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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

14. November 2011 1 14 /11 /November /2011 16:24

Auch als Selbstversorger benötigt man immer ein wenig Bargeld für die Sachen, die man partout nicht selbst machen kann oder möchte. Interessant in diesem Zusammenhang sind vor allem Minijobs oder andere Tätigkeiten, bei denen das Finanzamt nicht gleich die Hand aufhält. Wenn man nach so etwas sucht, wird man früher oder später auch einmal an (Online-)Glücksspiel denken. Deswegen hier ein paar Überlegungen dazu.

 altmodisch angezogene leute beim roulette

Roulette ist ein Spiel, bei dem allein das Glück entscheidet...

 

   Auf den ersten Blick sind die Vorteile eines Glücksspielgewinnes bestechend: Man erzielt ihn ohne viel Arbeit und er ist zunächst einmal steuerfrei. Das bedeutet jedoch nur, dass man keine Einkommenssteuer auf den Gewinn zu bezahlen braucht. Wenn jemand im Lotto eine halbe Million oder noch mehr Euro gewinnt, steht er bei der Einkommensteuererklärung für das betreffende Jahr besser da als einer der die gleiche Summe als „normales“ Jahreseinkommen, also Arbeitsentgelt oder Geschäftsgewinn verdient hat. Ab dem zweiten Jahr wird dieses Geld jedoch genauso behandelt wie jedes andere Geld auch: Man zahlt gegebenenfalls Vermögenssteuer und muss die Rendite aus einer eventuellen Anlage als Einkommen versteuern.

Reine Glücksspiele

   Was für den Lottogewinn gilt, gilt natürlich auch für den großen Coup im Casino. Auch wer beim Roulette oder Black Jack unverschämtes Glück hat, braucht den Fiskus zunächst nicht daran zu beteiligen. Allerdings hat das einen ernüchternden Hintergrund: Wenn das Finanzamt Glücksspielgewinne als steuerpflichtiges Einkommen ansehen würde, müsste es auch die Verluste am Spieltisch als steuermindernd akzeptieren. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Natürlich weiß der Fiskus auch, dass beim Glücksspiel mit professionellen Anbietern im Schnitt mehr verloren als gewonnen wird.

   Auf diesen Umstand weisen zum Beispiel auch seriöse Casino-Portale wie CasinoTopLists hin. Das liegt natürlich daran, das Glücksspiele, die von einem kommerziellen Anbieter veranstaltet werden, so „konstruiert“ sind, dass die Bank auf die Länge gesehen immer gewinnt. Anders wäre ja auch kein Geld mit einem Kasino oder einer Spielbank zu verdienen.

   Beim Roulette zum Beispiel liegt es daran, dass es mit der Null insgesamt 37 mögliche Zahlen gibt, die Spieler aber nur auf 36 davon setzen können. Immer wenn die Null fällt, streicht die Bank den gesamten Einsatz ein. Da sich Gewinne und Verluste auf den übrigen Zahlen und Zahlengruppen auf die Länge ausgleichen, schüttet die Bank auf lange Sicht 36/37 der Einsätze aus und kassiert 1/37.

   Die in Gasstätten und Spielhallen aufgestellten Spielautomaten - „Geldspielgeräte“ heißen sie auf Amtsdeutsch – geben in der Regel noch weniger her. Ganz mies sieht es beim Lotto aus, denn hier entscheidet nicht die Statistik über die Gewinnquote des Veranstalters, sondern der schüttet von vorne herein nur einen gewissen Prozentsatz der Spieleinsätze aus.

Spiele, bei denen man dem Glück nachhelfen kann

   Es gibt nun Spiele, die man zwar auch um Geld spielt, die aber keine reinen Glücksspiele sind. Das gilt beispielsweise für viele Kartenspiele. Bei Spielen wie Skat kommt es nicht nur darauf an, was für Karten man zufällig bekommt, sondern vor allem darauf, „was man daraus macht“. Das sieht man schon daran, dass es bei solchen Kartenspielen gute und schlechte Spieler gibt. Wäre zum Beispiel Poker ein reines Glücksspiel, gäbe es bei Turnieren ständig andere Sieger. Grob verallgemeinert kann man sagen, dass es bei solchen Spielen um das Abschätzen der Möglichkeiten geht, die verbleiben, wenn man die Karten berücksichtigt, die man selbst hat bzw. von den anderen Spielern im Rahmen des Spielverlaufs gesehen hat.

