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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

27. Dezember 2010 1 27 /12 /Dezember /2010 14:05

Jagdfreunde aus Stuttgart haben das Dorf Großkuchen auf dem Härtsfeld spontan in Schneekuchen umbenannt, als sie an einem Wintertag das erste Mal dorthin zur Jagd kamen. "Ein halbes Jahr Winter und sechs Monate kalt", lautet auch eine gängige Definition des Klimas auf dem Härtsfeld. Diesmal kam der Winter aber auch hier unten in Aalen rechtzeitig, um uns eine Weiße Weihnacht zu bescheren. 

Winterspaziergang auf der Schwaebischen Alb

Winterspaziergang auf der Alb (Foto: Saskia Wollny)

 

   Natürlich hat unser Dornenschlehengäu seinen Namen vor allem von den höher als Aalen gelegenen Gebieten des Härtsfeldes, des Albuchs und der Gerstetter Alb. Aber auch in Aalen, wo es bekanntlich mindestens "einen Kittel wärmer" ist als in Heidenheim oder zumindest auf den Hochflächen, kann es richtig Winter werden.

 roetenbach bei bartholomä im winter

Beim Weiler Rötenbach in der Nähe von Bartholomä auf der Ostalb

 

     So auch dieses Jahr: Schon im Advent gab es Schnee, allerdings zwischendurch auch wieder wärmeres Wetter und Regen. Pünktlich an Heiligabend kam nach Tauwetter und anfänglichem Regen der Weihnachtschnee. War es noch eher matschig, als ich mit meinem Sohn den Weihnachtsbaum hereinholte, lag der Schnee beim abendlichen Kirchgang bereits so hoch, dass man tatsächlich von "verschneit" sprechen konnte. Der erste Feiertag brachte dann trübes Wetter mit zunächst auch noch mehr Schnee, aber am zweiten kam dann auch die Sonne ein wenig heraus, so dass ein perfekter Weihnachtsspaziergang drin war.

koniferengarten schillerhoehe aalen winter verschneit - Kop

Winter im Koniferengarten beim Mahnmal auf der Schillerhöhe in Aalen

 

    Heute vormittag kam auch wieder die Sonne heraus. So war ein zünftiger winterlicher Hundespaziergang mit unserem guten, alten Alfons drin. Als ich vor die Tür trat, drehte ich extra nochmal um, um die Kamera zu holen und ein paar Bilder für das Blog hier zu schießen. Gestern beim Weihnachtsspaziergang hatte ich sie leider vergessen. Zum Glück hatte mein Sohn Frederik sein Handy dabei und so gibt es auch von der winterlichen Alb ein paar Bilder. Nach dem mein Blog in den letzten Wochen hauptsächlich aus Textwüste bestand, tun ein paar Bilder sicherlich auch einmal wieder gut.

blick auf aalen hofherrnweiler von schillerhoehe - Kopie

Blick von der Straße zur Schillerhöhe auf das verschneite Aalen-Hofherrnweiler

 

   Gespannt bin ich darauf, wie sich der Winter entwickeln wird. Wirklich kalt ist es mit ein paar Grad unter Null ja bisher noch nicht, auch wenn die Medien schon seit Wochen über ein "Winter-Chaos" barmen. Vorhersagen kann ich es natürlich auch nicht wirklich, aber so langsam und stetig, wie sich der Winter aufbaut, vermute ich, dass es einen richtiger Winter mit einigen Wochen Schnee und Kälte gibt, der sich aber auch einigermaßen beizeiten wieder vom Acker machen wird.

schumannstrasse aalen winter - Kopie

So sieht es derzeit bei uns in der Straße aus

 

   Wer mehr über das Wetter in Aalen wissen will, kann einmal einen Blick durch die Webcam auf dem Aussichtsturm am Aalbäumle hoch über der Stadt riskieren. Man kann diese Kamera über das Web sogar steuern und so allerhand von Aalen und Umgebung zu sehen bekommen. Erreichbar ist die Cam über die Seite wetter-aalen.de.

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25. Dezember 2010 6 25 /12 /Dezember /2010 10:58

Wiedereinmal geht ein Jahr zu Ende und wiedereinmal feiern wir Weihnachten. Für Christen ist es das Fest der Geburt Jesu Christi, die in das Dunkel der gottlosen Welt den Hoffnungsstrahl der Erlösung bringt. Für Heiden ist es die Wintersonnwende, die zwar noch lange nicht den Frühling, aber doch dessen Verheißung bedeutet.

 Frohe Weihnachten

Endlich einmal wieder Weiße Weihnachten! Perfekt wäre es natürlich, wenn nach dem recht ergiebigen Schneefall gestern heute klirrender Frost und strahlender Sonneschein herrschten, aber ich will nicht undankbar sein: In wie vielen Jahren wäre ich "g'schleckat froah" (schwäbisch: "außerordentlich froh") über solch ein Weihnachtswetter gewesen!

 

   Interessant daran ist, dass es bei beiden Interpretationen darum geht, dass die eigentliche Verbesserung der Verhältnisse zwar noch eine Weile auf sich warten lassen wird, der Anfang jedoch gemacht ist: So wie die jetzt wieder länger werdenden Tage und die immer höher steigende Sonne schließlich zum Frühling führen, führt der Weg Jesu vom Stall in Bethlehem über das Kreuz zum leeren Grab am Ostermorgen.

