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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

18. Juli 2010 7 18 /07 /Juli /2010 08:44

Ein möglichst blödsinniges Gesetz zu schaffen, ist nur die halbe Arbeit. Man muss auch noch saudumme Durchführungsbestimmungen dazu erlassen, damit die Umsetzung und Überwachung möglichst viele Beamte beschäftigt.

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5. Juli 2010 1 05 /07 /Juli /2010 21:12

In Bayern hat es eine Minderheit militanter Nichtraucher gestern geschafft, ein noch weiter gehendes Rauchverbot durchzusetzen, als es im Verbots... äh, Freistaat sowieso schon herrscht. Allerdings sind die nun betroffenen Raucher selbst schuld, denn wer bei Wahlen und Volksentscheiden nicht hingeht, hat von vorne herein verloren und sich hinterher nicht zu beklagen: Wer gestern den Kopf in den Sand gesteckt hat, knirscht eben heute mit den Zähnen.

      „Vox populi – vox dei“, zu Deutsch: "Volkes Stimme – Gottes Stimme“ heißt ein geflügeltes Wort, welches heutzutage wohl öfter ironisch als ernsthaft gebraucht wird und dann eher klingt wie „vox populi – vox Rindvieh“. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass es zwar eine eindeutige Mehrheit der abgegebenen Stimmen war, die Bayern jetzt die gesetzlich verordnete größtmögliche Intoleranz beschert hat, keineswegs jedoch die Mehrheit der Wahlberechtigten. 61% von 37,7% sind eben nur knappe 24% damit nicht einmal ein Viertel der Wahlberechtigten.

   Ich vermute einmal, dass der größere Teil dieser „Demokraten“ kaum jemals eine derjenigen Kneipen aufsucht, in denen sie jetzt das Rauchen auch noch haben verbieten lassen. Und vom Rest wird ein erheblicher Teil sein Votum bitter bereuen, wenn spätestens im Herbst das nächste Kneipensterben in Bayern einsetzen wird. Vielleicht wird man dann auch Nichtraucher in den illegalen Raucherkneipen sehen, die zweifellos entstehen werden, weil mit legalen Kneipen nichts mehr zu verdienen sein wird.

Rauchverbot in Bayern: Ein Lehrstück über Demokratie

     Interessant ist auch, sich diesen „Volksentscheid“ in Bayern im Lichte der Überlegung anzusehen, dass man Demokratie und Toleranz in letzter Konsequenz daran erkennt, wie mit Minderheiten umgegangen wird: Es ist ja tatsächlich so, dass die Raucher bei uns heutzutage eine Minderheit darstellen, die mit der bisherigen Regelung bereits gewaltig zurückstecken musste. Dass nun nach einer für die Mehrheit, die Nichtraucher, objektiv tragbaren Regelung, mit der die Raucher gerade noch so leben konnten, nachgetreten wurde, zeigt überdeutlich, worum es den „Nichtraucherschützern“ tatsächlich geht: Darum, aus der Geborgenheit, die daraus resultiert, zur Mehrheit zu gehören, die Minderheit zu gängeln und zu schikanieren. Nichts anderes.

   Spätestens damit haben die „engagierten Nichtaucher“ gezeigt, was sie tatsächlich sind. Es hat sich also 65 Jahre nach dem Ende des 1000jährigen Reiches nichts geändert, auf jeden Fall nicht in Bayern, von wo aus ja Adolfus Schicklgruber et. al. auch die Ochsentour nach Berlin an die Macht und letztendlich zur Zerstörung Europas begannen.

     Das kommt wohl nicht von ungefähr: Auch den Nazis waren Raucher ja ein Dorn im Auge und sie stellten den Tabakgenuss als Gewohnheit von Untermenschen und eines Ariers nicht würdig dar. Adolf Hitler, selbst Exraucher, soll einmal gesagt haben, dass er nicht geworden wäre, was er war, wenn er nicht irgendwann in seiner Wiener Zeit seine Zigaretten in die Donau geworfen hätte.

