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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

21. Januar 2009 3 21 /01 /Januar /2009 08:33

Bis jetzt habe ich in meinem Blog ja immer mehr oder weniger ernste Beiträge gebracht. Spaß muss aber bekanntlich sein, denn sonst geht keiner mit bei der Leich'. Deswegen gibt es hier ab jetzt auch ab und zu mal etwas lustiges und als erstes ist die Geschichte von der Wunderlampe und dem Geist dran:

Ein Mann kommt abends in eine Kneipe und fragt den Wirt: "Du, wenn ich dir und deinen Gästen etwas absolut sensationelles und geiles zeige, darf ich dann bei Dir heute abend umsonst trinken?"

Der Wirt antwortet: "Ok, aber es muss etwas wirklich sensationelles sein, das noch keiner hier gesehen hat."

Daraufhin stellt der Mann ein etwa 30 cm hohes Männchen auf die Theke, welches einen Smoking trägt und beginnt auf und ab zu spazieren. Dabei sagte es: "Guten Abend, meine Damen und Herren, mein Name ist Johannes Mario Simmel, ich bin ein erfolgreicher Romanautor und habe schon einen ganzen Haufen Bestseller geschrieben...."

 Die Gäste sind begeistert und der Wirt sagt: "Boah-Ey, sowas habe ich echt noch nicht gesehen, Du kannst hier heute Abend trinken was und soviel Du willst!"

 Der Mann setzt sich also hin und beginnt vor sich hin zu saufen. Nach einer Weile setzt sich einer zu ihm und fragt: "Sag mal, wo hast Du denn das abgefahrene Teil her?"

 "Weißt du, ich bin bei der Stadtgärtnerei beschäftigt und wir waren heute beim Laub Zusammenrechen im Statdtpark. Dabei habe ich in einer Stockachsel von der großen Eiche ungefähr 50 m nach dem Eingang auf der rechten Seite eine Messinglampe gefunden.. Ich habe mal dran gerieben und..."

 Der Fragesteller springt in diesem Moment auf und rennt in den Stadtpark. Tatsächlich findet er die Lampe am angegebenen Ort, klaubt sie auf und reibt sie. Ein riesiger Geist kommt aus der Lampe und donnert:

"Ich bin der Geist der Lampe! Weil Du mich befreit hast, gebe ich Dir einen Wunsch frei!"

"Dann hätte ich gerne zehn Millionen in kleinen Scheinen," kommt die prompte Antwort.

"Es sei,"  spricht de Geist, macht ein Handbewegung und auf einmal stehen zehn Spanferkel da, von denen jedes eine Zitrone im Maul hat."

 Dem Wunschkandidaten klappt der Unterkiefer herunter, er fasst sich an den Kopf, dreht sich um und geht deprimiert in in die Kneipe zurück. Dort sitzt immer noch der Typ mit dem Männchen und säuft.

"Sag mal," sagt er zu ihm, "der Geist aus deiner Lampe hat ja wohl einen massiven Hörfehler. Ich wollte zehn Millionen in kleinen Scheinen - und was habe ich bekommen? Zehn Zitronen in kleinen Schweinen!"

"Tja," lallt darauf der schon ziemlich besoffene erste, "meinst du vielleicht, ich wollte einen 30 cm langen Simmel?!"

 

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Published by Fokko - in Humor
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20. Januar 2009 2 20 /01 /Januar /2009 12:40

Fabian und Sebastian am 20. und Vinzenz am 22. Januar sind bekannte Wetterlostage, aber auch die Tage zweier Heiliger, die als Schutzpatrone der Holzfäller gelten. Daher werden sie in waldreichen Gegenden auch heute noch oft gefeiert. Sebastaians- und Vinzenz-Vereine spielen bei dieser Tradition ein wichtige Rolle. 

Der Winter ist noch lange nicht vorbei, den Bauerregeln zufolge fängt er jetzt erst so richtig an. Im verborgenen bereitet sich aber die Natur bereits wieder auf den Sommer vor

"An Fabian-Sebastian...

... fängt Baum und Tag zu wachsen an!" lautet eine der alten Bauernregeln, die sich auf den Anfang des letzten Januar-Drittels beziehen.Sie weist auf zwei Dinge hin, die jetzt in der Natur passieren: Zum einen merkt man ab jetzt recht deutlich, dass die Tage wieder länger werden. Die finstere Zeit, die etwa zwei Monate um die Wintersonnenwende, in der sich die Tagelslänge nur wenig ändert, ist jetzt vorbei. Bis zur Tag- und Nachtgleiche wächst die Tageslänge jetzt immer schneller. Warum das so ist, steht übrigens im Artikel "Die Finstere Zeit".

 Zum anderen bereiten sich die Gehölze jetzt so langsam auf die Vegetationsperiode vor. Sie erwachen langsam aus der Winterruhe, der Saft beginnt zu steigen. Früher schlug man Holz nur, wenn es nicht im Saft stand und hörte daher um diese Zeit mit der winterlichen Holzarbeit auf. Auch für St.. Vinzenz gibt es einen Spruch, der sich auf Gehölze bezieht und zwar erwähnt er speziell die Weinrebe: "An dem Tag Vinzenzius, jede Rebe treiben muss!".

 

... da fängt der rechte Winter an!"

 Obwohl Fabian-Sebastian bzw. Vinzenz in dieser Hinsicht gewissermaßen Vorboten des Frühlings sind, ist der Winter noch lange nicht vorbei. Nach den Bauernregeln fängt er jetzt nämlich erst richtig an, was auch sehr oft der Fall ist, wie in letzter Zeit die WInter 04/05 und 05/06 gezeigt haben. Die beiden Regeln "Sonnenschein zu Sebastian lässt den Tieren das Futter ausgah'n"" und "Auf St. Vinzenz Sonnenschein bringt uns reichlich Korn und Wein!" scheinen sich auf den ersten Blick zu widersprechen. Beim genauen Hinsehen zeigt sich aber, dass sie das nicht tun: Korn und Wein benötigen viel Sonne, das Futter, Gras und Klee nämlich, eher Regen

 Ein weitere Regel lautet:  "Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut." Sie besagt das gleiche wie die vom Sonnenschein, ist aber noch in anderer Hinsicht interessant, weil sie von mildem Wetter im Winter spricht. Und zwar nicht als einzige: "Geht Barbara im Klee, kommt's Christkind im Schnee!" oder "Grünen am Christtag Feld und WIesen, wird sie zu Ostern Eis verschließen!" und noch eine ganze Reihe anderer Regeln tun dies auch. Das ist ein Indiz dafür, dass "unnormales" Wetter auch in früheren Zeiten etwas durchaus bekanntes war.

 

Waldarbeit war schon immer ein harter und gefährlicher Job. St. Sebastians- und St. Vinzenzbruderschaften boten den Waldarbeiter früher wenigstens ein Minimum an sozialer Absicherung. (Gemälde von Jean-François Millet)

Sebastians- und Vinzenz-Vereine

Auf dem Härtsfeld in Ostwürttemberg war es früher vielerorts der Heilige Vinzenz, unter dessen Schutz sich die Waldarbeiter stellten. Er wird vor allem im Alpenraum verehrt; nach Ostwürttemberg ist er nach dem Dreißigjährigen Krieg gekommen: Siedler brachten ihn mit, die von dort kamen. Die örtlichen Herren hatten sie gerufen um den durch die Kriegshandlungen teilweise entvölkerten Landstrich wieder neu zu beleben.

Im Aalener Teilort Ebnat beispielsweise lässt sich die St. Vinzenz-Tradition bis zum Jahr 1760 zurück verfolgen; möglicherweise besteht sie aber schon länger. Die Vinzenz- und Sebastiansbruderschaften stellten eine frühe Form der Sozialversicherung dar: Sie unterstützen durch Arbeitsunfälle invalide gewordene oder getötete Holzfäller bzw. ihre Familien. Das war bis weit ins zwanzigste Jahrhundert eine wichtige Funktion dieser Vereinigungen, da die Holzhauer früher als selbständige Unternehmer arbeiteten und auch noch lange nach Einführung der Sozialversicherung ihr hohes Unfallrisiko selbst trugen.

Heute dienen die Vinzenz- und Sebastians-Vereine vor allem der Geselligkeit. Mitglied kann jeder werden, der sich dem Wald verbunden fühlt. Die jährlichen Zusammenkünfte beginnen mit einem Gottesdienst, danach geht es ins Wirtshaus, wo jedes Mitglied namentlich aufgerufen wird und seinen Jahresbeitrag, in Ebnat z.B. sind das 20 Cent, zu entrichten hat. Nach dem kulturellen Teil, oft ist das ein Vortrag oder ein Film über ein waldbauliches Thema, klingt der Abend dann mit einem gemütlichem Beisammensein aus.

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19. Januar 2009 1 19 /01 /Januar /2009 20:03

Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine ist offenbar beigelegt und schon bald soll das russische Gas wieder gen Westen strömen. Der Ölpreis ist auf ein moderates Niveau gesunken, Benzin, Diesel  und Heizöl sind wieder bezahlbar geworden. Gleichzeitigt kommen auch noch immer mehr Leute dahinter, dass der Treibhaus-Hype ein großer Humbug ist. Können wir also doch weiter machen wie bisher?

Die unterbrochene Verbindung ist wieder hergestellt: Nachdem die Ukraine im Gassstreit klein beigegeben hat und zahlt, wird auch das Gas bald wieder fließen (Dieses Bild basiert auf dem Bild Flanschverbindung Gasleitung.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Markus Schweiss)

Eine Lehre ziehen...

 Die Schreckensvisionen von bei Kerzenlicht auf dem Esbit-Kocher aufgewärmten Notrationen sind für diesmal noch nicht Wirklichkeit geworden. Trotzdem sollten wir aus dem Gasstreit so langsam die Lehre ziehen, die wir schon 1972 aus der Ölkrise hätten ziehen sollen.

 Auch wenn Öl und Gas nun wieder zu (für uns Westeuropäer) einigermaßen moderaten Preisen fließen, darf dass nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vorräte endlich sind. Mittlerweile glauben zwar bereits ein ganze Menge Leute nicht mehr an die biotische Lomonossow-Theorie der Erdölentstehung; die abiotisch Theorie, nach der Erdöl und Erdgas noch in unvorstellbaren Mengen im Erdinnern vorhanden sind, ist jedoch keinesfalls bewiesen. Es ist daher allemal besser, wir stellen uns auf ein baldiges Ende der Vorräte ein.

 Es gibt noch einen weiteren Grund, sich schnellstmöglich aus der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas zu befreien. Sowohl die 1972er Ölkrise als auch der Gaststreit der Ukraine mit Russland haben gezeigt: Wer Energie aus dem Ausland bezieht, macht sich abhängig und verwundbar. Zähneknrischend muss die Ukraine jetzt nämlich den geforderten Preis bezahlen. Das kann man Russland noch nicht einmal verdenken; warum sollte es ein Land beschenken, das ihm politisch die kalte Schulter zeigt und sich lieber nach Westen orientiert?

 

Warum für etwas bezahlen, das man selbst machen kann?

 Jenseits aller moralischen Erwägungen ist es jedoch eine rein praktische Entscheidung, sich von unsicheren, fremden Energiequellen unabhängig zu machen. Warum soll man Erdöl und Erdgas im Ausland kaufen, wenn man Wind, Biomasse, Sonne, Erdwärme und Wasserkraft vor der Haustür hat? Selbst wenn sich herausstellt, dass die Vorräte an fossilen Energiträgern weitaus größer sind als bisher angenommen, gehören sie doch nicht uns und den meisten anderen Nationen, sondern einigen wenigen Ländern, die damit natürlich möglichst viel Geld machen wollen.

