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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

5. Januar 2012 4 05 /01 /Januar /2012 18:24

Es ist zwar nicht mehr ganz neu, aber dennoch der Erwähnung wert: Der Obdachlose, der sich durch das Sammeln von Einwegdosen und -flaschen ein Wohnmobil - und damit wieder ein Dach über dem Kopf - verdient hat. Für mich ein Beispiel dafür, dass ein Leben abseits der etablierten Strukturen durchaus möglich ist - und man noch nicht einmal schlecht dabei fahren muss.

   Trotz Studium und zwei akadmeischen Abschlüssen ist Eduard Lüning nach einer zerbrochenen Beziehung und längerer Krankheit seit 1995 arbeitslos. Vor einigen Jahren kam er auf den Dreh mit dem Leergutsammeln und macht seither sein Geld damit. 60 Euro, so heißt es, macht er am Tag etwa mit den leeren Dosen und Flaschen, das ist weit mehr, als ein Hartz-4-Empfänger bekommt.

   Letzten Sommer stieg er ganz groß ein und sammelte auf Musikfestivals das weggeworfene Leergut. Ergebnis: Mit 30 Sammeltagen verdiente er 13 000 Euro, die er in ein gebrauchtes Wohnmobil investierte. Seitdem hat er wieder ein Dach über dem Kopf und ist mit sich und der Welt einigermaßen zufrieden: Er muss niemanden anbetteln und kommt mit dem Geld aus, das er an gewöhnlichen Tagen in der Stadt verdient.

   Auch nächsten Sommer will Eduard Lüning wieder auf den Festivals unterwegs sein und Leergut sammeln. Und ein neues Ziel hat er auch schon: Ein eigenes kleines Segelboot mit Hilfsmotor. Ich gönne es ihm von Herzen!

   Und übrigens: Bevor ich jeden Tag zu einem Job mit Hungerlohn gehe, den man mit Hartz 4 aufstocken muss, damit es zum "Leben" reicht, würde auch ich Flaschen sammeln gehen.

 

Bericht in der ZDF-Mediathek

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26. November 2011 6 26 /11 /November /2011 10:54

   Ein gut gepflegter Pool sollte ja pieksauber sein und daher keinen Dreck an Wänden und Boden ansetzen. Hat man das Familienbad aber mal eine Weile vernachlässigt und ist das Wasser schlammig geworden, bilden sich Ablagerungen, die vor allem auf dem weißen Boden von selbstaufrichtenden und Framepools recht unappetitlich aussehen und schwer wegzubekommen sind.

     Hier kann man gute Erfolge mit ganz gewöhnlichem (flüssigem) Waschmittel erzielen: Man gießt es auf die dreckigen Stellen und arbeitet es mit dem Schrubber ein wenig ein. Dann lässt man es über Nacht einwirken und spült am anderen Tag mit dem Hochdruckreiniger nach.    

 

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8. Juli 2011 5 08 /07 /Juli /2011 11:38

Knoten sind in vielerlei Lebenslagen nützlich, daher war ich mir zunächst gar nicht so recht schlüssig, in welche Abteilung ich diesen Post stecken solle. Knoten und Steke haben viel mit der Seefahrt zu tun, sind Pflicht für Outdoor- und Survival-Leute, helfen aber oft auch beim Heimwerken und Basteln sowie im Jagdrevier, ja sogar im Haushalt können sie zuzeiten recht hilfreich sein. Man muss kein Knotenfetischist sein, wie ich das einmal eine Zeit lang war, aber ein paar Knoten für unterschiedliche Zwecke sollte jeder beherrschen, der Wert darauf legt, sich in allen möglichen Situationen selbst helfen zu können.

Natürlich wären Knoten ein gutes Thema für einen längeren Post auf diesem Blog. Ich habe aber erst kürzlich einen Artikel darüber für das Online-Magazin väterzeit.de geschrieben, so dass ich mich hier nicht weiter darüber auslasse, sondern einfach einen Link auf den Artikel setze:

 

Hier geht's zu meiner kleinen Knotenkunde auf Väterzeit.de

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11. März 2011 5 11 /03 /März /2011 17:40

Dass das Glühlampenverbot nicht nur sinnlos, sondern auch schädlich ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Leider kann man es nicht wie manches andere Verbot ganz einfach ignorieren, denn es wurde ja nicht dem Verbraucher verboten Glühlampen zu besitzen und zu benutzen, sondern dem Handel, welche zu verkaufen. Die Frage heißt daher: Wo bekomme ich noch Glühlampen her?

