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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

13. Januar 2010 3 13 /01 /Januar /2010 20:17

Einem Technologie-Institut in China ist es geglückt, einen extrem dünnen Draht herzustellen, so dünn, dass die Ingenieur und Wissenschaftler dort nicht in der Lage sind, seinen Durchmesser zu ermitteln. Sie ersuchen daher zunächst das MIT um Hilfe, wo man ihnen aber auch nicht helfen kann: Zu dünn für alle vorhandenen Messmethoden. Dann versuchen sie es bei einem russischen Institut - genau dasselbe: Zu dünn! Auch in Japan kann man ihnen nicht weiterhelfen, selbst die ausgeklügeltsten Messverfahren bringen keinen Erfolg.

Schließlich fällt einem der chinesischen Ingenieure ein, dass es in Deutschland, genauer gesagt in Württemberg, in dem Städtchen Oberkochen eine optische und feinmechanische Firma gibt, die Weltruhm hat. Dorthin schicken die Chinesen also ihren Draht.

Offenbar konnten die Ingenieure bei der Firma Z$$$ jedoch kein Chinesisch. Einige Tage später kommt nämlich ein Päckchen mit FedEx und der Draht liegt darin. Beigefügt ist eine Rechnung, auf der als einziger Posten steht:

Angeliefertes Rundmaterial überdreht, gebohrt sowie Innen- und Außengewinde geschnitten  .....EUR XX,XX

 

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Published by Fokko - in Humor
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11. Januar 2010 1 11 /01 /Januar /2010 13:47

Das Kopieren von urheberrechtlich geschützten Werken hat im Grunde eine lange Tradition. Problematisch ist es geworden, seitdem durch die Digitaltechnik auch das mehrfache Kopieren - also Kopien von Kopien von Kopien... - ohne Qualitätsverlust möglich ist.

Wer nicht mehr ganz jung ist und schon in den Siebzigern zu Deep Purple, Led Zeppelin, Uriah Heep und wie sie alle heißen gerockt oder mit John Travolta, denn Bee Gees & Co dem Saturday Night Fever gefrönt hat, wird auch die damalige Praxis kennen, dass man sich bei Freunden, die sich eine neue LP gekauft hatten, oft von dieser "ein Tape zog", damit man das nicht ganz billige Stück nicht selbst kaufen musste. Das geschah analog, der Ausgang des Plattenspielers wurde mit dem Eingang des Kassettenrecorders verbunden, auf Aufnahme geschaltet und die Nadel aufgesetzt.

Ein solches Tape war, wenn Plattenspieler und Kassettenmaschine von brauchbarer Qualität waren, durchaus anzuhören und fürs Auto reichte es allemal. Versuchte man jedoch ein Tape von einem solchen Tape zu ziehen, wurden bereits deutliche Qualitätsmängel hörbar, so dass eine weitere Verbreitung ausgeschlossen war. Es wollte ja schließlich keiner Musik hören, die klang, als hätte man sie bei einem Konzert in der Hosentasche aufgenommen. Auch in der Anfangszeit der CDs änderte sich hier zunächst nichts, denn man konnte die Silberscheiben wie die alten Vinylplatten lediglich abspielen, aber nicht selbst aufnehmen. Es wurden also weiterhin Tapes in der gleichen Art gezogen wie es bereits bei der guten alten LP gemacht wurde. Auch hier war der exzessiven Weiterverbreitung quasi von der Physik, nämlich durch die beim analogen Kopieren unvermeidlichen Qualitätseinbußen, ein wirksamer Riegel vorgeschoben.

Jedem sein eigenes Plattenpresswerk

Das änderte sich, als CDs als Massenspeicher auch für andere digitale Daten entdeckt wurden, mit immer besseren Sound- und Grafikkarten Computerdaten, Audio- und Videomedien zu "Multimedia" verschmolzen und schließlich auch noch Brenner und beschreibbare CDs aufkamen. Das Gleiche gilt für Videos, wo die alten analogen Bandkassetten zunächst durch die Video-CD, dann durch die DVD ersetzt wurde. Nun war mit Musik und Videos das möglich, was bei Computerprogrammen und andern für den Rechner bestimmten Daten von Anfang an ging: Das problemlose Kopieren in einer unbegrenzten Anzahl von "Generationen". Was einmal richtig im Speicher des Computers steht, kann auch richtig wieder auf einen neuen Datenträger geschrieben werden. Dazu kam noch, dass man mit der MP3-Technik auf einmal auch Musikstücke auf etwa ein Zehntel der Größe einer CD-Spur komprimieren konnte, ohne dass dabei ein für den akustischen Normalverbraucher relevanter Qualitätsverlust auftrat. So konnten sich Musikstücke auf einmal auch sehr schön über das ja auch nicht langsamer werdende Internet verbreiten.

