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Noch im Frühsommer des letzten Jahres habe ich mich ja hier noch in einem Artikel über die Gemüse, die in meinem Garten gehen bzw. nicht gehen, bitter darüber beklagt, dass bei mir der Blumenkohl noch gar nie nichts geworden ist. Immer wurden die Köpfe, nachdem sie angefangen hatten, sich zu bilden, schon bald gelb und wuchsen auseinander. Allerdings hatte ich auch gesagt, das ich an der Sache dran bleiben wolle...
Endlich mal ein ansehnlicher Blumenkohlkopf aus meinem Garten!
Tatsächlich habe ich auch dieses Jahr wieder unverdrossen einige Pflanzen gesetzt. Es sind nicht alle etwas geworden, aber immer hin konnte ich wenigstens den einen oder anderen einigermaßen ansehbaren Kopf ernten. Woran der diesjährige Erfolg lag kann ich nicht einmal genau sagen: Auf Anraten des Gärtners, von dem ich die Pflänzchen hatte, habe ich gleich beim Setzen gedüngt und zwar als alter Kunstdünger-Gegner mit Hornmehl. Blumenkohl, so sagte mir der Fachmann nämlich, muss gleich am Anfang schnell aus den Puschen kommen und kräftig loswachsen. Und dazu braucht er als der Starkzehrer, der er ist, eben ordentlich Stickstoff.
Außerdem habe ich dieses Jahr sehr viel mit Grasschnitt gemulcht. Der hält nicht nur das Unkraut ab, sondern bringt ja auch noch zusätzliche Stickstoff. Vielleicht hat ja auch der recht kühle Sommer eine Rolle gespielt - obwohl ja der Blumenkohl ein eher wärmeliebendes Gemüse ist. Ist möglicherweise allzuviel Sonne auch nicht gut für ihn? Zumindest neigt er ja bei direkter Sonneneinstrahlung zum Vergilben und Auseinanderwachsen.
Der Kopf auf dem Bild ist übrigens hinter dem Haus auf der Nordseite ziemlich im Schatten gewachsen. Das werde ich nächstes Jahr berücksichtigen und einige Pflanzen auch wieder an eine solche Stelle setzen. Eventuell werde ich auch jetzt noch Brennnesseln trocknen, damit ich nächstes Jahr frühzeitig Brennnesseljauche zur Verfügung habe - vorrausgesetzt, sie gärt schon bei den kühlen Temperaturen im Frühjahr.