Overblog Folge diesem Blog
Administration Create my blog

Über Diesen Blog

  • : Blog von Volker Wollny
  • Blog von Volker Wollny
  • : Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört
  • Kontakt

Profil

  • Fokko
  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.

Website:

Im Blog Suchen:

Newsletter abonnieren

Hier geht's zu Fokkos Selbstversorger-Newsletter:
Klicken!

Non-Blog-Sites

Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

13. Oktober 2010 3 13 /10 /Oktober /2010 15:36

Noch im Frühsommer des letzten Jahres habe ich mich ja hier noch in einem Artikel über die Gemüse, die in meinem Garten gehen bzw. nicht gehen, bitter darüber beklagt, dass bei mir der Blumenkohl noch gar nie nichts geworden ist. Immer wurden die Köpfe, nachdem sie angefangen hatten, sich zu bilden, schon bald gelb und wuchsen auseinander. Allerdings hatte ich auch gesagt, das ich an der Sache dran bleiben wolle...

Blumenkohl

Endlich mal ein ansehnlicher Blumenkohlkopf aus meinem Garten!
   

   Tatsächlich habe ich auch dieses Jahr wieder unverdrossen einige Pflanzen gesetzt. Es sind nicht alle etwas geworden, aber immer hin konnte ich wenigstens den einen oder anderen einigermaßen ansehbaren Kopf ernten. Woran der diesjährige Erfolg lag kann ich nicht einmal genau sagen: Auf Anraten des Gärtners, von dem ich die Pflänzchen hatte, habe ich gleich beim Setzen gedüngt und zwar als alter Kunstdünger-Gegner mit Hornmehl. Blumenkohl, so sagte mir der Fachmann nämlich, muss gleich am Anfang schnell aus den Puschen kommen und kräftig loswachsen. Und dazu braucht er als der Starkzehrer, der er ist, eben ordentlich Stickstoff.

   Außerdem habe ich dieses Jahr sehr viel mit Grasschnitt gemulcht. Der hält nicht nur das Unkraut ab, sondern bringt ja auch noch zusätzliche Stickstoff. Vielleicht hat ja auch der recht kühle Sommer eine Rolle gespielt - obwohl ja der Blumenkohl ein eher wärmeliebendes Gemüse ist. Ist möglicherweise allzuviel Sonne auch nicht gut für ihn? Zumindest neigt er ja  bei direkter Sonneneinstrahlung zum Vergilben und Auseinanderwachsen. 

   Der Kopf auf dem Bild ist übrigens hinter dem Haus auf der Nordseite ziemlich im Schatten gewachsen. Das werde ich nächstes Jahr berücksichtigen und einige Pflanzen auch wieder an eine solche Stelle setzen. Eventuell werde ich auch jetzt noch Brennnesseln trocknen, damit ich nächstes Jahr frühzeitig Brennnesseljauche zur Verfügung habe - vorrausgesetzt, sie gärt schon bei den kühlen Temperaturen im Frühjahr.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
30. Juli 2010 5 30 /07 /Juli /2010 17:17

Manche Leute planen ja die Anbauflächen in ihrem Gemüsegarten jedes Jahr akribisch. Das hat durchaus etwas für sich, vor allem auch, weil man dann mit dem Fruchtwechsel nicht so leicht durcheinander kommt. Und natürlich genießt man dabei in der Winterzeit schon wieder die Vorfreude aufs neue Gartenjahr.

Zwar ist im Moment noch Sommer und Hochsaison im Garten, aber schneller als man meistens denkt, rücken Herbst und Winter und somit die Zeit der Planung wieder heran. Deshalb will ich euch diesen Artikel über Anbauplanung im Gemüsegarten nicht vorenthalten, den ich auf der Website von "Mein Schöner Garten" entdeckt habe.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
22. Juli 2010 4 22 /07 /Juli /2010 19:07