Mit der Einführung der CD und der DVD, also der digitalen Verbreitung von Audio und Video, hat sich die Unterhaltungsindustrie also ein Stück weit selbst ein Bein gestellt. Man kann zwar auch seine alten LPs und Videokassetten digitalisieren und die digitale Version dann beliebig oft kopieren, doch ist das wesentlich aufwendiger als das Kopieren einer CD oder DVD. Kopierschutzmechanismen, seien sie noch so ausgeklügelt, sind lediglich Scherzartikel und funktionieren nur bei dem, der glaubt, dass sie funktionieren. Grundsätzlich ist es ja so, dass sich Daten um genutzt werden zu können vom Datenträger lesen lassen müssen. Und was man gelesen hat, kann man auch wieder auf einen anderen Datenträger schreiben. Ein Kopierschutz sagt gewissermaßen dem Gerät: "Du darfst mich nicht kopieren". Das funktioniert aber nur so lange, wie sich die Software daran hält. Schert sie sich nicht darum und schreibt die eingelesenen Daten dennoch auf einen anderen Datenträger, ist der schönste Kopierschutz nutzlos.

Und die Moral?

Da dies - vor allem, weil ja heute die meisten Leute kein Geld haben - weidlich ausgenutzt wird, bangt die Unterhaltungsindustrie nun bereits seit mehr als zehn Jahren um ihre Existenz. Untergegangen ist sie bislang aber nicht, was, nebenbei gesagt, auch kein allzu beklagenswerter Schaden wäre. Auf jeden Fall hat sie sich beim Gesetzgeber Maßnahmen bestellt, die im Prinzip bereits dem Recht auf die legale Privatkopie - denn für diese bezahlt man auf Geräte und Medien eine im Kaufpreis enthaltene Abgabe - zuwiderlaufen, wenn nicht gar unserem Grundgesetz. Wenn man Kopien über das Internet - also über Tauschbörsen - verbreitet, kann man sich nach der derzeitigen, von der Lobby durchgedrückten Rechtslage empfindlichen Ärger einhandeln.

Was man jedoch lokal auf seinem Computer macht (ganz Paranoide vielleicht sogar auf einem ohne Verbindung zum Internet, denn man kann ja nie wissen, was das Betriebssystem so alles nach hause meldet) kann aber niemand feststellen. Ob man sich vom neuesten Album oder Spiel, welches ein Kumpel gekauft hat, nun eine so genannte dezentrale Sicherheitskopie macht, bleibt der Moral des einzelnen überlassen. Verstehen kann man auch die Einstellung, Windows nur als Raubkopie zu verwenden, denn es ist ja tatsächlich so, dass derjenige, der an der digitalen Welt teilnehmen möchte, dies in gewissen Bereichen nur mit Windows kann. Mit Linux ist man zwar für das Büro gut aufgestellt, wenn es jedoch um Multimedia, Spiele, Videochats und dergleichen geht, wird es schnell schwierig.

Es gibt übrigens eine interessant Website, die sich mit dem Thema "Raubkopie und Raubkopierer" befasst. Sie heißt "Raubkopierer sind Verbrecher?" und man sollte sie sich ruhig einmal ansehen.   

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9. Januar 2010 6 09 /01 /Januar /2010 17:59

Was man nicht so alles von seinen Kindern lernen kann... Gerade haben meine mir beigebracht, was Porno-Brause ist:

Man benötigt dazu ein Tütchen Brausepulver und ein Glas Wodka. Das Brausepulver-Tütchen reißt man auf und schüttet sich den Inhalt in den Mund. Wenn er ein wenig aufgeschäumt ist, nimmt man den Vodka dazu und mix das Ganze gut durch, indem man den Kopf schüttelt. Das ganze behält man dann ein Weilchen im Mund und schluckt es dann genüsslich runter.

Schmeckt lecker!

