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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

12. Dezember 2008 5 12 /12 /Dezember /2008 19:57

Kaum ist das Gartenjahr herum, fängt es auch schon wieder an: Im Januar, eventuell aber auch schon Ende Dezember kann man bereits seine Peperoni säen, damit man bis zu den Eisheiligen kräftige Pflanzen für draußen hat. In der Zeit zwischen den Jahren hat man zudem meist die Muße, sich mit einer solchen gemütlichen Arbeit zu befassen.

 

 

Junge Paprikapflänzechen: Hier wird es schon höchste Zeit zum Vereinzeln...

 Empfindliche Pflanzen wie Paprika und Tomaten zieht man in der Regel im Haus vor und pflanzt sie nach den Eisheiligen nach draußen. Während Mariä Lichtmess das traditionelle Datum für die Tomaten ist, kann man seine Peperonisamen ruhig schon einen guten Monat vorher in die Erde bringen.

 Die meisten Gartenmärkte dürften jetzt auch die Samen vorrätig haben. Die Sorte "De Cayenne" liefert die sattsam bekannten, langen, grünen Früchte, die rot abreifen. Wie es aussieht ist die Sorte auch gut für unser Klima angepasst, denn bei mir werden diese Peperoni eigentlich immer etwas.

 Ich säe meine "scharfen Paprika", wie man die Peperoni bei uns auch nennt, am Nachmittag des Altjahrabends (Sylvester). Dazu setze ich mich gemütlich an meinen Scheibtisch, nachdem ich die Pikierschale mit der Anzuchterde im Gewächshaus vorbereitet habe. Gegebenenfalls muss man den Sack ein paar Tage vorher ins Haus holen, damit er nicht mehr gefroren ist. Sonst muss man eben die erforderliche Menge abschlagen und in der Pikierschale an einem warmen Ort auftauen lassen.

 Manche Leute keimen die Peperonisamen auf feuchten Paiertaschen- oder Küchentüchern vor. Ich persönlich säe sie direkt in die Anzuchterde, und zwar mit ein, zwei Zentimeter Abstand, wobei ich darauf achte, das sie nicht zu kalt ist. Ob die kalte Erde den Samen schadet, weiß ich zwar nicht, aber sicher ist sicher.

 Dann kommt die Schale in ein Minigewächshus unter das große Dachfenster über meinem Schreibtisch, damit die Pflänzchen von Anfang an genug Licht bekommen. Natürlich muss man die Erde schön feucht halten, was gerade bei den Minigewächshäusern gut geht, da man etwas Wasser im Unterteil stehen lassen kann. Auch das Kondenswasser sammelt sich hier und spart einem so einen Teil der Gießarbeit. Ich habe übrigens stabile Plastik-Pikierschalen mit Löchern im Boden, von denen immer zwei ganz genau in eines meiner Minigewächshäuser passen, die ebenfalls aus einigermaßen stabilem Plastik und nicht nur aus dicker Folie bestehen, eine durchaus lohnende Anschaffung.

 Wenn man die Pflänzchen sehr eng gesät hat, sollte man sie vereinzeln, wenn sie ihre ersten "richtigen" Blätter (außer den Keimblättern) gebildet haben. Hat man etwas größere Abstände gelassen, kann man sie auch lassen, bis man sie in einzelne Gefäße umsetzt. Einige Tage vor dem Umpflanzen in die EInzelgefäße sollte man die Haube des Minigewächshauses wegnehmen, damit zum Schock des Umpflanzens nicht auch noch ein Kälteschock kommt. Man kann die Pflänzchen in Jiffy-Töpfchen setzen (teuer!), welche man dann später in größere Töpfe einsetzt. Ich persölich verwende Yoghurtbecher, bei denen ich ein Loch in den Boden gemacht habe, damit ich weiterhin indirekt gießen kann, denn ich stelle die Yoghurtbecher wiederum in Unterteile von meinen Minigewächshäusern. Beim ersten Umsetzen kann es noch sehr kalt sein, daher sollte man das dann auch im Haus machen. Bringt man Pflanzen bei kaltem Wetter nach draußen, können sie in kürzester Zeit bereits Schäden davon tragen!

  

Peperonipflanzen in Jiffy-Töpfen: Die Dinger sind teuer, daher bin ich mitterlweile auf Yoghurtbecher umgestiegen.

 

Meist kann ich die Pflanzen dann bis zum Aussetzen in den Yoghurtbechern lassen, wobei ich sie zunächst mit relaiv wenig Erde sehr tief unten in die Becher setze. Nach und nach gebe ich dann weitere Erde hinzu. Auf diese Weise habe ich am Schluß eine Pflanze mit einem Wurzelballen, der den ganzen Yoghurtbecher ausfüllt. Wachsen einige oder gar viele Pflanzen sehr stark, setze ich sie ein weiteres Mal um und zwar in die kleinen Plastiktöpfe, in denen im Frühjahr Stiefmütterchen und dergleichen zum Auspflanzen in den Garten verkauft werden.

 Muss ich viele Pflanzen noch einmal umtopfen, können die Fensterplätze im Haus rar werden, zumal in der Zwischenzeit ja auch noch die Tomaten dazu gekommen sind. Wird es gar knapp, müssen eben einige der Pflanzen dann eben schon gegen Ende April ins Gewächshaus umziehen. Mit den im Haus verbleibenden habe ich ja eine Reserve, falls draußen im Gewächshaus doch etwas schief gehen sollte.

 Wenn die Zeit zum Auspflanzen gekommen ist, stelle ich die Pflanzen auf jeden Fall noch einige Tage ins (kalte) Gewächshaus, damit der Übergang ins Freiland nicht so abrupt wird, bzw. lasse ich die Kästen nach dem Bepfanzen noch ein paar Tage im Gewächshaus. Ich pflanze meine Peperoni nämlich mittlerweile nur noch in Kästen, die ich erhöht stelle. Auf dem Boden wurden meine Pflanzen nämlich bisher immer zu hoffnungslosen Opfern der Spanischen Wegschnecke.

 Duch die frühe Saat habe ich jedes Jahr schon recht früh im Sommer meine eigenen Peperoni. In aller Regel habe ich zur Zeit des Auspflanzens einen erheblichen Teil bereits blühender Pflanzen, dieses Jahr gab es dabei sogar schon den einen oder anderen Fruchtansatz.

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Published by Fokko - in Garten
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