 Es müssen noch nicht einmal politische Verwicklungen mit den Öl bzw. Erdgas liefernden Ländern sein, welche unsere Versorgung gefährden. Wie die Ölpreisentwicklung des letzten Jahres gezeigt hat, reicht es, dass finanzstarke Spekulanten an der Abhängigkeit der Industrienationen verdienen wollen, um unsere Wirtschaft mit gestiegenen Energiekosten massiv ins Trudeln zu bringen. Dass so etwas möglich ist, liegt natürlich an der uns als alleinseligmachend gepredigten Globalisierung, die in Wirklichkeit aber nur Vorteile für Spekulanten und Großkonzerne bringt.

 Also: Weg von der Globalisierung, weg von Erdöl und Erdgas, hin zu erneuerbaren Energieträgern und lokalen Wirtschaftsikreisläufen. Das Geld, welches wir für Öl bezahlen, dass durch Spekulationen künstlich überteuert ist, wäre für den Ausbau der Energiegewinnung aus heimischen regenerativen Quellen wesentlich besser angelegt: Damit würde nämlich ganz nebenbei auch noch eine erklckliche Anzahl von Arbeitsplätzen in unserm Land geschaffen.

 

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18. Januar 2009 7 18 /01 /Januar /2009 11:32

Am Computer oder der Spielkonsole zocken ist für manchen das Größte schlechthin. Bei Multiplayer-Rollenspielen, Online Egoshootern oder Strategiespielen kann man das auch online und mit anderen zusammen tun.  Mit und gegen menschliche Mitspieler anstatt nur gegen den Computer zu spielen, gibt der Sache einen zusätzlichen Pfiff. Dabei müssen Spieldaten über das häusliche Netz und den zentralen Internetzugang hin und her geschoben werden. Wie sieht es dabei aber mit der Sicherheit des Heimnetzes aus? Und wie, wenn die Sprößlinge gar einen eigenen Server für das Lieblingsspiel und/oder Zocker-Kommunikationssoftware wie TeamSpeak einrichten wollen?

Ein Computernetzwerk ist ein feine Sache. Aber wie bekommt man es sicher?

Ports dicht und sorgenfrei?

 Solange man mit den "ganz normalen" Netzanwendungen, also EMail und WebBrowser arbeitet, gibt es größere Probleme vor allem durch die üblichen Sicherheitslöcher in der handelsüblichen Software. Sie ermöglichen es, ein System von innen anzugreifen. Gegen Angriffe von außen hingegen kann man das Netz durch die Firewall auf dem Gateway bzw. dem Router recht zuverlässig schützen. Im Normallfall kann man die Ports des Gateways bzw. des Routers nämlich komplett dicht machen. Sie sind dann von außen nicht einmal mehr zu sehen. In diesem Fall lässt die Firewall nur solche Datenpakete passieren, welche von den Computern im LAN ausdrücklich angefordert wurden. Damit wird zunächst einmal verhindert, dass ein Rechner aus dem Internet von sich aus Kontakt zu einer Maschine im LAN aufnimmt.

 Was die Firewall nicht verhindern kann, sind Angriffe mit Hilfe von Trojanern oder Würmern: Die laufen nämlich auf dem/den befallenen Rechner(n)  im LAN und nehmen mit ihren jeweiligen Herrchen in der gleichen Weise Kontakt auf, wie das die Programme tun, die legalerweise auf das Internet zugreifen. Die Firewall kann nicht erkennen, das hier ein Angriff stattfindet: sie ist ja angewiesen, Datenverkehr zuzulassen, der auf Initiative aus dem LAN hin stattfindet.

Virenschutz-Software und Personal-Firewall

 Gute Firewalls bieten natürlich die Möglichkeit, beliebige Regeln aufzustellen, die von den Paketen erfüllt werden müssen, damit sie nach draußen (oder auch nach drinnen) gelassen werden; Sinn und Zweck einer Firewall ist es ja schließlich, Daten zu filtern. Auf diese Weise könnte man möglicherweise einen brauchbaren Schutz aufbauen, der den legalen Programmen den Zugriff auf das Internet erlaubt, den Datenverkehr von Bösewichtern jedoch abblockt und meldet.

Viele Online-Spiele, wie z.B. auch World of Warcraft, lassen sich auch spielen, wenn die Ports des Gateways bzw. des Routers gegen Zugriff aus dem Internet sauber dicht gemacht  sind

 Es ist zum einen fraglich, ob ein solcher Schutz wirklich dicht zu bekommen ist; zum andern erfordert er einen Haufen Detailwissen. Man muss ja feststellen, was für Daten welches der eingesetzten Programme wie an welche Adressen senden können muss und daraus die Regeln für die Firewall entwickeln. Zum anderen muss ein solches Regelwerk bei jedem neuen Programm angepasst werden. Das macht nicht nur Arbeit , sondern ist auch eine Fehlerquelle ersten Ranges. Schließlich ist Papi ja kein gelernter System-Administrator und hat auch noch anderes zu tun, als das häusliche Netz am Laufen und sicher zu halten.

 Aus diesem Grunde ist es besser, wenn man die Angriffe von Trojanern und Würmern auf den einzelnen Workstations verhindert. Dazu verwendet man eine ordentliche Virenschutzsoftware und eine Personal Firewall wie Zone Alarm. Erstere soll verhindern, dass sich überhaupt Schadsoftware festsetzen kann, letztere sorgt dafür, das nur Programme auf das Netz zugreifen können, denen der Anwender es explizit erlaubt. Diese Lösung verlangt zwar ein wenig Sachkenntnis und Verantwortungsbewusstsein bei jedem Anwender - aber warum sollen Mami und die Kids nicht selbst ein wenig von ihren Compis verstehen? Das gleiche gilt für die Anwender in einem kleinen Firmennetz. Die Lösung eignet sich also nicht nur sehr gut für Heim- sondern auch für kleine Firmennetze.

 Sie lässt sich sowohl mit den handelsüblichen DSL-Routern wie z.B. dem Speedport 700 W der Telekom realisieren, als auch mit einem einfachen DSL-Modem und einem gesonderten Rechner, der als (LAMP-)Server fungiert. Im ersten Falle kann man sogar auf einen LAN-Switch oder -Hub verzichten, solange man nicht mehr Rechner per Kabel im Netz hat, als der DSL-Router Anschlüsse hat. Auf die drahtlose EInbindung von Stationen, die z.B. beim Speedport 700 W durchaus möglich ist, verzichtet man besser, denn drahtlose Netzwerke sind immer ein Schlupfloch für Eindringlinge. Selbst um sie einigermaßen sicher zu bekommen, muss man sich mit der Konfiguration auskennen.

 Der LAMP-Server (LAMP = Linux Apache MySQL PhP) dient dabei nicht nur als Gateway und Router. Er kann auch noch als zentraler Fileserver, lokales EMail-Postamt, WebServer für das Intranet, lokaler DNS-Server, ja sogar als ISDN-Server zum Faxen und noch zu 1000 weiteren Dingen dienen. Ein älterer Rechner, z.B. eine 1-GhZ-Maschine, der man eine entsprechend große Festplatte verpasst, tut es hier vollauf.

 

Wenn Ports zu öffnen sind, wird es gefährlich

 Für den normalen Anwender gestaltet sich die Kommunikation mit dem Internet in aller Regel als Client-Server-Beziehung. Das bedeutet, dass, wie bereits erläutert, die Firewall die Ports zum Internet hin geschlossen halten kann. Dann dürfen nur Daten passieren, die als Antwort auf eine vorausgegegangene Anfrage erkannt werden. Eine ganze Reihe von Online Spielen kommt damit klar, so z.B. auch World of  Warcraft. Solche Spiele verursachen daher keine Erhöhung des Risikos von Angriffen aus dem Internet.

Mit dieser Netzarchitektur schafft man eine entmilitarisierte Zone (rot), in der unsichere Endgeräte, auch über WLAN, betreiben werden können, ohne dass die Sicherheit des lokalen Netzes (grün) leidet

 Es gibt nun aber auch Spiele, vor allem scheint das bei Konsolenspielen der Fall zu sein, die, wenn man sie über das Internet spielen will,  erfordern, dass bestimmte Ports geöffnet werden. Warum das so sein muss, erschließt sich mir nicht so ganz: Es gibt ja auch jede Menge Spiele, die keine offenen Ports benötigen. Ich kann allenfalls vermuten, dass hier peer-to-peer-Verbindungen vermittelt werden um Serverlast zu sparen: Der Server vermittelt nur die Bildung einer Spielgruppe, die weitere Kommunikation läuft dann zwischen den Rechnern der Gruppenmitglieder direkt ab, ohne dass der Server dazwischengeschaltet ist. Dieses Sparen geht aber zu Lasten der Sicherheit der lokalen Netze, in denen sich die Spieler jeweils befinden. Offene Ports können nämlich mit Portscannern aufgespürt werden und sind potentielle Schlupflöcher für Angriffe.

 Das gleiche Problem tritt auch auf, wenn zuhause ein öffentlicher Server betrieben werden soll: Sei es ein TeamSpeak-Server für die Kommunikation in Gruppe oder Raid bei WoW, ein eigener CS-Server oder auch ein persönlicher WebServer. Alle diese Dinge lassen sich mit dynDNS ja auch ohne Standleitung und  feste IP bewerkstelligen, benötigen aber offene Ports, denn ein Server muss ja per se von außen erreichbar sein.

 

Die Lösung: eine entmilitarisierte Zone

 Strikte Ablehnung und Verbot von Spielen, die offene Ports verlangen, wäre eine Lösung. Wer aber will sich das Geplärre anhören, das die Folge einer solchen Entscheidung ist? Die schlechtere Lösung wäre, die Ports zu öffnen und das Risiko eines Angriffs in Kauf zu nehmen. Die beste Lösung aber ist, eine entmilitarisierte Zone zu schaffen,  von der aus man beliebig Ports zum Netz öffnen kann, ohne die SIcherheit der Workstations im eigentlichen lokalen Netz zu gefährden.

Beim Speedport 700 W lassen sich Portregeln sehr bequem und einfach über ein Web-Interface setzen, ohne dass man die kryptische "Sprache" der Routing-Regeln beherrschen muss

 Das lässt sich mit der oben abgebildeten Netzarchitektur verwirklichen: Der LAMP-Server für das lokale Netzt hängt mit einer Netzwerkkarte am Hub oder Switch des LANs und über ein zweite Netzwerkkarte am DSL-Router. Für die Workstations im Netz ist er das Gateway. Er greift aber bei Internetzugriffen seinerseits auf den DSL-Router zu, der bei ihm als Gateway eingetragen ist. Die Firewall des LAMP-Servers schützt so das lokale Netz auch dann, wenn man am Router Ports öffnet. Diejenigen Geräte, welche offene Ports benötigen, schließt man an den LAN-Anschlüssen des Routers an und stellt diesen so ein, dass er die Daten, weche auf den Ports ankommen, zu den jeweiligen Geräten routet, z.B. den Port #80 auf die IP-Adresse, die man einem angeschlossenen Rechner gegeben hat, der als WebServer dient.

 Greift nun jemand das lokale Netz über einen der offenen Ports an, kommt er lediglich zu den Geräten, die an den LAN-Anschlüssen des DSL-Routers hängen. Bei Spielkonsolen kann er praktisch gar keinen Schaden anrichten; bei einem Rechner nur begrenzten, denn selbstverständlich dürfen hier keine wichtigen und/oder sensiblen Daten lagern. An die Maschinen im eigentlichen LAN kann er aber noch lange nicht: von denen trennt ihn nämlich immer noch eine Firewall mit dicht gemachten Ports.