   Anders als bei den Geschehnissen am Karfreitag und am Ostersonntag, verrät die Bibel das Geburtsdatum Jesu Christi nicht. Dass wir seine Geburt am 25. Dezember feiern, wird damit begründet, dass dies im alten Rom der Geburtstag des Sonnengottes war - also nichts anderes als die Wintersonnwende.

   Das mag tatsächlich so sein und es mag auch sein, dass pragmatische Gründe dazu geführt haben, bei der Einführung des Christentums im alten Rom den Geburtstag des Sonnengottes einfach in dasjenige der beiden Hauptfeste des Christentums umzuwidmen, für das es eh' kein aus der Schrift ableitbares Datum gibt. Nichtsdestotrotz passt dieses Datum gut: Wenn wir die Analogie zwischen dem Auszug aus Ägypten, dem jüdischen Passahfest also, sowie dem damit eng verbundenen christlichen Ostern und dem Frühling herstellen, wird die Analogie zwischen Christi Geburt und der Wintersonnwende zur logischen Folge. Und deswegen geht es mir eben so, dass sich für mich unser Weihnachtsdatum "richtig anfühlt".

  Das soll jetzt nicht heißen, dass ich etwa gegen das orthodoxe Weihnachtsdatum wäre, das ja etwa zwei Wochen nach dem unseren liegt. Wir feiern Weihnachten ja auch ein paar Tage nach der Wintersonnwende. Und ob es nun drei, vier Tage oder gut zwei Wochen sind, spielt doch keine Rolle, entscheidend ist für mich, dass man dieses Fest an oder kurz nach der Wintersonnwende begeht.

 Dass der Geburtstag des Sonnengottes bereits bei den alten Römern und, so wie ich gehört habe, auch schon in noch älteren Kulturen gefeiert wurde, muss Leuten, die mit Jesus Christus und seiner Bedeutung als Erlöser nicht klarkommen wollen, als Argument dafür dienen, dass das Christentum lediglich eine weitere Neuauflage eines uralten Sonnenkultes sei, bei dem sogar das Kreuz als Symbol der Sonne eine Rolle gespielt habe. Ich sehe das anders. Ich bin zwar kein Anthroposoph, aber ich finde, dass an der anthroprosphischen Auffassung etwas dran ist, dass nicht nur das Judentum, sondern alle alten Religionen der Vorbereitung der Menschen auf Jesus Christus gedient hätten. Unter dieser Annahme lassen sich dann die Sonnenkulte alter Kulturen ohne Weiteres als frühe Hinweise auf Jesus Christus deuten, der ja für die geistliche Welt das ist, was für die stoffliche die Sonne ist.

  Also lasse ich wir weder meinen Glauben noch Weihnachten von irgendwelchen "wissenschaftlichen Erkenntnissen" vermiesen, die besagen, dass jener Zimmermann und Wanderprediger namens Jesus von Nazareth irgendwann ganz anders geboren sei und das Kreuz auch nur ein altes Sonnensymbol. Ich weiß, dass Jesus unser Erlöser ist und das Kreuz das Symbol dieser Erlösung. Und dass Weihnachten die Verheißung von Ostern ist, so wie die Wintersonnwende uns den Frühling verspricht.

  In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!

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29. November 2010 1 29 /11 /November /2010 15:39

Blogger-Szene und alternative Online-Medien werden von den etablierten, den so genannten Qualitätsmedien meist mehr oder weniger ignoriert, es sei denn, sie sind so groß wie es eigentlich nur WikiLeaks ist. Mit den neuesten Veröffentlichungen sorgt die Whistleblower-Plattform diesmal auch bei uns für erhebliches Rauschen im Blätterwald. Ein guter Anlass, einmal die Frage zu stellen, wie glaubwürdig alternative Medien eigentlich sind.


   Wer wirklich wissen will, was läuft, liest in der Regel Blogs und/oder alternative Online-Medien. Die breite Masse ist hier jedoch skeptisch bis ignorant. Ein Freund von mir pflegt dazu zu sagen: „Da kann ja jeder hergehen und schreiben was er will“. Quasi wörtlich dasselbe hat neulich auch meine Frau zu mir gesagt. Offenbar denken die meisten Menschen in dieser Hinsicht unter einem diffusen Paradigma, das sie glauben lässt, aus irgendwelchen Gründen würden „Qualitätsmedien“ die Wahrheit schreiben, „selbstgemachte“ Artikel irgendwelcher Leute hingegen per se unglaubwürdig sein und vor allem auf Verschwörungstheorien basieren.

Wie gut, dass es Verschwörungstheorien gibt

   Das Wort „Verschwörungstheorie ist überhaupt das Totschlag-Argument, mit dem man die breite Masse davon abhält, sich eigenständig zu informieren. Es dient dazu, zu verhindern dass die Leute der Horazschen Aufforderung „sapere aude“ folgen, also wie Kant es formulierte „Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen.“

     Man findet in der Tat neben glaubwürdigen Informationen auch hanebüchene Theorien im Netz. Um das eine vom anderen zu unterscheiden, muss man sich seines Verstandes bedienen, was ja laut Kant Mut erfordert, der – traurig, aber wahr – eben nicht Jedermanns Sache ist. Wer jedoch ein Wenig davon aufbringt und dann auch noch seine Denkfaulheit überwindet, kann relativ leicht die Spreu vom Weizen trennen. Ich persönlich bin beispielsweise bekanntlich der Ansicht, dass die menschengemachte Klimaerwärmung ein großer Schwindel ist, halte es jedoch für sehr unwahrscheinlich, dass die Amerikaner die Mondlandungen gefaket haben, was ja ebenfalls ein gängige „Verschwörungstheorie“ ist.

