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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

25. Juni 2010 5 25 /06 /Juni /2010 13:08

Wenn man einen Gemüsegarten anlegt oder auf Vordermann bringt, wird man ihn in der einen oder anderen Weise in Beete aufteilen. Eine Möglichkeit, die zu tun, besteht darin, die Beete mit Dachlatten einzufassen, eine einfache und relativ preisgünstige Lösung.

 

einfassung02

Nicht unbedingt schön, aber einfach, praktisch und kostengünstig: Beeteinfassung aus Dachlatten

  

   Wichtig beim Anlegen von Gemüsebeeten ist, dass die gesamte Fläche gut erreichbar ist und auch ohne Betreten des Beetes keine Verrenkungen nötig sind um daran zu arbeiten. Das bedeutet natürlich, das die einzelnen Beete nicht zu breit sein dr ürfen. Die genaue Breite richtet sich natürlich nach den Körpermaßen des Gärtners, sie sollte so sein, dass man am Beetrand kniend die Mitte des Beetes noch einigermaßen bequem erreichen kann.

   Beim Einteilen der Beete gibt es verschieden Möglichkeiten. Die einfachste davon ist, einfach zunächst die ganze Fläche vorzubereiten und dann an den gedachten Beetgrenzen durch Hin- und Herlaufen Trampelpfade zu markieren. Manche Leute legen stattdessen auch einfach Trittsteine in einem „strategischen Raster“ aus, so dass sie überall hin gelangen können ohne etwas zu zertrampeln.

einfassung03

So legt man die Ecken an

 

   Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Beete einzufassen. Manche tun das mit richtigen Randsteinen oder gekauften Einfassungen. Ich persönlich bevorzuge Dachlatten, die ich hochkant aufeinander lege und mit Pflöcken in Position halte. 

   Dazu benötigt man wenig Werkzeug, im einfachsten Fall kommt man mit einer Säge, einem Beil und einem Hackstock aus. Die Längen der Latten legt man fest, indem man sie neben das Beet legt, die Sägestelle mit dem Daumen markiert und diesen als Führung zum Ansägen verwendet. Man kann natürlich auch einen Bleistift zum Markieren nehmen.

einfassung01

Mit einer Beet-Einfassung aus Dachlatten kann man auch auf abschüssigen Untergrund waagerechte Beete anlegen

 

   Die Pflöcke macht man ebenfalls aus Dachlatten; wenn man bereits ein paar lange Latten zugesägt hat, kann man die Reststücke nehmen, die keine ganzen Latten für die Einfassung mehr ergeben. Wenn man von anderen Projekten Dachlattenreste oder ähnliche Hölzer (zum Beispiel Rahmenschenkel 40x40) übrig hat, kann man natürlich auch diese verwenden.

   Die Pflöcke spitzt man mit dem Beil auf dem Hackstock an und treibt sie mit der Rückseite des Beils ein – oder wenn das zu schwer geht, mit einem großen Hammer. Man schlägt sie etwa so tief ein, wie die Einfassung hoch ist, mindestens jedoch gute 10 cm. Man sollte die Pflöcke auch nicht zu weit über die Einfassung hinaus stehen lassen, sonst besteht die Gefahr, dass man daran hängenbleibt. Ein Dachlattenbreite Überstand ist jedoch in Ordnung, man kann dann bei Bedarf noch um eine Lage Dachlatten erhöhen, ohne neue Pflöcke einschlagen zu müssen.

   Der Nachteil dieser Einfassung ist natürlich, dass sie mit der Zeit verrottet. Als erstes geben die Pflöcke auf und müssen ausgewechselt werden. Das ist aber oft gar kein so großer Beinbruch: Wenn man ein fleißiger Kompostierer ist und wie ich, auch organische Abfälle von den Nachbarn schnorrt (die sie sonst der Gartenabfallabfuhr mitgeben), sind die Beete nämlich in der Zwischenzeit auch in die Höhe gewachsen. Man mach die neuen Pflöcke dann entsprechend länger und legt eine weitere Lage Latten auf. Die Überreste der ausgedienten Latten und Pflöcke werden einfach grob zerkleinert und wandern – natürlich – in den Kompost.

