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Schön, dass wir hier in Württemberg dem Franz Joseph Strauß für Arme, Stefan Mappus, heute gehörig in die Suppe gespuckt haben. Schön, dass das den Filz ein wenig durcheinanderbringt, weil mit Ministern und Ministerpräsident jetzt auch Ministerialbeamte ausgewechselt werden, was natürlich alte Seilschaften zerstört. Schön, dass auch mal wir im Ländle "denen da oben" gezeigt haben, dass wir auch noch da sind.
Dauerhaft wird sich ja wohl kaum etwas ändern, denn auch an den neuen Köpfen werden offene Ohren für das Zaubersprüchlein "Es soll ihr Schade nicht sein..." angewachsen sein. Da braucht man sich bei unseren etablierten Parteien und unserem scheindemokratischen System nicht der geringsten Illusion hinzugeben.
Immerhin jedoch ein Achtungserfolg - und vielleicht ja auch ein Wendepunkt: Mit Wahlen allein wird es zwar nicht zu schaffen sein, aber wenn sich die Kultur des Wutbürgers weiterentwickelt und das auf die Straße gehen für die eigenen Belange Schule macht, könnte sich mit der Zeit doch etwas bewegen.
Ein Armutszeugnis jedoch ist die "Rekord-Wahlbeteiligung", wie Spiegel Online sie genannt hat, von 66%. Das muss man sich einmal sinnig geben: Ein volles Drittel der "mündigen Bürger" interessiert es eine feuchten Furz, was "die da oben" machen. Anstatt wenigstens einmal in vier Jahren Flagge zu zeigen, blieben diese Leute lieber auf ihren Är...en daheim vor dem Verblödungskasten beim Prollglotz von Bertelskirch und Co.
Armes Deutschland, armes Württemberg! Graf Eberhard würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er das wüsste.