 GluehlampeGluehbirne

 Die gute, alte Glühbirne ist nicht totzukriegen...

 

   Kurz vor Weihnachten war ja kurz davon zu hören, dass tatsächlich einige Leute mit Einfluss verlangten, dass das unsägliche Glühlampenverbot gekippt oder zumindest vorerst ausgesetzt würde. Leider ist es um diese Sache mittlerweile wieder sehr still geworden, so dass ich darauf lieber keine allzu großen Hoffnungen setzen möchte.

   Es stellt sich also die Frage, wo man jetzt und vor allem in Zukunft trotz Glühlampenverbot noch die guten alten Glühbirnen herbekommt. Leider handelt es sich beim Glühlampenverbot um eine EU-weite Sache und auch das Nicht-EU-Land Schweiz macht hier mit. Mit einem einfachen Trip über die nächstgelegene Grenze ist es also nicht getan.

   Bislang gibt es immer noch Händler, die, vor allem auch über das Internet, „Restbestände“ der bereits verbotenen Glühbirnensorten anbieten. Unabhängig davon, ob hier tatsächlich lediglich noch vorhandene Glühlampen abverkauft werden oder ob hier heimlich nachbeschafft wird – auf die Dauer wird das wohl kaum so weitergehen können. Bislang konnte ich aber auch noch keine Anbieter aus dem außereuropäischen Ausland finden. Das mag daran liegen, dass es eben bisher noch Bezugsquellen gibt. Ob sich nach deren Versiegen Quellen auftun werden, bei denen man Glühlampen von außerhalb der EU beziehen kann, wird sich zeigen müssen.

Nicht alle Glühlampen sind verboten

   Grund genug, sich Gedanken über zukünftige Bezugsquellen und Alternativen zu machen und sich im Internet umzusehen. Solche Alternativen gibt es tatsächlich: Schließlich nimmt das Verbot Glühlampen für Spezialanwendungen ausdrücklich aus. Der Pferdefuß dabei: Diese Spezialglühlampen sind natürlich teurer als die ganz gewöhnlichen, die man uns niederträchtigerweise verwehren will.

   Das Einfachste ist, statt der herkömmlichen Glühlampen stoßgesicherte zu verwenden, wie sie etwa auf Schiffen zum Einsatz gelangen. Man erhält stoßgesicherte Glühlampen in den gleichen Stärken wie auch bisher die herkömmlichen und kann sie problemlos an deren Stelle verwenden. Allerdings muss man dafür deutlich mehr bezahlen als für herkömmliche Glühlampen, das Glühlampenverbot wird uns also auf jeden Fall Geld kosten. Im Falle der stoßgesicherten Glühlampen sind es etwa drei Euro für eine Glühbirne, die es uns wert sein muss, auch weiterhin in den Genuss vernünftigen und nicht gesundheitsschädlichen Lichtes zu kommen.

     Eine weitere Möglichkeit sind Lampen für Vergrößerungsgeräte im Fotolabor. Es handelt sich dabei um Opallampen, also matte Glühlampen, die es auch mit 75 und 100 Watt Leistung gibt. Der Nachteil auch hier wieder: Sie sind teurer als es Glühlampen bisher waren und zwar saftig.

   Auch Glühlampen für die Beleuchtung von Backöfen und Kühlschränken sind vom Glühlampenverbot ausgeschlossen und weiterhin erhältlich. Sie sind jedoch typischerweise mit E14-Gewinden versehen und nur in geringen Stärken erhältlich. Das macht sie allenfalls dann interessant, wenn es in den nächsten Jahren dann auch keine schwachen Glühlampen mehr geben wird.

