz normal am großen Frisst-Du-mich-nicht-fress-ich-Dich-halt-Spiel teilnehmen darf, kommt irgend ein Gelalle von wegen besonderer Verantwortung des Menchen weil ethisch höherstehend.... Widersinnig, weil ja der Mensch doch in ihren Augen auch nichts anderes ist, als irgendein Viech.

     Der Knackpunkt: Für einen Atheisten gibt es keinen vernünftigen Grund, auf irgendwen Rücksicht zu nehmen, der seinen persönlichen Zielen nicht dienlich ist. Tut er es doch, gibt es dafür nur eine einzige Erklärung: Angst und Schwäche. Mit seinem Wohlverhalten bettelt er sozusagen die anderen an, ihn doch bittebittebittebitteschöööön auch anständig zu behandeln. Oder vielleicht auch doch - was weiß denn ich, ich bin ja kein Seelenklempner - die unterschwellige Angst vor dem Satan und seinem Bratspieß...

    Jedenfalls ist ein Atheist, der nicht knallhart und gnadenlos seinen eigenen Vorteil verfolgt unglaubwürdig. Und weil die meisten Atheisten das nicht erkennen, nicht durch Nachdenken darauf kommen, sind sie offenbar dumm.

Konsequent zu Ende gedacht...
    Ein weiterer Punkt, der zeigt, dass Atheisten dumm sind, ist der, dass ein Atheist typischerweise nichts von La Place weiß oder zumindest nicht verstanden hat, was dessen Aussage, dass für Gott in seinem System mit der großen Gleichung, die alle Parameter enthält, kein Platz ist, für den einzelnen bedeutet: Wenn es tatsächlich nichts hinter bzw. über der reinen Materie gibt - eine notwendige Annahme für den Atheismus - ist der gesamte Lauf der Welt eine reine Abfolge von Ursachen und Wirkungen. Das geht bis ins kleinste und bis zu solchen Sachen wie Gefühlen, die dann ja lediglich chemische Reaktionen sind.

   Sprich: Es gibt keinen freien Willen, Man kannst nichts, aber auch gar nichts dagegen machen, was geschieht, auch nichts gegen das, was man selber tun wird. Alles was geschieht ist vorbestimmt, hängt von der ursprünglichen Konstellation der Dinge am Anfang ab. Drastisch ausgedrückt hängt die Frage, ob man sich in eine Frau verliebt oder sie uninteressant findet, ob man in zehn Minuten eine Axt nimmt und seine Familie niedermetzelt oder mit ihr Eis essen gehst, von der Konzentration irgendwelcher Stoffe im Organismus ab, also letztendlich davon, was man in letzter Zeit gegessen und wann man das letzte Mal geschissen hat, ab.

  Klasse was? Das ist die Realität, der man als konsequent und folgerichtig denkender Atheist ins Auge zu sehen und sie zu akzeptieren hat. Und man kann sich noch nicht einmal darüber beschweren, denn es gibt niemanden, der dafür verantwortlich ist...

Lieber naiv als verzweifelt
    Genau das habe ich vor etwa 30 Jahren - übrigens ohne etwas von La Place zu wissen - als Atheist bzw. einer, der ein solcher sein wollte, überlegt. Ich weiß sogar noch in etwa, wo das war, so sehr hat mich das Ergebnis dieses Gedankenganges geschockt

  Es mag ja nun durchaus sein, dass es so ist - ihc kann das Gegenteil nicht beweisen. Ich persönlich ziehe es aber vor, an einen freien Willen zu glauben. Dann muss ich aber auch Dinge zulassen, die über de reinen Materie stehen und damit Geistiges und im Endeffekt irgendeine höhere Macht- also einen Gott im weitesten Sinne. Wenn ich mich dabei irre, habe ich keinen Nachteil: Wenn es tatsächlich so ist, dass für mich nach meinem Tod alles aus ist, spielt es keine Rolle mehr, wenn ich mich geirrt habe. Hingegen habe ich jetzt den Vorteil, Hoffnung zu haben und muss nicht aus den oben geannten Gründen verzweifeln. Meinetwegen sollen mich die Atheisten doch für blöd halten, ich ziehe es vor, zu glauben.

von Fokko - veröffentlicht in: Allgemeines - Community: Multi-Themen Blogs
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Tuesday, 19. march 2013 2 19 /03 /März /2013 16:14

