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Die Adepten und Gläubigen der Klima-Ablass-Religion hatten ja große Hoffnungen in den Klimagipfel gesetzt, der Ende letzten Jahres in Kopenhagen stattfand. Bereits das, was anschließend über den Verlauf herausgelassen wurde, war für Klima-Gewinnler und sonstige Treibhaus-Hysteriker wenig ermutigend. Jetzt jedoch kam es noch besser.
Dass der Klimagipfel im Dezember gescheitert ist, war ja klar, auch wenn es anschließend jede Menge schönfärberische Reden gab, die das verschleiern sollten. Jetzt ist aber auch noch herausgekommen, was dort tatsächlich abging: Nicht nur, dass US-Präsident Obama einmal mehr Hoffnungen enttäuschte, die Gutmenschen aller Länder in ihn gesetzt hatten, auch die Schwellenländer Indien und China wollten sich auf nichts einlassen und düpierten Merkel und Sarkozy.
Unabhängig vom angeblich menschengemachten Klimawandel ist die Nutzung regenerativer Energiequellen unabdingbar
Das ganze Außmaß der Zerwürfnisse soll nun durch eine Tonaufnahme zutage gekommen sein, welche angeblich durch ein "technisches Versehen" entstanden ist. Warum ich das Ganze jedoch eigentlich interessant finde, ist der Umstand, dass das sonst eher für Political Correctness bekannte Mainstream -Medium Spiegel die Tonaufnahme vorliegen haben will und die Geschichte veröffentlicht hat.
In letzter Zeit findet man übrigens relativ häufig klimaskeptische Veröffentlichungen in politisch korrekten Mainstream-Medien, vom Pseudo-Intelligenzblatt Spiegel bis hin zum Unterschichtfernsehen. Deswegen ist die Vermutung nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die Klimareligion gekippt werden soll. Denkbar wäre, dass das geschehen soll, weil sie zu viele unerwünschte Nebenwirkungen hat. Der von der Klimahysterie erheblich geförderte Trend zu Erneuerbaren Energien gräbt beispielsweise den Energiemultis das Wasser ab, weil er die Gewinnung von Strom auf die Ebene der regionalen Mitttelspannungsnetze, der lokalen Niederspannungsnetze und sogar bis zu den einzelnen Haushalten herunterbringt. Da ist kein Platz mehr für Energiemultis mit ihrer großräumigen Verteilung von an wenigen Punkten erzeugtem Strom über Hoch- und Höchstspannungsnetze.
Genau aus diesem Grund - und natürlich auch, weil sich die fossilen Energiequellen erschöpfen - sollten wir die Nutzung regenerativer Energien weiter vorantreiben. Also, um auf lange Sicht nicht nur bezahlbaren Strom zu bekommen, sondern auch von globalisierter Energie-Abzocke unabhängig zu sein. Erneuerbare Energien vor der Haustüre sind ein wichtiger Teil der Regionalisierung. Regionalisierung aber ist das Gebot der Stunde, denn Regionalisierung ist nichts anderes als die Umsetzung des Selbstversorgungs-Gedankens im größeren Rahmen von Kommune, Kreis und Region.