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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

5. Mai 2009 2 05 /05 /Mai /2009 09:41

Um den neunten Mai etwa sät man traditionell die Bohnen und zwar sowohl Stangen- als auch Buschbohnen. Das kommt daher, dass Bohnen frostempfindlich sind und um diese Zeit gesät, ihre Köpfchen erst nach den Eisheiligen aus dem Boden strecken, wenn es (hoffentlich) keine Fröste mehr gibt.

Dass Bohne nahrhaft und lecker sind, wusste wohl auch Annibale Carracci, als er seinen "Bohnenesser" malte.Die verschiedenen Bohnensorten sind auch dankbare, pflegeleichte Pflanzen für unseren Garten. Allerdings bedarf es oft eines kleinen Tricks um den Keimerfolg sicherzustellen

 Da Bohnen zwar ein relativ teures Gemüse sind, andererseits aber auch recht einfach anzubauen, sind sie ein dankbares Objekt für den Hobbygärtner. Allerdings gibt es dies und das, was man bei ihrem Anbau beachten sollte, damit die Bohnenzucht auch ein voller Erfolg wird.

Sag mir, wo die Bohnen sind...

 Problematisch bei den Bohnen ist vor allem, dass die Kerne sehr nahrhaft sind. Nachdem man sie in den Boden gesteckt hat, finden sie offenbar häufig noch bevor sie die Chance hatten, zu keimen, irgendwelche Liebhaber. Der frustrierte Hobbygärtner wartet dann vergeblich auf die Spitzen der Keimlinge und bis er die Hoffnung aufgibt und zur Nachsaat schreitet, ist wertwolle Vegetationszeit vergangen. Aber auch beim zweiten Mal ist der Erfolg nicht garantiert und möglicherweise hat so mancher die Bohnenproduktion so schon wieder aufgegeben, bevor sie noch angefangen hatte, weil er immer nur Kerne in den Boden steckte, jedoch nie eine Pflanze zu Gesicht bekommt.

Abhilfe: In Pikierschalen vorziehen

 Dagegen gibt es aber ein einfaches Mittel: Man sät die Bohnenkerne nicht direkt ins Beet aus, sondern zieht sich die Pflänzchen in Pikierschalen im sicheren Gewächshaus an. Dabei kann man einerseits dann sogar etwas früher sähen und nach den Eisheiligen bereits mit etwas größeren Pflänzchen ins Freie gehen, andererseits aber auch notfalls noch etwas warten, wenn es nach dem 15. Mai noch nicht gleich so recht warm werden will.

Um den Platz gut auszunutzen, setzt man immer mehrere Pflanzen, so ca. 9 bis 12,  rund um eine Stange. Als Stangen für Stangenbohnen kann man angespitze Dachlatten oder sonstige lange, dünne Hölzer verwenden, die man senkrecht in den Boden steckt oder schräg in Form von "Dächern" oder "Indianerzelten" zuammenstellt.

Die Abstände der Stangen zueinander sollten etwa 60 cm bertagen. Buschbohnen setzt oder säht man entweder in Horsten zu etwa sechs Pflanzen in Abständen von 40..50 cm oder in Reihen mit ca. 40 cm Abstand alle 5..8 cm. Das gilt für das Pflanzen genauso wie für die Saat. Egal ob man nun in die Pikierschale oder direkt in Beet säht, darf man die Samen nicht zu tief legen, nur etwa 2 cm, denn Bohnen "wollen die Glocken läuten hören".

Feindliche Schwestern

 Wenn man sowohl Busch- als auch Stangenbohnen pflanzen möchte, sollte man dies aber auf keinen Fall auf dem gleichen Beet tun. Die beiden Schwestern vertragen sich nämlich absolut nicht. Gut hingegen kommen beide Bohnenarten mit Tomaten aus. Es bietet sich daher an, unter dem Gerüst mit den Stangenbohnen Strauchtomaten zu pflanzen und die Buschbohnen zwischen die hohen Tomatenpflanzen zu setzen.

 

Update 25.05.09: Wie man mir mittlerweile gesagt hat, ist es nicht wirklich so, dass sich Stangen- und Buschbohnen nicht leiden könnten. Trotzdem sollte man sie nicht zusammen pflanzen, da man dann ja keine Mischkultur mit ihren Vorteilen hat und statt dessen die Nachteile einer Monokultur.  

 Sind die Bohnen erst einmal aus dem Boden, wachsen sie wie wild. Es ist nicht von ungefähr ausgerechnet eine Bohnenpflanze gewesen, an der Münchhausen angeblich zum Mond hinauf geklettert ist. Auch der Ertrag kann sich sehen lassen. von ein paar Quadratmetern Bohnen kann man einige Male leckere Bohnengerichte auf den Tisch bringen.

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Published by Fokko - in Garten
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Kommentare

Manfred Fiebig 05/05/2009 13:22

Bohnen kann man schon Ende April sähen und mit Flies aus den Gartenmärkten abdecken. Stangen werden eventuell später gesteckt. Hochrankende Bohnen lassen sich besser ernten. Verschiedene Farben wie grün, gelb, blau halten sich im Tiefkühlschrank bis zum nachfolgenden Jahr und ergeben ein lustig-farbiger Salat, Gemüsebeilage oder Eintopf. Geerntet werden diese in der Größe eines Bleistiftes als Brechbohnen. Sie haben in dieser Reife auch kaum geschmackliche Unterschiede. Lieber ein paar Saatkörner mehr in die Erde als hölzerne Riesen ernten.

Guten Appetit

Fokko 05/05/2009 15:02



Das müsste natürlich auch gehen, allerdings hängt das ja auch noch ein bisschen vom örtlichen Klima ab. Aber bei mir ist das Problem ja nicht die Temperatur, sondern, dass die Kerne
offensichtlich gefressen werden. Und da hilft halt nur die Anzucht in der Schale.


Und das mit den bunten Bohnen ist natürlich auch eine gute Idee. Danke für den Tipp!


 



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