  Der Geschmack hat mich an Sauren Fritz erinnert. Wer kennt den noch?  Und Perversico, äh... Persico und Apfelkorn... Gibt es eigentlich heute noch Leute, die solches Zeux saufen?

 

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6. Januar 2010 3 06 /01 /Januar /2010 22:04

Gerade wurde wieder einmal der Darwin Award vergeben, der Preis für die dümmsten Arten, ums Leben zu kommen:

Darwin Award bei Spielfilmetechnik.de

Es ist ja ganz nett zu lesen, aber wenn man bedenkt, dass da echte Schicksale dahinter stecken, finde ich das ganze nicht richtig. Man stelle sich einmal vor, man verliert einen lieben Menschen und der wird dann auch noch auf eine solche Art verhohnepiepelt. Und das in einem Land, wo eine versehentlich entblößte Brustwarze im Fernsehen einen Skandal verursacht.

 

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4. Januar 2010 1 04 /01 /Januar /2010 12:58

Durch die Erwähnung in einem Artikel meines Blogger-Kollegen Carolus Magnus vom Sackstark-Blog, bin ich auf ein interessantes Projekt in der Schweiz gestoßen: Man will im Kanton Glarus einem Wasserkraftwerk eine Art "Nachbrenner" verpassen. Das Projekt heißt Doppelpower und hat zum Ziel, Wasser, das bereits in den Turbinen eines bestehenden Kraftwerks gearbeitet hat, ein weiteres Mal zu nutzen.

Machbar ist das aufgrund der geographischen Lage des Kraftwerks am Anfang einer Flusskurve. Der Gedanke dabei ist, dass das Wasser, wenn es aus der Turbine kommt, immer noch eine gewisse Lageenergie gegenüber dem anderen Ende der Kurve hat. Nun will man den langen Weg um die Kurve mit einem Stollen abschneiden, durch den man das Wasser leitet, welches aus den bereits bestehenden Turbinen kommt.

Dadurch gewinnt man zusätzliche 36 Meter Gefälle und kann zu den 130 GWh des bestehenden Kraftwerks weitere 20 GWh jährlich gewinnen indem man das Wasser am unteren Ende des Stollens wiederum in Turbinen arbeiten lässt. Der somit ohne einen zusätzlichen Staudammbau gewonnene Extra-Strom reicht, um ca. 6000 Haushalte zu versorgen.

Das Projekt wird seit etwa 2007 verfolgt und ist bereits mit einem Preis ausgezeichnet worden. Eine Machbarkeitsstudie existiert ebenfalls und zuletzt war es kurz vor Weihnachten Thema im Glarner Regierungsrat. Da es in der Schweiz - und sicherlich auch anderswo in Gebirgen und Mittelgebirgen - öfter solche geographischen Situationen gibt, kann man Doppelpower durchaus auch als Pilotprojekt für ähnliche Kraftwerks-Optimierungen sehen. Ebenfalls interessant an diesem Gedanken des "Nachbrenners" für ein bestehendes Wasserkraftwerks ist, dass er ein Paradebeispiel dafür ist, dass sich vielerorts lokale, oft gar nicht einmal so kleine zusätzliche regenerative Energiequellen erschließen lassen, die in der Summe einen nicht unerheblichen Beitrag zur Energieversorgung leisten können.

Wenn ich bekanntlich ja auch den Klimaschwindel ganz und gar nicht glaube, bin ich dennoch unbedingt für die Nutzung regenerativer Energiequellen und zwar aus zwei Gründen: Zum einen werden Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft auf diesem Planeten so lange zur Verfügung stehen, wie er für uns bewohnbar ist, sind also dauerhafte Lösungen des Energieproblems. Zum anderen machen die erneuerbaren Energien unabhängig von großen Konzernen und irgendwelchen auswärtigen Mono- oder Oligopolisten. Die Nutzung von regenerativen Energiequellen geschieht auf der Ebene von Haushalten, Gemeinden und Regionen. Dadurch ist sie durch transparente Konsortien in Bürgerhand möglich, was nicht nur demokratisch, sondern auch sozial und nicht zuletzt im Sinne des Selbstversorgergedankens  ist.

