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Frohe Weihnachten!

Wiedereinmal geht ein Jahr zu Ende und wiedereinmal feiern wir Weihnachten. Für Christen ist es das Fest der Geburt Jesu Christi, die in das Dunkel der gottlosen Welt den Hoffnungsstrahl der Erlösung bringt. Für Heiden ist es die Wintersonnwende, die zwar noch lange nicht den Frühling, aber doch dessen Verheißung bedeutet.

 Frohe Weihnachten

Endlich einmal wieder Weiße Weihnachten! Perfekt wäre es natürlich, wenn nach dem recht ergiebigen Schneefall gestern heute klirrender Frost und strahlender Sonneschein herrschten, aber ich will nicht undankbar sein: In wie vielen Jahren wäre ich "g'schleckat froah" (schwäbisch: "außerordentlich froh") über solch ein Weihnachtswetter gewesen!

 

   Interessant daran ist, dass es bei beiden Interpretationen darum geht, dass die eigentliche Verbesserung der Verhältnisse zwar noch eine Weile auf sich warten lassen wird, der Anfang jedoch gemacht ist: So wie die jetzt wieder länger werdenden Tage und die immer höher steigende Sonne schließlich zum Frühling führen, führt der Weg Jesu vom Stall in Bethlehem über das Kreuz zum leeren Grab am Ostermorgen.

   Anders als bei den Geschehnissen am Karfreitag und am Ostersonntag, verrät die Bibel das Geburtsdatum Jesu Christi nicht. Dass wir seine Geburt am 25. Dezember feiern, wird damit begründet, dass dies im alten Rom der Geburtstag des Sonnengottes war - also nichts anderes als die Wintersonnwende.

   Das mag tatsächlich so sein und es mag auch sein, dass pragmatische Gründe dazu geführt haben, bei der Einführung des Christentums im alten Rom den Geburtstag des Sonnengottes einfach in dasjenige der beiden Hauptfeste des Christentums umzuwidmen, für das es eh' kein aus der Schrift ableitbares Datum gibt. Nichtsdestotrotz passt dieses Datum gut: Wenn wir die Analogie zwischen dem Auszug aus Ägypten, dem jüdischen Passahfest also, sowie dem damit eng verbundenen christlichen Ostern und dem Frühling herstellen, wird die Analogie zwischen Christi Geburt und der Wintersonnwende zur logischen Folge. Und deswegen geht es mir eben so, dass sich für mich unser Weihnachtsdatum "richtig anfühlt".

  Das soll jetzt nicht heißen, dass ich etwa gegen das orthodoxe Weihnachtsdatum wäre, das ja etwa zwei Wochen nach dem unseren liegt. Wir feiern Weihnachten ja auch ein paar Tage nach der Wintersonnwende. Und ob es nun drei, vier Tage oder gut zwei Wochen sind, spielt doch keine Rolle, entscheidend ist für mich, dass man dieses Fest an oder kurz nach der Wintersonnwende begeht.

 Dass der Geburtstag des Sonnengottes bereits bei den alten Römern und, so wie ich gehört habe, auch schon in noch älteren Kulturen gefeiert wurde, muss Leuten, die mit Jesus Christus und seiner Bedeutung als Erlöser nicht klarkommen wollen, als Argument dafür dienen, dass das Christentum lediglich eine weitere Neuauflage eines uralten Sonnenkultes sei, bei dem sogar das Kreuz als Symbol der Sonne eine Rolle gespielt habe. Ich sehe das anders. Ich bin zwar kein Anthroposoph, aber ich finde, dass an der anthroprosphischen Auffassung etwas dran ist, dass nicht nur das Judentum, sondern alle alten Religionen der Vorbereitung der Menschen auf Jesus Christus gedient hätten. Unter dieser Annahme lassen sich dann die Sonnenkulte alter Kulturen ohne Weiteres als frühe Hinweise auf Jesus Christus deuten, der ja für die geistliche Welt das ist, was für die stoffliche die Sonne ist.

  Also lasse ich wir weder meinen Glauben noch Weihnachten von irgendwelchen "wissenschaftlichen Erkenntnissen" vermiesen, die besagen, dass jener Zimmermann und Wanderprediger namens Jesus von Nazareth irgendwann ganz anders geboren sei und das Kreuz auch nur ein altes Sonnensymbol. Ich weiß, dass Jesus unser Erlöser ist und das Kreuz das Symbol dieser Erlösung. Und dass Weihnachten die Verheißung von Ostern ist, so wie die Wintersonnwende uns den Frühling verspricht.

  In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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<br /> Frohe und besinnliche Weihnachten!<br /> <br /> <br />
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