   Die Wege, welche zwischen den so eingefassten Beeten entstehen, kann man mit Rindenmulch auslegen. Im folgenden Frühjahr ist dieser Mulch dann bereits fast zu Humus geworden und wandert auf den Kompost. Ich zum Beispiel werfe ihn als letzte Schicht auf den umgesetzten Komposthaufen vom Vorjahr und pflanze dort hinein meine Kürbisse.

Update 6.5. 2013: Also von dem vorjährigen Rindenmulch im Kompost bin ich mittlerweile nicht mehr überzeugt. Vor allem Rindenmulch von Nadelbäumen ist sauer, was sich schlussendlich auf den pH-Wert des Bodens auswirkt, auf den ihr den Kompost nachher ausbringt.Und ein zu saurer Boden bringt natürlich bei den meisten Pflanzen geringere Erträge. Außerdem soll Rindenmulch auch Stickstoff binden. Wenn Ihr also nicht sändig kalken wollt, behandelt den verrotteten Rindenmulch gesondert und nehmt ihn eher für Eure Beerensträucher. Heidelbeeren mögen es sehr sauer, wobei aber auch gewarnt wird, dass Rindenmulch auch hier zu viel Stickstoff binden würde. Auch andere Beeren mögen es tendenziell sauer, so dass ihr den gebrauchten Rindenmulch unter die Sträucher werfen könnt; man liest auh öfter die Empfehlung beim Neuanpflanzen von Himbeeren den Boden mit Rindenmulch abzudecken.

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Published by Fokko - in Garten
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24. Juni 2010 4 24 /06 /Juni /2010 11:32

[Trigami-Review]

Nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen Strom aus regenerativen Energiequellen selbst zu erzeugen und sich so von unverschämten Strompreisen einfach abzukoppeln. Trotzdem lässt sich bei der Stromrechnung so mancher Euro einsparen.

strompreis 

Seit 1998 hat jeder das Recht, seinen Stromanbieter frei zu wählen. Ein unabhängiger Stromvergeich wie ihn das Portal „Billig Strom“ bietet, ist hierbei eine wertvolle Hilfe. Mit dem übersichtlichen und leicht zu bedienenden Stromrechner gleich auf der Startseite kann man schnell und einfach Strompreise vergleichen und den jeweils günstigsten Anbieter ermitteln.

 logo

Die Bedienung ist denkbar einfach: Man gibt im einfachsten Fall lediglich seine Postleitzahl sowie den jährlichen Stromverbrauch ein und wählt, ob man Privat- oder gewerblicher Kunde ist. Wer will, kann noch ein paar weitere Kriterien einstellen, was aber nicht unbedingt erforderlich ist.

 

Auf jeden Fall bekommt man diejenigen Anbieter aufgelistet, die billiger sind als der lokale Versorger. Wenn man will, kann man von den Anbietern, die einen interessieren, auch gleich unverbindliche Angebot online anfordern.

 

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18. Juni 2010 5 18 /06 /Juni /2010 19:18

Heute habe ich auf meinem Fantasy-Blog den wunderbaren Roman "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss besprochen. Da ich mal denke, dass unter meinen Lesern hier nicht nur einige Leute sind, die sich für Fantasy interessieren, sondern das Buch sicher auch andere Leseratten (sagt man das heute eigentlich noch?) ansprechen dürfte, will ich Euch das nicht vorenthalten:

 

Zur Rezension von "Der Name des Windes" 

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Published by Fokko - in Lesen
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12. Juni 2010 6 12 /06 /Juni /2010 19:43

Praktisch schon bereits seit seiner zwangsweisen Einführung Anfang 2002 wird der Euro von vielen Leuten sarkastisch als Teuro bezeichnet. Damit wird ausgedrückt, dass der Grund für die tatsächlich seit jener Zeit rapide gesunkenen Realeinkommen der Mittelschicht (aka Kleiner Mann) beim Wechsel zu der Europäischen Einheitswährung gesucht wird. Ist also der Euro tatsächlich der Grund für die derzeitige Misere?

