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Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört

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Gärtnern lohnt sich

Ein wichtiger Bereich der wirtschaftlichen Autarkie ist die Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln. Dabei spielt der Garten eine wichtige Rolle. Wenn man ihn richtig ausnutzt, liefert er einen großen Teil des Jahres frisches Obst und Gemüse. Es wird zwar oft argumentiert, dass gekauftes Gemüse billiger sei, als solches aus dem eigenen Garten, was jedoch nur auf billiges Supermarkt-Gemüse zutrifft.

Im eigenen Garten hat man es selbst in der Hand, ob und welche Chemie man verwendet. Zieht man sich sein Gemüse ohne Kunstdünger und chemische Schädligsbekämpfung, darf man die Kosten nicht mit denen für billiges Supermarktgemüse vergleichen. Das selbstgezogene Gemüse entspricht in diesem Falle eher der sehr viel teureren Bio-Ware - und dann sieht der Preisverleich schon ganz anders aus.
Dazu kommt, dass man das eigene Gemüse immer erntefrisch aus dem Garten holen kann und zwar in vielen Fällen in genau den benötigten Mengen. Und schließlich macht die Gartenarbeit auch noch Freude und tut gerade uns bewegungsarmen Wohlstandsmenschen gut. Es heißt nicht umsonst: "Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten. 
Nun ist der Spätherbst zwar nicht die typische Jahreszeit um mit dem Gärtnern anzufangen. Allerdings ist er eine gute Jahreszeit, um sich dafür zu entscheiden, mit dem Gärtnern zu beginnen: Man hat erstens den ganzen Winter Zeit, sich über das Gärtnern schlau zu machen und dann gegen dessen Ende mit der Anzucht von Pflanzen im Haus zu beginnen. Tomaten säht man z.B. traditionell an Maria Lichtmeß (2. Februar) und meine Paprikasamen stecke ich bereits an Sylvester in die Pikierschalen mit der Anzuchterde.
Wo der Boden noch nicht gefroren ist, bzw. falls er noch einmal auftauen sollte, kann der angehende Gärtner jetzt auch schon seinen neu anzulegenden Garten einteilen und die zukünftigen Beete umgraben. Vorher sollte man auch Mist oder (so man hat) Kompost aufbringen, um bereits ein erste Düngung zu erzielen. Bei stark bindigen Böden, wie z.B. Lehrm empfienlt es sich auch, Sand zu verwenden um den Boden zu lockern. Der Frost im Winter lässt die umgewendeten Schollen zerkrümeln, er erzeugt die so genannte Frostgare des Bodens. Im Frühjahr braucht man dann nur noch kräftig zu hacken oder zu fräsen, um einen schönen, feinkrümeligen Boden zu erzielen und schon kann man das erste Mal säen oder pflanzen.


Buchempfehlung für den Einstieg ins Gärtnern:

Seymour, John:
Selbstversorgung aus dem Garten : Wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet Sonderausgabe
Ravensburg : Maier Verlag, [1983]. 255 Seiten,zahlr. Ill. (z.T. farb.) 255 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.) , 28 cm, kart. ISBN: 3473426237 (EAN: 9783473426232 / 978-3473426232)
 

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