    In Rheinland-Pfalz droht eine neue Landesjagdverordnung, welche das Schalenwild mehr oder weniger zu Ungeziefer degradiert und die Predatoren einseitig schützt. Wer sich sowas ausdenkt, kann nicht ganz richtig im Kopf sein. Aber das sind wir von unseren "Volksvertetern" ja mittlerweile gewöhnt. Wichtig ist, dass Ihr die Petition gegen dieses Machwerk, diesen Auswuchs übelster "Öko-Jägerei" a la "Nur ein totes Reh ist ein gutes Reh" unverzüglich zeichnet, vielleicht kann man das ja noch abschmettern.

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Monday, 18. march 2013 1 18 /03 /März /2013 09:51

Wikipedia, besser soltte man sagen "Zensipedia", wurde einmal als Online-Lexikon von allen für alle geschaffen. Jeder sollte mit seinen persönlichen Kennnissen dazu beitragen können, möglichst viel vom Wissen der Menschheit zusammenzutragen und jedermann kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Ein schöner Anspruch. Leider wurde nicht daraus. Wikipedia - besser sollte man sagen: Zensipedia - wird heute von einem auserwählten Zirkel sendungsbewuster Gutmenschen im Sinne der politischen Korrektheit überwacht und den allgemein herrschenden Sprachregelungen angepasst. Wer genau hinsah, konnte vor einiger Zeit sogar noch feststellen, dass es bei bestimmten Artikeln zu brisanten Themen für Normalsterbliche nicht möglich war, Änderungen anzubringen. Das waren in der Regel Artikel mit Themen, zu denen es eine offizielle, typischerweise fragwürdige Lehrmeinung gibt, aber auch einige Menschen mit einer andern, oft sehr gut belegbaren Sichtweise.

Ich habe gerade mal nachgeguckt, mittlerweile scheint es diese Sicherung gegen Meinungsabweichler nicht mehr zu geben. Nach wie vor verschwinden jedoch Änderungen und Textpassagen, die nicht ins gewünschte Bild passen. So wurde zum Beispiel im Artikel "Kleinwaffenaktionsprogramm der Vereinten Nationen" eine lange Passage mit gut belegbaren, plausiblen Fakten zum privaten Waffenbesitz und zu Handgun Bans ersatzlos gestrichen, wie man an diesem Versionenvergleich sehen kann. Übrigens kann jeder, der Lust und Zeit hat, solche Zensurmaßnamen über die Versionsgeschichte der jeweiligen Artikel nachvollziehen, denn so transparent ist die Zensipedia dann doch wieder.

 

von Fokko - veröffentlicht in: Allgemeines - Community: Multi-Themen Blogs
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Monday, 18. february 2013 1 18 /02 /Feb. /2013 16:18

"So bald ein neu' Gesetz ersonnen, wird auch der neu' Betrug begonnen", lautet ein alter Spruch. Er gilt im übertragenen Sinne auch für Sicherheitsmaßnahmen im digitalen Bereich, denn kaum hat sich da jemand etwas ausgedacht, gibt es auch schon einen Hack dafür. So kann man beispielsweise auch ohne weiteres YouTubeVideos gucken, welche die GEMA für unser Land hat sperren lassen.

savefromnetcom startseite Nicht nur bei für Deutschland gesperrten Videos auf YouTube ist savefrom.net nützlich...

   Ärgerlich, ärgerlich: Da will man mal kurz in irgendeinen Song aus seiner Jugendzeit oder sonst was reinhören und findet ihn auch tatsächlich bei YouTube. Dann jedoch kommt die Enttäuschung: "Leider ist dieses Video, das Musik von SME beinhaltet, in Deutschland nicht verfügbar, da die GEMA die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt hat." Fast noch ärgerlicher ist es, wenn es einem gar nicht um die Musik ging, sondern um Informationen, die das Video enthält und die man nun nicht bekommt, weil der Macher es zufällig mit irgendwelcher Musik unterlegt hat, für welche die GEMA YouTube keine Erlaubnis erteilt hat.

   Allerdings ist Abhilfe hier jetzt wirklich watscheneinfach: Man setzt einfach ein "ss" vor den Domainnamen "youtube.com". Dann gelangt man nämlich nicht direkt zu YouTube, sondern auf die Seite savefrom.net, mit der man nicht nur gesperrte Youtube-Videos ansehen, sondern sie und auch Inhalte von verschiedenen anderen Seiten downloaden kann. Es gibt übrigens auch Videos wie dieses auf YouTube, in dem die Benutzung von savefrom.net erläutert wird.