 Mit dieser Architektur kann man nun auch das WLAN einschalten, um z.B. im Garten oder auf der Terasse mit dem Laptop zu surfen oder zu zocken. Dringt jemand drahtlos ein, ist er wiederum lediglich in der entmilitarisierten Zone und kommt erst einmal nicht in das LAN, denn da ist wieder die Firewall auf dem LAMP-Server dazwischen.

 Was er allerdings kann, ist über den Router auf das Internet zugreifen. Dass er dabei Bandbreite abzwackt, ist noch das kleinere Übel: Im schlimmeren Fall begeht er dort irgendwelche kriminellen Handlungen, deren Spur dann zunächst zum Inhaber des missbrauchten Anschlussses führt. Wenn der in einem solchen Fall vielleicht auch glaubhaft machen kann, dass er nicht selbst der Online-Ganove war und so der Strafverfolgung entgeht, wird er aber dennoch unter Umständen für einen eventuell entstandenen haftbar Schaden gemacht. Schließlich ist er zivilrechtlich verantwortlich, weil er durch sein offenes LAN den Zugriff des Online-Ganoven auf das Internet erst ermöglicht hat. Das WLAN ist also auch in diesem Falle mit Vorsicht zu genießen.

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17. Januar 2009 6 17 /01 /Januar /2009 11:56

Das Wildschwein, bei den Jägern wird es als Schwarzwild bezeichnet, ist in vielen Gegenden Deutschlands wieder sehr häufig geworden, nach dem es vielerorts längere Zeit völlig verschwunden war. Besonders interessant ist es unter anderem deswegen, weil es intelligent ist und eine ganze Reihe sozialer Verhaltensweisen hat. Unser Hausschwein stammt wahrscheinlich von ihm ab und ist mit ihm kreuzbar, deswegen gibt es immer wieder einmal Mischlinge zwischen Haus und Wildschwein, die auch fruchtbar sind. Auch gibt es (alte) Hausschweinrassen, wie z.B. das Wollschwein, denen man ihre Herkunft noch deutlicher ansieht, als den heute üblichen Schweinerassen.

Das Wildschwein lebt seit Urzeiten in unseren Wäldern und ist, nach dem es aus vielen Gegenden bereits verschwunden war, mittlerweile wieder weit verbreitet. In Wirklichkeit wird man einen alten Keiler aber  eher selten so nahe bei einer Rotte Bachen mit Frischlingen sehen, denn die alten Haudegen sind brummige Einzelgänger (Gemälde von Walter Heubach)

 Ein schlaues Viech..

 In Fabel und Märchen sowie auch in der Vorstellung vieler Menschen ist der Fuchs das schlaueste Tier im Wald. Tatsächlich dürfte dieser Titel jedoch eher dem Wildschwein zukommen. Seine Intelligenz, Anpassungsfähigkeit und seine Vielseitigkeit bei der Nahrungsaufnahme machen es zu einem wahren Überlebenskünstler. Deswegen leben Wildschweine zwar vor allem im Wald, ihrer eigentlichen Heimat, suchen aber zur Nahrungsaufnahme auch die Feldflur und sogar menschliche Siedlungen auf. Wenn es Wald als Einstand, also quasi als Wohnquartier, gibt, können die Schwarzkittel sogar in Stadtnähe und, wie in Berlin etwa, in den Außenbezirken von Großstädten leben.

 

Der Speisezettel

 Als Allesfresser hat es ein Gebiss, welches sich von dem des Menschen im Grunde nur duch die Anzahl der Zähne und ihre Stellung unterscheidet: Die unteren Schneidezähne, die in ihrer Form den menschlichen gleichen, stehen beim Wildschwein stark nach vorne, so dass sie wie eine Schaufel aussehen. Sie dienen bei der Nahrungssuche auch tatsächlich als eine solche: mit ihnen wird der Boden nach Würmern, Schnecken, Engerlingen, Wurzeln und dergleichen durchgearbeitet. Die Nahrung, die das Wildschwein auf diese Weise findet, nennt der Jäger Untermast, diejenige, die das Wildschwein über der Erde findet, ist die Obermast. Auch hier ist es nicht sehr wählerisch: Eicheln, Bucheln und Nüsse werden genauso genommen wie Aas, Getreide, Obst und so gut wie alles sonst auch, was nur irgendeinen Nährwert hat und nicht giftig ist.

Her Keiler genießt - immer noch im  schicken Wintermantel - einen Spaziergang in der noch zaghaften Frühlingssonne

 Der Grabvorgang wird als Brechen bezeichnet, das Maul des Wildschweins heißt daher Gebrech. Das Gebrech darf man nicht mit dem Gebräch verwechseln, denn dieses bezeichnet die Stelle an der Wildschweine brechen bzw. gebrochen haben. Im Wald schadet es nichts, wenn die Wildschweine den Boden fleißig umgraben, es ist sogar eher von Nutzen. Ärgernis erregen sie aber, wenn sie sich zur unterirdischen Nahrugsauffnahme  eine Wiese aussuchen. Die sieht dann aus wie die Teststrecke einer Planierraupenfabrik, was beim Jäger ein langes Gesicht verursacht: Entweder repariert er den Schaden mühselig mit Hacke und Schaufel (wenn das noch geht) oder er bezahlt dafür.

 Auch Weizen, Mais und neuerdings auch Raps schmecken dem Wildschwein und von den langen Grannen der Gerste lässt es sich entgegen einer verbreiteten Meinung auch nicht immer abschrecken. Da Wildschweine als gesellige Wildart meist zu mehreren kommen, sind die Folgen entsprechend. Hier gibt es natürlich keine Reparatur, der geplagte Waidmann muss das Portemonnaie öffnen - es sei denn, er kann den erzürnten Landmann vielleicht gerade noch mit Wildbret besänftigen, dass er ihm dafür kostenlos liefert. Das geht aber allenfalls wenn der Schaden nicht allzu groß ist.

 

Körperbau

 Außer den Schneidezähnen besitzt das Wildschwein Eckzähne, submolare und molare Backenzähne. Die Eckzähne sind bereits bei der Bache wesentlich länger als im menschlichen Gebiss und heißen Bachenhaken. Beim Keiler sind sie als sekundäre Geschlechtsmerkmale mehr oder weniger imposant ausgebildet. Sie stehen aus dem Gebrech als gebogene Keilerwaffen hervor und dienen auch zu diesem Zweck. Das untere Paar nennt der Jäger die Gewehre, dass obere bezeichnet er als Haderer. Die Waffen wachsen zeitlebens und sind deswegen umso größer, je älter der Keiler ist. Deswegen stellen sie neben dem Bart, der aus den Rückenhaaren gebunden wird, die Trophäe dar, die sich der Jäger aufhebt, der einen Keiler erlegt.

 Wohl, weil das Schwarzwild sich im Aussehen stark von anderen Schalenwildarten wie Reh- und Rotwild unterscheidet - es ist zwar auch ein Paarhufer, aber kein Wiederkäuer - bezeichnet die Jägersprache seine Körperteile (teilweise) anders als bei diesen. Das Fell heißt hier Schwarte statt Decke, das Fett darunter ist das Weiße und nicht das Feist wie bei Reh und Hirsch. Ein Stück Schwarzwild wird daher auch abgeschwartet und nicht aus der Decke geschlagen. Wer das schon einmal gemacht hat, weiß, dass der Vorgang auch ein etwas anderer ist: Während man bei einem Reh die Decke verhältnismäßig leicht abziehen kann - gegebenefalls hilft man mit der Faust nach, daher auch "aus der Decke schlagen" - muss man bei einer Sau die Schwarte durchgängig abschärfen, also mit dem Messer vom darunter liegenden Gewebe trennen.

Eine Bache mit noch gestreiften Frischlingen im Sommerkleid (Bild, Dave Pape, PD)

 Ein einzelnes Stück Schwarzwild unbestimmten Geschlechts nennt man eine Sau ( Mehrz.: Sauen), manchmal auch einfach Schwein. Die Ohren der Sau heißen nicht Lauscher, sondern Teller, der Schwanz nicht Wedel, sondern Pürzel. Wie anderes Schalenwild auch äugt es jedoch mit seinen Lichtern und bewegt sich bei nicht so ganz traditionsbewussten Jägern schon auch einmal auf Läufen statt auf Hämern (Einz.: Hamer).

 Weil das Wildschwein kein Wiederkäuer ist, hat es auch nur einen einzigen Magen, der als Waidsack bezeichnet wird. Die Hoden des Keilers werden heute meist, wie beim übrigen Schalenwild auch, als Brunftkugeln bezeichnet, genau genommem heißen sie aber Klötze oder Steine. Der Penis heißt nicht etwa Keilriemen wie ein uralter Kalauer behauptet, sondern Brunftrute. Das weibliche Gegenstück dazu ist das Feuchtblatt.

 Der Gesichtssinn ist bei Sauen, so wie bei vielen Tieren, nicht übermäßig ausgeprägt. Dafür haben sie ein äußerst feines Wittterungsvermögen. Der richtige Riecher hilft ihnen, interessante Nahrung im Boden aufzuspüren und mögliche Feinde auf größere Entfernungen auszumachen. Unter Jägern gilt der feine Geruchssinn als sprichwörtlich, denn sie sagen, dass ein Haar, das vom Haupt des Jägers fällt "vom Muffel eräugt, vom Rotwild vernommen und vom Schwarzwild gewittert" wird. Sauen vernehmen, also hören allerdings auch recht gut, doch nutzt sie das oft nicht viel, denn sie machen selbst gerne einen Heidenspektakel. Vor lauter Gegrunze und Geschmatze kann es dann passieren, dass sie den anpirschenden Jäger doch nicht vernehmen und der eine der sonst recht raren Chancen für einen Schuss auf ein Stück Schwarzwild erhält.

 

Fortpflanzung und "Familienleben"

 Dir Brunft heißt beim Schwarzwild Rauschzeit. Normalerweise werden die Bachen im Spätherbst oder Winter rauschig. Nach drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen (genau genommen sind es zwar eher 120 Tage, aber Jäger lieben nun einmal solche Sprüche) frischt die Bache ihre Frischlinge, wie man die Ferkel des Wildschweins nennt. Je nach dem, wie alt die Bache ist, frischt sie mehr oder weniger Frischlinge. bei sehr jungen Bachen können es nur ein oder zwei, bei ausgewachsenen bis zu sieben oder gar acht sein. Für ihren Nachwuchs baut Mama Wildsau ein richtiges, hübsches Nest in einer Bodenmulde, dass mit herbei geschlepptem Pflanzenmaterial ausgepolstert wird und Wurfkessel heißt. Gibt es keine natürliche Mulde im Boden, wird ganz einfach eine gegraben.

Familienleben bei Wildschweins

 Normalerweise kommen die Frischlinge oder Frösche, die übrigens mit Borsten und offenen Augen geboren werden, also im Spätwinter oder Frühjahr zur Welt. Derzeit rauschen und frischen die Bachen bei uns aber das ganze Jahr. Einige Leute behaupten, dass käme davon, dass so viele Leitbachen geschossen würden. Die Leitbache, die Chefin einer Rotte Sauen, ist im Normalfall eine erfahrene alte Bache, die möglicherweise die Rausche gewissermaßen synchronisiert. Wird sie rauschig, tun das die anderen Bachen in der Rotte auch. Fehlt sie auf einmal, bricht nach dieser Theorie ein Rauschzeit-Chaos aus und die Bachen werden zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten rauschig und frischen dementsprechend auch das ganze Jahr.