   Das gegensätzliche Extrem zum reinen Glücksspiel sind Spiele, die im Prinzip vollständig durch Können entscheiden werden: Man kann ja beispielsweise auch Dart oder Billard um Geld spielen. Natürlich spielt auch hier das Glück eine gewisse Rolle, aber keine größere als sonst beim Sport und im Geschäft auch: Man kann etwa an überlegene Gegner geraten oder es passiert einem ein Missgeschick, genauso kann man einen Glückstreffer landen oder der Gegner Pech haben.

Bauern in alter Zeit beim Kartenspiel

... während bei vielen Kartenspielen auch das Können der Spieler eine Rolle spielt

   Auch bestimmte Wetten sind etwas, womit man auf lange Sicht Geld verdienen kann, wenn man sich mit der Sache auskennt. Sportwetten funktionieren in dieser Hinsicht ganz ähnlich wie finanzielle Spekulationen: Die Kenntnis der Materie spielt eine mehr oder weniger große Rolle, jedoch gibt es auch Unwägbarkeiten. Ich glaube zwar kaum, dass es Leute gibt, die mit Fußballtoto ihre Existenz fristen können, aber Leute, die von Pferdewetten leben, gibt es in der Tat, so wie manche Leute auch von Börsenspekulationen leben.

   Bei den Spielen, bei denen man dem Glück mit Können und/oder Kenntnissen nachhelfen kann, gilt der Grundsatz: „Der Profi lebt vom Doofi“: Gewinn kann man immer dann machen, wenn genügend Mitspieler da sind, die schlechter sind als man selbst. Offenbar ist das beispielsweise beim Pferderennen der Fall, denn sonst gäbe es die Pferdewettprofis nicht.

   Dass es Spiele gibt, bei denen man mit Können Einfluss auf den Spielverlauf nehmen und daher tatsächlich Geld verdienen kann, ist aber leider auch dem Finanzamt bekannt. Profi-Pokerspieler beispielsweise müssen ihre Gewinne als Einkommen versteuern. Es ist auch durchaus denkbar, dass Mitarbeiter des Finanzamtes öfter einen Blick auf Pferderennplätze werfen, ob da etwa Leute fast ständig anwesend sind und oft gewinnen. Wer allerdings als guter Skatspieler nur regelmäßig seine Biere und Schnäpse finanziert, die er beim wöchentlichen Skatabend in der Kneipe verdrückt, wird wohl weniger Angst vor dem Fiskus haben müssen.

Online-Casinos

     Auch im Internet kann man heute nach Herzenslust zocken. Reine Glücksspiele wie Roulette sind hier genauso vertreten wie Poker und Sportwetten. Wer sich einmal mit der Sache befassen will, findet auf der Regelseite des Portals CasinoTopLists einen ersten Einstieg in die Welt der Casino Strategie. Ob er es tatsächlich wagen möchte, mit reinen Glücksspielen sein Glück zu versuchen, oder mit Poker oder Wetten vielleicht sogar zu verdienen, muss allerdings jeder selbst wissen, denn man kann so oder so auch auf die Nase fallen.

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Kommentare

Vanessa 11/15/2011 13:05


Glücksspiel ist eben genau das, Glück. Der gemeine Mensch ist zu doof, Statistik und Wahrscheinlichkeiten realistisch zu erkennen, und genau deswegen funktionieren diese Spiele ja.

Der Mensch denkt eben immer, "aber was, wenn ich nun doch gewinne? Dann wär ich ja fein heraus!", selbst wenn die Chancen irgendwo zwischen minimalst und nicht vorhanden rumkriechen, wie etwa beim
Lotto.


Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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