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Mariä Lichtmess, Wetter, Tageslänge und Tomaten

Nächste Woche am Mittwoch ist Mariae Lichtmess. Dieser Tag, der am 02. Februar begangen wird, hat eine gewisse Bedeutung im Jahreslauf der Natur und im Kirchenjahr.

   Mariä Lichtmess erinnert an die Darstellung Jesu im Tempel 40 Tage nach seiner Geburt. Als erstgeborerener Sohn war Jesus nach dem jüdischen Gesetz Eigentum Gottes und musste durch ein Opfer im Tempel ausgelöst werden. Außerdem musste die Mutter 40 Tage nach der Geburt eines Jungen ein Reinigungsopfer darbringen und damit ihre genauso lange Unreinheit nach der Geburt beenden. Mariä Lichtmess markiert zwar nicht lithurgisch, jedoch zumindest regional im religiösen Volksbrauch das Ende der Weihnachtszeit. Anscheinend lassen manche Leute auch heute noch den Weihnachtsbaum bis zu diesem Datum stehen.

   Mariä Lichtmess ist auch ein so genannter Wetterlostag, also ein Tag für den es eine Bauernregel gibt: "Wenn's an Maria Lichtmess stürmt und schneit, dann ist der Frühling nicht mehr weit"  und "Wenn's an Mariä Lichtmess stürmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt." Natürlich ist, wie bei allen solchen Regeln nicht der genaue Tag entscheidend sondern der Zeitraum um diesen Tag, hier also die Monatswende Januar/Februar.

   Auch sind an Mariä Lichtmess die Tage bereits deutlich länger geworden, was etwa ab Fabian-Sebastian am 20. Januar aufgefallen ist. "Ab Lichtmess bei Tag ess" heißt die Bauernregel dazu, die besagt, dass der Arbeitstag des Bauern ab dieser Zeit noch bei Tageslicht endete.

   Für viele Leute und auch für mich ist Mariä Lichtmess der traditionelle Termin zum Säen der Tomaten. Manche meinen zwar, dass es jetzt noch zu wenig Licht dafür gäbe, aber ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht und will es auch dieses Jahr wieder so halten. Allerdings werden meine Tomatenpflanzen tatsächlich gerne lang und dünn, was wie ich mir sagen ließ eventuell tatsächlich auf zuviel Wärme und zuwenig Licht zurücktzuführen ist.

   Für das Problem der langen, dünnen Tomatenpflanzen hat mir ein Verkäufer in einem Gartenmarkt einen Tipp gegeben: Er sagte, man könne solche Pflanzen ruhig köpfen und die abgeschnittenen Oberteile einpflanzen um weitere Tomatenpflanzen zu erhalten. Ich habe es noch nicht ausprobiert, werde es aber eventuell dieses Jahr versuchen. Die Anzucht der Tomatenpflänzchen geht übrigens genauso, wie ich sie bereits für die Peperoni beschrieben habe.  

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