Übrigens, auch wenn Umweltschutz in der letzten Zeit durch die verzweifelten Bemühungen der Klima-Ablassprediger, ihre unrichtigen Behauptungen aufrecht zu erhalten, auf den so genannten Klimaschutz reduziert wurde, heißt das nicht, dass die Sorge um um unsere Umwelt unberechtigt wäre. Beim Verbrennen von fossilen Energieträgern entsteht nicht nur CO2, sondern eine ganze Reihe von Stoffen, die unserer Umwelt wirklich nicht zuträglich sind. Auch wenn sie den Planeten nicht gleich unbewohnbar machen, mindern sie doch unsere und die Lebensqualität unserer Mitgeschöpfe unnötig, von den Landschafts- und Lebensraumzerstörung durch die Gewinnung von Kohle- und Erdöl ganz zu schweigen. Auch wenn "Klimaschutz" Humbug ist, die Nutzung regenerativer Energien ist es keineswegs.          

Mehr über den "Nachbrenner" für Wasserkraftwerke steht übrigens auf der Doppelpower-Website.

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1. Januar 2010 5 01 /01 /Januar /2010 12:20

wayside cross in winter

Ein glückliches und gesundes Neues Jahr 2010 wünsche ich allen, die mich lesen und kennen und natürlich auch allen anderen!

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26. Dezember 2009 6 26 /12 /Dezember /2009 10:36

Hausnatron, auch als Backnatron oder kurz Natron bezeichnet, ist ein interessantes Zeug, das der Selbstversorger kennen sollte. Man kann damit allerhand machen und eine ganze Menge Geld für verschiedene teure, fertig gekaufte Mittel einsparen.

Die uralte Haushaltschemikalie Natron wird vom Chemiker Natriumhydrogencarbonat oder Natriumhydrogenkarbonat genannt und hat die Summenformel NaHCO3. Alte Bezeichnungen  dafür sind doppeltkohlensaures Natron, Natriumbicarbonat und Natriumbikarbonat. Man darf das harmlose Haushaltsnatron aber nicht mit dem gefährlichen, so genannten Ätznatron, dem Natriumhydroxid verwechseln, welches das Anhydrid der Natronlauge darstellt, die entsteht, wenn man diesen Stoff in Wasser gibt.

Haushaltsnatron erzeugt in Wasser auch eine Lauge, aber eine sehr schwache und ungefährliche. Nichtsdestotrotz ist sie aber in der Lage Säuren zu neutralisieren, z.B. überschüssige Magensäure. Manche Leute nehmen das spottbillige Natron auch dauerhaft anstatt unverschämt teuer Basenpräparate ein, um der Übersäuerung des Körpers durch unsere heutige, säurelastige Ernährung entgegen zu wirken: 1 Teelöffel, in ca. 1/4 Liter Wasser aufgelöst und morgens getrunken, soll genauso gut wirken wie ein bekanntes, teures Mittel, dessen Namen ich hier natürlich nicht nenne.

Auch bei akuten, eher harmlosen aber dennoch unangenehmen Magenproblemen, wie sie entstehen, wenn man wie jetzt über die Feiertage zu viel, zu fett und vor allem zu viel Süßes gegessen hat, räumt ein Teelöffel Natron den Magen auf. Zusätzlich helfen auch Ingwer und Kümmel. Dieser löst Blähungen und jener beruhigt offensichtlich die Magennerven, denn er ist ja auch ein bekanntes Mittel gegen Seekrankheit. Ich zum Beispiel mixe gerne ein Magenpulver aus jeweils gleichen Teilen pulverisiertem Ingwer, pulveisiertem Kümmel und Natron. Man muss es aber mit viel Wasser einnehmen, sonst klebt es schauderhaft im Mund.

Überhaupt ist Natron ein ganz famoses Zeug und sollte in der Trickkiste des schlauen Selbstversorgers gleich neben dem legendären Ballistol liegen. Es kann nämlich eine ganze Menge toller Sachen und das für wenig Geld.

Obwohl Natron offensichtlich eher alkalisch ist (bitte nicht hauen wenn ich hier Mist rede, ich bin kein Chemiker) kann es Wasser enthärten und macht bei hartem Leitungswasser Tee und Kaffee schmackhafter. Mit Hilfe einer Säure kann man Brause daraus machen. Früher nahm man - Pfui Teufel - Essig, schmackhafter ist Zitronensaft, welcher gleich noch für das Aroma sorgt. Mit Hilfe von kristalliner Zitronen- oder Weinsäure kann man sogar sein eigens Brause- oder auch Backpulver machen.