Ob man nun so wie ich ein reiner schnöder Gemüsegärtner ist oder den Gemüsegarten neben dem Ziergarten betreibt, sind Informationen zum Thema ja immer willkommen. Daher möchte ich Euch eine nette Seite über das Gemüsegärtnern empfehlen, die ich beim Stöbern im Netz gefunden habe. Sie heißt Gemuesegarten.at, enthält eine Menge Infos über Gemüse im Allgemeinen sowie dessen Anbau im Speziellen und ist obendrein auch noch nett anzusehen. Guckt also ruhig mal rein.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
25. Juni 2010 5 25 /06 /Juni /2010 13:08

Wenn man einen Gemüsegarten anlegt oder auf Vordermann bringt, wird man ihn in der einen oder anderen Weise in Beete aufteilen. Eine Möglichkeit, die zu tun, besteht darin, die Beete mit Dachlatten einzufassen, eine einfache und relativ preisgünstige Lösung.

 

einfassung02

Nicht unbedingt schön, aber einfach, praktisch und kostengünstig: Beeteinfassung aus Dachlatten

  

   Wichtig beim Anlegen von Gemüsebeeten ist, dass die gesamte Fläche gut erreichbar ist und auch ohne Betreten des Beetes keine Verrenkungen nötig sind um daran zu arbeiten. Das bedeutet natürlich, das die einzelnen Beete nicht zu breit sein dr ürfen. Die genaue Breite richtet sich natürlich nach den Körpermaßen des Gärtners, sie sollte so sein, dass man am Beetrand kniend die Mitte des Beetes noch einigermaßen bequem erreichen kann.

   Beim Einteilen der Beete gibt es verschieden Möglichkeiten. Die einfachste davon ist, einfach zunächst die ganze Fläche vorzubereiten und dann an den gedachten Beetgrenzen durch Hin- und Herlaufen Trampelpfade zu markieren. Manche Leute legen stattdessen auch einfach Trittsteine in einem „strategischen Raster“ aus, so dass sie überall hin gelangen können ohne etwas zu zertrampeln.

einfassung03

So legt man die Ecken an

 

   Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Beete einzufassen. Manche tun das mit richtigen Randsteinen oder gekauften Einfassungen. Ich persönlich bevorzuge Dachlatten, die ich hochkant aufeinander lege und mit Pflöcken in Position halte. 

   Dazu benötigt man wenig Werkzeug, im einfachsten Fall kommt man mit einer Säge, einem Beil und einem Hackstock aus. Die Längen der Latten legt man fest, indem man sie neben das Beet legt, die Sägestelle mit dem Daumen markiert und diesen als Führung zum Ansägen verwendet. Man kann natürlich auch einen Bleistift zum Markieren nehmen.

einfassung01

Mit einer Beet-Einfassung aus Dachlatten kann man auch auf abschüssigen Untergrund waagerechte Beete anlegen

 

   Die Pflöcke macht man ebenfalls aus Dachlatten; wenn man bereits ein paar lange Latten zugesägt hat, kann man die Reststücke nehmen, die keine ganzen Latten für die Einfassung mehr ergeben. Wenn man von anderen Projekten Dachlattenreste oder ähnliche Hölzer (zum Beispiel Rahmenschenkel 40x40) übrig hat, kann man natürlich auch diese verwenden.

   Die Pflöcke spitzt man mit dem Beil auf dem Hackstock an und treibt sie mit der Rückseite des Beils ein – oder wenn das zu schwer geht, mit einem großen Hammer. Man schlägt sie etwa so tief ein, wie die Einfassung hoch ist, mindestens jedoch gute 10 cm. Man sollte die Pflöcke auch nicht zu weit über die Einfassung hinaus stehen lassen, sonst besteht die Gefahr, dass man daran hängenbleibt. Ein Dachlattenbreite Überstand ist jedoch in Ordnung, man kann dann bei Bedarf noch um eine Lage Dachlatten erhöhen, ohne neue Pflöcke einschlagen zu müssen.