 Eine andere Erklärung ist viel einfacher: Durch das derzeitige milde Klima und das gute Nahrungsangebot können neugeborene Frischlinge praktisch zu jeder Jahreszeit überleben. Unter härteren Bedingungen würden die zur Unzeit geborenen Frischlinge sterben und könnten daher die Veranlagung zum unzeitgemäßen Rauschen nicht weitervererben. Selbst wenn also etwas dran ist an der Theorie mit den fehlenden Leitbachen, könnte sich dieser Effekt kaum auswirken, wenn nicht die Lebensbedingungen so sind, dass zur falschen Zeit geborene Frschlinge trotzdem überleben.

Kleine Meinungsverschiedenheiten kommen in den besten Familien vor

 Die Frischling bleiben natürlich zunächst bei Ihrer Mutter. Am Anfang weist ihre Schwarte die typischen Frischlingsstreifen auf, die sich später verlieren. Wenn sie zwischen ein und zwei Jahren alt sind, nennt man sie Überläufer. Die Bachen bleiben weiterhin normalerweise bei der Rotte ihrer Mutter, die jungen Keiler werden verjagt, wenn sie geschlechtsreif werden. Sie bilden dann zunächst eigene Rotten, bis sie sich dann mit dem Älterwerden zu Einzelgängern entwickeln, welche zur Rauschzeit die weibilchen Rotten aufsuchen um ihren Gelüsten zu frönen.

 Da die Bachen bei der Rotte ihrer Mütter bleiben, besteht eine solche Rotte aus Müttern, Töchtern, Schwestern, Tanten, Nichten, Cousinen und so weiter, nebst kleinen Brüdern, den jungen Keilern nämlich, die noch bei der Mutterrotte bleiben dürfen. Unter den Bachen einer Rotte sind nicht alle Bindungen gleich stark, es gibt  vielmehr besondere Freundschaftsverhältnisse und auch wohl  Antipathien. Es kommt nun immer wieder vor, dass Bachen mit der Leitbache Ärger bekommen und die Rotte verlassen. Normalerweise wird ein solche Bache aber nicht zur Ausgestoßenen, denn in der Regel hat sie ein paar gute Freundinen, die sich ihr anschließen. Auf diese Weise entsteht dann eine neue Rotte, die sich ein eigenes Revier sucht und durch Nachwuchs an Stärke zunimmt, da das Schwarzwild eine hohe  Vermehrungsrate hat. Zuammen mit dem Umstand, dass Wildschweine sehr mobil sind und im Bedarfsfall innerhalb von 24 Stunsden schon mal 50 oder 60 Kilometer zurücklegen können, ist das ganz offensichtlich eine erstklassige Strategie um neue, geeignete Lebensräume zu erschließen.

 

Ist das Wildschwein ein Dreckschwein?

 Auch wenn Wildschweine oft über und über mit Schlamm bedeckt sind, ist das ganz und gar kein Zeichen von nachlässiger Hygiene. Im Gegenteil: Das als Suhlen bezeichnete Wälzen in Schlammlöchern, stellt die Körperpflege der Sauen dar. Damit entfernen sie nämlich Parasiten, die sich zwischen seinen Borsten eingenistet haben. Die ersticken nämlich in der Schlammschicht, welche, wenn sie getrocknet ist durch Reiben an einem geeigneten Baum, dem Malbaum wieder entfernt wird. Solche Malbäume gibt es immer in der Nähe von Suhlen. Daran, wie hoch die Spuren der schweinischen Körperpflege daran reichen, kann der aufmerksame Naturbeobachter ablesen, wie groß die größten Exemplare des Publikums sind, welchs die jeweilige Suhle frequentiert.

Da soll noch mal einer was von "Dreckschwein" sagen: Selbst bei Schneelage wird die Badestube aufgesucht...

 Bei älteren Keilern bildet sich im Bereich des Blattes, also an der Schulterpartie aus Harz und Schlamm gerne eine Schutzschicht, die sich zu einem richtigen Panzer auswachsen kann. Ein solches Panzerschwein ist zwar nicht gegen die Kugel des Jägers gefeit, aber in alten Zeiten, als man Sauen noch mit der Saufeder, einer kurzen Lanze, jagte, dürfte der Panzer das schwierige und gefährliche Erlegen eines alten Keilers zusätzlich erschwert haben.

 An heißen Tagen ist die Suhle natürlich gleichzeitig eine willkommene Abkühlung. Offenbar macht das Suhlen den Sauen ein ähnliches Vergnügen wie uns Menschen das Baden. Sie singen dabei zwar nicht, aber an dem behaglichen Gegrunze kann man leicht feststellen, dass es ihnen offenbar sauwohl ist.

 Schweine sind also in Wirklichkeit sehr reinliche Tiere, genauso wie Gänse keineswegs dumm sind. Sie sind sogar stubenrein, wie man von Leuten weiß, die sich Schweine als Haustiere gehalten haben. Für die in der üblichen Weise im Stall gehaltenen Hausschweine muss es daher furchtbar sein, dass sie in der eigenen Sch... liegen müssen.

 

 Wildschwein und Mensch

 Wie ihre Verwandten, die Hausschweine, können Wildschweine ein Beziehung zum Menschen aufbauen, die der Beziehung eines Hundes zu seinen Leuten ähnelt. Das liegt daran, dass sie wie Wölfe in Gemeinschaften leben und daher soziale Fähigkeiten haben. Als Haustiere eignet sich das WIldschwein deswegen aber doch nicht so recht, denn genauso wie beim Wolf sind diese sozialen Fähigkeiten nicht 100%ig kompatibel zum Menschen. Der Hund hingegen hat in der langen Zeit, die er mit ihm zusammenlebt, sein Verhalten in gewisser Weise auf den Menschen abgestimmt. Dazu kommt, dass Keiler als Erwachsene zu EInzelgängern werden und auch Bachen ihre Tücken haben.

 Das Schwarzwild ist ein wehrhaftes Wild, damit ist gemeint, dass Sauen bei Gefahr nicht nur die Möglichkeit haben zu fliehen, sonder sich notfalls auch recht wirkungsvoll ihrer Haut wehren können und zwar problemlos auch, wenn es sich beim echten oder vermeintlichen Gegner um einen Menschen handelt. Dabei zeigen Keiler und Bache unterschiedliches Verhalten. Ersterer schlägt mit seinen Waffen zu, lässt aber meist von seinem Gegner ab, wenn dieses kampfunfähig und der Fluchtweg frei ist. Die Bache hingegen beißt zu und zwar mit einer Bisskraft, um die sie jeder Schäferhund beneiden würde. Sie lässt auch nicht ab, sondern tötet den Gegner, der hinterher unter Umständen sogar verspeist wird. Wie oft auch  bei den Menschen, ist hier also die holde Weiblichkeit im Ernstfall rabiater als die männlichen Exemplare.

 Die Gründe für das unterschiedliche Verhalten liegen auf der Hand: Normalerweise geht man im Tierreich jeder Verletzungsgefahr so gut es geht aus dem Weg. Der Keiler setzt daher den Kampf nicht fort, sobald er sich eine sichere Fluchtmöglichkeit geschaffen hat. Die Bache muss jedoch auch für die Sicherheit ihrer Frischlinge sorgen, die nicht so gut flüchten können. Also macht sie den Gegner ein für alle Mal unschädlich. Und warum soll man anschließend die gute, eiweißreiche Nahrung verkommen lassen?

 Das Wildschwein ist jedoch beileibe kein angriffslustiges Monster, welches Waldspaziergänge zu lebensgefährlichen Unternehmungen werden lässt. In der Tat geht von WIldschweinen - wie übrigens auch von Wölfen - eine sehr geringe Gefahr aus. Sie lassen es nämlich normalerweise erst gar nicht auf eine Begegnung mit dem gefährlichsten Raubtier, dem Menschen, ankommen. Es muss schon sehr dumm laufen, damit man versehentlich ein Wildschwein so überrascht, dass es keine Möglichkeit mehr zur Flucht sieht und angreift.

 

Das Wildschwein in der Küche

 Da das Wildschein in der Landwirtschaft arg zu Schaden geht, muss es scharf bejagt werden. Aus diesem Grunde ist sein WIldbret in den Gegenden, wo es vorkommt, reichlich auf dem Markt. Wer keinen Jäger kennt, bei dem er es kaufen kann, fragt am besten bei Forstämtern nach, denn die verkaufen ebenfalls anfallendes Wild. Im Artikel "Wild in der Küche" gibt es übrigens allgemeine Informationen über  Bezugsquellen, Möglichkeiten und Vorteile von Wildbret.

 Da Wildschweine heute oft einen großen Teil ihres Nahrungsbedarfes mit Getreide decken, schmecken sie leider oft kaum oder gar nicht anders als Hausschweine. Was allerdings immer noch vorhanden ist, sind die speziellen qualitativen Vorteile von Wildbret: Es ist feiner strukturiert als Haustierfleisch, da es langsamer gewachsen ist. Weil Wildschweine genug Bewegung haben ist das Fleisch auch fester und magerer. Wildfleisch ist natürlich gewachsen und enthält daher auch keine Rückstände von all den chemischen Mitteln, welche in der Schweinezucht verwendet werden um schnell viel Fleisch zu erhalten.

 Man kann aus Wildschwein übrigens alles machen, was man aus Hausschwein auch machen kann,ausgenommen diejenigen DInge, an denen Schwarte sein muss, wie Bauchspeck und Krustenbraten. Die Schwarte wird beim Wildschwein nämlich abgezogen und nicht nur, wie beim Hausschwein, rasiert.

 Wildschwein kann man übrigens auch mit einem besseren Gewissen essen als das bei Hausschwein der Fall ist: Im Gegensatz zu seinen domestizierten Verwandten hat es ein artgerechtes Leben gehabt und zufrieden im Wald vor sich hin gegrunzt, bis es von der Kugel des Jägers getroffen wurde und in den Kochtopf wanderte.

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16. Januar 2009 5 16 /01 /Januar /2009 09:34

Karl Marx, gewissermaßen der Vater des Sozialismus und des Kommunismus postulierte 1848 das "Recht auf Arbeit". Sein Schwiegersohn, Paul Lafargue, dachte weiter und kam zum Entsetzen seines Schwiegervaters 1883 zu dem Schluss, dass der Mensch nicht ein Recht auf Arbeit sondern vielmehr eines auf Faulheit habe. Mögen seine Forderungen seinerzeit noch utopisch geklungen haben, wären sie heute durchaus umsetzbar.

Alfons nimmt sich sein Recht auf Faulheit einfach... 

Ist Arbeitslosigkeit ein Problem?

 Die derzeitige Massenarbeitslosigkeit wird gemeinhin immer noch als eines der größten Probleme angesehen, denen wir heute gegenüber stehen. Dieser (scheinbare) Konsens wird aber mittlerweile von immer mehr kompetenten Leuten in Frage gestellt bzw. sogar abgelehnt. Arbeit im klassischen Sinne wird in Zukunft immer weniger notwendig sein, so dass nicht mehr jeder einen Arbeitsplatz haben kann Der wohl prominenteste Vertreter der neuen Sichtweise ist Götz Werner, von der Drogeriemarkt-Kette "dm" der vor allem für seine Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen bekannt ist. In diesem Zusammenhang ist auch Paul Lafargues Schrift "Das Recht auf Faulheit" zu einem interessanten Dokument geworden, weil Lafargues Überlegungen auch noch - und gerade - heute, aufzeigen, welcher Wurm in unserem System steckt.