   Tatsächlich scheint es neben der Euro-Teuro-Sache noch eine weitere interessante Koinzidenz in der Geschichte des Verfalls unseres Wirtschaftswunders zu geben: Nach dem Beginn der Ära Kohl 1982 begann die Schere zwischen Arbeitseinkommen und Unternehmergewinnen aufzuklappen, was man natürlich Birne und seinen Spießgesellen anlastete. Ganz abgesehen davon, dass es uns natürlich immer schlechter gegangen ist, je mehr Europa und Globalisierung es gab.

Seltsame Koinzidenzen

    Tatsächlich ist der Oggersheimer Saumagen-Liebhaber und Aussitz-Vizeweltmeister (Weltmeister war FJS - wer kennt ihn eigentlich noch?) aber eher ein Symptom als eine Ursache gewesen, genauso wie der Euro nur scheinbar die Ursache für die rapide Verarmung der Bevölkerung ist. Kohl wurde wohl eher an die Macht gehievt, weil er den tatsächlichen Kräften hinter der Politik konvenienter war als der intelligente Helmut Schmidt. Tatsächlich begannen in der Ära Kohl nämlich die Wirkungen der Globalisierung sicht- und spürbar zu werden, die man ihm nun wirklich nicht anlasten kann. Allerdings hat die erste für uns spürbare Auswirkung der Globalisierung, das Sterben unserer Konsumgüteindustrie, nicht erst in den 80ern begonnen, sondern mindestens schon in den 60ern mit dem Verschwinden unserer Textilindustrie, die von Importen aus Billiglohnländern verdrängt wurde.

Schuldenkurve

So etwa muss man sich die Entwicklung von Geldmenge, Verschuldung und damit natürlich auch Zinsbelastung vorstellen, wenn man von einer durchschnittlichen Verzinsung von ca. 5% ausgeht, was eine recht gute Näherung an die Realität darstellen dürfte

 

  Ähnlich wie mit dem scheinbaren Zusammenhang zwischen Verkohlung und Verarmung verhält es sich mit dem Euro, der möglicherweise schon bald Geschichte sein und als Teuro in diese eingehen wird. In der Artikelserie "Wo kommt eigentlich das Geld her" wird erklärt, warum der ständig wachsenden Geldmenge in unserer Wirtschaft ein stets etwas größerer Schuldenberg gegenübersteht, mit dem auch die Zinsbelastung steigt, unter der unsere Wirtschaft leidet: Ohne Schulden ist kein Geld im Umlauf und die Schulden können auch nie zurückgezahlt werden, da systembedingt immer weniger Geld da ist als die Schulden einschließlich der aufgelaufenen Zinsen betragen. Die Grafik oben zeigt idealisiert, wie sich diese Zinsbelastung bei einer im Durchschnitt 5%igen Verzinsung (eine Schätzung, welche die Sache recht gut treffen dürfte) von 1948 bis heute entwickelt hat und weiter entwickeln wird.

Die Zinsschraube dreht sich immer schneller 

      Am Anfang war der die Zinsbelastung kaum merklich und konnte mit dem Wirtschaftswachstum problemlos kompensiert werden - das war die Zeit des Wirtschaftswunders. Während der 80er Jahre wurde es bereits derber; Arbeitslosigkeit begann ein Problem zu werden und die nicht mehr ganz Jungen werden sich an das damals einsetzende Gebarme der Unternehmer um Maschinenlaufzeiten und Contischichten erinnern, welche helfen sollten, die teuren modernen Maschinen besser auszulasten und schneller zur amortisieren. Der tatsächliche Grund aber war natürlich die bereits damals sehr hohe Zinsbelastung der Unternehmer.

     In den 90ern wurde es mit Massenarbeitslosigkeit, sterbenden Branchen und Unternehmenspleiten immer schlimmer. Und in den letzten Jahren - etwa so lange, wie wir den Euro-Teuro haben - ist es ganz schlimm geworden, was aber eben nicht am Euro liegt, sondern daran, dass die Kurve nun so steil geworden ist, dass es richtig weh tut. Abgesehen von den unverschämten Preiserhöhungen, die manche Händler, Wirte und Dienstleister meinten mit der Einführung des Euro-Teuro kaschieren zu können, spielt der Euro aka Teuro dabei nur eine gewisse Rolle in dem Sinne, dass mit ihm der Stabilitätspakt kam. Der bremste die Inflation, die früher der Wirkung des Zinseszinses wenigstens ein wenig entgegenstand und das Geld in der Wirtschaft notdürftig am Fließen hielt.