   Der Nachteil dieser Einfassung ist natürlich, dass sie mit der Zeit verrottet. Als erstes geben die Pflöcke auf und müssen ausgewechselt werden. Das ist aber oft gar kein so großer Beinbruch: Wenn man ein fleißiger Kompostierer ist und wie ich, auch organische Abfälle von den Nachbarn schnorrt (die sie sonst der Gartenabfallabfuhr mitgeben), sind die Beete nämlich in der Zwischenzeit auch in die Höhe gewachsen. Man mach die neuen Pflöcke dann entsprechend länger und legt eine weitere Lage Latten auf. Die Überreste der ausgedienten Latten und Pflöcke werden einfach grob zerkleinert und wandern – natürlich – in den Kompost.

   Die Wege, welche zwischen den so eingefassten Beeten entstehen, kann man mit Rindenmulch auslegen. Im folgenden Frühjahr ist dieser Mulch dann bereits fast zu Humus geworden und wandert auf den Kompost. Ich zum Beispiel werfe ihn als letzte Schicht auf den umgesetzten Komposthaufen vom Vorjahr und pflanze dort hinein meine Kürbisse.

Update 6.5. 2013: Also von dem vorjährigen Rindenmulch im Kompost bin ich mittlerweile nicht mehr überzeugt. Vor allem Rindenmulch von Nadelbäumen ist sauer, was sich schlussendlich auf den pH-Wert des Bodens auswirkt, auf den ihr den Kompost nachher ausbringt.Und ein zu saurer Boden bringt natürlich bei den meisten Pflanzen geringere Erträge. Außerdem soll Rindenmulch auch Stickstoff binden. Wenn Ihr also nicht sändig kalken wollt, behandelt den verrotteten Rindenmulch gesondert und nehmt ihn eher für Eure Beerensträucher. Heidelbeeren mögen es sehr sauer, wobei aber auch gewarnt wird, dass Rindenmulch auch hier zu viel Stickstoff binden würde. Auch andere Beeren mögen es tendenziell sauer, so dass ihr den gebrauchten Rindenmulch unter die Sträucher werfen könnt; man liest auh öfter die Empfehlung beim Neuanpflanzen von Himbeeren den Boden mit Rindenmulch abzudecken.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
28. Mai 2010 5 28 /05 /Mai /2010 14:16

   Gerade sind bei mir Gurkenpflänzchen so weit, dass ich sie heute nachmittag auspflanzen möchte. Da ich mit Mischkulturen experimentiere, stellt sich dabei die Frage, was ich dazu pflanze. Ein wenig Stöbern im Netz brachte mich jetzt auf die Website Freeware-Kiel.de, von der man sich eine HTML-Datenbank herunterladen kann, die Antwort auf diese Frage gibt.

   Wer sich das Ding nicht herunterladen möchte, kann es übrigens auch online benutzen:

HTML-Datenbank Mischkulturen 

  Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
15. Mai 2010 6 15 /05 /Mai /2010 17:41

 

Wenn man einen Garten neu angelegt hat oder einen verlotterten wieder reaktiviert, hat man am Anfang gewisse Probleme mit der Düngung. Allerdings muss man deswegen trotzdem nicht auf Kunstdünger zurückgreifen, sondern kann zum Beispiel mit Brennnesseljauche die Stickstoffversorgung der Pflanzen verbessern.

   Das Problem ist, dass man in einem neuen oder wieder in Betrieb genommenen Garten zunächst noch keinen Kompost aus eigener Produktion hat, weil man ja auch damit erst jetzt beginnt. Es mangelt vor allem an Stickstoff, der (in pflanzenverfügbarer Form) auch in der Natur knapp ist und sozusagen den Begrenzer für die Biomasseproduktion der Pflanzen darstellt. Für die Anlage der Beete wird man sich also Kompost beschaffen müssen, schlimmstenfalls, wenn man keinen geschenkt bekommen kann, muss man ihn beim Kompostwerk oder von anderen Anbietern kaufen.