Selbst denken macht schlau

   Zu letzterem Schluss bin ich durch eine recht einfache Überlegung gekommen: Freilich ist es durchaus denkbar, dass die ganzen Fotos und Filmdokumente von den Mondlandungen, die verbreitet wurden, Fälschungen sind. Freilich wäre es möglich gewesen, die ganzen Bilder aus dem All und von unserem Trabanten zu fälschen – das muss jedem klar sein, der schon einmal Star Wars oder Raumschiff Enterprise gesehen hat. Das Faken der Mondlandungen wäre also durchaus möglich gewesen, hätte aber auch einen entsprechenden filmtechnischen Aufwand erfordert. Das allein wäre noch kein Grund, die Theorie von der gefakten Mondlandung zu verwerfen, denn einen derartigen Aufwand hätten die Machthaber in den USA sicherlich nicht gescheut.

   Es ist nun aber so, dass das Faken der Mondlandungen nicht nur um einen hohen finanziellen und technischen Aufwand erfordert hätte. Es wären dazu auch eine Menge Mitarbeiter nötig gewesen, die gleichzeitig alle auch Mitwisser gewesen wären, ganz abgesehen von Leuten bei der NASA, die mit dem Auskochen einer solchen Sache befasst gewesen wären, Journalisten, die etwas näher an die Sache heran gekommen wären und so weiter. In jedem Falle hätten eine ganze Menge Leute von einem Mondlandungs-Fake gewusst.

   Nun ist es aber eine bekannte Tatsache, dass früher oder später alles herauskommt, von dem mehr als nur einer oder höchstens eine ganz geringe Zahl von Menschen weiß: Das liegt am Gesetz der großen Zahl, das in diesem Falle bewirkt, dass irgendwann irgendeiner der vielen Mitwisser meint, mit Enthüllungen Geld verdienen zu können, Medienaufmerksamkeit zu erlangen oder ganz einfach nur ein schlechtes Gewissen bekommt. Es ist mir jedoch im Bezug auf das Mondlandungs-Fake kein Fall bekannt, in dem jemand behauptet hätte, bei entsprechenden Aktionen dabei gewesen zu sein.

   Fazit: Als Theorie ist das Mondlandungs-Fake in sich zwar schlüssig; jedoch gibt es dazu keine Aussagen von Leuten, die „dabei gewesen sind“. Aus den genannten Gründen, müssten solche jedoch existieren und so ist die Nichtexistenz der „Ich bin dabei gewesen“-Aussagen dazu ein gewichtiges Argument gegen die Theorie der gefaketen Mondlandungen.

Was ist bei der Klimaerwärmung anders?

   Komplett anders verhält es sich bei der Klimahysterie: Auch hier existiert zwar eine Theorie die besagt, dass der menschengemachte Klimawandel von Leuten erfunden wurde, die damit Geld verdienen, wissenschaftliche oder politische Reputation erlangen wollen. Das ist ebenfalls schlüssig, was diese Theorie aber auch noch lange nicht beweist. Auch, dass es mit dem Ablasshandel vor 500 Jahren bereits einmal eine sehr ähnliche Volksverdummung und -abzocke durchgezogen wurde, ist zwar ein weiteres Argument, jedoch noch lange kein Beweis. Man muss schon ein wenig weiter denken.

   Prüft man nun die Behauptung der etablierten „Klimawissenschaftler“ und das was dazu in den Medien verbreitet wird nach, stößt man jedoch schon einmal auf jede Menge Ungereimtheiten, welche die Behauptungen der Klima-Clique unwahrscheinlich machen und damit die Theorie des Klimaschwindels stützt: Zunächst einmal lehrt die ganz normale, etablierte Geschichtswissenschaft, dass es im Verlauf der Menschheitsgeschichte mehrere Wärmeperioden gab, die uns keineswegs geschadet, sondern genutzt haben: Vor tausend Jahren konnte man auf Grönland Landwirtschaft betreiben, was natürlich nur möglich war, weil es erheblich wärmer war und demzufolge auch das Polareis kleiner. Weder ist aber damals der Golfstrom verschwunden, noch sind die Eisbären ausgestorben.

   Der Fund von Ötzi, dem Menschen aus dem Übergangszeitalter von der Stein- zur Bronzezeit, war eine kleine Sensation: Er lieferte interessante Informationen darüber, was man damals so trieb und wie die Bedingungen waren, unter denen man lebte. Er legt aber auch nahe, dass es in dieser Gegend zu Ötzis Zeiten wohl mit Gletschern nicht sehr weit her war, was offenbar keinem geschadet hat. Gehen die Gletscher jedoch heute zurück, wird das als Riesen-Katastrophe aufgebauscht.

     Ganz abgesehen davon, dass diese Beispiel zeigen, dass eine Erwärmung des Klimas keine Katastrophe ist, sondern sogar eher vorteilhaft, zeigen sie auch, dass Klimaerwärmungen ohne menschliches Zutun stattgefunden haben. Weder hatte Ötzi Auto und Glühbirnen, noch hatten Erik der Rote und Co. Dieselmotoren in ihren Drachenschiffen oder elektrisch Licht.

