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So, die Welt ist also trotz der Panik von einigen wenigen nicht untergegangen. Weder am 21. noch am 24. Dezember, den einige aufgrund möglicher Ungenauigkeiten des Maya-Kalenders als Ersatzdatum angesehen haben. Allzu toll sind die Aussichten für 2013 für viele ja nicht, wie mir auch wieder klar wurde, als ich vor Weihnachten mal wieder in einem Kurs für Hartz-IV-Empfänger zu unterrichten hatte. Mir persönlich geht es derzeit jedoch recht gut, wofür ich meinem Gott danke. Und natürlich dafür, dass ich meine Lieben habe, was letztendlich eben doch das Wichtigste ist.
Vieleicht markiert der 21.12.2012 ja tatsächlich eine Zeitenwende. Wenn, dann passiert so etwas natürlich nicht schlagartig. Mit etwas Optimismus kann man bei allerhand Leuten tatsächlich Anzeichen für ein Umdenken, zumindest den Gedanken erkennen, dass es os nicht mehr lang weitergehen kann. Natürlich nicht bei den Politikern. Deren Gewäsch von Euro-Rettung und Stabilisierung der Finanzen erinnert mittlerweile stark an die Endsieg-Parolen der Endphase des 3. Reiches. Hoffen wir also auf den Zusammenbruch, Währungsreform und Haircut, die einzigen Mittel, die diese Wirtschaft noch einmal wieder einigermaßen ans Laufen bringen können. Ob dann ein neues Finanzsystem kommt, welches dafür sorgt, dass alle auf diesem wunderschönen Planeten etwas von dessen Gaben abbekommen, ist aber leider stark zu bezweifeln. Aber vielleicht wird ja doch etwas daraus?
Was bleibt uns zu tun? Natürlich das, was man schon lange tun sollte: Selbst denken und die Welt verbessern - und zwar zunächst einmal die eigene. Auch im Neuen Jahr sollten wir damit weitermachen, Abzocke zu umgehen, unser Leben selbst zu gestalten und das zu tun, was wir selbst wollen und nicht das, was andere uns vorschreiben wollen. Auf diese Weise kann man sich immer noch durchaus allerhand Lebensqualität schaffen und dem System wenigstens an ein paar Stellen ins Getriebe pinkeln.
Wichtig ist auch die Regionalisierung, die wir weiter vorantreiben sollten. Mehr von seinem Geld in der Region ausgeben, in Tauschringen mitmachen und - wo es das schon gibt - Regionalgeld verwenden. Wer von staatlicher Stütze leben muss, sollte wissen, dass Tauschringwährungen nicht als Geld zählen und sie genausowenig als Einkommen im Sinne des Hartz-IV-(Un-)Rechts zählen wie man "Einnahmen" darin beim Finanzamt versteuern muss.
Im Endeffekt gibt es für jeden etwas zu tun, um seine eigene Lage zu verbessern. Auf jeden Fall kann man sich weiterbilden, Dinge (nicht zuletzt solche, die wir nicht wissen sollen) herausfinden und lernen. Und man kann sich einfach daran freuen, dass es die Welt, andere Menschen, Tiee und Pflanzen, Sonnenschein und Regen gibt. ich habe dieses Jahr denn Tipp erhalten, mir zu Neujahr einfach alles aufzuschreiben, was ich im Neuen Jahre erreichen möchte. Es hieß, dass man staunen würde, was man davon alles erreicht hat, wenn man den Zettel dann wieder irgendwann findet. Lasst Euch einfach nicht unterkriegen, auch wenn es im Augenblick nicht so toll aussieht!
In diesem Sinne wünsche ich also Allen ein Frohes Neues Jahr!