   Ein bizarrer Gedanke: Wenn dieser Spruch ernst zu nehmen wäre, wären die Millionen Opfer des Nazi-Regimes letztendlich zurückzuführen auf die Entscheidung eines Ritters von der traurigen Gestalt, der bis dahin ein Loser war, das Rauchen aufzugeben. Und gleichzeitig den ersten Schritt zur Weltherrschaft machte, indem er seine Kippen von irgendeiner Donaubrücke warf.

Rauchverbot und Nichtraucherschutz: Ohne wissenschaftliche Grundlage

      Rauchverbote sind im Grunde nichts anderes als Gängelung des Bürgers durch den Staat. Damit dies nicht so augenfällig wird, werden diese schwerwiegenden Eingriffe in Persönlichkeits- und Hausrechte mit der angeblichen Gefährlichkeit des so genannten Passivrauchens begründet.

      Diese Gefährlichkeit konnte jedoch bis heute nicht nachgewiesen werden. Allerdings weiß das so gut wie niemand, weil die Schädlichkeit des Umgebungstabakrauches praktisch in allen Mainstream-Medien als erwiesen hingestellt wird und noch niemals hinterfragt wurde. Sie ist in der Tat jedoch noch viel weniger wissenschaftlich als die veralteten Ansichten, dass Spinat viel Eisen enthalte, zuviel Flüssigkeit schädlich für das Herz sei und Masturbation bei Knaben zu Rückenmarksschwindsucht führe. Für diese Thesen gab es nämlich zu ihren Zeiten zumindest vermeintliche wissenschaftliche Belege.

   Der „wissenschaftliche Nachweis“, dass Passivrauch schädlich sei, hingegen beruht auf einer statistischen Signifikanz, mit welcher der Verfechter einer Theorie in allen anderen Bereichen der Wissenschaft noch nicht einmal ausgelacht werden, sondern lediglich Kopfschütteln und mitleidige bis peinlich berührte Blicke ernten würde.

       Die mit dem Euphemismus „Nichtraucherschutz“ bemäntelte Hatz auf Raucher befindet sich jedoch auch in dieser Hinsicht in guter Gesellschaft: Auch die Rassentheorie, mit der man vor dem ersten Weltkrieg die Kolonialisierung "primitiver" Völker und einige Jahrzehnte später noch weit schlimmeres rechtfertigte, beanspruchte für sich, wissenschaftlich zu sein. Und natürlich: Es herrscht sich besser, wenn man die Mehrheit der Bevölkerung auf eine Minderheit hetzt. Vor allem, wenn man als Politikerkaste nichts zuwege bringt, als die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden zu lassen. 

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24. Mai 2010 1 24 /05 /Mai /2010 14:10

Ein bisschen spät aber besser spät als garnicht: Eigentlich hätte ein Pfingstgruß spätestens gestern morgen auf dem Blog sein sollen, aber mir ist erst heute morgen beim Bibellesen etwas aufgefallen, das ich hier los werden möchte.

blumenstrauss20100524

   Pfingsten ist mit Weihnachten und dem Karfreitag mit Ostern eines der drei großen Feste im Kirchenjahr. An Weihnachten feiern wir Christi Geburt, am Karfreitag gedenken wir seiner Kreuzigung und an Ostern feiern wir seine Auferstehung. Der Himmelfahrtstag erinnert daran, dass Jesus 40 Tage nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren ist und an Pfingsten wurde der Heilige Geist ausgeschüttet.

   Der Heilige Geist ist etwas, was für Außenstehende besonders schwierig zu verstehen ist. Von Christen hört man zuweilen, dass man die Bibel mit dem Heiligen Geist lesen müsse, um sie verstehen. Das ist zumindest ein Aspekt des Heiligen Geistes: Er hilft uns, zu verstehen, was Gott von uns will.

     Die Bibel enthält aber auch viele Dinge, die vom menschlichen Denken her leicht zu verstehen und als sinnvoll zu erkennen sind, vor allem auch in den Gesetzen, die das tägliche Leben der Juden regeln: Zum Beispiel das Verbot, Zinsen zu nehmen (5. Mose 23,19) sowie die Erlass- und Halljahre. Die unglaubliche Umverteilung von unten nach oben, die seit Jahren stattfindet, wäre nicht möglich, wenn wie bei den alten Israeliten alle 50 Jahre verkauftes und verpfändetes Eigentum an seine ursprünglichen Besitzer zurückerstattet würde.

