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Derzeit ist ja für uns Gärtner wieder der Gehölzschnitt dran. Im Grunde kann man Bäume und Sträucher zwar das ganze Jahr schneiden, die meisten tun es aber im Winter, denn an unbelaubten Gehölzen sieht man besser, was man macht.
Ein weiteres Argument ist, dass die Bäume, solange sie nicht im Saft stehen, beim Schneiden nicht so sehr bluten.Eine Ausnahme dabei ist die Kirsche, die gerade im Winter zum Bluten neigt und daher nach der Ernte im Juni geschnitten wird.
Ein Argument gegen den Winterschnitt wäre die Überlegung, dass die Bäume zwar im Winter nicht so stark bluten, die beim Schnitt entstehenden Wunden aber dafür nicht so schnell verheilen können wie im Sommer. Nähme man übrigens das Argument mit dem Bluten der Bäume beim Sommerschnitt ganz streng, dürfte man auch jetzt bereits nicht mehr schneiden: An Fabian Sebastian (20. Januar) fängt ja bekanntlich nicht nur der Tag, sondern auch der Baum zu wachsen an. Das bedeutet, dass etwa ab dieser Zeit der Saft zu steigen beginnt und man deswegen ja auch früher an diesem Tag mit dem Holzeinschlag aufhörte.
Wie man einen Obstbaum schneidet, darüber will ich mich jetzt nicht noch einmal verbreiten, denn bereits vor über einem Jahr habe ich darüber hier einen Artikel veröffentlicht, der natürlich nach wie vor aktuell ist: