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Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört

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Wildunfallgefahr im Hochsommer durch liebestolle Rehböcke

Jetzt beginnt die Paarungszeit der Rehe, welche die Jäger als Blattzeit bezeichnen. Als Autofahrer sollte man das wissen, da dadurch eine erhöhte Wildunfallgefahr entsteht.

  Rehböcke sind, wie Rothirsche polygam, beglücken also in ihrer Paarungszeit - wenn sie denn zum Zug kommen - mehrere weibliche Wesen. Sie halten sich nun aber nicht wie ihre großen Vettern ein Brunftrudel, sondern treiben sich als Vagabondi del Amor in der Gegend umher und gucken, wo es was zu - na, Ihr wisst schon was...

  Auch von menschlichen Männern ist ja bekannt, dass es mit der Vorsicht meist nicht mehr weit her ist, wenn einer erst mal angefangen hat, mit den Keimdrüsen zu denken. Bei Rehböcken ist das nicht anders.

  In der Blattzeit muss man daher vor allem auch tagsüber mit über die Straße wechselnden Rehen rechnen. Zum einen können Böcke über die Straße rennen, wenn sie auf der anderen Seite eine Geiß ausgemacht zu haben glauben. Zum anderen lassen sich die Geißen, bevor sie dem Liebeswerben eines Bockes nachgeben, zunächst ein wenig in der Gegend herum jagen. Und auch dieses Treiben wie es der Jäger nennt könnt durchaus einmal über eine Straße führen - und dort enden, wenn ein unvorsichtiger Autofahrer daherkommt...

  Besonders gefährlich sind übrigens heiße Tage. Wenn die Sonne so richtig brennt, werden die Rehböcke munter und man muss besonders gut aufpassen, dass man nicht einem den Spaß verdirbt, weil man zu schnell mit dem Auto unterwegs war.

  Sollte es doch einmal krachen, ruft man am besten die Polizei und/oder den Jäger. (Die Polizei sollte den jeweiligen Revierpächter ausfindig machen können). Erstens, damit das Reh erlöst wird und zweitens, damit man, wenn das Auto gegen Wildunfallschaden versichert ist, eine Bestätigung für die Versicherung bekommt, damit diese den Schaden reguliert. So eine Bestätigung kann der Jäger ausstellen, ein amtliches Schreiben der Polizei sollte aber mindestens genausogut sein.

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