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Ab diesem Jahr soll nach dem Willen der EU – im Klartext bedeutet das immer: auf Wunsch der jeweiligen Lobby – die gute, alte Glühbirne aus den Fassungen und den Verkaufsregalen verschwinden. Eine preiswerte und einfache Technik soll nun per Ukas durch eine energetisch, ökologisch und gesundheitlich mehr als nur fragwürdige Alternative ersetzt werden. Das geschieht ganz offensichtlich deswegen, weil der Bürger in dieser Hinsicht auch nach jahrelanger Beaufschlagung mit Desinformation und scheinheiligen Appellen an das Umwelt-Gewissen nicht freiwillig auf den Leim der Wirtschaft kriechen wollte.
Geht es nach dem Willen der Elektro-Lobby, soll die gute, alte Glühbirne schon bald ausgeglüht haben. Die EU war den Herstellern von Leuchtmitteln zu WIllen und selbstverständlich wird der Ukas aus Brüssel bei uns auch umgehend umgesetzt. (Bildquelle: Wikimedia, PD)
Die neuste Bevormundung aus Brüssel
Europa sorgt für den Normalbürger eigentlich nur permanent für Ärger. Gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit unter Ländern mit gemeinsamer Kultur und Geschichte ist an sich eine sehr gute Sache; die Wirtschaft und die von ihr gesteuerte Politik haben es aber geschafft, damit ein Instrument zu schaffen, welches das letzte Bisschen Demokratie in den Mitgliedsstaaten vollends aushebelt. Was auf der Europa-Ebene beschlossen wir, entzieht sich weitestgehend jeglicher demokratischen Kontrolle und wird dann – ganz besonders bei uns – mit dem Hinweis auf die Verbindlichkeit europäischer Regelungen gegen den Willen der Bevölkerung in nationales Recht umgesetzt.
Das jüngste Beispiel dafür ist das Glühlampenverbot, gegen das sich bei uns bereits heftiger Widerstand regt. So genannte Energiesparlampen gibt es seit einigen Jahren; sie wurden in der Vergangenheit auch von nicht ganz wenigen, arglosen Zeitgenossen gekauft und eingesetzt, die glaubten, damit der Umwelt etwas gutes zu tun und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen.
So sieht der Ersatz aus, den eigentlich niemand will: Eine besondere Bauform der Leuchtstofflampe mit all ihren üblen Nachteilen
(Dieses Bild basiert auf dem Bild Energiesparlampe 01a.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Armin Kübelbeck)
Was niemand will, wird zwangsweise verkauft
Im wirklich großen Stil konnten sich die verkleideten Leuchtstoffröhren – nichts anderes sind diese Dinger nämlich – nicht durchsetzen. Und zwar vor allem deswegen nicht, weil sie bereits auf den ersten Blick genau die Nachteile haben, die auch herkömmliche Leuchtstoffröhren aufweisen: Sie sind teuer und erzeugen ein unangenehmes Licht, welches bei vielen Leuten sogar zu Störungen des Wohlbefindens führt. Damit aber nicht genug: Die angeblichen Wunderwerke verursachen noch weit mehr Probleme, die Fachleuten bekannt sind, aber von offizieller Seite totgeschwiegen werden.
Wie ein Test der Zeitschrift Öko-Test zeigt, ist es z.B. mit der Energieeinsparung offensichtlich lange nicht so weit her, wie die Hersteller behaupten. Zudem enthalten die Lampen Quecksilber, eines der gefährlichsten Schwermetalle überhaupt. Seine Gewinnung und Verarbeitung ist äußerst gesundheitsschädlich, was wohl, neben den eingesparten Lohnkosten, auch ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Herstellung von Energiesparlampen in Billiglohnländern erfolgt, wo sich niemand für Arbeitsschutz interessiert.
Umweltmonster
Während eine Glühlampe lediglich aus Glas und Metall besteht und daher watscheneinfach zu recyceln ist, sind ausgediente Energiesparlampen nicht nur Sondermüll, sondern auch noch wesentlich schwieriger wieder zu verwerten, da sie viel komplizierter aufgebaut sind. Ob die schön gerechneten Werte bei der Stromeinsparung überhaupt den hohen Aufwand bei Herstellung und Entsorgung übersteigen, sei einmal dahingestellt. Berücksichtigt man nun Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung bei der Herstellung und Entsorgung, sieht die Umweltbilanz der angeblichen Klimaretter erst recht nicht mehr gut aus. Darüber hinaus ist aber auch damit zu rechnen, dass große Mengen ausgedienter Leuchtmittel im Hausmüll landen, anstatt entsorgt zu werden. Das ist bei Glühlampen zwar schade wegen der Verschwendung von Glas und Metall, bei Energiesparlampen jedoch verheerend, weil dadurch Quecksilber in die Umwelt gelangt.
Soviel Technik ist nötig, um eine simple, betriebssichere und gesundheitlich unbedenkliche Lösung wie die Glühbirne durch eine wesentlich schlechtere zu ersetzen, welche den Herstellern aber mehr Profit bringt: Die Elektronik, die sich in jedem Sockel einer so genannten Energiesparlampe befinden muss.(Dieses Bild basiert auf dem Bild ESLtopb.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Ulfbastel)
Von Unwohlsein und Kopfschmerzen...
