Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört
Dieser Witz wird leider meist einer verkürzten und verballhornten Form erzählt. Vielleicht liegt das daran, dass sich viele Leute nicht alle drei Verse des Gedichtes merken können, das den Kern der Geschichte bildet. Die komplette Fassung lautet folgendermaßen:
Die Kinder bekommen in der Schule in Deutsch als Hausaufgabe auf, ein Gedicht zu schreiben. Und zwar soll dieses Gedicht drei Verse mit je vier Zeilen haben, wobei in jedem Vers das Wort "wahrscheinlich" vorkommt.
Bei Fritzchen zuhause hat man einen Bauernhof. Er setzt sich ans Wohnzimmerfenster und guckt auf den Hof, in der Hoffnung, dass dort etwas passieren wird, was ihm als Stoff zu seinem Gedicht dienen kann.
Er wartet noch nicht lange, da geht die Magd mit einem Korb über den Hof zur Scheune und verschwindet. Fritzchen denkt sich: "Aha, das ist schon mein erster Vers" und schreibt:
Die Magd geht über'n Hof
Sie ist jung und scheu
Sie trägt den großen Kretzen
Wahrscheinlich holt sie Heu.
Kurz darauf geht der Knecht mit einer Gabel über den Hof, ebenfalls zur Scheune. "Gut," denkt sich Fritzchen, "das ist bereits der Stoff für den zweiten Vers." Er schreibt:
Der Knecht geht über'n Hof
Er ist jung und froh
Er trägt die große Gabel
Wahrscheinlich holt er Stroh.
Jetzt passiert ein ganze Weile gar nichts. Fritzchen wird irgendwann ungeduldigt, schlüpft aus dem Haus, pirscht sich über den Hof und guckt durch eine Ritze des Scheunentors. Er nickt kurz, kommt zurück und schreibt seinen dritten und letzten Vers:
Die Magd liegt tot am Boden
Der Knecht auf ihrem Bauch
Er zappelt noch ein wenig
Wahrscheinlich stirbt er auch...