     Diese historischen Tatsachen – und viele weitere – zeigen nun schon einmal, dass die Geschichte von der menschengemachten Klimaerwärmung und deren katastrophalen Folgen eine recht dubiose Sache ist. Forscht man nun weiter, stößt man darüber hinaus auch auf Dinge, welche die Glaubwürdigkeit der Klimaprediger arg ankratzen: Das Computerprogramm, mit dem Michael Mann aus praktisch beliebigen Daten zuverlässig Hockeyschläger-Kurven erzeugen konnte, ist nur eines der eklatantesten Beispiele. Auch die eMails und das andere Material aus dem Klimazentrum von East Anglia, das vor einiger Zeit von einem Hacker ans Licht gebracht wurde, sprechen eine deutliche Sprache und damit ist noch lange nicht Schluss: Alle diese Argumente aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Artikels – der sowieso schon wieder länger wird, als ich vorhatte – bei Weitem sprengen.

   Benutzt man nun mit diesen Informationen seinen eigenen Denkapparat, wird klar: Für die Theorie des Klimaschwindels spricht nicht nur deren Schlüssigkeit und die allgemeine bittere Erfahrung, dass die breite Masse zu allen Zeiten mit Stories vom Pferd verarscht und abgezockt wurde. Es lassen sich in der Behauptung der menschengemachten Klimaerwärmung und deren Schädlichkeit jede Menge Aussagen finden, denen bei lediglich etwas mehr als nur flüchtigem Hinsehen ganz allgemein bekannte, alltägliche Tatsachen widersprechen. Dazu kommen neben den von glaubwürdigen Wissenschaftlern aufgezeigten Fehlern in den behaupteten Wirkmechanismen, eben auch noch die ganzen Ungereimtheiten in der Arbeitsweise der „Wissenschaftler“ des ICCP und last not least die Tatsache, dass dieses den ausdrücklichen politischen Auftrag hat, den menschengemachten Klimawandel zu beweisen – und nicht etwa, ihn nachzuprüfen, zu erforschen oder sonst etwas, das wissenschaftlicher Arbeitsweise entsprechen würde.

   Alle diese Dinge lassen in meinen Augen nur den einen einzigen Schluss zu: Die Geschichte vom menschengemachten Klimawandel ist nichts als ein riesengroßer Humbug, mit dem man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.

Bekannte Fakten neu kombinieren

   In der Vorstellung von Menschen, die sich nicht trauen und/oder zu bequem sind, alternative Medien zu lesen, enthalten aufmüpfige Blogs und Websites offenbar lauter Informationen über geheime Dinge, die man angeblich der Öffentlichkeit vorenthält, die nicht beweisbar sind und daher auch nicht glaubwürdig. Dinge, die geheimgehalten werden sollten, machen in Wahrheit jedoch nur einen geringen Teil der Informationen aus der alternativen Ecke aus. WikiLeaks ist hier eher die Ausnahme, welche die Regel bestätigt. Meine persönliche Ansicht über die Klimaerwärmung zum Beispiel beruht ja im Grunde auch nur auf Informationen, die für jedermann frei zugänglich sind.

   Der größte Teil der alternativen Medienarbeit besteht nicht darin, Geheimes und Unerhörtes zu enthüllen, sondern schlicht darin, frei zugängliche Informationen, durchaus Bekanntes, ja sogar Alltägliches näher zu beleuchten, ein wenig anders zu gewichten und neu zu kombinieren. Es ist nämlich keineswegs so, dass Dinge, die Lieschen Müller und Paule Schulz nicht wirklich wissen sollen, geheimgehalten oder komplett verschwiegen würden.

   Man geht da wesentlich eleganter vor, in dem man bestimmte Dinge an die große Glocke hängt und andere eben nicht: Was sich im Bewusstsein der Masse verankern soll, kommt mehrfach in den Fernseh- und Radionachrichten und ist mehrere Tage einen Aufmacher auf der Titelseite der Zeitung wert. Was die Leute nicht so sehr mitbekommen sollen, kommt einmal im TV und im Rundfunk, steht auf Seite drei oder noch weiter hinten in der Zeitung und zwar auch nur einmal. Außerdem vertraut man darauf, dass die meisten Leute nicht in der Lage sind, Informationen, die sie aus unterschiedlichen Quellen und/oder zu verschiedenen Zeiten bekommen, zu verknüpfen und sich einen eigenen Reim daraus zu machen: Man glaubt den Stuss von den schlimmen Folgen des schmelzenden Polareises, obwohl man in der Schule gelernt hat, dass die Wikinger vor tausend Jahren auf Grönland Landwirtschaft betrieben, genauso wie man die alte Fangfrage kennt, ob ein randvolles Glas Wasser mit einem Eiswürfel darin überläuft, wenn dieser schmilzt.

   Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass man auf den größten Teil der Dinge, die aus alternativen Medien zu erfahren sind, eigentlich auch selbst kommen kann, wenn man denkt: Je größer eine Lügengeschichte ist, desto wahrscheinlich wird es, dass sie Widersprüche enthält und dann mit nicht mehr als dem in der Hand widerlegt werden kann, was sie selbst enthält.

   Genauso verhält es sich mit den Lügen, die uns täglich in den Medien aufgetischt werden: Wollte man zum Beispiel die Wikinger-Grönland-Frage als Reaktion auf die Behauptungen der Klima-Ablassprediger verunmöglichen, müsste man die komplette Geschichte Europas zensieren. Das geht natürlich nicht; also vertraut man ganz einfach darauf, dass das Denken der meisten Menschen nicht so weit reicht, solche Dinge zusammen zu bringen und so Lügen zu erkennen. Und dass sie, falls ihnen doch einmal etwas auffällt, denken, dass sie sich selbst irren, weil es ja seine Richtigkeit mit den Dingen haben müsse, welche in der „richtigen Zeitung“ stehen und im Fernsehen kommen. Schließlich würde das ja nicht dort stehen und im Fernsehen kommen, wenn es nicht stimmen würde.