   Das, was man dem Euro alias Teuro vorwirft, dass nämlich die wirtschaftlich schwächeren Euro-Länder auf unseren Trittbrettern mitfahren, war auch schon vorher der Fall: Die vorher existierende Währungsschlange der jetzigen Euro-Länder setzte die Wechselkurse ihrer Währungen in ein nahezu festes Verhältnis und außerdem blechten wir auch schon vor dem Euro kräftig für die ärmeren EU-Länder.

   Der einzige Unterschied zur jetzigen Situation war der, dass man Länder mit übermäßigen finanziellen Schwierigkeiten damals floaten lassen, also ihre Wechselkurse freigeben konnte. Das wäre wohl mit Griechenland in einer Situation wie der jetzigen geschehen. Allerdings hat das nichts mit dem unleugbaren Kaufkraftverfall in der breiten Masse zu tun, denn der ist ja nicht erst da, seit es Griechenland das Genick gebrochen hat.

 Der Euro: Born to be killed?

   In letzter Zeit verdichten sich die Gerüchte über eine bevorstehende Währungsreform mit einem Haircut, also einem größtenteils ersatzlosen Verfall von Geldwertanlagen. Das wäre eine Möglichkeit, Geldmenge, Schulden und damit die Zinsbelastung zur reduzieren, so dass wieder Geld in der Wirtschaft fließen und sie florieren könnte - und natürlich auch die Banken wieder verdienen würden.

   In dieser Hinsicht könnte einem sogar ein böser Verdacht kommen: Bei dem bestehenden Finanzsystem, das Geld aus Schulden erzeugt und durch Zinsen vermehrt ist von vorne herein klar, dass es irgendwann crashen wird. Im Klartext: Auch wenn D-Mark, Schllling, Gulden, Franc, Drachme und wie sie alle heißen, hießen oder wieder heißen werden geblieben wären, hätte es diesen Crash gegeben. Und es ist kaum vorstellbar, dass das den wirklichen Machern in der Hochfinanz nicht klar ist und sie ihn nicht auch eingeplant haben.

   Die stattgefunden habende Umstellung auf Euro hat aber in dieser Hinsicht einen unleugbaren Vorteil: Es ist nun eben dieser Euro der crasht und nach dem schmerzhaften Haircut kann jedes der betroffenen Länder wieder eine Währung aus der Abstellkammer holen, abstauben und zu neuen Ehren kommen lassen, deren Image nicht beschädigt ist, wie das der Fall gewesen wäre, hätte man sie bis zum unvermeidlichen Crash behalten.

Ob Euro II, Nord- und Süd-Euro oder DM 2.0: Ohne Haircut geht garnichts

   Wenn es nun tatsächlich zu einer Währungsreform kommt, wird das Entscheidende daran der Haircut sein, nicht der Name der danach geltenden Währung. So bitter das auch für die Besitzer kleiner und mittlerer Geldanlagen sein wird, die Verringerung der Geld- und Schuldenmenge wird der Zweck der Übung sein. Lebensversicherungen, Riester-Renten, Anleihen, offene Fonds und dergleichen werden dann nicht einmal mehr den Sekt wert sein, den sich die Finanzberater und Bankster auf die diesbezüglichen Abschlüsse genehmigt haben.

   Natürlich ist der kleine Mann dabei wieder einmal der Dumme. Wundert es jemanden? War es schon je anders?