Entsetzte mit seiner neuen Sichtweise seinen Schwiegervater: Paul Lafargue, Ehemann von Karl Marx' Tochter Laura und Verfasser der Denkschrift "Das Recht auf Faulheit" (Bildquelle: Wikimedia, PD) 

Wie verhindert man Verelendung durch Massenarbeitslosigkeit?

 Um Probleme zu lösen, muss man erkenne, um was es wirklich geht.  Es geht daher zunächst darum die Verlogenheit eines Systems zu entlarven, welches so tut, als ob jeder Arbeit haben könnte, den Arbeitslosen für selbst schuldig an seiner Misere erklärtt und entsprechend bestraft. Dem kommt die herrschende Auffassung entgegen, dass es der Lebenszweck des Menschen sei zu arbeiten und die Arbeit ein erstrebenswertes Gut. Das aber ist schlichtweg Humbug, denn  grundsätzlich dienen fortschrittliche Errungenschaften wie Maschinen und verbesserte Arbeitstechniken dazu, die menschliche Arbeit zu erleichtern und teilweise oder sogar ganz überflüssig zu machen. Arbeitslosigkeit ist also tatsächlich an sich kein Problem. Sie wird nur zu einem solchen, weil man diejenigen Menschen vom Konsum ausschließt, deren Mithilfe bei der Produktion nicht mehr benötigt wird und den wenigen, die man noch braucht, immer mehr Leistung für immer weniger Lohn abpresst.

 Durch diese Praxis entsteht nicht nur der so oft beklagte Mangel an Binnennachfrage, sondern auch soziales Elend. Auf dieses Elend wiederum lässt sich der weitaus überwiegende Teil der Misstände, wie Jugendkriminalität, Gewalt an Schulen, Kindstötungen, Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie sonstigen Verwahrlosungserscheinungen erklären. Diese jedoch bedeuten nicht nur Leid für die Betroffenen, sondern darüber hinaus immense Kosten für die Gesellschaft.

 

Eine grundsätzliche Betrachtung

 Heute ist es üblich geworden, den arbeitenden Menschen mit Hinweis auf  nebulöse Dinge wie Wirtschaftslage, internationale Konkurrenz, Produktivität, Ertragslage und was es da noch alles gibt, immer mehr Leistung für immer weniger Gegenleistung abzupressen. Die Begründungen, die Politiker, Wirtschaftsweise und Arbeitgebervertreter liefern, sind bei genauem Hinsehen lediglich Spiegelfechtereien, die Sachverhalte verkomplizieren um einfache Tatsachen zu verschleiern.

Karl Marx, der Schwiegervater von Paul Lafargue zeigte auf, dass und wie die Besitzenden die Besitzlosen um die Früchte ihrer Arbeit betrügen

 Komplizierte Gewebe aus Lügen und Halbwahrheiten sind meist ganz einfach zu widerlegen, wenn man sich nicht durch scheinbar schlaues Geschwätz verwirren lässt. Auch was die angebliche Notwendigkeit von Verzicht und erhöhter Arbeitsleistung in der heutigen Zeit angeht, entlarvt eine einfache Überlegung den ganzen Humbug:

 Man darf ja die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts durchaus als die Blütezeit der Bundesrepublik betrachten: sehr wenig Arbeitslose, guter Lebensstandard, erträgliche Arbeitszeiten und ein hohes Maß an sozialer Sicherheit.  Der damalige Wohlstand und die soziale Sicherheit dieser Zeit wurden mit damals hochmodernen, gegenüber heute jedoch vergleichsweise primitiven technischen Mitteln erarbeitet und erhalten. Insgesamt war es uns über Jahrzehnte immer besser gegangen,  weil eine immer bessere Technik uns immer produktiver gemacht hatte und natürlich, weil wir über uns mit Hilfe unserer  Gewerkschaften immer wieder wenigstens eine gewisse Teilhabe am stetig wachsenden Profit erstritten. Was produziert wird, kann auch konsumiert werden und bei einer gerechten Teilhabe des Werktätigen an den Ergebnissen der Arbeit, muss erhöhte Produktivität auch erhöhten Wohlstand bringen.

 Seit den glücklichen 70ern  ist die technische Entwicklung nun wiederum erheblich fortgeschritten, so dass es uns heute logischerweise noch besser gehen müsste, denn durch die technische Entwicklung ist auch die Produktivität seit damals immens gestiegen. Was aber ist tatsächlich der Fall? Es geht wenigen immer besser und vielen immer schlechter. Irgendwo muss also der Wurm drin sein, irgendetwas von dem, was uns erzählt wird, stimmt nicht - wenn denn überhaupt etwas davon stimmt.

 

Technischr Fortschritt muss uns von Arbeit entlasten  

 Moderne Maschinen und Produktionsmethoden werden gerne als Jobkiller bezeichnet, weil sie Arbeitsplätze kosten.  Das kann jedoch nicht der Sinn der technischen Entwicklung sein, wie schon Paul Lafargue vor über 125 Jahren feststellte, sondern sie soll mehr Wohlstand mit weniger Arbeit schaffen:

Je mehr sich die Maschine vervollkommnet und mit beständig wachsender Schnelligkeit und Präzision die menschliche Arbeit verdrängt, verdoppelt der Arbeiter noch seine Anstrengungen, anstatt seine Ruhe entsprechend zu vermehren, als wollte er mit den Maschinen wetteifern. O törichte und mörderische Konkurrenz!

 Genau das passiert heute noch Natürlich gibt es durch diesen Effekt immer mehr Waren, die von immer weniger Leuten gekauft werden können, weil immer weniger Arbeit haben, denn die vielen Waren können von immer weniger Leuten hergestellt werden:

Und da die europäischen Arbeiter, vor Hunger und Kälte zitternd, sich weigern, die Stoffe, die sie weben, zu tragen, den Wein, den sie ernten, zu trinken, so sehen sich die armen Fabrikanten genötigt, wie Wiesel in ferne Länder zu laufen und dort Leute zu suchen, die sie tragen und trinken.

 Export bedeutet zunächst einmal den Abfluss von Gütern, die dadurch hier nicht mehr konsumiert werden können. Das ist in Ordnung, wenn im Gegenzug dafür Waren im gleichen Wert importiert werden. Da die aber hier aus Mangel an Binnennachfrage nicht in entsprechendem Umfang verkauft werden können, wird ein erheblicher Teil der Erlöse nicht für Importe verwendet, sondern im Ausland investiert und zwar in Produktionsstätten, so das es bei uns noch weniger Arbeit gibt. Die Ursache des ganzen aber ist, dass im Inland produzierten Ware (bzw. die dafür erhandelten Importwaren) nicht auch im Inland verkauft werden können, weil durch Lohndrückerei und Arbeitslosigkeit die Kaufkraft fehlt. Auch das weiß schon Lafargue, der fordert,

dass angesichts der modernen Produktionsmittel und ihrer unbegrenzten Vervielfältigungsmöglichkeiten die übertriebene Leidenschaft der Arbeiter für die Arbeit gebändigt und es ihnen zur Pflicht gemacht werden muß, die Waren, die sie produzieren, auch zu verbrauchen.

 Natürlich ist das "zur Pflicht machen" ironisch gemeint. Es bedeutet, dass die Arbeiter genug Geld haben müssen, ihre Produkte auch zu kaufen, also anständig bezahlt werden sollen. Und mit dem "Bändigen der Leidenschaft für die Arbeit" ist natürlich vor allem Arbeitszeitverkürzung gemeint und zwar in dem Maße, wie die Produktivität wächst. Die von Lafarque so genannte "Leidenschaft für die Arbeit" gibt oder gab es jedoch ein Stück weit tatsächlich: Wer kennt ihn nicht mehr, den konsumgeilen Arbeiter der Wirtschftswunderzeit, der jede Überstunde mitnimmt um immer noch mehr zu konsumieren?

 

Künstlich erzeugte und unnötige Arbeit

 "Ein unnötige Arbeit ist keine Arbeit", weiß ein schwäbisches Sprichwort, welches im Grunde aussagt, dass eine Arbeit immer einen Sinn in Form eines Ergebnisses haben muss. Das ist natürlich vollkommen richtig, aber nicht im SInne des Kapitalisten, der ja an der Arbeit anderer verdient. Deswegen ist er auch nicht daran interessiert, haltbare Dinge herzustellen, denn einen Gegenstand, der ein Leben lang hält, kann er ja pro Person nur einmal verkaufen. Deswegen werden Waren heute so hergestellt, dass sie nur ein begrenzte Zeit halten und auch möglichst nicht  zu reparieren sind. Ganze Heerscharen von Ingenieuren sind damit beschäftigt, Produkte so zu gestalten, das sie nur ein begrenzte Zeit halten und dann neu angeschafft werden müssen. Auch das gab es bereits zu Paul Lafargues Zeiten:

Anstatt der Seidenfaser ihre Einfachheit und natürliche Geschmeidigkeit zu lassen, überläd man sie in Lyon mit Mineralsalzen, die ihr Gewicht geben, sie aber brüchig und wenig brauchbar macht. Alle unsere Produkte sind verfälscht, um ihren Absatz zu erleichtern und ihre Haltbarkeit zu verkürzen. 

 Er wird sogar noch deutlicher, indem er mit beißendem Sarkasmu erläutert, was der Sinn der künstlich verkürzten Produktlebensdauer ist:

Diese Fälschungen, die einzig und allein menschlichen Rücksichten entspringen, jedoch den Fabrikanten, die sie praktizieren, famose Profite eintragen, sind zwar für die Qualität der Waren von verderblichster Wirkung, sind zwar eine unerschöpfliche Quelle von Vergeudung menschlicher Arbeit, aber sie kennzeichnen doch die geniale Menschenliebe der Bourgeois und die schreckliche Perversität der Arbeiter, die, um ihre lasterhafte Arbeitssucht zu befriedigen, die Herren Industriellen veranlassen, die Stimme ihres Gewissens zu ersticken und sogar die Regeln der kaufmännischen Ehrbarkeit zu verletzen.

Die Dampfmaschine war eine der ersten Errungenschaften, welche die Menschen von Arbeit entlasteten....

  Es gibt in der Tat auch heute noch Leute, die glauben, dass es gut sei, dass ihre für schwer verdientes Geld teuer gekauften Besitztümer schon nach kurzer Zeit kaputt gehen: "Das muss doch so sein, denn sonst hätten wir ja keine Arbeit!" wird man in vielen Fällen hören, wenn man dieses Thema anspricht.

 Natürlich hat z.B. der Fließbandarbeiter in einer Autofabrik mehr Arbeit, da Autos nur einige Jahre halten und dann neu gekauft werden müssen. Dadurch kann er mehr Geld verdienen als wenn Autos ein Leben lang halten würden. Was er dabei vergisst: Diese Geld geht vollständig wieder drauf und zwar für sein eigenes Auto und all die anderen Gegenstände, die er ständig neu kaufen muss, weil sie Schund sind und in kurzer Zeit kaputt gehen. Aus diesem Grunde arbeitet er bei genauem Hinsehen Tag für Tag einen großen Teil seiner Schicht für  - nichts.

Gut, nicht wirklich für nichts, denn wenn auch der Arbeiter nichts von seiner Mehrarbeit hat, die Unternehmen verdienen ja an jedem Stück ihr Geld, auch wenn der Arbeiter und Konsument im Grunde nichts von seinem Anteil hat, weil er dafür Dinge kaufen muss, die er nicht kaufen müsste, wenn sie so lange halten wüden wie sie halten sollten und könnten.

