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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

31. Juli 2010 6 31 /07 /Juli /2010 17:25

Um den einen oder anderen Euro durch Selbstreparatur zu sparen, ist es nicht immer nötig, eine umfangreiche Werkstatt und viel Know-how zu haben. Auch mit einfachen Reparaturen lässt sich der eine oder andere Euro sparen, wenn man sie selbst erledigt.

     Grundsätzlich sollte man sich immer erst nachdenken, bevor man etwas reparieren lässt. Natürlich benötigen die meisten Leute einen Fachmann, wenn die Computersteuerung der Heizung spinnt oder ein Wasserrohr gebrochen ist. Jedoch rufen viele Menschen auch gleich eine Firma, wenn etwas ganz Banales kaputt ist - ganz einfach weil sie nicht nachdenken. Dichtring

Eine einfache Gummidichtung, die von einem Fachbetrieb auswechseln zu lassen eine ganze Stange Geld gekostet hätte...

 

     Ein Beispiel ist die abgebildete Gummidichtung an der Tür eines Wäschetrockners. Eine Reparatur durch den Fachmann hätte mit Anfahrt und dergleichen Kinkerlitzchen sicher schnell einmal 100 Euro oder mehr gekostet. Geld, das man auf diese Weise schnell ausgegeben hat. Schneller, als die meisten es verdienen können.

Selbermachen ist oft einfacher als man denkt 

   Bei solchen Gelegenheiten darf man nicht denken, das man das selbst nicht könne. Es ist nämlich ein großer Fehler, zu glauben, dass andere mit etwas anderem als Wasser kochen würden. Vor allem gibt es viele Dinge, die man schnell selbst und ohne viel Werkzeug auswechseln kann. So war es auch mit der Dichtung: Sie war lediglich in eine Nut auf der Innenseite der Tür des Trockner einzulegen - etwas was jeder konnte und wozu man, abgesehen vielleicht von einem Schraubenzieher, noch nicht einmal Werkzeug benötigte.

trocknertuer

... die aber lediglich in ein Nut an der Innenseite der Tür einzulegen war, was jeder Laie tun konnte.

    Damit jedoch nicht genug: Auch beim Kauf der Dichtung ließ sich noch Geld sparen. Im Fachgeschäft war sie so teuer (ich weiß nicht mehr genau wieviel, da die Sache schon 2006 passiert ist und ich gerade zufällig die Bilder gefunden habe), dass wir zunächst beim Hersteller anfragten. Und siehe da: Dort war das Ersatzteil für einen Bruchteil des Preises zu haben, den das Elektrogeschäft verlangte. Das Bestellen machte zwar ein bisschen Aufwand mit dem Aufnehmen und Mailen der Fotos, damit es keine Verwechselungen gab, aber es waren doch noch einmal einige Euro, die damit gespart wurden. Dadurch, dass man die Kontaktdaten aber im Internet finden und Fotos digital aufnehmen und mailen kann, hält sich der Aufwand für so etwas heutzutage jedoch in Grenzen.

    So wurden aus den ansonsten fälligen -zig oder über hundert Euro Handwerkerrechnung für die "herkömmliche" Lösung des typischen Nichtdenkers ein paar Euro für das Ersatzteil und das Porto. Auch die Telefoniererei mit dem Hersteller, die früher die Ersparnis bei solchen Aktionen leicht hätte aufzehren können, kostet heute nichts oder fast nichts, wenn man eine Telefonflatrate hat oder Vorvorwahlen nutzt.

Das Wichtigste: Die Selbermacher-Einstellung 

    Das Entscheidende an dieser Sache ist nicht das konkrete Beispiel, sondern das Prinzip: Man sollte nicht denken, dass es für alles und jedes einen Fachmann braucht und vor lauter Ehrfurcht vor tatsächlichem und angeblichen Fachwissen erstarren: "Sapere aude!" oder wie Immanuel Kant auf Deutsch sagte: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

   Wie gesagt, lässt sich mit solchen einfachen Reparaturen allerhand Geld sparen. Wer aber hier einmal den Schritt getan hat, etwas selbständig zu lösen, wird sich eventuell auch nach und nach an anspruchsvollere Reparaturen wagen und so auch sukzessive merh und mehr Know-how erwerben.

   Das Werkzeug kann man sich je nach Bedarf Stück um Stück kaufen. So geht das nicht so ins Geld und meist wird sich ein neues Werkzeug bereits mit der Reparatur amortisieren, für die man es angeschafft hat und dann für weitere Aktionen gewissermaßen kostenlos zur Verfügung stehen. 

   Nicht nur, dass man mit solchen Dingen Geld spart: Es mach auch Spaß, sich selbst helfen zu können, selbst etwas auf die reihe zu bekommen, für das Andere Geld ausgeben müssen. Und natürlich auch, dass man der Abzocke wieder einmal ein Schnippchen geschlagen hat... ;-)

 

 

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Kommentare

Ernst Lieffertz 11/27/2010 14:00


Hallo Herr Wollny,
hier ein Tip von mir zum Thema "Selbermachen"
www.einfaelle-statt-abfaelle.de
Sehr anregend und interessant!
MfG
Ernst Lieffertz
Grimma/Sachsen


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