   Außerdem gibt es bei savefrom.net das Tool "savefrom.net helper" als Browser-Erweiterung für gängige Browser wie Opera und Firefox, mit dem man YouTube-Videos und auch Dinge von anderen Websites auf einfache Weise herunterladen kann. Was dieses Tool allerdings womöglich sonst noch macht, ob es Euch etwa ausspioniert, weiß ich allerdings nicht.       

Saugen ohne Abmahnung 

   Auf jeden Fall aber ist das Downloaden von Musikvideos von YouTube und das Herausziehen der Tonspur, um an ein mp3 des jeweiligen Songs zu gelangen, weniger gefährlich als der Download von Tauschbörsen. Das Speichern von urheberrechtlich geschützten Inhalten, die nicht zum Speichern sondern nur zum life Ansehen bzw. anhören gedacht sind, ist zwar ebenfalls zumindest strittig, wenn nicht gar verboten, aber man kann es genauso wenig nachweisen, wie das Mitschneiden vom (Web-)Radio. Bei Tauschbörsen hingegen stellt Ihr die gesaugten Inhalte gleichzeitig auch wieder zum Download zur Verfügung, was nicht nur ein eindeutiger Verstoß gegen das Urheberrecht ist, sondern auch nachgewiesen werden kann.

       Es gibt mittlerweile Spezialfirmen, die im Auftrag von Abmahn-Anwälten Auf die Jagd nach IP-Adressen von Tauschbörsen-Teilnehmern gehen. Mit den gefundenen Adressen gehen die Anwälte dann zum Gericht und lassen den jeweiligen Zugangsprovider zwingen, Name und Adresse des Teilnehmers herauszugeben, der die IP zumfraglichen Zeitpunkt hatte. Dann kommt eine Abmahnung mit saftiger Abmahngebühr und in der Regel auch einer gepfefferten Schadenersatzforderung, gegen die man derzeit wenig Chancen hat, bei Gericht Recht zu bekommen. Wenn Ihr also schon saugen müsst, anstatt Eure Musik zu kaufen, dann nehmt den legalen oder zumindest nicht nachweisbaren Weg. indem ihr (Web-)Radiosendungen mitschneidet oder YouTube-Videos downloadet und die Tonspur rauszieht.         

von Fokko - veröffentlicht in: Computer und Netze - Community: Multi-Themen Blogs
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Sunday, 17. february 2013 7 17 /02 /Feb. /2013 16:09

Photoshop ist das gängige Programm in der grafischen Szene, aber leider ist es teuer. Wer nur gelegentlich etwas Grafisches macht, wird daher in der Regel die Kosten für das Programm scheuen. Jetzt kann man es jedoch auch kostenlos haben, wenn man mit der alten Version zufrieden ist.

Photoshop9  

Gibt's jetzt als kostenlosen Download bei Adobe: Photoshop 9 samt der ganzen Creative Suite

  Man kann sich nämlich derzeit nicht nur das alte Photoshop, sondern die ganze alte Creative Suite 2 von Adobe kostenlos als uneingeschränkt nutzbare Vollversion von Adobe herunterladen. Man muss sich dazu lediglich kostenlos bei Adobe registrieren. Wer nicht seine "echte" E-Mail-Addy für die E-Mail-Bestätigung preisgeben will, kann sich ja ohne weiteres eine Adresse unter einem Tarnnamen bei einem Webmailer einrichten, den er dann grundsätzlich überall da nutzt, wo man eine Mailadresse angeben muss.

  Die Registriernummer, die man zum Installieren der Soft braucht, steht praktischer Weise gleich mit auf der Download-Seite. Einfach kopieren und bei der Installation in das dafür vorgesehene Feld einfügen.