 

Das Ende der Fahnenstange

 In früheren Zeiten wuchs trotz Betrug am Arbeiter und Konsumenten - freilich kurzeitig auch einmal von Krisen unterbrochen - der Lebensstandard beständig an, während die Arbeitszeit immer weiter verkürzt wurde. In diesen Zeiten schien die Verelendungstheorie von Karl Marx widerlegt zu sein. Das lag aber nur daran, dass sich die Arbeiter wehrten und mit Hilfe ihrer Gewerkschaften ihren rechtmäßigen Anteil am Sozialprodukt wenigstens zu einem erheblichen Teil erstritten.

 Natürlich wurden auch zu dieser Zeit Arbeitskräfte durch technischen Fortschritt eingespart und freigesetzt. Gleichzeitig kamen aber neue Produkte hinzu, deren Herstellung neue Arbeitskräfte verlangte. Wenn z.B. in einer Fahrradfabrik durch Rationaliseirung Arbeitskräfte frei wurden, konnte man die Produktion von Mopeds aufnehmen. Da die Arbeiter sich aber gleichzeitig höhere Löhne erstritten und damit einen Anteil des zusätzlichen Profits bekamen, der durch die höhere Produktivität entstand, konnten sie diese Mopeds auch kaufen.

.. Roboter sind eine der modernsten. Durch diese Entwicklung könnten wir mit sehr wenig Arbeit sehr gut leben, wenn man uns nicht nach Strich und Faden betrügen würde (Bild: H. Weihe, PD)

 Der Werktätige hatte also zumindest in einem gewissen Umfang Teilhabe an der verbesserten Produktivität. DIese konnte er nämlich erzwingen, da immer noch neue Produkte zu erfinden und einzuführen waren, was jedesmal neuen Bedarf an Arbeitern erzeugte. So wurden Arbeit und Wohlstand wenigstens einigermaßen gleich verteilt.

 Mittlerweile hat sich die Situation jedoch stark verändert. Es gibt kaum noch Raum für neue Produkte, die man noch einführen kann- schlichtweg deswegen, weil wir bereits alles haben. Dazu kommt, dass vor allem die Arbeiten eingespart oder durch Maschinen verrichtet werden, die früher für die nicht oder wenig qualifizierten Leute da waren. So ist heute die wirksamste und im Grunde einzige Waffe des Arbeiters stumpf geworden. Wie in den Zeiten des Frühkapitalismus hat der Unternehmer mehr Arbeitskräfte zur Verfügung als er braucht und kann dem Arbeiter seine Bedingungen diktieren. Nimmt er sie nicht an, steht bereits ein anderer vor der Tür, der denn Job zu noch schlechteren Bedingungen macht.

.Das funktioniert aber nur, wenn Arbeitslosigkeit richtig weh tut. Genau aus diesem Grunde wurden die Bedingungen für Arbeitslose in den letzten Jahren gnadenlos verschärft. Man schikaniert Arbeitslose heute bis aufs Blut und zwingt sie jeden Job anzunehmen. Dadurch hat der Arbeitgeber freie Auswahl und kann mit seinen Leuten praktisch machen was er will. Ganz besonders perfide ist dabei, dass die Arbeitslosen von heute durch ihre Arbeit von gestern die Strukturen geschaffen haben, die sie heute arbeitslos machen: Die modernen Maschinen und die Produktionsstätten in Billiglohnländern wurden mit dem Geld bezahlt, dass sie den Unternehmen verdient haben. Von Rechts wegen gebührt diesen Menschen Teilhabe an dem von ihnen erarbeiten, was durch eine entsprechend Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich zu geschehen hätte. Anstatt dessen diskriminiert man sie als asoziale Drückeberger und schikaniert sie damit, sich um Jobs bemühen zu müssen, die es garnicht gibt.

 

Wie soll es weitergehen?

 Fakt ist, dass unsere moderne Industrie die menschliche Arbeit bereits zu einem großen Teil überflüssig gemacht hat. Es gibt ganz einfach nicht mehr genug Arbeit um es jedem zu ermöglichen, acht oder mehr Stunden am Tag zu arbeiten. Dass das so ist, sieht man daran, dass diejenigen, die noch Arbeit haben, in der Lage sind, die anderen mit zu versorgen.

 In der heutigen Situation werden sowohl die Arbeitslosen betrogen, als auch diejenigen, die noch Arbeit haben. Den Arbeitslosen entält man  ihren Anteil an den Früchten des in früheren Zeiten geschaffenen vor indem man sie einfach ausgeschlossen hat.  Die anderen betrügt man darum, indem man ihnen nicht den Lohn bezahlt, der ihnen zusteht und sie länger arbeiten lässt als es nötig wäre. Das dies so ist, sieht man daran, dass trotz des angeblich so schlechten Standortes Deutschland in den ach so schlechten letzten Jahren die Unterrnehmensgewinne kräftig gestiegen sind, während die Einkommen der Arbeiter immer schlechter wurden.

 Eine Verbesserung kann es nur durch eine radikale Veränderung der Verhältnisse geben. Ob dies durch eine radikalen Umverteilung der Arbeit durch erhebliche Arbeitszeitverkürzung möglich ist, oder ob man besser die Idee des bedingslosen Grundeinkommens und der Freiwilligkeit der Arbeit umsetzt, mag vorerst noch dahin gestellt sein. Fakt ist jedoch, dass wir unverschämt belogen werden, wenn man uns erzählt, dass wir für immer weniger Gegenleistung immer mehr arbeiten müssen um "international konkurrenzfähig" zu bleiben.

 Wir müssen also umdenken und uns von der Vorstellung verabschieden, dass Arbeit der Sinndes Lebens sei. Vor dem Hintergrund der modernen technischen Möglichkeiten und der heutigen Produktivität klingt auch Paul Lafargues Forderung keineswegs mehr utopisch:

Wenn die Arbeiterklasse sich das Laster, welches sie beherrscht und ihre Natur herabwürdigt, gründlich aus dem Kopf schlagen und sich in ihrer furchtbaren Kraft erheben wird, nicht um die »Menschenrechte« zu verlangen, die nur die Rechte der kapitalistischen Ausbeutung sind, nicht um das »Recht auf Arbeit« zu fordern, das nur das Recht auf Elend ist, sondern um ein ehernes Gesetz zu schmieden, das jedermann verbietet, mehr als drei Stunden pro Tag zu arbeiten, dann wird die alte Erde, zitternd vor Wonne, in ihrem Inneren eine neue Welt sich regen fühlen -- aber wie soll man von einem durch die kapitalistische Moral verdorbenen Proletariat einen männlichen Entschluß verlangen! 

 

[Update 28.10.10: Zu der Zeit, als ich diesen Artikel schrieb, kannte ich die Zusammenhänge um Geld und Zins noch nicht, die letztendlich auch hinter der hier beschriebenen Problematik stecken. Da ich mittlerweile auch darüber einiges herausgefunden habe, lohnt es sich meine Artikel zu dieser Thematik sowie die verlinkten Quellen und weiteren Verweise ebenfalls zu lesen, um die hier beleuchteten Aspekte in das Wissen um das globale System des Zinses und der Ausbeutung von Mensch und Planet einordenen zu können.]

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15. Januar 2009 4 15 /01 /Januar /2009 17:35

Energiekugeln sind lecker und gesund. Allerdings darf man nicht denken, dass es sich dabei um einen Schlankmacher handelt. Wie der Name schon sagt, enthalten sie viel Energie, also Kalorien. Man muss das "Müsli-Konfekt" auch nicht kaufen, sondern kann es ganz einfach selber machen.

Lecker und gesund: Selbstgemachte Energiekugeln

Obst, Getreide, Nüsse...

 Zur Herstellung der Energiekugeln verwendet man Obst, Getreideflocken, Nüsse und dergleichen. Im Prinzip all die Dinge, die man auch ins Müsli tut. Man muss sich dabei an kein festes Rezept halten,auch wenn es solche im Netz zu finden gibt. Es ist aber keine schlechte Idee, sich beim Experimentieren die Zutaten zu merken oder sogar aufzuschreiben, damit man eine besonders geglückte Mischung auch reproduzieren kann.

 Hinein kommt also einfach alles, was einem schmeckt bzw. gut tut: Getreideflocken, Obst, Nüsse Mandeln, Pinienkerne, Apfelstücke, Bananenchips, Rosinen, getrocknete Cranberries und, und, und...  Auch ganz gesunde Dinge dürfen sein, wie etwa Leinsamen oder - wen man sich traut - Braunhirse. Statt der Milch kommt Honig dazu, damit der Teig schön klebt und sich die Kugeln daraus formen lassen. Schließlich kann man die Masse auch würzen und zwar mit allem, was zu süßen Sachen passt: Vanille, Zimt, ein Spritzer Zitronensaft vielleicht, Nelken (Vorsicht, nicht zuviel, sonst schmecken die Energiekugeln nachher wie`s beim Zahnarzt riecht!) oder - für ganz Mutige - Chilli. Letzeren vielleicht in Verbindung mit Kakao?

Die groben Zutaten am besten zunächst gesondert häckseln

Der Teig

 Den Teig macht man am einfachsten in einem Mixer mit Hackmessern. Dabei hackt man am besten die gröberen Zutaten wie Apfel, Nuss- und Mandelkern zunächst gesondert und gibt anschließend die feineren wie Getreideflocken hinzu. Wenn das ganze gut gemischt, aber nicht zu fein ist, gibt man den Honig hinzu, damit es eine schön klebrige Masse gibt, aus der sich die Bällchen gut formen lassen.

 Wenn der Honig kristallisiert ist, kann man ihn vorher an einem warmen Ort "auftauen". Aber ja nicht über 40°C, denn Hitze zerstört die wertvollen Inhaltsstoffe! Wer will kann die fertigen Energiekugeln auch noch in Puderzucker, Kakao oder dergleichen wälzen um sie ein wenig hübscher aussehen zu lassen.

 Wenn man keine Zucker verwendet und die Süße nur vom Honig kommt, tun die Dinger auch den Zähnen nichts, denn Honig verursacht keine Karies und ist sogar gut fürs Zahnfleisch. Daher sind Energiekugeln auch eine gesunde Nascherei für Kinder. Aber aufpassen, denn die "Müsli-Pralinen" heißen nicht umsonst Energiekugeln, denn sie haben jede Menge - wenn auch gesunde - Kalorien.

 

 

 

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14. Januar 2009 3 14 /01 /Januar /2009 13:47

Ab diesem Jahr soll nach dem Willen der EU – im Klartext bedeutet das immer: auf Wunsch der jeweiligen Lobby – die gute, alte Glühbirne aus den Fassungen und den Verkaufsregalen verschwinden. Eine preiswerte und einfache Technik soll nun per Ukas durch eine energetisch, ökologisch und gesundheitlich mehr als nur fragwürdige Alternative ersetzt werden. Das geschieht ganz offensichtlich deswegen, weil der Bürger in dieser Hinsicht auch nach jahrelanger Beaufschlagung mit Desinformation und scheinheiligen Appellen an das Umwelt-Gewissen nicht freiwillig auf den Leim der Wirtschaft kriechen wollte.