   Was sich nun der bzw. die Mensch(en) erträumen, welche(r) die Website euroabschaffung.de in Netz gestellt hat(ben), ist vor diesem Hintergrund natürlich blanke Utopie. Eine Rückkehr zur DM mit geordnetem Umtausch und Übergangsfrist wie das bei der Einführung des Euro der Fall war wird es nicht geben. Ganz einfach deswegen nicht, weil damit keine Schulden verschwinden würden. Die Währungsreform wird eine Art kollektive Insolvenz sein, bei der natürlich die Schlauen ihre Sahnestückchen rechtzeitig beiseite geschafft haben.

     bei euroabschaffung.de ist man genau dem Irrtum aufgesessen, dass der Teuro die Ursache unserer heutigen Probleme sei und diese daher mit ihm auch wieder verschwinden würden. Tatsächlich ist es aber so, dass die Einführung des Euro lediglich zu dem Zeitpunkt kam, als die Exponentialkurve der Verschuldung und Zinsbelastung das mögliche reale Wirtschaftswachstum endgültig und gnadenlos abgehängt hatte. Tatsächlich ist es nicht der Euro, der unsere Waren teuer macht, sondern die in den Preisen steckenden Zinsen, die auch denjenigen, der selbst keine Schulden hat, unter den Belastungen durch Zins und Zinseszins leiden lassen. Ganz abgesehen davon, dass die Zinsen, die ein Arbeitgeber bezahlen muss, zu Lasten von Löhnen und Arbeitsplätzen gehen und die Zinsen, die den Staat schröpfen zu Lasten der Sozialleistungen.

  Wenn so erst einmal in der Wirtschaft gar nichts mehr geht, können natürlich Bankster und sonstige Investoren auch nichts mehr verdienen. Und dann werden sie eine Währungreform mit Haircut zulassen beziehungsweise sogar über ihre "Lobbyarbeit" herbeiführen. Wann das der Fall sein wird, lässt sich kaum sagen; die Währungsreform kann buchstäblich schon morgen kommen, sie kann aber auch noch einige Monate oder Jahre auf sich warten lassen.

Und was kommt nach der Währungsreform?

       Was man allerdings wissen sollte, ist Folgendes: Nach einem Haircut wird die Wirtschaft voraussichtlich zunächst wieder ordentlich laufen. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich das System nicht geändert hat. Der nächste Crash wird wesentlich schneller kommen als dieser, denn die Wirtschaft kann nicht mehr so wachsen, wie sie das in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg getan hat. Wer also diesmal auf die Nase gefallen ist, sollte dann besser rechtzeitig in Sachwerte investieren, denn die sind unabhängig vom Wert der jeweils gültigen Währung.

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7. Juni 2010 1 07 /06 /Juni /2010 14:37

[Trigami-Review]

Geschichte kann durchaus auch Spaß machen – auf alle Fälle gilt das für das Hamburg Dungeon, ein Museum der besonderen Art. In den Katakomben der Speicherstadt können Besucher mit starken Nerven Störtebekers Hinrichtung, die Sturmflut in Hamburg und vieles mehr hautnah erleben.

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    Bei der Gestaltung des Hamburg Dungeons wurde Wert auf Qualität gelegt: Nicht irgendwelche gelangweilten und schlecht bezahlten Hilfs-Erschrecker, sondern echte Schauspieler erwecken die liebevoll gestalteten Szenarien tief unter der Hafencity zum Leben und machen schaurige Begebenheiten aus der Geschichte der Hansestadt Hamburg hautnah erlebbar. Dabei werden auf gekonnte Weise Horror und Humor miteinander vermischt, so dass neben der Gänsehaut auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen.

Ein Jahrzehnt gruselige, schaurige Erlebnisse

    Seit zehn Jahren gibt es die Attraktion der Hamburger Speicherstadt bereits, sie wurde in der Zwischenzeit mehrmals erweitert und verbessert. Erst dieses Jahr kamen als neueste Errungenschaft die Moorleichen („Keiner hört Dein Schreien“) hinzu. In einem düsteren Sumpf begegnet der Besucher dunklen Gestalten aus der düsteren Vergangenheit der Hansestadt – oder besser gesagt: Ihren Überresten...