Problemkind Stickstoff   

   Das gilt vor allem, wenn man seinen Garten im Frühjahr anlegt oder reaktiviert. Trifft man die Entscheidung für den Garten bereits im Herbst, ist es einfacher. Dann kann und sollte man nämlich gleich schon einmal umgraben und bei dieser Gelegenheit Mist einbringen. Gräbt man erst im Frühjahr um, sollte man den Mist jedoch weglassen, denn der frische Mist ist für viele Pflanzen zu „scharf“ und kann erst „verdaut“ werden, wenn er über den Winter verrottet ist.

stinkecke

Mein Brennnesseljauchen-"Reaktor" in der "Stinkecke" meines Gartens: Durch den Kompost gleich nebenan wachsen hier schon allerhand Brennnesseln, so dass ich dieses Jahr vielleicht meinen Bedarf selbst decken kann.

 

     Für die spätere Düngung der angelegten Beete gibt es mehre Möglichkeiten, auch ohne das man auf Kunstdünger zurückgreifen muss. Eine Lösung wäre, zunächst Schwachzehrer anzubauen, also Pflanzen, die wenig Stickstoff benötigen. Leguminosen, besipielsweise Bohnen, sind hier besonders gut, da sie mit den Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Stickstoff aus der Luft gewinnen können. Auch Tomaten wuchsen beim mir im ersten Jahr auf fast noch blankem Lehm wunderbar.

Die gute, alte Brennnessel 

   Man kann aber auch Stickstoff mit natürlichen Düngern zuführen: Hornmehl und -späne zum Beispiel bringen den dringend benötigten Stickstoff, sind aber nicht ganz billig und brauchen eine gewisse Zeit, bis sie wirken, da sie sich erst zersetzen müssen. Hilfreich ist hier eine Pflanze, die von vielen als „Unkraut“ verkannt wird, obwohl sie vielseitig nutzbar ist: Die Brennnessel.

     Brennnesseljauche kostet praktisch nichts und wirkt sofort; allerdings dauert die Produktion bis zu drei oder vier Wochen, manchmal noch länger, das hängt wohl von der Temperatur ab. Leider beginnt dieser Zeitraum naturgemäß erst dann, wenn es Brennnesseln gibt, so dass Brennnesseljauche doch auch erst eine Weile nach der Zeit der ersten Gartenbestellung erstmalig zur Verfügung steht. Dann aber ist sie ständig disponibel, denn man kann ja den ganzen Sommer über kontinuierlich nachproduzieren, wenn man zwei oder mehrere Gefäße hat.

So wird Brennnesseljauche gemacht 

       Brennnesseljauche herzustellen ist watscheneinfach. Man benötigt lediglich ein hinreichend großes Gefäß, welches, so wie man sagt, nicht aus Metall bestehen sollte, weil Metall von der Jauche angegriffen wird. Ich verwende dafür eine alte runde Plastikmülltonne, wie man sie hatte, bevor die großen eckigen aufkamen. Das Verhältnis von Brennnesseln zu Wasser soll nach der Literatur etwa 100 g frische Pflanzen pro Liter Wasser betragen. Ich stopfe einfach meine Tonne nicht zu fest mit den Brennnesseln voll und fülle dann Wasser auf.

     Nach einigen Tagen beginnt die Plempe zu gären und fängt dann so langsam auch an zu stinken. Das muss so sein und zeigt, dass der Prozess der Verjauchung in Gang gekommen ist. Deswegen heißt die Ecke mit dem Kompost in meinem Garten, wo ich auch die Brennnesseljauche mache, auch die „Stinkecke“. Der Kompost darf natürlich nicht stinken. Tut er es doch, ist mit ihm ihm wahrsten Sinne des Wortes etwas faul. Das aber nur am Rande.

   Die gärende Brennnesseljauche rührt man etwa einmal in der Woche um und wenn keine Blasen mehr aufsteigen und sich kein Schaum mehr bildet, ist sie fertig. Auf die gleiche Art und Weise wie die Brennnesseljauche kann man übrigens auch eine biologische Spritzbrühe aus Brennnesseln ansetzen, die lässt man aber nur etwa 12 bis 24 Stunden ziehen. Sie hilft gegen Blattläuse und dergleichen.