Geht es nach dem Willen der Elektro-Lobby, soll die gute, alte Glühbirne schon bald ausgeglüht haben. Die EU war den Herstellern von Leuchtmitteln zu WIllen und selbstverständlich wird der Ukas aus Brüssel bei uns auch umgehend umgesetzt. (Bildquelle: Wikimedia, PD)
 

Die neuste Bevormundung aus Brüssel

 Europa sorgt für den Normalbürger eigentlich nur permanent für Ärger. Gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit unter Ländern mit gemeinsamer Kultur und Geschichte ist an sich eine sehr gute Sache; die Wirtschaft und die von ihr gesteuerte Politik haben es aber geschafft, damit ein Instrument zu schaffen, welches das letzte Bisschen Demokratie in den Mitgliedsstaaten vollends aushebelt. Was auf der Europa-Ebene beschlossen wir, entzieht sich weitestgehend jeglicher demokratischen Kontrolle und wird dann – ganz besonders bei uns – mit dem Hinweis auf die Verbindlichkeit europäischer Regelungen gegen den Willen der Bevölkerung in nationales Recht umgesetzt.

Das jüngste Beispiel dafür ist das Glühlampenverbot, gegen das sich bei uns bereits heftiger Widerstand regt. So genannte Energiesparlampen gibt es seit einigen Jahren; sie wurden in der Vergangenheit auch von nicht ganz wenigen, arglosen Zeitgenossen gekauft und eingesetzt, die glaubten, damit der Umwelt etwas gutes zu tun und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen.

 

So sieht der Ersatz aus, den eigentlich niemand will: Eine besondere Bauform der Leuchtstofflampe mit all ihren üblen Nachteilen
(Dieses Bild basiert auf dem Bild Energiesparlampe 01a.jpg aus der freien Mediendatenbank Wikimedia Commons und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Armin Kübelbeck)

Was niemand will, wird zwangsweise verkauft

Im wirklich großen Stil konnten sich die verkleideten Leuchtstoffröhren – nichts anderes sind diese Dinger nämlich – nicht durchsetzen. Und zwar vor allem deswegen nicht, weil sie bereits auf den ersten Blick genau die Nachteile haben, die auch herkömmliche Leuchtstoffröhren aufweisen: Sie sind teuer und erzeugen ein unangenehmes Licht, welches bei vielen Leuten sogar zu Störungen des Wohlbefindens führt. Damit aber nicht genug: Die angeblichen Wunderwerke verursachen noch weit mehr Probleme, die Fachleuten bekannt sind, aber von offizieller Seite totgeschwiegen werden.

Wie ein Test der Zeitschrift Öko-Test zeigt, ist es z.B. mit der Energieeinsparung offensichtlich lange nicht so weit her, wie die Hersteller behaupten. Zudem enthalten die Lampen Quecksilber, eines der gefährlichsten Schwermetalle überhaupt. Seine Gewinnung und Verarbeitung ist äußerst gesundheitsschädlich, was wohl, neben den eingesparten Lohnkosten, auch ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Herstellung von Energiesparlampen in Billiglohnländern erfolgt, wo sich niemand für Arbeitsschutz interessiert.

 

Umweltmonster

Während eine Glühlampe lediglich aus Glas und Metall besteht und daher watscheneinfach zu recyceln ist, sind ausgediente Energiesparlampen nicht nur Sondermüll, sondern auch noch wesentlich schwieriger wieder zu verwerten, da sie viel komplizierter aufgebaut sind. Ob die schön gerechneten Werte bei der Stromeinsparung überhaupt den hohen Aufwand bei Herstellung und Entsorgung übersteigen, sei einmal dahingestellt. Berücksichtigt man nun Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung bei der Herstellung und Entsorgung, sieht die Umweltbilanz der angeblichen Klimaretter erst recht nicht mehr gut aus. Darüber hinaus ist aber auch damit zu rechnen, dass große Mengen ausgedienter Leuchtmittel im Hausmüll landen, anstatt entsorgt zu werden. Das ist bei Glühlampen zwar schade wegen der Verschwendung von Glas und Metall, bei Energiesparlampen jedoch verheerend, weil dadurch Quecksilber in die Umwelt gelangt.

Soviel Technik ist nötig, um eine simple, betriebssichere und gesundheitlich unbedenkliche Lösung wie die Glühbirne durch eine wesentlich schlechtere zu ersetzen, welche den Herstellern aber mehr Profit bringt: Die Elektronik, die sich in jedem Sockel einer so genannten Energiesparlampe befinden muss.(Dieses Bild basiert auf dem Bild ESLtopb.jpg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Ulfbastel)


Die Elektronik im Sockel der Energiesparlampe erzeugt elektromagnetische Wellen und damit Elektrosmog. Ob dieser wirklich schädlich ist, ist zwar immer noch umstritten; dennoch ist es kein Fehler, wenn er erst gar nicht oder in geringerem Maße entsteht wie bei der Glühlampe. In jedem Falle aber ist die Elektronik unnötiger Aufwand und damit Verschwendung von Energie und anderen Ressourcen.

 

 

Von Unwohlsein und Kopfschmerzen...

Die unangenehme Wirkung des Energiesparlampen-Lichtes beruht auf nachweisbaren physikalischen Gegebenheiten, kann also nicht als Hirngespinst irgendwelcher Strahlen-Freaks abgetan werden: Dass Leuchtstofflampen ein anderes Lichtspektrum aussenden als Glühlampen, ist eine unbestrittene Tatsache. Wie auch Schulmediziner bestätigen, wirkt dieses „kalte“ Spektrum ungünstig auf den menschlichen Organismus, im Gegensatz zum „warmen“ des Glühlichts. Daran ändern auch so genannte Warmtonlampen nichts, denn diese fügen lediglich Frequenzen hinzu, entfernen aber die unangenehmen Blauanteile nicht. Es wird sogar behauptet, dass man mit Leuchtstofflicht schlechter sieht, da die optischen Gegebenheiten des menschlichen Auges besser für die Brechung von rotem Licht geeignet sind als für die von blauem.

 

Thomas Alva Edison hatdie Glühlampe zwar nicht erfunden, brachte sie aber zu Marktreife und führte sie im großen Stil ein. Das technisch einfache, preisgünstige, angenehme und gesundheitlich unbedenkliche Leuchtmittel hat sich seither in über 100 Jahren bewährt. Jetzt jedoch wirft es nicht mehr genug Profit ab und muss ersetzt werden. (Bild: US-Regierung, PD)

... bis zu Krebs und epileptischen Anfällen

 Da unser Stromnetz mit Wechselstrom in einer Frequenz von 50 Hz arbeitet, geht im Prinzip jede Lampe 100 Mal in der Sekunde an und aus. Weil der Glühfaden einer Glühlampe nicht so schnell erkalten kann, wird diese Erscheinung bei Glühlicht erheblich gedämpft. Eine Leuchtstoff- und damit auch eine Energiesparlampe reagiert aber schneller und flimmert tatsächlich in dieser Frequenz. Das kann man soagr beobachten:  wenn sich z.B. ein Speichenrad mit entsprechender Drehzahl in Leuchtstofflampenlicht dreht, kann man den Stroboskop-Effekt beobachten: Das Rad scheint zu stehen oder sich rückwärts zu drehen. Dieses Flimmern und das ungünstige Spektrum des Energiesparlampenlichts sind für bestimmte unangenehme körperliche Effekte verantwortlich, über die viele Menschen klagen, wenn sie Energiesparlampen benutzen: Kopfschmerz, Nervosität und Schlafstörungen etwa. Allgemein anerkannte Mediziner befürchten sogar, dass die Folgen des Energiesparlampenlichte schwerwiegende Krankheiten bis hin zu Krebs sein können, davon, dass Energiesparlampen auch epileptische Anfälle auslösen können, ganz zu schweigen.

 

Deckmäntelchen Klimachutz

 Die angebliche Stromersparnis, selbst wenn so groß wie von den Herstellern behauptet, fällt im übrigen kaum ins Gewicht. Schließlich hat die Beleuchtung lange nicht mehr den Anteil am Stromverbrauch, den sie zu Kaisers Zeiten hatte, als man den Begriff  "Licht-" als Synonym für "elektrisch" prägte. Heute sind es nur noch wenige Prozent des Stromverbrauches, die auf die Beleuchtung entfallen. Davon geht aber wiederum nur ein Teil zu Lasten von herkömmlichen Glühlampen, denn in vielen Bereichen werden sie gar nicht eingesetzt. Aucher dieser, an sich schon mickrige Anteil wird schließlich durch die Energiesparlampen keineswegs komplett, sondern nur zum Teil eingespart.

Man sagt zwar noch hin und wieder "Lichtmast" und "Lichtleitung",  doch ist die Beleuchtung schon lange nur noch für einen kleinen Teil des Stromverbrauches verantwortlich. Entsprechend gering ist hier auch das Einsparpotential, welches die die Risiken und Nachteile der so genannten Energiesparlampen nicht im entferntesten aufwiegt.

 Bedenkt man dabei noch, dass auch der gesamte Stromverbrauch nur ein Teil der von uns erzeugten und genutzten Energie ist, wird klar, dass die mit Energiesparlampen angeblich eingesparte Energie den CO2-Ausstoss kaum jemals messbar veringern kann. Nutzen bringt dieser angeblich so tolle Ersatz für die gute, alte Glühlampe daher nur den Herstellern. Hätten die Dinger nämlich wirklich Vorteile für den Verbraucher, würden sie von alleine gekauft und müssten nicht zwangsweise eingeführt werden.

 Nicht nur der Zorn der Verbraucher über Bevormundung und Abzocke, sondern auch die Bedenken  von Wissenschaftlern sind mittlerweile so groß, das selbst die etablierten Medien schon zum Teil darüber berichten, obwohl die Sprachregelung das doch gar nicht vorsieht:  Report München etwa hat einen Bericht darüber gedreht, in dem nicht etwa irgendwelche Spinner, sondern etablierte Fachleute - selbst aus den Reihen der offiziellen Klimaschutzprediger - der Energiesparlampe (und damit indirekt auch der EU) bescheinigen, was sie ist: teuer, sinnlos, gefährlich...

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13. Januar 2009 2 13 /01 /Januar /2009 14:22

Heimwerken ist keine Erfindung der Nachkriegszeit. Auch zu Kaisers Zeiten gab es schon Leute, die in ihrer Freizeit mit Säge,  Hammer und anderen Utensilien werkelten und dabei vor kaum einer Arbeit zurückschreckten. Einen Einblick in das, was Selbermacher vor 80 oder 100 Jahren so alles in Angriff nahmen,  gibt das "Werkbuch fürs Haus", das der Oberingenicus Eberhard Schnetzler damals herausgab. Offenbar war dieses Standardwerk des erbamungslosen Heimwerkers sehr beliebt, denn es erlebte mehrere Auflagen und sicherlich gibt es auch heute noch alte Leute, die sich aus ihrer Jugendzeit an den "Schnetzler" erinnern.

 

Mein Exemplar des "Schnetzlers" dürfte aus den frühen 20ern, vielleicht auch noch aus der Kaiserzeit stammen. Die Kolorierung des Hammers auf dem Titelbild ist natürlich nicht original sondern wurde von mir im jugendlichen Unverstand  mit Hilfe von Wachsmalkreiden vorgenommen

Ein Sperrmüllfund...

 Es muss in den späten 60ern des vorigen Jahrhunderts gewesen sein, als ich mein Exemplar des "Schnetzlers" in die Finger bekam. Wie alle richtigen Buben aus der Nachbarschaft wühlte ich damals gerne im Sperrmüll und brachte absonderliche Dinge mit nach Hause, so dass mein Vater mir schon Sicherungsverwahrung in Form von pauschalem Hausarrest an jedem Sperrmülltag angedroht hatte. Es kam aber nie so weit und an einem solchen Spermülltag fand ich mein Exemplar des "Werkbuches fürs Haus von Eberhard Schnetzler". Auch heute noch hat dieses Buch seinen festen Platz in meiner Bibliothek, auch wenn es leider schon lange am Auseinanderfallen ist.