Die unangenehme Wirkung des Energiesparlampen-Lichtes beruht auf nachweisbaren physikalischen Gegebenheiten, kann also nicht als Hirngespinst irgendwelcher Strahlen-Freaks abgetan werden: Dass Leuchtstofflampen ein anderes Lichtspektrum aussenden als Glühlampen, ist eine unbestrittene Tatsache. Wie auch Schulmediziner bestätigen, wirkt dieses „kalte“ Spektrum ungünstig auf den menschlichen Organismus, im Gegensatz zum „warmen“ des Glühlichts. Daran ändern auch so genannte Warmtonlampen nichts, denn diese fügen lediglich Frequenzen hinzu, entfernen aber die unangenehmen Blauanteile nicht. Es wird sogar behauptet, dass man mit Leuchtstofflicht schlechter sieht, da die optischen Gegebenheiten des menschlichen Auges besser für die Brechung von rotem Licht geeignet sind als für die von blauem.
Thomas Alva Edison hatdie Glühlampe zwar nicht erfunden, brachte sie aber zu Marktreife und führte sie im großen Stil ein. Das technisch einfache, preisgünstige, angenehme und gesundheitlich unbedenkliche Leuchtmittel hat sich seither in über 100 Jahren bewährt. Jetzt jedoch wirft es nicht mehr genug Profit ab und muss ersetzt werden. (Bild: US-Regierung, PD)
... bis zu Krebs und epileptischen Anfällen
Da unser Stromnetz mit Wechselstrom in einer Frequenz von 50 Hz arbeitet, geht im Prinzip jede Lampe 100 Mal in der Sekunde an und aus. Weil der Glühfaden einer Glühlampe nicht so schnell erkalten kann, wird diese Erscheinung bei Glühlicht erheblich gedämpft. Eine Leuchtstoff- und damit auch eine Energiesparlampe reagiert aber schneller und flimmert tatsächlich in dieser Frequenz. Das kann man soagr beobachten: wenn sich z.B. ein Speichenrad mit entsprechender Drehzahl in Leuchtstofflampenlicht dreht, kann man den Stroboskop-Effekt beobachten: Das Rad scheint zu stehen oder sich rückwärts zu drehen. Dieses Flimmern und das ungünstige Spektrum des Energiesparlampenlichts sind für bestimmte unangenehme körperliche Effekte verantwortlich, über die viele Menschen klagen, wenn sie Energiesparlampen benutzen: Kopfschmerz, Nervosität und Schlafstörungen etwa. Allgemein anerkannte Mediziner befürchten sogar, dass die Folgen des Energiesparlampenlichte schwerwiegende Krankheiten bis hin zu Krebs sein können, davon, dass Energiesparlampen auch epileptische Anfälle auslösen können, ganz zu schweigen.
Deckmäntelchen Klimachutz
Die angebliche Stromersparnis, selbst wenn so groß wie von den Herstellern behauptet, fällt im übrigen kaum ins Gewicht. Schließlich hat die Beleuchtung lange nicht mehr den Anteil am Stromverbrauch, den sie zu Kaisers Zeiten hatte, als man den Begriff "Licht-" als Synonym für "elektrisch" prägte. Heute sind es nur noch wenige Prozent des Stromverbrauches, die auf die Beleuchtung entfallen. Davon geht aber wiederum nur ein Teil zu Lasten von herkömmlichen Glühlampen, denn in vielen Bereichen werden sie gar nicht eingesetzt. Aucher dieser, an sich schon mickrige Anteil wird schließlich durch die Energiesparlampen keineswegs komplett, sondern nur zum Teil eingespart.
Man sagt zwar noch hin und wieder "Lichtmast" und "Lichtleitung", doch ist die Beleuchtung schon lange nur noch für einen kleinen Teil des Stromverbrauches verantwortlich. Entsprechend gering ist hier auch das Einsparpotential, welches die die Risiken und Nachteile der so genannten Energiesparlampen nicht im entferntesten aufwiegt.
Bedenkt man dabei noch, dass auch der gesamte Stromverbrauch nur ein Teil der von uns erzeugten und genutzten Energie ist, wird klar, dass die mit Energiesparlampen angeblich eingesparte Energie den CO2-Ausstoss kaum jemals messbar veringern kann. Nutzen bringt dieser angeblich so tolle Ersatz für die gute, alte Glühlampe daher nur den Herstellern. Hätten die Dinger nämlich wirklich Vorteile für den Verbraucher, würden sie von alleine gekauft und müssten nicht zwangsweise eingeführt werden.
Nicht nur der Zorn der Verbraucher über Bevormundung und Abzocke, sondern auch die Bedenken von Wissenschaftlern sind mittlerweile so groß, das selbst die etablierten Medien schon zum Teil darüber berichten, obwohl die Sprachregelung das doch gar nicht vorsieht: Report München etwa hat einen Bericht darüber gedreht, in dem nicht etwa irgendwelche Spinner, sondern etablierte Fachleute - selbst aus den Reihen der offiziellen Klimaschutzprediger - der Energiesparlampe (und damit indirekt auch der EU) bescheinigen, was sie ist: teuer, sinnlos, gefährlich...