   Die Vielfalt und schiere Menge der – großenteils sinnlosen – Informationen, mit denen wir täglich beaufschlagt werden, tut ein Übriges zur Verdummung: Wenn wir gleich nach der Sache mit den üblen Folgen des abschmelzenden Polareis auch noch die lebenswichtige Kunde davon erfahren, dass Lady Gaga beim Geschlechtsverkehr gepupst hat, verhindert das zuverlässig, dass uns die Wikinger, ihre Landwirtschaft auf Grönland und der Eiswürfel im Glas Wasser einfallen.

   Die Aufgabe der alternativen Medien besteht nun zunächst darin, auf interessante Informationen hinzuweisen, die bewusst nebensächlich gemacht wurden und solche zusammenzubringen, die nicht zusammengebracht werden sollen. Aber da ist noch mehr: Alternative Medien soll man nicht so konsumieren wie man das mit den MSM, den Mainstream Medien tut. Sie zeigen uns nämlich nicht nur Zusammenhänge, die wir so nicht sehen sollen, sondern auch, wie man auf solche Dinge kommt. Anders ausgedrückt: Sie zeigen uns, wie man denkt und hinterfragt.

   Und mit genau diesen Instrumenten, dem Denken und dem Hinterfragen, können wir nicht nur selbst unsere eigenen Schlüsse aus den Informationen ziehen, die wir täglich durch die MSM erhalten, sondern auch die alternativen Medien selbst auf Plausibilität prüfen. So gelingt es dann auch, den üblen Schrott – den es im Netz ja durchaus auch gibt – von dem zu trennen, das Hand und Fuß hat.

   Die Auswahl, was zu glauben ist und was nicht, kann der mündige Denker also durchaus selbst treffen. Wenn er es noch nicht kann, sollte er es lernen. Wer das nicht schafft, dem ist eh' nicht mehr zu helfen. Und deswegen ist es auch gut, dass „im Internet jeder schreiben kann, was er will.“

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31. Oktober 2010 7 31 /10 /Oktober /2010 11:54

Dieses Wochenende wurde wieder einmal von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Wie immer bei den Umstellungen sorgt das bei vielen Leuten für Verwirrung, weil sie nicht wissen, ob sie ihre Uhren vor oder zurück stellen sollen. Außerdem hört man da und dort auch wieder das übliche Gemecker darüber, dass die Sommerzeit sinnlos wäre.

     Mich persönlich stört an der Sommerzeit lediglich, dass sie im Herbst so lange gilt. Das Problem dabei ist, dass man unnötig früh im Jahr im Finstern aufstehen muss, was für mich das eigentlich Ekelhafte am Aufstehen überhaupt ist. Ich stehe am liebsten auf, wenn es hell wird – und das ist auch das Natürlichste. Daher habe ich im Sommer keine Probleme damit, schon um fünf Uhr aus dem Bett zu hüpfen. Im Winter bleibe ich dafür, wenn es sich machen lässt, bis nach acht liegen. Aber auch nicht länger, denn im Winter ist es mir zu blöd, das dann kostbare, weil kurze Tageslicht zu verschlafen.

Kollektives Frühaufstehen

     Selbstverständlich ist die Sommerzeit - wie aus dem Folgenden klar werden wird - unter dem Gesichtspunkt des Energiesparens ein Witz. Der Gedanke dabei ist ja, dass man dass Tageslicht besser ausnutzt und somit Strom für die Beleuchtung spart: Im Sommer wird es morgens so früh hell, dass die meisten Leute die ersten ein, zwei Stunden des Tageslichtes verschlafen. Da liegt es nahe, den Tag entsprechend früher zu beginnen, so dass man auch eine Stunde früher fertig ist und damit dann am Abend eine Stunde Beleuchtung einzusparen.

Angeln am Kocher bei Sulzbach-Laufen

Dank der Sommerzeit kann man im Sommer auch unter der Woche abends noch etwas unternehmen - wie etwa Angeln gehen

 

   Weil es nun recht kompliziert wäre, alle Arbeits- und Öffnungszeiten, sowie die Fahrpläne und was da sonst noch dran hängt, im Frühjahr und im Herbst um ein Stunde zu schiften, verstellt man einfach die Uhr. Wenn man das einmal kapiert hat, sollte man eigentlich auch kein Probleme damit haben, ob man die Uhr nun beim Wechsel im Frühjahr und im Herbst jeweils vor oder zurückstellen muss: Weil man im Sommer früher aufstehen kann, da es früher hell ist, muss man die Uhr natürlich beim Beginn der Sommerzeit vor und bei ihrem Ende zurück stellen.

Vor allem für die Lebensqualität

   Unter dem Gesichtspunkt des Stromsparens ist es nun natürlich vor allem einmal Blödsinn, die Sommerzeit bis Ende Oktober gelten zu lassen, wie das gemacht wird. Die Stunde Licht, die man am Abend einspart, gibt man dann gegen Ende der Sommerzeitphase am Morgen zum größten Teil wieder dran.