  Mit der Brennnesseljauche düngen 

   Um mit der Brennnesseljauche zu düngen, gibt man sie dem Gießwasser bei. Ich verwende sie im Verhältnis 1:10. Man liest aber auch, das man bei jüngeren Pflanzen 1:20 verdünnen soll. Und gerade habe ich gelesen, dass man auch die unverdünnte Jauche direkt an die Wurzeln geben kann. Das werde ich dieses Jahr einmal probieren, aber nicht bei allen Pflanzen auf einmal.

     Und was macht man mit dem Zeug, was in der Tonne von den Brennnesseln übrig bleibt? Klarer Fall: Das Zeug dürfte immer noch recht stickstoffhaltig sein und gibt daher eine prima „fette“ Komponente für den Kompost ab. So habe ich es bis jetzt immer gemacht. Ich denke aber auch mal, dass man diesen "Brennnesseltrester" mit anderen Gartenabfällen mischen und zum Mulchen mit verwenden kann.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
7. Mai 2010 5 07 /05 /Mai /2010 10:19

Diese Woche war es ja recht kalt und so mancher ist enttäuscht über den doch mehr als dürftigen Start des Wonnemonats Mai. Es sieht in der Tat so aus, als wenn wir gerade die vorgezogenen Eisheiligen erlebt hätten.

   Die Eisheiligen kommen nicht unbedingt immer und natürlich auch nicht genau vom 11. bis 15. Mai. Tatsächlich ist es aber recht gut möglich, dass es in der ersten Maihälfte einige kalte Tage gibt und etwa ab dem 15. Mai, der Kalten Sophie und letzten der Eisheiligen, das Nachtfrostrisiko sehr gering ist. Zumindest, wenn sich die Kälte nicht in Form von verspäteten und/oder verlängerten Eisheiligen noch ein paar Tage zieht.

   Ab morgen soll es laut Wetterbericht wieder etwas wärmer werden und wenn der Langzeitwetterbericht recht behält, werde ich in gut einer Woche mit den Tomaten und den Peperoni ins Freiland gehen - just nach dem Ende der "offiziellen" Eisheiligen. Stimmt die Langzeitprognose auch über diese Zeit hinaus, wird das Maiwetter aber auch bis über den 20. hinaus nicht gerade der Brüller sein. Jedenfalls nicht für die mit der Natur nicht mehr so vertrauten Städter, die immer nur Sonne wollen, die Kenner der Natur jedoch wissen: Ist der Mai recht kühl und nass, füllt`s dem Bauern Scheun' und Fass!

   Nach dem im Schnitt auch recht kühlen April gehe ich übrigens um so mehr davon aus, dass wir einen heißen und trockenen Sommer bekommen. Zumindest, wenn uns diese Vulkanasche aus Island nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

 

  Mehr zu den Eisheiligen bzw. auch zu anderen Wetterregeln gibt es in diesem Eintrag hier auf meinem Blog und in diesem Artikel von mir auf Suite101.

 

 

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
3. Mai 2010 1 03 /05 /Mai /2010 13:06

Derzeit bin ich dabei, ein kleines Gartenbuch für Einsteiger zu schreiben. Es wird wiederum als eBook herauskommen und für einen bezahlbaren Preis zu haben sein.

 

Meine Intention dabei ist nicht, den vielen tollen, bunten und dicken Gartenbüchern Konkurrenz zu machen. Die soll man ruhig auch lesen. Mein Gartenbüchlein soll vielmehr demjenigen, den es schon mächtig in den Fingern juckt, Spaten und Hacke zur Hand zu nehmen, das wichtigstes Einsteigerwissen in kompakter Form zu bieten, so dass er gleich loslegen kann, ohne vorher 500 Seiten lesen zu müssen.

 

Das Projekt ist bereits am Laufen, das Exposé steht, das Vorwort und ein Teil des ersten Kapitels sind bereits geschrieben. Demnächst also mehr... ;-)

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
23. Januar 2010 6 23 /01 /Januar /2010 14:07

Derzeit ist ja für uns Gärtner wieder der Gehölzschnitt dran. Im Grunde kann man Bäume und Sträucher zwar das ganze Jahr schneiden, die meisten tun es aber im Winter, denn an unbelaubten Gehölzen sieht man besser, was man macht.