Natron kann aber auch Krusten in Töpfen lösen (Überstreuen, über Nacht einwirken lassen und dann mit wenig Wasser aufkochen), Gerüche binden (einfach in Stinlelatschen, Abflussrohre oder Katzenklo streuen), als Zahnpulver gegen Mundgeruch und gelbe Zähne verwendet werden (Vorsicht, wie alle wirksamen Zahnweißmacher schleift es sehr stark), es macht, dem Kochwasser zugegeben, Hülsenfrüchte schneller weich und Käsefondue luftiger und bekömmlicher.

Auf Insektenstiche angewendet, mildert es den Juckreiz und ein T-Shirt in Natronwasser getunkt und nass angezogen hilft bei Sonnenbrand. Schließlich soll es sogar Urinstein im Lokus lösen und als Fußbad gegen Schweißfüße helfen. Zum Glück ist das gute, alte Natron noch nicht aus dem Handel verschwunden, man erhält es praktisch in jedem Supermarkt für wenig Geld.   

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24. Dezember 2009 4 24 /12 /Dezember /2009 14:50

abtrauf winter

Albtrauf bei Aalen im Winter

Und wieder einmal ist es soweit: Ein Jahr ist fast zu Ende und die meisten von uns haben jetzt wohl ein bisschen Zeit zum Verschnaufen. Ich jedenfalls freue mich auf ein paar froh-besinnliche Tage im Kreise meiner Lieben. An Weihnachten bin ich am liebsten zuhause und mache es mir gemütlich. Lesen, ein wenig am Computer spielen, ein bisschen spazierengehen...

In meiner Welt ist der Sommer die Zeit zum Fortfahren, der Winter, zumal jetzt die dunklen Tage um Weihnachten und Neujahr, die Zeit für den Winterschlaf, für Essen, Trinken und Faulenzen. Mal sehen, vielleicht schaue ich mir auch einmal wieder alle drei Teile des Herrn der Ringe an.

Wo Ihr auch seid, was ihr auch macht: Ein frohes Weihnachtsfest und behagliche Tage zwischen den Jahren wünscht Euch Euer

Fokko vom Selbstversorger-Blog

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19. Dezember 2009 6 19 /12 /Dezember /2009 09:51

Wann ist das alte Gartenjahr aus? Wann fängt das neue an? Endet das Gartenjahr mit dem Umgraben im Herbst und beginnt es mit den winterlichen Planungen für die Bepflanzung neu? Eigentlich, so meine ich, könnte man auch sagen, dass das Umgraben bereits zum neuen Gartenjahr gehört, weil man damit ja schon die erste Vorbereitung für die Bepflanzung im Frühjahr trifft.

schneekuchen

Im Winter ruht die Natur großenteils, aber unter dem Schnee ist gewissermaßen schon der Frühling versteckt. Und der Gärtner trifft auch schon so langsam seine Vorbereitungen... 

Altes Gartenjahr - Neues Gartenjahr... In jedem Falle sind das philosophische Gedanken, menschliche daher und somit der Natur ziemlich egal. Bei ihr gibt es zwar selbstverständlich einen Jahreszyklus, aber keinen Grenzpunkt, der scharf festlegt, wann das alte Jahr endet und das neue beginnt. Jahresbeginn, Jahresende, das sind nämlich lediglich menschliche Einteilungen; wir neigen zu so etwas, versuchen die Dinge in starre Regeln und Rahmen zu fassen. Die Natur jedoch steht über solchen Kleinlichkeiten und lässt alles fließen, lacht herzlich über unsere allzumenschliche Regelungswut.

So wie in der Natur bereits im Herbst Ding geschehen, die schon auf das neue Frühjahr hinweisen, so erledigt man eben auch im Garten zur Herbstzeit Arbeiten, die sich im Frühjahr auswirken werden. Und das hört auch im Winter nicht gänzlich auf.