   Außerdem stammt der Stromspargedanke hinter der Sommerzeit aus einer Zeit, als das Licht noch die hauptsächliche, in Privathaushalten sogar in aller Regel die einzige Anwendung des elektrischen Stroms war. Heute, im Zeitalter von Elektrotechnik und Elektronik hingegen ist das elektrische Licht lediglich noch für einen kleinen Teil des Stromverbrauches verantwortlich, was ja auch das unsägliche Glühbirnenverbot so lächerlich macht – wenn es das nicht schon allein dadurch wäre, dass es mit dem lächerlichen Märchen von der menschengemachten Klimaerwärmung begründet wird.

   Bereits zur Zeit ihrer Wiedereinführung in Deutschland wurde angezweifelt, dass die Sommerzeit Energie einsparen würde. Es wurde sogar vermutet, dass sie den Energieverbrauch erhöhen würde: Weil es abends länger hell ist, würden viele Menschen abends noch etwas unternehmen und zwar oft mit dem Auto; daher sei die Stromeinsparung durch die Sommerzeit kleiner als der zusätzliche Benzinverbrauch, den sie verursache.

   Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Und genau das ist es aber auch, was mir an der Sommerzeit gefällt: Man kann im Sommer abends noch etwas anfangen. Eine Stunde mehr vom Feierabend bis zum Dunkelwerden kann eben dafür entscheidend sein, ob es sich noch lohnt, auf den Ansitz, zum Fischen oder auch zum Baden zu gehen. Und auch, wenn man daheim etwas macht, was vom Tageslicht abhängig ist – wie etwa im Garten arbeiten – bringt eine Stunde allerhand.

   Deswegen bin ich ein Fan der Sommerzeit, auch wenn sie vom Aspekt des Energiesparens Blödsinn ist. Aber eventuell sollte man sie dahin gehend ändern, dass die herbstliche Uhrenumstellung bereits Ende September und nicht erst Ende Oktober stattfindet.

 

 

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15. September 2010 3 15 /09 /September /2010 17:39

Auf Spiegel Online, einer der wohl beliebtesten Online-Postillen (aka "Qualitätsmedien") wird heute unter dem Titel "Ärzte sahnen trotz Wirtschaftsflaute kräftig ab" kräftig über die angebliche Großverdiener Ärzte gebarmt. Das ist nicht nur ein typisches Beispiel dafür, wie man Stimmung gegen eine Bevölkerungsgruppe macht, sonder auch dafür, was man so alles mit harten Fakten anstellen kann.

   Genauso gut hätte man nämlich aus der Honorarentwicklung der Ärzte schließen können, dass immerhin die medizinische Versorgung nicht unter der Wirtschaftskrise gelitten hat. Oder auch, dass die Wirtschaftskrise mehr Leute krank gemacht hat. Zum "Qualitätsmedium" Spiegel Online past jedoch freilich die Version besser, die man dorten auch tatsächlich wählen zu müssen glaubte.

   Ich bin ja nun einer, der um alles, was nach Medizin riecht am liebsten einen großen Bogen macht - und dankbar, dass ich mir das leisten kann. Tatsächlich halte ich es auch nicht für gut, dass eine Menge Leute ständig zum Arzt rennen. Trotzdem ist mir klar, dass man Ärzte braucht, auch wenn die Medizin leider großen Teils zu einer üblen Abzocke geworden ist.

     Andererseits gibt es aber auch viele Leute, die ohne moderne Medizin nicht leben könnten, wie etwa Diabetiker. Und solche, die nicht mehr leben würden, weil sie schon zum Beispiel einmal eine Blutvergiftung hatten, die früher meist tödlich war. Die Honorare der niedergelassen Ärzte sind zudem bei den immensen Gesundheits- aka Krankheitskosten, die wir haben, das kleinste Problem.

     Ich persönlich neide es keinem Arzt, wenn er gut verdient. Das sind Leute, die eine lange Ausbildung absolviert haben und in der Regel als Assistenzärzte unter besch...eidenen Bedingungen jahrelang für wenig Geld geschuftet haben bis sie soweit waren, dass sie sich niederlassen konnten.

     Und so einer soll dann meinetwegen auch gut verdienen. Schließlich gibt es ja genug Leute, die wesentlich weniger wissen und können müssen als ein Arzt aber wesentlich mehr von unserem Geld wegtragen als der durchschnittliche Medizinmann.

 

Wo also ist das Problem?

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8. August 2010 7 08 /08 /August /2010 19:10

Nicht allzuweit von Osnabrück lebt der Selbstversorger und wie er sich nennt Spaßbauer Gottfried. FAZ-Online hat ihm einen recht lesenswerten, längeren Artikel gewidmet. Man muss es ja nicht unbedingt gleich so extrem betreiben wie er, aber einige Anregungen kann man sich holen. Wenn es nicht so weit wäre, würde ich ihn gerne einmal besuchen. Hier der Link:

Gottfried, der Habenichts

 

Und hier kann man übrigens lesen, wie es Gottfried im Winter ergeht:

Ein Selbstversorger im Winter

 

Sicher nichts für jedermann. Aber Gottfried zeigt, dass es funktioniert.

 

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6. August 2010 5 06 /08 /August /2010 10:07

 

Heute gibt es hier einmal ein paar Informationen über meine Wahlheimatstadt Aalen, in die mich gewissermaßen die Liebe verschlagen hat. Meine Frau stammt nämlich von hier und so bin ich vor 16 Jahren hier gelandet, nachdem ich 35 Jahre lang in Heidenheim gelebt hatte, wo mich 1959 der Klapperstorch aus dem Kindlesbrunnen auf Schloss Hellenstein gezogen hat.

