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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

3. Oktober 2009 6 03 /10 /Oktober /2009 16:04

Mittlerweile ist es Herbst geworden. Auch wenn der Oktober durchaus noch mild und freundlich sein kann, merkt man, dass es nicht mehr Sommer ist und zwar nicht nur an den Temperaturen. Die Vegetationsperiode neigt sich dem Ende zu, die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Aber gerade das hat seine Reize, gerade jetzt lohnt sich ein Spaziergang mit offenen Augen.


Hecke im Herbst 

Für mich gehören Spätsommer und Herbst unzweifelhaft zu den schönsten Zeiten des Jahres und nicht nur, weil ich ein Jäger bin. Natürlich spielt das Waidwerk dabei auch eine gewichtige Rolle: Einige Wildarten haben jetzt ihre Jagdzeit; wenn man beispielsweise einen Küchenhasen möchte, darf man sich diesen ab dem 1. Oktober schießen, die Enten sind offen und beim Rehwild noch der Bock und schon Kitze und Geißen. Und bald geht es mit den Drückjagden auf Reh und Sau los, womit immer noch nicht Schluss sein wird, wenn der Herbst schon in den Winter übergegangen ist und die Einladungen zum Ansitz auf Geißen und Kitze von denjenigen kommen, die ihren Abschussplan noch nicht beisammen haben.

Der Wald hat im Herbst seinen besonderen Reiz

Aber auch sonst gibt die Natur jetzt viel für die Sinne her. Wenn auch unsere Laubwälder hauptsächlich nur braun statt bunt werden, weil sie zum großen Teil aus Buchen bestehen, gibt es doch jede Menge Herbstlaub. Feldhecken bestehen aus einer bunte Mischung von Gehölzen, von denen viele sich rot oder Gelb verfärben. Ahornalleen bieten mit ihrem leuchtenden Gelb ebenfalls einen prächtigen Anblick und auch in den Gärten ist es jetzt oft recht farbenfroh..

Besonders schön ist es, wenn ein Tag mit Nebel beginnt und dann irgendwann die Sonne heraus kommt. Was vorher nur verhalten in Pastelltönen durch den Nebel schimmerte kommt jetzt leuchtend rot und golden heraus. Egal ob man das auf dem Morgenansitz erlebt oder bei einem zeitigen Spaziergang mit dem Hund – das frühe Aufstehen hat sich allemal gelohnt.

Auch die Jagd gehört zum Herbst...

Doch nicht nur für das Auge gibt die Natur jetzt einiges her. Manches findet man jetzt draußen, das man nicht nur ideell sondern auch physisch mit nach hause nehmen kann: An den Haselnusssträucher sind die Nüsse reif, der Holunder und die Hagebutten ebenfalls, genau wie Äpfel und Birnen. Wenn das Obst von der Hecke zwar auch nichts für die Tafel ist, für das Hutzeltbrot kann man zumindest die Birnen verwenden und vielleicht kann man aus den Schalen von Äpfeln und Birnen auch einen Tee machen?

... genauso wie ein wenig Besinnlichkeit und Melancholie

Auch die Schlehen wären so weit, doch sollten die zunächst noch den ersten Frost abbekommen, damit sie nicht mehr gar so herb sind. Wer es nicht erwarten kann oder fürchtet, dass ihm jemand zuvor kommt, kann sie auch jetzt bereits mitnehmen und die Kältebehandlung der Gefriertruhe daheim überlassen. Natürlich ist auch immer noch Pilzzeit, aber das ist was für Leute, die sich auskennen. Wer da nicht dazugehört, sollte nur unter fachkundiger Anleitung sammeln.

Aber selbst wer gar keine Ambitionen als Jäger und Sammler hat, wird jetzt draußen einiges finden: Eine in der milden Sonne leuchtende oder melancholisch vom Nebel verhangene Landschaft, frische Luft und gesunde Bewegung. Ein Herbstspaziergang lohnt sich also allemal!

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