Ein weiteres Argument ist, dass die Bäume, solange sie nicht im Saft stehen, beim Schneiden nicht so sehr bluten.Eine Ausnahme dabei ist die Kirsche, die gerade im Winter zum Bluten neigt und daher nach der Ernte im Juni geschnitten wird.

Ein Argument gegen den Winterschnitt wäre die Überlegung, dass die Bäume zwar im Winter nicht so stark bluten, die beim Schnitt entstehenden Wunden aber dafür nicht so schnell verheilen können wie im Sommer. Nähme man übrigens das Argument mit dem Bluten der Bäume beim Sommerschnitt ganz streng, dürfte man auch jetzt bereits nicht mehr schneiden: An Fabian Sebastian (20. Januar) fängt ja bekanntlich nicht nur der Tag, sondern auch der Baum zu wachsen an. Das bedeutet, dass etwa ab dieser Zeit der Saft zu steigen beginnt und man deswegen ja auch früher an diesem Tag mit dem Holzeinschlag aufhörte.

Wie man einen Obstbaum schneidet, darüber will ich mich jetzt nicht noch einmal verbreiten, denn bereits vor über einem Jahr habe ich darüber hier einen Artikel veröffentlicht, der natürlich nach wie vor aktuell ist:

Zeit für den Obstbaumschnitt

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post
20. Januar 2010 3 20 /01 /Januar /2010 10:28

Vielerorts gibt es derzeit Minusgrade und eine mehr oder weniger geschlossene Schneedecke. Richtiges Winterwetter also, bei dem im Garten offenbar gar nichts geht. Trotzdem sind die Gärtner nicht  unbedingt untätig. So mancher hat bereits seine Peperoni und/oder Gemüsepaprika gesät, die vielleicht schon gekeimt haben. Ich persönlich habe es gestern getan, da die Samen, die ich wie immer am Sylvesternachmittag ausgebracht habe nicht aufgegangen sind. Ich hatte verschwitzt, frische zu besorgen und es daher mit einem Rest aus einem abgelaufenen Tütchen probiert - leider ohne Erfolg. Hoffen wir, dass die neue Charge aufgeht!

Allzuviel wird die durch meinen erfolglosen Versuch verlorene Zeit hoffentlich nicht ausmachen, denn die ersten drei Wochen nach meinem üblichen Aussaattermin liegen ja noch in der, wie ich sie nenne, Finsteren Zeit um die Wintersonnwende. Heute ist sie vorbei, denn "An Fabian Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an", wie die Bauerregel sagt. Nicht nur, dass jetzt bereits der Saft in die Bäume steigt, wir sind nun auch durch den ziemlichen flachen Teil um das Minimum der Tageslängekurve hindurch und man merkt von jetzt an bereits recht deutlich, dass die Tage länger werden.

In knapp zwei Wochen ist ja auch schon Mariä Lichtmess und damit der traditionelle Aussaat-Termin für die Tomaten. Kein Fehler also, jetzt schon einmal die noch vom letzten Jahr eventuell übrigen Samentütchen zu sichten, nach den Haltbarkeitsdaten zu gucken und den Bestand zu ergänzen - auch um Sorten, die einem empfohlen worden sind, oder die man sonstwie neu entdeckt hat und nun auch einmal ausprobieren möchte. Nur zu! Tomaten sind obergesund, einfach lecker und viele, auch weniger bekannte Sorten verdienen es, beachtet zu werden.

Einen ausführlicheren Beitrag über den winterlichen Garten, "Der Garten im Februar" habe ich vor knapp einem Jahr geschrieben, so dass ich mich heute nicht zu wiederholen braucht, denn was letztes Jahr galt ist heuer ja nicht falsch.

Repost 0
Published by Fokko - in Garten
Kommentiere diesen Post

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

Vergleichen hilft Sparen!