  Das es sich dabei um eine ältere Version der Creative Suite handelt, sollte nicht weiter stören. Wirklich veraltet ist derartige Software aus den letzten zehn Jahren nämlich noch lange nicht. Ich persönlich etwa mache noch ziemlich viel mit meinem uralten Paintshop Pro 5, das noch aus dem letzten Jahrhundert stammt und schon seinerzeit nicht besonders viel gekostet hat. Ab und zu greife ich auf das aktuelle GIMP zurück, vor allem, wenn ich bestimmte Filter zum Nachbearbeiten von Renderings benötige. Die meisten, wenn nicht praktisch alle Texturen für meine 3D-Modelle mache ich jedoch mit PaintShop Pro 5, wobei ich ehrlich gesagt eher selten etwas vermisse.

  Jetzt hoffe ich, dass ich demnächst mal ein wenig Zeit erübrigen kann, um ein wenig mit Photoshop zu spielen. Im Netz finden sich nämlich immer wieder Tipps und Tutorials zum Erstellen von Texturen, die sich auf dieses Programm beziehen.

von Fokko - veröffentlicht in: Computer und Netze - Community: Multi-Themen Blogs
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Monday, 11. february 2013 1 11 /02 /Feb. /2013 07:54

Wie man heute bei Spiegel Online lesen kann, fordern 100 Wissenschaftler, Gewerkschafter und Politiker eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Das ist lange überfällig, denn die hohen Arbeitslosenzahlen beruhen nicht zuletzt darauf, dass wir in den letzten Jahrzehnten sehr viel produktiver geworden sind. Anstatt nun die Arbeitszeiten entsprechende zu verkürzen, hat man einfach die Zahl der Stellen gesenkt.

  Das kommt auf den ersten Blick billiger, denn wenn man beispielsweise sechs Leute jeweils acht Stunden pro Tag arbeiten lässt anstatt acht Leute je sechs Stunden, braucht man nur sechs Arbeitsplätze einzurichten. Das spielt bei den heute oft teuren Maschinen - wie etwa CNC-Bearbeitungszentren - natürlich eine große Rolle.

Ein richtiger Schritt... 

  Allerdings könnten mit einer sechsstündigen täglichen Arbeitszeit die Investitionen in die Arbeitsplätze noch besser ausgenutzt werden: Dann wäre es nämlich ohne Weiteres möglich, in zwei Schichten, also zwölf Stunden täglich zu arbeiten, ohne dass in der Frühschicht der Arbeitsbeginn übermäßig früh und in der Spätschicht der Feierabend übermäßig spät wäre. Die bessere Ausnutzung der Betriebsmittel an den Arbeitsplätzen und die höhere Leistung der Arbeiter in den kürzeren Schichten würde für ein besseres Verhältnis des Gewinns zu den Investitionen sorgen, aus dem dann der Lohnausgleich finanziert werden könnte.

... aber eben nur ein Schritt

  Das Ganze hat nun jedoch einen Haken: Damit es funktioniert, muss genügend Geld im Umlauf sein, damit die höhere Produktivität auch verkauft und aus dem Erlös die höheren Ausgaben für die Löhne bestritten werden können. Genau daran hapert es jedoch, was eine Folge der Geldschöpfung aus Schulden ist, die in unserem System stattfindet. Bei näherem Hinsehen ist es nämlich die daraus folgende ständig wachsende Verschuldung und die daraus wiederum resultierende Zinsbelastung, welche die Arbeitgeber zwingt, an den Löhnen zu sparen und so zu stagnierenden und sogar sinkenden Reallöhnen führt. Genau dieser Umstand ist auch schuld daran, dass die aus der Erhöhung der Produktivität infolge technischer Weiterentwicklung resultierende Entwicklung zu immer kürzeren Arbeitszeiten stagnierte bzw. sich sogar umkehrte.

  Entscheidend ist, dass erst einmal das Geldsystem in Ordnung gebracht wird. Dazu ist allermindestens eine Währungsreform mit radikalem Haircut nötig, besser noch wäre eine Umstellung auf tatsächlich wieder vom Staat geschöpftes Geld und noch besser ein Geld mit Umlaufsicherung. Dann wäre es auch wieder möglich - was auch sinnvoll ist - mehr für den eigenen Markt als für den Export zu produzieren. Mit dem heute erreichten Grad der Automatisierung und der daraus folgenden hohen Produktivität könnten wir dann nämlich auch wieder die eher niedrigpreisigen Komsumgüter im eigenen Land herstellen, die wir heute aus Billiglohnländern beziehen.