Wer seinen Garten streng nach alter Väter Sitte bewirtschaftet, der wird nun vielleicht bereits anfangen, die Bepflanzung für das kommende Jahr zu planen um später dann auch rechtzeitig die Samen bestellen zu können. Möglicherweise wird er das sogar auf dem Papier tun und daher den Plan vom abgelaufenen Jahr noch einmal zur Hand nehmen um zu sehen, was wo gestanden hat, um die neue Bepflanzung festzulegen: Da wo "Stickstoffmacher" wie etwa Bohnen gestanden sind, werden sich im neuen Gartenjahr Starkzehrer wie Kohl wohlfühlen, da wo in den letzten Jahren dem Boden nur immer Stickstoff entnommen worden ist, sollten wohl endlich einmal wieder Leguminosen hin. Eine gewisser Rolle spielt auch, was neben was kommt, denn nicht alle Pflanzen vertragen sich miteinander und nicht alle Beete eignen sich von den Bedingungen her für alle Pflanzen.

So langsam wird man auch daran denken, was man im Hause vorziehen muss, denn nicht alle Pflanzen lassen sich bei uns ins Freiland säen. Außerdem kann man mit der Anzucht im Haus und einer eventuellen Zwischenstation im Frühbeet oder im Gewächshäuschen am Beginn der Vegetationsperiode bereits mit etwas größeren Pflänzchen anstatt mit Samen starten und so wertvolle Wachstumszeit gewinnen.

Meine Peperoni sähe ich seit Jahren bereits traditionell am Altjahrabend also an Silvester nachmittags. Ich habe letztes Jahr hier darüber berichtete und in der Garten-Newsgroup, wo ich den Artikel hin verlinkte, von einigen Leuten erheblichen Gegenwind erhalten. Der Erfolg hat mir jedoch wieder einmal recht gegeben, wie ich einige Monate später hier stolz berichten konnte.

Eine typische Arbeit für den Winter ist auch der Obstbaumschnitt. Im Prinzip kann man ihn das ganze Jahr vornehmen aber im Winter sind Bäume und Sträucher einfach übersichtlicher. Manche argumentieren auch damit, dass die Gehölze dann nicht im Saft stehen und daher nicht bluten. Dagegen argumentieren andere, dass sich aus diesem Grunde auch die Wunden nicht so schnell wieder schließen könnten, was das Eindringen von Krankheiten begünstigen würde. Die meisten Leute schneiden im Winter alle Gehölze bis auf die Kirschen. Die bluten gerade beim winterlichen Schnitt und so bekommen sie ihre neue Frisur im Juni nach der Ernte. Die wichtigsten Grundsätze des Obstbaumschnittes habe ich übrigens letztes Jahr hier veröffentlicht, wer sie nachlesen möchte kann das natürlich tun, denn sie sind immer noch da. Und natürlich gelten sie auch für Ziergehölze, auch wenn ich als schnöder Nutzgärtner nur imm vom Obstbaumschnitt zu rede.

 

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Published by Fokko - in Garten
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16. Dezember 2009 3 16 /12 /Dezember /2009 12:25

Seit einigen Jahrzehnten haben sie bei uns schon als Neozoen, als Neubürger im Tierreich Fuß gefasst: Der Waschbär und der auch als Marderhund bezeichnete Enok. Mittlerweile sind sie bereits alltäglich geworden und werden auch fleißig bejagt.

Wie der Deutsche Jagdschutzverband mitteilt, kamen im Jagdjahr 08/09 in Deutschland mit 54 000 Waschbären um die Hälfte mehr zur Strecke als im Vorjahr. Bei den Marderhunden ist die Strecke zwar um 5000 auf 30 000 eingebrochen, jedoch liegt das wohl daran, dass es hier Seuchenzüge gab. Vermutlich wird der Enok jedoch, wenn diese überwunden sind, seine Karriere fortsetzen.

Sowohl der Waschbär als auch der Enok oder Marderhund sind als Neubürger nicht ganz unproblematisch. Aufgrund ihres Nahrungsspektrums und der Art ihres Nahrungserwerbs können beide im Prinzip boden- und höhlenbrütende Vögel gefähden, unter denen es ja auch einige bedrohte Arten gibt. Da Rocky Waschbär und Iwan Iwanowitsch Enok, so wie Reineke Fuchs auch, bei uns keine natürlichen Fressfeinde haben, ist es kein Fehler, wenn die Waidmänner und -frauen ein wachsames Auge auf sie haben und lieber einmal mehr den Finger krumm machen. Allerdings sollte dann auch der Pelz verwertet werden, so wie es im nachhaltigen Waidwerk guter Brauch ist. Schließlich ist ein flottes Waschbär-Mützerl nach Art von Trapper Jim eine schicke Sache, die bei uns lange nicht jeder hat!  

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