   Es ist im übrigen auch faszinierend, wie viele Bibelstellen haarscharf zu aktuellen Problemen passen. Gerade heute morgen bin ich, wie bereits erwähnt, wieder einmal auf so etwas gestoßen: Laut meiner Bibellese im Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg war heute der Psalm 81 dran. Als ich ihn gelesen hatte, führte ich mir auch noch den folgenden, den Psalm 82 zu Gemüte und fand darin eine kurze und prägnante Erklärung für die wirtschaftlichen Probleme, die wir derzeit haben:

 

2Wie lange wollt ihr unrecht richten und die Person der Gottlosen vorziehen? (Sela.) {5 Mose.1,17}

3Schaffet Recht dem Armen und dem Waisen und helfet dem

Elenden und Dürftigen zum Recht. {Jesaja.1,17}

 4Errettet den Geringen und Armen und erlöset ihn aus der Gottlosen Gewalt. 5Aber sie lassen sich nicht sagen und achten's nicht; sie gehen immer hin im Finstern; darum müssen alle Grundfesten des Landes wanken.

 

   Kann man den Neoliberalismus, den Raubtierkapitalismus und die daraus entstandenen Probleme samt der Tatsache, dass die Bankster und Spekulanten immer noch unbeirrt weiter machen mit ihren Gaunereien, besser charakterisieren? Dass die Kleinen Leute mit Krediten, Zins und Zinseszins um das Ihre betrogen werden, hat letztendlich dafür gesorgt, dass die (vermeintlichen) Grundfesten unserer Wirtschaft, der Euro und das Finanzsystem wanken.

   Denkt einmal darüber nach und ich wünsche Euch einstweilen noch einen schönen Pfingstmontag!

 

Euer

 

Fokko

 

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14. Mai 2010 5 14 /05 /Mai /2010 13:25

Es gibt ja bereits seit Jahren eine Menge kleiner Parteien, von denen einige nicht ganz erfolglos sind. Das sieht man schon daran, dass der Anteil der "Sonstigen" bei den Wahlergebnissen heutzutage schon mal gegen 6% gehen kann, während er zu Zeiten der drei und später vier großen Parteien typischerweise bei etwa einem Prozent lag, sieht man mal von kurzfristigen Phänomena ab, bei denen kleinere Parteien mal für ein, zwei Legislaturperioden in dem einen oder anderen Landtag vertreten waren.

 

Neben den Piraten, die ja auch von sich reden machen (und die ich persönlich für sehr, sehr wichtig halte) gibt es unter den Kleinen eine Partei, auf die ich gerade gestoßen bin und die mir sehr positiv auffällt: Die Partei der Vernunft . Sie befasst sich in ihrem Programm mit genau den Dingen die derzeit wichtig sind. Ich will hier jetzt nicht groß darüber schreiben, denn mit dem obigen Link kann sich jeder selbst in Bild machen. Und ansehen sollte man sich diese Partei auf jeden Fall!

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4. April 2010 7 04 /04 /April /2010 08:17

100 1810

Ein frohes Osterfest wünsche ich Euch allen! Das Wetter ist ja nicht ganz so toll, aber wenigsten schneit ist nicht wie schon so oft an Ostern. Da kann man wohl schon einen Osterspaziergang unternehmen, wenn auch keinen so ganz langen. Ansonsten finde ich persönlich Ostern auch nett wenn es ein wenig kühl ist, denn kann man es sich noch einmal zu hause gemütlich machen. Die Garten-, Bade- und Grillsaison kommt früher oder später ja doch.