Blick auf Aalen in Wuerttemberg im Winter

Wie so viel ehemals heimelige Städte bei uns wurde Auch Aalen mit übler, moderner "Architektur" verschandelt.

 

   Aalen liegt am Rande der Schwäbischen Alb und zwar da, wo das Kochertal diese verlässt. Stuttgart liegt etwa 70 km im Westen, Ulm etwa 50 km im Süden. Aalen hat etwa 66 000 Einwohner, aber auch nur, weil man bei der Gemeindereform in den 70ern des vorigen Jahrhunderts den halben Landkreis eingemeindet hat, vor allem auch die Nachbarstadt Wasseralfingen, die bis dahin selbstständig war. Vielleicht weil man so kaum noch einen Landkreis hatte ;-) hat man dann der Kreis Aalen den Kreis Schwäbisch Gmünd geschluckt und wurde zum Ostalbkreis. Durch die Eingemeindungen erstreckt sich das Stadtgebiet von Aalen seither nicht nur auf das Albvorland, sondern auch auf das Härtsfeld. Deswegen liegen der höchste und der tiefste Punkt des Aalener Stadtgebietes auch 355 Höhenmeter auseinander.

  Unsere Region ist zwar ländlich, jedoch gleichzeitig stark industrialisiert, was auch das Typische der Ostalb mit ausmacht. Man hat hier noch ein wenig Ellenbogenfreiheit, ohne dass man, am A... der Welt lebt. Das macht den Reiz meine Heimat aus.

Geschichtliches zu Aalen 

   Früher einmal war Aalen eine römische Garnison und lag am Limes. Man hat allerhand Zeug aus dieser Zeit ausgegraben und in das Limesmuseum gestellt. Im Mittelalter war Aalen eine freie Reichsstadt. Darauf ist man heute offenbar noch stolz, denn eine kleine Einkaufsmall trägt den Namen Reichsstädter Markt und das Stadtfest heißt Reichsstädter Tage.

   In früheren Zeiten wurde hier, wie auch andernorts auf der Ostalb, Eisenerz gefördert und verhüttet, allerdings weniger in Aalen selbst, sondern in Wasseralfingen. Aus dieser Zeit stammen die Schwäbischen Hüttenwerke in Wasseralfingen, die heute noch existieren. Der Hochofen dort ist zwar schon lange, lange erloschen, aber die Firma existierte als Gießerei und Maschinenfabrik weiter und tut es heute noch.

Blick auf Aalen in Wuerttemberg vom Braunenberg ueber Roeth

Trotzdem gibt es in Aalen noch schöne Ausblicke und vor allem iel Landschaft drumherum

 

 Nach dem Ende der Verhüttung baute man im Bergwerk auf dem Braunenberg noch eine Weile weiter Erz ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde noch kurz im Faber-du-Faur-Stollen, der in Aalen selbst war, nach Erz gebuddelt. !948 war damit aber auch Schluss. Das große Bergwerk am Braunenberg ist heute als Besucherbergwerk Tiefer Stollen für Besichtigungen zugänglich.

   Aalen war auch einmal eine Eisenbahnstadt. Das Bahnbetriebswerk gibt es bar schon lange nicht mehr. Die Drehscheibe und der Rundhaus-Lokschuppen sind verschwunden, wie so viele Dinge, die früher einmal die typischen Charakter der Städte in meiner schwäbischen Heimat ausmachten. Gerade wird auch der alte Gasometer abgerissen, der viele Jahrzehnte das Stadtbild prägte.

Das moderne Aalen 

   Natürlich werden auch ständig schöne, alte Häuser abgerissen und durch architektonische Zumutungen ersetzt. Im Augenblick wird in der Stadt eine neue Riesen-Einkaufsmall verbrochen, die sich Mercatura schimpfen wird. So verkommt Aalen, wie viele ehemals heimeligen Städte, meine Heimatstadt Heidenheim nicht ausgenommen (Seufz) immer mehr zu einem gesichtslosen Einheitsbrei aus architektonischen Scheußlichkeiten, Kommerz und geldmangelbedingter Ungepfllegtheit.

  Trotzdem lebt es sich in Aalen, wie in den anderen kleineren und mittleren Städten unserer Region recht angenehm. Man wohnt buchstäblich auf dem Land und in der Stadt gleichzeitig: Obwohl es mit dem Fahrrad nur ein paar Minuten in die Stadtmitte sind, kann ich aus jedem Fenster Wald sehen und bin mit dem Fahrrad in ein paar Minuten in der freien Landschaft.

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4. August 2010 3 04 /08 /August /2010 14:12

Um eine weitgehende Selbstversorgung zu erreichen, braucht man Land. Bei uns ist Grund aber leider recht teuer. Die Frage liegt also nahe, ob es nicht Länder gäbe, in denen man noch einigermaßen preisgünstig an ein eigenes Stück Land kommen kann. Tatsächlich möglich ist das zum Beispiel in der Slowakei.  Ein paar Infos zu diesem Land habe ich hier bei wohin-auswandern.de gefunden:

Die Slowakei

 

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3. August 2010 2 03 /08 /August /2010 07:51

Mit dem "Volksbegehren" gegen das Rauchen in bayerischen Kneipen wurde der bislang letzte und härteste Schlag gegen die Smokies geführt. Wie es nun ausschaut, werden demnächst auch viele derjenigen dumm gucken, die jetzt noch über rauchfreie Kneipen frohlocken.

