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Jetzt ist der Klimawandel schuld daran, dass die Leute in der Bahn vor Hitze umkippen. Angeblich seien die Klimaanlagen für die tollen HighTech-Züge nur für Temperaturen bis 35° konzipiert, weil es früher angeblich keine so heißen Sommer gab.
Zuerst las ich es auf mmnews.de, aber auch in den "Qualitätsmedien" ist die Meldung zu finden, zum Beispiel bei der Frankfurter Rundschau und im Kölner Stadt-Anzeiger. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, für wie blöd man die Leute eigentlich hält. Zwar mag ein technisch unbedarfter Mensch so ein Gelaber glauben, aber es sollte den Leuten, die so etwas verbreiten, doch klar sein, dass sie sich zum Gespött derjenigen machen, die ein wenig etwas von Technik verstehen.
Immerhin wird über die angebliche oder tatsächliche Klimaerwärmung ja nicht erst seit gestern lamentiert. Und selbst wenn ein Teil der Züge bereits in den 80ern konzipiert wurde, hätte man bei all dem Gejammere über Rekordhitzen, das ja schon Jahre zu hören ist, mittlerweile nachrüsten können.
Übrigens sind Klimaanlagen in Zügen sowieso Blödsinn: Unnötige Energiefresser, die man gar nicht wirklich braucht. Fenster, die sich öffnen lassen, funktionieren auch bei Temperaturen über 35° C und sind wesentlich billiger. Sogar billiger als Klimanlagen, bei denen man sich die Wartung spart, um den Sharholer Value zu erhöhen, weil man ums Verrecken an die Börse will.