Glühlampen für Kleinspannungen

   Ebenfalls trotz Glühlampenverbot weiterhin erhältlich sein werden diverse Typen von Glühlampen für Kleinspannungen, wie sie in Kraftfahrzeugen und auf Sportbooten Verwendung finden. Um sie für die häusliche Beleuchtung zu verwenden, ist allerdings allerhand Bastelarbeit notwendig: Die Leuchten müssen mit passenden Fassungen und Netzteilen ausgestattet werden. Machbar wäre es sicher auch, sich ein besonders Niedervoltnetz für die Beleuchtung zu verlegen, das man mit einem hinreichend starken Netzteil zentral speist. Bei solchen Arbeiten mit Leitungen und Kleinspannungen besteht zwar anders als bei 230 V kaum die Gefahr eines Stromschlages, jedoch sollte man allemal die Brandgefahr im Auge behalten und Leitungen sowie Geräte mit Sicherungen versehen.

In Polen sind trotz Glühlampenverbot wieder Glühlampe erhältlich

   Fein raus ist derjenige, der nicht allzu weit von der polnischen Grenze wohnt. Polen gehört zwar ebenfalls zu unserer unsäglichen EU und hat deren Glühlampenverbot, aber den dortigen Vertreibern ist etwas Geniales eingefallen: Sie drucken einfach „Nicht für den Hausgebrauch“ auf die Packungen und umgehen damit das Verbot, indem sie die ganz gewöhnlichen Glühbirnen zu noch erlaubten Speziallampen machen.

   Offenbar können die Polen das unangenehme und gesundheitsschädliche Licht der als „Energiesparlampen“ beschönigten Giftbirnen noch weniger leiden als wir und der Markt hat auf die Nachfrage reagiert. Zum Glück sind die Glühbirnen in Polen auch nicht teuer. Wie lange die Polen damit durchkommen und dem Glühlampenverbot trotzen können werden, lässt sich allerdings nicht sagen.

Längere Lebensdauer für Glühlampen

   Da Glühlampen nach dem Glühlampenverbot zunehmend schwer und teuer zu beschaffen sein werden, lohnt es sich mehr und mehr, ein paar Gedanken daran zu verwenden, wie man die Lebensdauer von Glühbirnen erhöhen kann. Ich habe mir bereits vor einiger Zeit überlegt, dass das mit einer niedrigeren Betriebsspannung zu machen sein müsste. Allgemein bekannt ist ja, dass die elektrische Leistung mit dem Quadrat der Spannung steigt. Bereits vor vielen Jahren habe ich gelesen, dass die Lebensdauer noch sehr viel stärker überproportional mit steigernder Spannung abnimmt – logischerweise auch mit sinkender Spannung zunehmen müsste.

   Tatsächlich habe ich neulich im Netz von jemandem gelesen, der 100 W Glühlampen mit einem Vorschaltwiderstand betreibt und so auf 75 W drosselt. Er schreibt, dass er damit die Lebensdauer um ein mehrfaches erhöhen konnte. Das ist natürlich gleichzeitig auch eine nette Art, der Industrie in die Abzock-Suppe zu spucken: Die 1000-Stunden-Lebensdauer von Glühlampen ist nämlich keineswegs eine physikalische Gegegebenheit, sondern konstruktionsbedingt. Technisch machbar wäre sehr viel mehr und die Beschränkung auf 1000 Stunden wurde von der Glühlampenindustrie in den 20ern des vorigen Jahrhunderts abgesprochen – natürlich um den Verbraucher abzuzocken und mehr zu verdienen.

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7. Januar 2011 5 07 /01 /Januar /2011 11:14

   Gerade ist der Schnee hier bei uns zwar am Wegtauen, aber ich vermute mal, dass der Winter für dieses Jahr noch lange nicht gegessen ist. Es wird also aller Wahrscheinlichkeit nach noch mehr Probleme mit schlechten Straßenverhältnissen geben, bevor der Frühling kommt. Unter Eis und Schnee leiden nun aber nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Radler.

   Spezielle Winterreifen für Fahrräder gab es früher nicht, mittlerweile tut sich aber ein bischen etwas auf diesem Gebiet. Für Mountainbikes gibt es bereits grobstollige Winterreifen und Reifen mit Spikes sind auch für andere Fahrräder zu haben.

     Der Nachteil der Spikesreifen ist ihr hoher Preis. Gute Ergebnisse erzielt man aber auch mit simplen Kabelbindern, die man um den Reifen legt. Leider funktioniert dieser Kniff nur bei Scheiben- und Trommelbremsen sowie beim guten, alten Rücktritt. Bei Felgenbremsen geht es nicht. Mehr dazu steht in diesem Artikel auf Spiegel Online:  

Spikes und Kabelbinder

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26. Dezember 2009 6 26 /12 /Dezember /2009 10:36

Hausnatron, auch als Backnatron oder kurz Natron bezeichnet, ist ein interessantes Zeug, das der Selbstversorger kennen sollte. Man kann damit allerhand machen und eine ganze Menge Geld für verschiedene teure, fertig gekaufte Mittel einsparen.