 Über Eberhard Schnetzler selbst konnte ich bisher leider nichts in Erfahrung bringen, es gibt noch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag über ihn. Im Netz präsent ist er aber in Form seiner Bücher, die andauernd bei eBay und auf den Seiten aller möglicher Antiquariate angeboten werden. Immer wieder findet man die verschiedenen Auflagen von "Werkbuch fürs Haus", "Elektrotechnisches Experimentierbuch", "Der junge Maschinenbauer" und "Der junge Elektriker". Dass noch so viele Exemplare dieser Bücher vorhanden sind, lässt darauf schließen, dass er zu seiner Zeit ein beliebter und erfolgreichr Autor war.

Eine einfache Drehbank der damaligen Zeit, wie sie im "Schnetzler" abgebildet und beschrieben ist: So mancher Bastler wäre auc heute noch froh über eine solche Maschine 

Ein Buch für jedermann

 Dass sich das Buch an ein breites Publikum richtete, erkennt man auch daran, dass es nicht besonders aufwändig ausgestattet war: Es kommt in einem einfachen Pappeinband daher und its mit Klammern geheftet, wird also verhältnismäßig preisgünstig gewesen sein. Erschienen ist es bei der Union Deutsche Veragsgesellschaft; leider wurden damals noch keine Erscheinungsjahre in den Büchern angeben, man erfährt lediglich, dass es sich bei meinem Exemplar um eines der 26. Auflage handelt. Ich schätze, dass es aus der Zeit kurz vor oder kurz nach dem ersten Weltkrieg stammt. Die hohe Nummer der Auflage lässt übrigens auch wieder darauf schließen, das dieses Buch sehr beliebt war.

 Im Vorwort erklärt der Verfasser auch, dass sein Werk speziell für die Bedürfnisse der Liebhaberhandwerkerei geschrieben sei und damit eine Lücke fülle, da die vorhandene Literatur zur wenig auf die beschränkten Möglichkeiten von Bastlern einginge. Diese müssten nicht, wie Profis, über einen Berufszweig alles, sondern von jedem das wichtigste wissen. Tatsächlich beschäftigt sich das Buch auch mit einer ganzen Reihe verschiedener Materialien, Arbeitstechniken und Werkzeugen, die eben für einen damaligen Heimwerker in Frage kamen.

 

Der Urahn der elektronisch gesteuerten Schlagborhmaschine: Die Bohrwinde

Vergnüglich und lehrreich

 Wenn man in der Lage ist, die damals für Bücher übliche Fraktur zu lesen, was aber nicht besonders schwierig ist, kann man einen Haufen Spaß an diesem Buch haben und darüber hinaus auch noch dies und das lernen. Was Schnetzler z.B. über die EInrichtung einer Heimwerkstatt zu sagen weiß, hat im Prinzip heute noch Gültigkeit und auch die Handwerkzeuge, die er beschreibt sehen heute noch praktisch genauso aus. Andererseits ist es aber auch interessant etwas über Geräte von damals zu erfahren, welche es heute nicht mehr gibt, wie etwa Lötrohr und Lötlampe.

 Weiterhin gibt Schnetzler Ratschläge, wie man allerlei ausgediente Gegenstände ausschlachtet um die Materialien zu gewinnen und wie man sie verwenden kann.Papier, Holz und Metall spricht er an, ohne allerding näher auf die Eigenschaften der Materialien einzugehen. Auch in den späteren Kapiteln über die Verarbeitung der einzelnen Werkstoffe verzichtet er auf werkstoffkundliche Feinheiten, sondern erläutert nur das wesentliche, wobei sich im Kapitel "Entwürfe, Konstruktionen, Berechnungen" neben allerhand Formeln und Maßeinheiten auch noch einige Angaben über Stoffwerte finden, wie z.B. den spezifischen Widerstand von Kupferdraht oder die Dichte von Ahornholz..

 

Gnadenlose Basteleien

 Schmunzeln wird man vor allem bei den Bastelvorschlägen, die sich weiter hinten im Buch finden. Da gibt es zum Beispiel eine Fernzündung für Gaslampen, eine batteriebetriebene Treppenhausbeleuchtung und eine handbetriebene, zentrale Staubsaugeranlage. Abenteuerlich mutet uns heute die Bauanleitung für eine Azetylenbeleuctungsanlage samt Entwickler an. Wer heute so etwas bauen würde, bekäme sicher jede Menge Ärger mit den Behörden.

 

So etwas sollte man heute lieber nicht mehr bauen: Ein Azetylenentwickler. Größere Exemplare gab es früher auch in Schlosserein und Schmieden, mittlerweile sind sie komplett durch Azetylen aus der Gasflasche ersetzt.

 Interessant sind übrigens auch die Beschreibungen und Abbildungen zur damals gebräuchlichen Haustechnik: Gasheizhofen, Gasbadeofen, elektrische Klingeln, Gasbeleuchtung und noch ein paar Dinge mehr, die es großenteils heute nicht mehr gibt, findet man im entsprechenden Kapitel.

 

Fazit

 Insgesamt ist das Blättern und Schmörkern im "Schnetzler" ein echtes nostaligsiches Vergnügen, bei dem man auch noch dies und das lernt. Wer Spaß an alter technischer Literatur hat, wird an diesem Buch sicher seine helle Freude haben. Es ist auch noch ohne weiteres zu bekommen, denn wie bereits erwähnt, sind noch jede Menge Exemplare im Umlauf und werden in Anitquariaten und bei eBay verkauft. Ein gute Quelle für antiquarische Bücher jeden Alters allgemein ist übrigens das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher ZVAB. Hier kann man fast jedes deutchsprachige Buch finden, da dort eine riesige Anzahl von Antiquariaten angeschlossen ist.

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Published by Fokko - in Lesen
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12. Januar 2009 1 12 /01 /Januar /2009 13:56

"Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt!" Dass sich mit dem schlechten Gewissen anderer eine Menge Geld machen lässt, wussten die Ablassprediger der katholischen Kirche schon vor 500 Jahren. Da sich der Mensch im Prinzip nicht verändert und heute noch genauso tickt wie schon immer, funktioniert der alte Abzocker-Trick mit dem schlechten Gewissen auchim 21. Jahrhundert noch prima. Im Unterschied zu früher lässt Otto Normalverbraucher sich zwar nicht mehr mit Teufel und Hölle ängstigen, dafür aber mit der Verantwortung Umwelt und Klima. Und das wird in vielerlei Hinischt weidlich ausgenutzt, unter anderem beim Strom.

 

Mit Windkraftanlagen und aus anderen erneuerbaren Quellen wird mittlerweile auch im Binnenland an vielen Stellen bereits ein erheblicher Teil des lokal benötigten Stroms erzeugt: Helfen Öko-Stromtarif mit, dass das noch besser wird?

Schlechtes Gewissen als Geschäftsgrundlage

 Wir Bewohner der westlichen Industriestaaten sind ja alle so böse, egoistische Umweltsünder, die dringend der heilsamen Buße bedürfen. Ein Problem, für das eine einfache und effiziente Lösung gefragt ist, man möchte schließlich wieder ruhig schlafen, aber, bitt'schön, ohne viel dafür tun zu müssen. Und diese Lösung besteht darin, dass man ganz einfach bezahlt und damit vermeidet, nachdenken oder gar sein Verhalten ändern zu müssen.

 Das wussten schon weiland Tetzel und Konsorten, die als Ablassprediger durch die Lande zogen und der Schatulle des Papstes so manchen harten Taler einbrachten. Heute ist es unter anderem der Ökostrom, den man teurer verkauft als den aus konventioneller Gewinnung und damit ein gutes Geschäft macht. Der Kunde denkt dabei, mit dem Mehrpreis würde er die Mehrkosten des Öko-Stroms decken helfen und so etwas für den Ausbau der Erneuerbaren Energien tun.

 

Wo kommt der "Öko"-Strom her?

 Ist das tatsächlich so? Nun, bei einzelnen Anbietern, vor allem bei solchen, die nur Ökostrom verkaufen, mag das tatsächlich zutreffen. Wirklich sinnvoll kann das aber nur dann sein, wenn der jeweilige Anbieter den Strom überwiegend bei lokalen Erzeugern kauft, die ihn aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen.

 Bei großen Energieversorgern führt jedoch eine einfache Überlegung zu einem erstaunlichen Ergebnis: Nach dem Gesetz über Erneuerbare Energien müssen die Stromanbieter den Produzenten von Öko-Strom diesen ja zu einem Garantiepreis abkaufen. Dadurch haben sie einen gewissen Anteil teureren Strom in ihrem "Stromsee", dessen Mehrkosten natürlich über den Strompreis wieder eingenommen werden müssen, damit der Gewinn nicht sinkt.

 Gibt es nun genug Leute, die sich einen Öko-Tarif andrehen lassen und damit mehr für ihren Strom bezahlen, entlasten diese damit den Stromanbieter von den Mehrkosten, so dass dieser von den anderen Kunden weniger verlangen muss und/oder mehr Gewinn macht. Die Ökostrombezieher bezahlen also lediglich für diejenigen mit, denen die Umwelt wurscht ist, anstatt tatsächlich etwas für den Ausbau erneuerbarer Energien zu tun. Mehr zu diesem Aspekt findet sich in diesem Artikel des Tagespiegels

 Außerdem ist es so, dass die Energieversorger zwar tatsächlich nachweisen müssen, dass sie einen entsprechenden Anteil an Öko-Strom einkaufen, doch müssen sie dies keineswegs beim Windpark um die Ecke oder beim netten Energiebauern von nebenan tun. Daher ist ein großer Teil des so genannten Öko-Stroms billiger Wasserkaftstrom aus dem Ausland. Norwegen etwa erzeugt mehr Strom aus Wasserkraft als es selbst benötigt. Dadurch kann es als Öko-Energie zertifizierten Strom günstig ins Ausland verkaufen. Zum einen bringt dies kein neues WIndkraftwerk, keine Biogasanlage und keinen Sonnenkollektor zusätzlich bei uns ans Netz und zum anderen muss man die Frage stellen, wer diesen Strom sonst bekommen würde und jetzt stattdessen wieder Öl- und Kohle-Strom verbraucht. Aus diesem Blickwinkel wird das Problem in diesem Artikel auf der Website von Readers Edition betrachtet.

 

Selbstverständlich ist Wasserkraft eine erneuerbare Energiequelle. Im Sinne der Nutzung Erneuerbarer Energien sollte sie aber nicht weiß Gott wo, sondern verbrauchernah genutzt werden. (Bild: United States Federal Government , PD)

 

Fazit und Alternative

 Ganz offensichtlich ist die Wahl eines Öko-Tarifes nicht der richtige Weg, mitzuhelfen, dass in Zukunft der Strom regional aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird und den Strom-Multis der Schnabel sauber bleibt. Wer dies möchte, der ist besser beraten, wenn er das Geld hierfür statt dessen anspart und sich davon Anteile an Fonds kauft, mit denen in seiner Region Öko-Kraftwerke finanziert werden. Das beste dabei ist, dass dieses Geld nicht nur nicht verloren ist, wie der Mehrpreis der "Öko"-kWh, sondern sogar Zinsen bringt. Und die kann man schließlich wiederum in Erneuerbaren Energien anlegen und damit noch mehr für die Umwelt tun.

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Laufende Kosten zu hoch?

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