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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

21. April 2010 3 21 /04 /April /2010 13:09

Viele Menschen denken, der Staat würde das Geld „machen“, was aber nur zu einem sehr kleinen Teil stimmt. Wo das Geld jedoch tatsächlich herkommt, ist eigentlich unglaublich, aber dennoch wahr. Und es hat sehr viel mit der Ursache dafür zu tun, dass wir immer mehr produzieren müssen, ohne dass wir auch entsprechend mehr haben. Allerdings muss man ein wenig ausholen, wenn man erklären will, wie Geld heute entsteht und vor allem, warum es uns deswegen trotz Wirtschaftswachstum immer schlechter geht.

   Geld ist unser universelles Tauschmittel, mit dessen Hilfe die Waren, welche wir erzeugen, verteilt werden. Je arbeitsteiliger eine Wirtschaft wird, desto notwendiger wird Geld, damit die Waren fließen können und zum Beispiel derjenige, der Autos baut, Brot essen kann, derjenige, der Brot backt, seinen Wasserhahn repariert bekommt und der, der Wasserhähne repariert, sich ein Auto kaufen kann. Ohne Geld müsste zum Beispiel ein Bäcker jeweils mit seinem Brot umher rennen, bis er Leute findet, die ihm dafür Wurst, Benzin, elektrischen Strom, Seife, vielleicht auch einmal einen Fernsehapparat oder ein Auto zu geben bereit sind, also all die vielen Dinge, die wir brauchen oder zu brauchen meinen.

„Naturgeld“

   Solcher Tauschhandel funktioniert bei sehr einfachen Wirtschaftsformen, in denen die meisten Leute noch weitgehende Selbstversorger sind und es allenfalls einige wenige spezialisierte Berufe gibt. Sehr früh jedoch entdeckten die Menschen, dass mit einem universellen Tauschmittel, mit Geld also, der Warenaustausch sehr viel einfacher wurde.


   Zunächst verwendete man einfach Dinge aus der Natur die selten waren und nicht beliebig hergestellt werden konnten als Geld, wie zum Beispiel bestimmte Muscheln. Der „Geldmacher“ war dann derjenige, der solche Muscheln fand und in Umlauf brachte. Ganz genauso ist es, wenn Gold oder Silber als Währung verwendet werden: Auch diese Art von Geld wird im Prinzip von demjenigen erzeugt, der die Metalle gewinnt und sich dafür dann die Dinge seines täglichen Bedarfs kauft.

Münzgeld

   Damit man nun nicht bei jedem Geschäft Ware gegen Gold oder Silber eine Waage benötigte, erfand man die Münze. Eine solche ist ja nichts weiter als ein Stück Metall mit einer Prägung. Bei den früheren Münzen war diese Prägung nichts anderes als die amtliche Betätigung, dass es sich bei der Münze um eine bestimmte Menge des jeweiligen Metalls, also um einen ganz bestimmten Wert handelte. Da Metalle, nicht nur edle, früher sehr wertvoll waren, konnte man zum Beispiel auch Kupfer für Münzen verwenden, deren Nennwert dem tatsächlichen Materialwert entsprach. Übrigens gehen manche Währungsnamen wie etwa das Pfund Sterling, das tatsächlich einmal einem Pfund Silber entsprach, auch auf Gewichtseinheiten zurück und bezeichneten eine bestimmte Menge (Edel-)Metall.

Scheidemünzen und Banknoten

   Münzen, deren tatsächlicher Metallwert dem Nennwert entspricht bezeichnet man als Kurantmünzen. Heutige Münzen hingegen sind praktisch durchweg so genannte Scheidemünzen, die ihren Wert per Gesetz erhalten, wobei dieser genau genommen sogar nur darauf beruht, dass die Münzen praktisch von jedermann angenommen werden.

   Bei Banknoten verhielt es sich zunächst etwas anders. Während die Münzen schon immer von einer staatlichen Autorität kamen, die das Münzrecht besaß, kamen Banknoten zuerst tatsächlich von Banken, also von Geldwechslern oder Handelshäusern. Sie waren nichts anderes als Quittungen für dort hinterlegtes Gold. So musste man sich zum Beispiel auf Reisen nicht mit schwerem physischem Gold abschleppen. Da es auch zu dieser Zeit schon Niederlassungen von Banken und Handelshäusern in anderen Städten und sogar im Ausland gab, konnte man das Gold dann auch an einem Ort einliefern und an einem anderen abheben.

   Später zog dann überall der Staat das Banknotenwesen an sich. Zunächst wurden die Geldscheine tatsächlich noch mit Gold gedeckt: man konnte damals tatsächlich eine Banknote bei der jeweiligen Nationalbank abgeben und die entsprechende Menge Gold oder zum Teil auch Silber dafür erhalten.

  In der Praxis musste nicht einmal alles umlaufende Geld mit Gold gedeckt sein, da es ja äußerst unwahrscheinlich war, dass alle Banknoten gleichzeitig vorgelegt und das von ihnen repräsentierte Gold oder Silber eingefordert wurde. Trotzdem war es im Grunde Betrug, wenn eine Notenbank mehr Geldscheine ausgab, als der in ihren Tresoren gelagerten Menge Edelmetalle entsprach - aber es kommt noch besser, wie man im nächsten Teil dieser kleinen Artikelserie sehen wird...

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