 

Gestern habe ich meine Peperoni in Joghurtbecher umgesetzt und die Strauchtomaten vereinzelt, die ich noch nachträglich gesät hatte. Außerdem habe ich schon das erste Gemüsebeet gehackt. Leider hatte ich keinen Samen mehr, sonst hätte ich bereits ein paar Radieschen gesät. Naja, das mache ich dann nach den Feiertagen. So langsam kann man sich ja jetzt auch wieder jeden Tag ein wenig mit dem Garten befassen, was ich mir auch vorgenommen habe.

 

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27. März 2010 6 27 /03 /März /2010 09:41

Heute nacht werden ja wiedereinmal die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Das bedeutet de facto, dass man eine Stunde früher aus den Federn muss als bis jetzt. Für viele ist das unangenehm und der Energiespareffekt ist auch mehr als fraglich.

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Endlich geht draußen wieder etwas - und dank Sommerzeit lohnen sich Outdoor-Aktivitäten auch wochentags noch nach Feierabend. 

Für Leute, die wie ich gerne draußen sind, ist die Sommerzeit jedoch eine feine Sache: Eine Stunde mehr Tageslicht am Abend bringt einiges, vor allem wenn man in feste Arbeitszeiten gezwängt ist und daher zusätzliches Tageslicht nicht ganz einfach dadurch gewinnen kann, dass man früher aufsteht.

Für Jäger ist die Sommerzeit vor allem auch dann angenehm, wenn sie vom Energiespargedanken her vollkommen nutzlos ist: Im Herbst, wenn man die eingesparte Stunde  Beleuchtung am Abend morgens wieder dran geben muss. Es ist ja aus dieser Sicht auch vollkommener Blödsinn, dass die Sommerzeit nicht symmetrisch zu den Tag- und Nachtgleichen ist: Wenn es um das Einsparen von Licht ginge, müsste sie genauso viel Tage vor oder nach dem Frühlingsanfang anfangen wie sie Tage nach oder vor dem Herbstanfang endet. Sie fängt erst immer am Wochenende nach dem Frühjahrsäquinoktium an, geht  jedoch weit über das herbstliche hinaus.

Uns Jägern kann das jedoch nur recht sein: Dadurch nämlich ermöglicht die Sommerzeit, dass man im Herbst wesentlich länger an Wochentagen noch nach der Arbeit auf die Jagd gehen kann als ohne sie. Im Oktober, wenn der Bock noch, das weibliche Rehwild und die Kitze schon sowie noch allerhand anderes Wild offen ist, hätten viele berufstätige Jäger schon kein Büchsenlicht mehr, bis sie nach der Arbeit im Revier sein können.

Auch die Angler können sich über die von vielen ungeliebte Sommerzeit freuen: Da das Fischen ja im Allgemeinen nur bis eine gewisse Zeit nach dem Sonnenuntergang erlaubt ist, gewinnt man auch hier an Arbeitstagen eine Stunde. Das wird es in vielen Fällen erst möglich machen, wochentags nach der Arbeit noch angeln zu gehen.

Aber auch für Leute die zwar weder jagen noch fischen, aber dennoch gerne draußen sind, bringt die Sommerzeit einen Zuwachs an Möglichkeiten: Baden gehen, Grillen, Gartenarbeit und vieles mehr lohnen sich am Feierabend oft nur durch die zusätzliche Stunde Tageslicht. auf alle Fälle hat man einfach mehr davon. Ich möchte die Sommerzeit daher nicht missen.

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6. Januar 2010 3 06 /01 /Januar /2010 22:04

Gerade wurde wieder einmal der Darwin Award vergeben, der Preis für die dümmsten Arten, ums Leben zu kommen:

Darwin Award bei Spielfilmetechnik.de

Es ist ja ganz nett zu lesen, aber wenn man bedenkt, dass da echte Schicksale dahinter stecken, finde ich das ganze nicht richtig. Man stelle sich einmal vor, man verliert einen lieben Menschen und der wird dann auch noch auf eine solche Art verhohnepiepelt. Und das in einem Land, wo eine versehentlich entblößte Brustwarze im Fernsehen einen Skandal verursacht.

 

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1. Januar 2010 5 01 /01 /Januar /2010 12:20

wayside cross in winter

Ein glückliches und gesundes Neues Jahr 2010 wünsche ich allen, die mich lesen und kennen und natürlich auch allen anderen!

