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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

10. Mai 2009 7 10 /05 /Mai /2009 13:44

Wetterlostage und Bauernregeln gehörten früher zum volkstümlichen Wissen. Das ist nicht verwunderlich, denn bis ins 19. Jahrundert lebte ja der größte Teil der Deutschen auf dem Lande. Viele der unzähligen Daten und Sprüche sind heute nur noch noch volks- und heimatkundlich interessierten Menschen bekannt. Die Eisheiligen jedoch wird auch heute noch so ziemlich jeder Hobbygärtner kennen.

Nach den Eisheiligen kann's im Garten so richtig losgehen...

Zumindest in unserer Gegend bezeichnet man die als Eisheilige die fünf Tage vom 11. bis zum 15. Mai, welche die Namen der heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius,  Bonifatius und Sophie tragen. Je nach Gegend können es aber auch ein oder zwei "Eismänner" oder "gestrenge Herren" weniger sein.

Hobbygärtner richten sich insofern nach den Eisheiligen, als dass sie keine wärmebedüftigen Pflanzen ins Freiland setzen bevor sie nicht vorbei sind. Bohnen etwa sät man gerne am 9. Mai, damit sie erst nach dem 15., der Kalten Sophie, ihre Köpfchen aus dem schützenden Erdreich strecken und mit den im Haus vorgezogenen Tomaten und Paprikapflanzen wartet man ebenfalls diesen Tag ab, bevor man sie in den Garten bringt.

Der Glaube, dass nach mildem Frühlings- oder gar Frühsommerwetter ausgerechnet und genau diese Tage noch einmal kalt werden, ist natürlich falsch. Auch wenn im Jahre 2003 es nach geradezu hochsommerlichen Wetter genau vom 11. bis zum 15. Mai noch einmal empfindlich kalt war und dann der extrem heiße und trockene Sommer einsetzte, an den sich wohl jeder noch erinnert.

Was aber tatsächlich dran ist an der Geschichte, ist, dass man bis Mitte Mai mit Nachtfrösten rechenen muss, auch wenn es vorher bereits sehr warm war. Sie müssen zwar nicht kommen, aber man ist einigermaßen auf der sicheren Seite wenn man mit den kälteempfindlichen Gemüsearten so lange wartet.

Natürlich kann sich kühles Wetter auch noch ein paar Tage über den 15. Mai hinausziehen, dann wartet man eben noch ein bisschen länger mit dem Auspflanzen. War man aber naseweis, wie das manche Gärtner zum Beispiel im erwähnten, extrem warmen ersten Maidrittel 2003 waren, kann es ein böses Erwachen geben: In den Gärten solcher voreiliger Leute sah man damals jede Menge mit Folie, Müll- und gelben Säcken notdürftig vor der unverhofft zurückgekehrten Kälte geschützte Tomatenpflanzen.

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Published by Fokko - in Garten
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