Die uralte Haushaltschemikalie Natron wird vom Chemiker Natriumhydrogencarbonat oder Natriumhydrogenkarbonat genannt und hat die Summenformel NaHCO3. Alte Bezeichnungen  dafür sind doppeltkohlensaures Natron, Natriumbicarbonat und Natriumbikarbonat. Man darf das harmlose Haushaltsnatron aber nicht mit dem gefährlichen, so genannten Ätznatron, dem Natriumhydroxid verwechseln, welches das Anhydrid der Natronlauge darstellt, die entsteht, wenn man diesen Stoff in Wasser gibt.

Haushaltsnatron erzeugt in Wasser auch eine Lauge, aber eine sehr schwache und ungefährliche. Nichtsdestotrotz ist sie aber in der Lage Säuren zu neutralisieren, z.B. überschüssige Magensäure. Manche Leute nehmen das spottbillige Natron auch dauerhaft anstatt unverschämt teuer Basenpräparate ein, um der Übersäuerung des Körpers durch unsere heutige, säurelastige Ernährung entgegen zu wirken: 1 Teelöffel, in ca. 1/4 Liter Wasser aufgelöst und morgens getrunken, soll genauso gut wirken wie ein bekanntes, teures Mittel, dessen Namen ich hier natürlich nicht nenne.

Auch bei akuten, eher harmlosen aber dennoch unangenehmen Magenproblemen, wie sie entstehen, wenn man wie jetzt über die Feiertage zu viel, zu fett und vor allem zu viel Süßes gegessen hat, räumt ein Teelöffel Natron den Magen auf. Zusätzlich helfen auch Ingwer und Kümmel. Dieser löst Blähungen und jener beruhigt offensichtlich die Magennerven, denn er ist ja auch ein bekanntes Mittel gegen Seekrankheit. Ich zum Beispiel mixe gerne ein Magenpulver aus jeweils gleichen Teilen pulverisiertem Ingwer, pulveisiertem Kümmel und Natron. Man muss es aber mit viel Wasser einnehmen, sonst klebt es schauderhaft im Mund.

Überhaupt ist Natron ein ganz famoses Zeug und sollte in der Trickkiste des schlauen Selbstversorgers gleich neben dem legendären Ballistol liegen. Es kann nämlich eine ganze Menge toller Sachen und das für wenig Geld.

Obwohl Natron offensichtlich eher alkalisch ist (bitte nicht hauen wenn ich hier Mist rede, ich bin kein Chemiker) kann es Wasser enthärten und macht bei hartem Leitungswasser Tee und Kaffee schmackhafter. Mit Hilfe einer Säure kann man Brause daraus machen. Früher nahm man - Pfui Teufel - Essig, schmackhafter ist Zitronensaft, welcher gleich noch für das Aroma sorgt. Mit Hilfe von kristalliner Zitronen- oder Weinsäure kann man sogar sein eigens Brause- oder auch Backpulver machen.

Natron kann aber auch Krusten in Töpfen lösen (Überstreuen, über Nacht einwirken lassen und dann mit wenig Wasser aufkochen), Gerüche binden (einfach in Stinlelatschen, Abflussrohre oder Katzenklo streuen), als Zahnpulver gegen Mundgeruch und gelbe Zähne verwendet werden (Vorsicht, wie alle wirksamen Zahnweißmacher schleift es sehr stark), es macht, dem Kochwasser zugegeben, Hülsenfrüchte schneller weich und Käsefondue luftiger und bekömmlicher.

Auf Insektenstiche angewendet, mildert es den Juckreiz und ein T-Shirt in Natronwasser getunkt und nass angezogen hilft bei Sonnenbrand. Schließlich soll es sogar Urinstein im Lokus lösen und als Fußbad gegen Schweißfüße helfen. Zum Glück ist das gute, alte Natron noch nicht aus dem Handel verschwunden, man erhält es praktisch in jedem Supermarkt für wenig Geld.   

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