  Gleichzeitig muss die Entwicklung zur Nutzung regenerativer Energiequellen im eigenen Land forciert werden. Nicht weil die die Klimaerwärmung, die - so es denn eine gibt - nicht von Menschen gemacht ist, verhindern würde. Sondern weil wir damit von importierter Energie unabhängig werden und gleichzeitig für eine kleinräumigere flexiblere Wirtschaft sorgen, also der Pest der Globalisierung entgegenwirken. Regenerative Energiequellen können überall sowie auch dezentral in jeweils passenden Maßstab genutzt werden,  so dass Energie nahe bei den Energieverbrauchern gewonnen werden kann. Das bedeutet gleichzeitig überschaubare Technik, die Geschäft für die Mittelständler in den Regionen und wohnortsnahe Arbeitsplätze schafft.

  Daduch wiederum entsteht bzw. verbleibt Kaufkraft in der Region, was weiteren regionalen Unternehmen zu Gute kommt. Natürlich bleiben dabei die Großkonzerne, vom Energiemulti bis zum Lebensmitteldiscounter im Regen stehen. Da gehören sie aber auch hin, denn nach der Finanzindustrie sind sie ebenfalls eine Ursachen unserer Misere. Um die dort verloren gehenden Arbeitsplätze braucht man sich nicht zu sorgen, denn die enstehen in den Regionen neu - und in besserer Form, weil wohnortnah in überschaubaren Unternehmen.              

Ein Tabu, selbst für Linke

  Selbst Linke wie Sarah Wagenknecht trauen sich nicht zu sagen, was tatsächlich Sache ist und unser aus Schulden geschöpftes Geld als tatsächlichen Grund dafür zu nennen, dass sich die wirtschaftliche Situation von Unternehmen und Bürgern bereits seit Jahren nicht mehr so entwickelt, wie es dem technischen Fortschritt entsprechen würde. Daher ist auch die Forderung nach einer 30-Stundenwoche bestenfalls eine halbe Sache. Mit dem Verweis auf das knappe Geld kann die Gegenseite diese Forderung nämlich jederzeit der (scheinbaren) Lächerlichkeit preisgeben, solange der breiten Masse nicht klar ist, woher diese Geldknappheit eigentlich stammt und dass zu allererst das Übel der durch das Zinseszinsystem automatisch stetig wachsenden Verschuldung besitigt werden muss, damit wieder alle in den Genuss der Früchte ihrer Arbeit kommen können. 

von Fokko - veröffentlicht in: Wirtschaft und Geld - Community: Multi-Themen Blogs
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Monday, 14. january 2013 1 14 /01 /Jan. /2013 13:24

Heute bekam ich eine eMail von jemandem, der eine Website zu Wetterpilzen betreibt. Bisher wusste ich gar nicht, was ein Wetterpilz ist. Jetzt weiß ich es auch: Ein pilzförmigs Schutzdach in der Landschaft, in Wälder, Parks oder dergleichen, unter das man sich bei Regen unterstellen kann. Normalertweise gibt es auch noch eine SItzgelegenheit, so dass sich der Platz auch zum Ausruhen, Gucken und zum Verzehren von Wanderproviant eignet. 

    Leider konnte ich dem Kollegen - er wollte wissen, ob ich für Ihn zu diesem Thema ein paar Informationen habe - nicht weiterhelfen. Zum Trost bekommt er einen Link, denn seine Seite ist wirklich sehr interessant und schön gemacht.

    Auch gibt es laut der Seite in meiner Nähe keinen solchen Wetterpilz. Das wird wohl auch der Grund sein, warum ich noch nicht wusste, dass es so etwas gibt. Wenn man einen in seiner Nähe hat, ist er sicherlich ein interessantes Ziel für einen Sonntagsspaziergang oder ein Wanderung. Ob es einen in der Nähe gibt, kann man auf der gut gemachten Wetterpilz-Seite wetterpilz.de von Klaus-Heinz Herda erfahren - und noch ein bisschen. mehr über diese ungewöhnlichen, aber meist recht hübschen und vor allem nützlichen Bauwerke. Guckt doch einfach einmal vorbei!

Und wer einen Wetterpilz kennt, der auf der Seite noch nicht vermerkt ist und/oder sonst Infos für Klaus-Heinz Herda hat, der kann ihm sein Wissen ja über die auf der Website angegegebene E-Mail-Addy zukommen lassen.   

von Fokko - veröffentlicht in: Natur & Umwelt - Community: Multi-Themen Blogs
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