  Bis jetzt könnte es ja noch eine der üblichen Sauregurkenzeit-Geschichten sein, die jedes Jahr aus dem Sommerloch gekrochen kommen, aber verlassen sollte man sich darauf nicht: Eine drastische Erhöhung der Steuern auf Alkohol scheint bei Politikern ernsthaft im Gespräch zu sein. Eine ausführliche Meldung dazu findet sich auf mmnews.de. Wer "solchen Seiten" nicht glaubt, wird aber auch bei "Qualitätsmedien" wie Handelsblatt, Welt und Focus fündig.

 Teile und herrsche!

  "Teile und herrsche" heißt dieses Prinzip: Zunächst hat man die Bevölkerung in Raucher und Nichtraucher auseinander dividiert und zur hämischen Freude der fanatischen Rauchgegner die Raucher immer mehr und immer mehr geschurigelt. Der bisherige Gipfel war dann das Rauchverbot in Kneipen, bei dem schon einige Nichtraucher dumm geguckt haben dürften: Dann nämlich, wenn ihre Kneipe dichtmachte, weil mit dem Hecht unter der Decke auch die Umsätze ausblieben.

  Vermutlich waren diese nicht rauchenden Kneipengänger jedoch eher unschuldige Opfer, weil es sich bei ihnen zu einem großen Teil um solche gehandelt haben dürfte, die den Rauch in ihrer Stammkneipe toleriert haben. Ich vermute nämlich, dass die Mehrzahl der Kneipenrauchverbot-Befürworter gar nicht in Kneipen geht.

  So weit, so schlecht. Jetzt kommt es jedoch noch dicker: Jetzt geht es um den Alkohol, was wahrscheinlich wesentlich mehr Leute betreffen wird als die Bekämpfung von Rauchern. Wieder dividiert man die Leute auseinander, diesmal in Trinker und Nichttrinker. Jetzt werden die Verschmäher eines guten Tropfens über dessen Liebhaber frohlocken, weil sie wahrscheinlich noch immer nicht kapiert haben, um was es tatsächlich geht: Um Abzocke, Gängelung und Einrichtung des Nanny-Staates.

Was kommt als Nächstes?

     Gute Frage! Im oben verlinkten Fokus-Artikel klingt die Antwort auch schon an: ungesunde Lebensmittel bzw. solche, welche per Ukas zu solchen erklärt werden. Da werden dann diejenigen dumm aus der Wäsche schauen, die weder dem Zechen noch dem Blauen Dunst zugetan sind, aber gerne einen Schweinebraten mit Knödeln und Sauerkraut einbauen. Und jetzt beuge ich mich einmal ganz weit aus dem Fenster und vermute folgendes: Die Currywurst vom Imbissstandler an der Ecke wird dann vermutlich zu den bösen, Trashfood von großen Ketten zu den guten Lebensmitteln zählen. Honi soit qui mal y pense!

  Und was kommt dann? Nun, es gibt sicherlich noch genug Dinge, die man zur Sünde wieder die Gesundheit erklären und entsprechend besteuern oder sonstwie belasten kann: gefährliche Sportarten wie Drachenfliegen oder Reiten... Oder Bewegungsmangel: (wie wäre es mit einer Sondersteuer für Leute mit sitzenden Tätigkeiten und Arbeitslose? Wohl weniger - denn diejenigen, die solche Gesetze machen, sitzen selbst in bequemen Bürosesseln...

    Naja, es gibt trotzdem genug, was man besteuern oder verbieten kann. Übrigens hat sich diese Methode, man könnte sie auch Salamitaktik nennen, auch bereits an anderer Stelle bestens bewährt: Beim sogenannten Naturschutz. Gibt es Einschränkungen für Mountainbiker grinsen die Reiter hämisch, Wenn den Reitern etwas verboten wird, lachen die Langläufer. Wenn die Langläufer limitiert werden, frohlocken die Jäger. Und wenn es den Jägern an den Kragen geht, dann freuen sich die Mountainbiker. Und so weiter... 

  Am Schluss gucken sie jedoch alle gleich dumm, denn im Endeffekt hat man sie alle aus der Landschaft hinausgeschützt, ohne das sie es recht gemerkt haben. Und genauso geht es auch mit den Genussmitteln und sonstigen Dingen, die Spaß machen. Vielleicht auch irgendwann eine Steuer auf's Bumsen? Auch das könnte ich mir zumindest in meinen Albträumen vorstellen...  

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22. Juli 2010 4 22 /07 /Juli /2010 19:10

Auch wenn wie ich schon neulich bemerkte, heiße Tage im Sommer ganz normal sind, leidet doch so mancher unter der Hitze. Ein wenig Abkühlung kann hier helfen: Ich zum Beispiel plantsche an heißen Tagen einfach immer wieder einmal im Pool. Manchmal sitze ich sogar in der Badehose im Büro, damit ich mich nicht ständig umziehen muss.

 

  Natürlich hat nicht jeder das Glück, sein Büro zuhause zu haben. Aber es geht notfalls auch einfacher: Mit den hohlen Händen Wasser ins Gesicht geben und die Handgelenke in kühles Wasser tauchen oder dieses darüber laufen lassen hilft auch. Noch besser ist es, wenn man die Arme bis über die Ellenbogen eintauchen kann. Als ich in meiner Jugend noch als Maurer gearbeitet habe, hatten wir beim Mauern immer ein Fass mit Wasser, damit wir den Mörtel anfeuchten konnten. Dieses eignete sich auch prima für ein solches Armbad nach Kneipp.

 

Mehr Tipps für heiße Tage gibt es in meinem Artikel auf Suite101.

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