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24. Dezember 2009 4 24 /12 /Dezember /2009 14:50

abtrauf winter

Albtrauf bei Aalen im Winter

Und wieder einmal ist es soweit: Ein Jahr ist fast zu Ende und die meisten von uns haben jetzt wohl ein bisschen Zeit zum Verschnaufen. Ich jedenfalls freue mich auf ein paar froh-besinnliche Tage im Kreise meiner Lieben. An Weihnachten bin ich am liebsten zuhause und mache es mir gemütlich. Lesen, ein wenig am Computer spielen, ein bisschen spazierengehen...

In meiner Welt ist der Sommer die Zeit zum Fortfahren, der Winter, zumal jetzt die dunklen Tage um Weihnachten und Neujahr, die Zeit für den Winterschlaf, für Essen, Trinken und Faulenzen. Mal sehen, vielleicht schaue ich mir auch einmal wieder alle drei Teile des Herrn der Ringe an.

Wo Ihr auch seid, was ihr auch macht: Ein frohes Weihnachtsfest und behagliche Tage zwischen den Jahren wünscht Euch Euer

Fokko vom Selbstversorger-Blog

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26. November 2009 4 26 /11 /November /2009 15:04
Ich wollte am Sonntagabend bezüglich meiner ursprünglichen Aussage über das Verhalten der Mainstream Medien im Climategate-Skandal ja schon zurück rudern, als ich den Bericht darüber auf SPON gefunden hatte. Dort wurde tatsächlich angedeutet, wie die "Belege" für den menschengemachten "Treibhauseffekt" offensichtlich entstanden sind. Mittlerweile rutschte dieser Bricht aber zunächst in den unteren Bereich der Seite und verschwand dann ziemlich schnell völlig. Derzeit ist er nicht einmal mehr mit der Suchfunktion zu finden. Offenbar wurde da jemand ganz schnell zurückgepfiffen. 

 Außer der einen oder anderen kleinen und auf jeden Fall abwiegelnden Meldung war bisher auch sonst auf keiner Website irgend eines etablierten Mediums etwas zu finden, sieht man einmal davon ab, dass die taz massiv abwiegelte und telepolis - eine Seite, die man eigentlich nicht zum Mainstream zählt - sich genauso verhielt. Auch in Fernsehen und Radio ist bei uns nichts von "Climategate" zu hören und zu sehen, genauso wenig, wie in irgendwelchen Printmedien.

Das ist besonders vor dem Hintergrund bedenklich, dass es jetzt nicht mehr nur um EMails geht. Diese wuden ja bereits als Smoking Guns bezeichnet, wobei sie bei einiger Blauäugigkeit ja noch einen winzigen Spielraum für Ausreden zuließen, der ja auch weidlich strapaziert wurde - und zwar in englischsprachigen Medien, die wenigsten ein bisschen etwas über den Fall berichteten. Mittlerweile haben jedoch Leute angefangen, sich den mitveröffentlichten Programmcode anzusehen, den die Klima"wissenschaftler" haufenweise gebastelt haben um damit ihre Messwerte zu bearbeiten: Man muss kein Programmierer sein um den der Dokumentation dienenden Kommentaren in diesen Quelltexten zu entnehmen, was diese Programme machen und dass es jetzt keine Ausreden mehr geben kann.

Offensichtlich lag ich also mit meiner ursprünglichen Einschätzung richtig, dass diese Geschichte in den etablierten Medien totgeschwiegen wird und zwar im Vertrauen darauf, dass sie dann lediglich den sowieso skeptischen Menschen bekannt wird und die uninformierte Mehrheit, die breite Masse nur das glaubt, was über etablierte Medien verbreitet wird. Obwohl Climategate mir nun nicht nur bestätigt zu haben scheint, was ich vorher über den Klimawandel dachte, sondern auch meine Vermutungen darüber, wie die "Medienfreiheit" funktioniert, will bei mir keine so rechte Freude darüber aufkommen, dass ich offenbar Recht behalten habe.
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