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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

6. Januar 2009 2 06 /01 /Januar /2009 15:39

An unseren Gewässern überwintern viele Vögel aus dem Norden

 

Der Itzelberger See in der Nähe von Heidenheim: im Winter findet man dort eine ganze Reihe von Wasservögeln, die man im Sommer bei uns nicht oder nur an wenigen Stellen sieht

Wer im Winter an einem etwas größeren Gewässer vorbei kommt, dem wird auffallen, dass es dort zu dieser Zeit viel mehr Wasservögel gibt als im Sommer. Bei genauerem Hinsehen stellt sich dann heraus, dass darunter allerhand Arten sind, die man bei uns immer Sommer nicht oder nur selten zu Gesicht bekommt. Wintergäste, meist aus dem Hohen Norden, haben sich eingestellt.

 So wie einige unserer heimischen Vogelarten vor dem Winter gen Süden ziehen, kommen in dieser Zeit gefiederte Gäste aus dem Norden zu uns. Viele Vögel, die in Nordosteuropa, in Skandinavien oder gar in Sibirien ihrem Brutgeschäft nachgehen, können dort im Winter nicht überleben. Sie suchen dann wärmere Gegenden auf wo das Nahrungsangebot besser ist und die Wasservögel vor allem auch eisfreie Gewässer finden. Dabei führt sie ihr Weg unter anderem nach Baden-Württemberg.

 Unter den überwinternden Vögeln sind eine Reihe von Singvögeln wie Seidenschwanz, Dompfaff und Bergfink. Sieht man von letzterem ab, der durch die großen Schwärme auffällig ist, in denen er hier im Winter zuweilen vorkommt, sind die Singvögel aber für den ungeübten Beobachter nicht so leicht zu entdecken. Viel auffälliger sind die Wasservögel, da sie an bestimmten Gewässern in großer Zahl vorkommen und dort leicht beobachtet werden können. Nicht nur das Bodenseeufer, sondern auch viele kleinere Seen im Land, etwa der May-Eyth-See in Stuttgart, der Itzelberger See bei Heidenheim oder das Naturschutzgebiet am Bucher Stausee bei Aalen, dessen Vorbecken im Herbst nicht abgelassen wird und als Vogelschutzzone ausgewiesen ist.

  An diesen und vielen weiteren Gewässern finden sich unterem anderem Grau- und Kanadagans, aber auch Knäck- und Reiherenten; die Tafelente kommt vor, wie auch Gänsesäger und Haubentaucher. Neben den Gästen von weither sind aber auch heimische Arten wie Stockente und Blässhuhn vertreten: „Da die kleineren Gewässer schneller zufrieren, wandern die Vögel von dort im Winter an die größeren“, erläutert Reinhard Bretzger vom NABU-Kreisverband Ostalbkreis, „dort finden sie am ehesten noch eisfreie Stellen.“ Ein Teil der Reiher- und Tafelenten stammt sogar von hier. Allerdings sind diese Arten bei uns nicht häufig, im Sommer muss man schon Glück haben oder sich ein wenig auskennen, wenn man sie sehen will. Die meisten der vielen Exemplare, die man ihm Winter sieht, sind aus dem Hohen Norden angereist.

Zum Teil Wintergast, zum Teil aber auch schon Brutvogel: Die Kanadagans ist bei uns auf dem Vormarsch

 

 Im Schlamm des bereits abgelassenen Hauptbeckens des Bucher Stausee konnte der erfahrene Vogelkundler, wie er erfreut berichtet, auch schon einen mittlerweile seltenen Vogel beobachten: die Bekassine. Sie wird im Volksmund auch Himmelsziege genannt, da sie mit besonders geformten Federn an ihren Schwingen im Sturzflug ein meckerndes Geräusch erzeugt. Die Verwandte der Waldschnepfe ist auf sumpfiges Gelände angewiesen und leidet daher stark unter dem Rückgang der Feuchtgebiete.

 Angst, dass man sich beim Winterspaziergang mit Vogelbeobachtung die Vogelgrippe holen könnte, braucht man übrigens nicht zu haben. Klaus Gossger, Leiter des Veterinärwesens beim Landwirtschaftsministerium in Stuttgart kann da nämlich beruhigen: „Die bei uns aufgetretene Variante des Virus geht nicht auf den Menschen über und auch die für uns gefährliche Abart wird nur bei innigem Kontakt zu den Tieren übertragen.“ Keinesfalls aber sollte man die Wintergäste beunruhigen indem man ihnen zu nahe auf das Federkleid rückt und sie schon gar nicht füttern. Zum einen ist der winterliche Nahrungsengpass für die Tiere eine ganz natürliche Sache und zum anderen belastet nicht aufgenommenes Futter den Sauerstoffhaushalt des Gewässers.

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