Moor Eiche2
   Aber auch die älteren Attraktionen haben es in sich: Die Klopfende Wand und die Folterkammer aus der Zeit der Inquisition spielen genauso mit dem Entsetzen der Besucher wie die Darstellung des schwarzen Todes, der Pest, einem der schlimmsten Schreckgespenster, welche die Welt unserer Vorfahren vor einigen Jahrhunderten ständig bedrohten. Eine ähnlich gefürchtete Bedrohung war in alten Zeiten die Feuersgefahr. Sie wird mit der Brandkatastrophe von 1842 thematisiert, die unzählige Menschen Heim und Haus sowie nicht wenige Gesundheit und Leben kostete.

   Natürlich darf in einer Show über die Vergangenheit Hamburgs auch Klaus Störtebeker nicht fehlen. Als Besucher kann man seiner Hinrichtung beiwohnen. Diese wiederum ist ein besonders makaberes Schauspiel, denn der Pirat traf mit seinen Henkern eine Vereinbarung der besonderen Art: Diejenigen seiner Spießgesellen, an denen er nach der Enthauptung noch vorbeigehen konnte, sollten begnadigt werden.

Bonbon für Fußballmuffel

   Ein besonders Bonbon haben sich die Betreiber des Hamburg Dungeon für Fußballmuffel einfallen lassen: Immer wen Deutschland spielt, gibt es im Hamburg Dungeon verbilligten Eintritt. Gutscheine dafür kann man sich von der Homepage herunterladen.

Hamburg Dungeon bei tipdoo und bei Facebook

Jetzt zum Angebot


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2. Juni 2010 3 02 /06 /Juni /2010 21:33

Nach den ersten beiden Teilen dieser Serie weißt Du, wie man den Audio Master als Karaoke-Maschine benutzen und seine Songs auch aufnehmen kann. Das ist zwar einerseits bereits die halbe Miete aber andererseits eben auch erst diese. Genauso wichtig ist nämlich auch die eigentliche Studioarbeit, das Abmischen und Mastern der Aufnahme.  

   Wenn Du weißt, wie man mit dem Audio Master abmischt und mastert, kannst Du auch eigene Songs aus selbst gemachten Midispuren und Audio-Takes aufnehmen und bearbeiten. Und schließlich möchtest Du aus der fertigen Aufnahme wohl auch ein MP3 machen, damit Du sie auf dem MP3-Player mitnehmen oder auch ins Netz stellen kannst. Beim Veröffentlichen musst Du jedoch vorsichtig sein: Wenn Du einen Song komplett selbst geschrieben hast, ist das kein Problem, denn Dir gehören alle Rechte daran, genauso auch, wenn Du ein Volkslied verwendest und (sicherheitshalber) das Kodieren als MIDI-File selbst erledigst. Bei fremden Songs wird es gefährlich: Du verwendest dabei ja geistiges Eigentum Anderer und das kann erheblichen Ärger bringen. Also Finger weg vom Veröffentlichen von Karaoke-Aufnahmen, auch wenn sie noch so toll klingen!

Abmischen und Mastern

    Wenn Du, wie ich es Dir empfohlen habe, Kopfhörer benutzt und damit Deinen Gesang ohne irgendetwas anderes auf der Audiospur hast, kannst Du die Aufnahme abmischen. Mit den Schiebereglern für die einzelnen Spuren im Mixerfenster, kannst Du diese lauter und leiser stellen. Du kannst sie auch mit der grünen Schaltfläche links unten neben dem Schieberegler ein- und ausschalten sowie mit der Solo-Schaltfläche für sich allein anhören. Ganz unten befindet sich der Pan-Regler, mit dem Du die Stereo-Position der jeweiligen Stimme einstellen kannst (mehr links, mehr rechts, in der Mitte...)

   Ein ganz besonderes Bonbon dabei ist, dass Du auf diese Weise auch die Karaoke-Dateien oft vorhandene Midispur mit der Melodie des Gesanges (oft ist ihr als Sound auch noch ein penetrantes Gedudel zugeordnet) ausblenden kannst, die beim Singen dazu dient, Dich zu führen. Ist dieses Gedudel nämlich in der fertigen Aufnahme noch vorhanden, erkennt jeder Eingeweihte sofort, dass es sich um eine Karaoke-Aufnahme handelt und auf jeden Fall verschandelt sie das ganze Stück. Probiere einfach aus, welche der Midispuren diese Stimme enthält und schalte sie ganz ab.

   Du kannst Dein komplettes Stück auch abspeichern. Dazu wählst Du „Save Sequence“ aus dem File-Menü und klickst Dich mit dem erscheinenden Datei-Dialog zum gewünschten Ordner. Beim ersten Abspeichern wirst Du außer nach dem Dateinamen auch nach einem Ordnernamen für das Stück gefragt, den der Audiomaster speichert einen ganzen Satz von Dateien für eine Sequenz, die er in einem Ordner zusammenfasst.

quatzmastern

Beim Mastern muss "Waveausgang Mix" im Audio-Input-Dialog als Quelle für den Toneingang ausgewählt sein

 

   Wenn Dir die Einstellungen gefallen, kannst Du die Master-Spur erzeugen. Das funktioniert im Prinzip genauso wie das Aufnehmen des Gesangs: Du wählst ein Spur aus, auf die Du den abgemischten Song aufnehmen willst und schalltest beide Kanäle ein, falls das Ganze Stereo werden soll. Wichtig ist, dass Du nun in der Windows-Lautstärkeregelung den Waveausg.-Mix als Soundeingang an Stelle des Mikrophons für die Aufnahme einstellst. Dann wird alles das, was die Soundkarte auf ihren Ausgang, also auf Boxen oder Kopfhörer, leitet, wieder als Eingang verwendet – sprich: Das was Du als Ergebnis Deiner Abmischerei hörst, wird aufgenommen. Mit dem Lautstärkeregler für Waveausg.-Mix kannst Du Deine Master-Spur aussteuern. Lass dazu Dein Stück zunächst mit der Abspiel-Schaltfläche laufen ohne aufzunehmen. Dabei stellst Du den Lautstärkeregler so ein, dass die Pegelanzeige an Deiner Masterspur nicht ständig ins Rote ausschlägt.

   Wenn der Pegel eingestellt ist, kannst Du die Master-Spur erzeugen. Setze den Abspielcursor wieder an den Anfang Deines Stücks und klicke am Sequenzer auf die Aufnahme-Schaltfläche. Wenn das Stück durchgelaufen ist, klickst Du die Stopp-Taste an und beantwortest „Keep this recording?“ mit dem Yes-Button. Setzt Du nun noch den Abspielcursor an den Anfang des Stückes und schaltest Deine Masterspur auf Solo, dann kannst Du Dir die abgemischte Version Deines Songs anhören.

Ein Mp3 machen

    Wenn Dir das Stück gefällt, kannst Du es auch als Mp3 abspeichern. Wenn nicht, löschst Du die Masterspur einfach und machst eine neue, solange, bis Dir da Ergebnis gefällt. Natürlich kannst Du auf diese Weise auch eine Gesangs- oder sonstige Audiospur neu aufnehmen, wenn sie Dir nicht zusagt.

quartzmp3Der Dialog zum Exportieren einer Audiospur (normalerweise der Masterspur) als MP3

 

   Um ein Mp3-File zu machen, wählst Du zunächst Deine Masterspur mit einem Mausklick aus. Dann gehst Du in das File-Menü und wählst dort Export – Audio. Nun erscheint ein Datei-Dialog, mit dem Du Dich zu dem Ordner klickst, in dem Du Deine Arbeit abspeichern möchtest. Gib jetzt noch einen Namen dafür ein und wähle im Dropdownmenü für den Dateityp „Quartz Mpeg Layer 3“, dann kannst Du auf „Speichern“ klicken und die Erstellung des Mp3-Files beginnt. Nach einer kurzen Zeit erscheint noch ein Dialog, in den Du einige Angaben zum Stück machen und die Kompressionsqualität wählen kannst.

   Egal, ob Du hier etwas eingibst bzw. die vorgegebene Kompression veränderst oder nicht, kannst Du auf „OK“ klicken und die Verarbeitung beginnt. Das kann je nach Länge Deines Stückes und Leistung Deines Computers ein wenig dauern. Am Ende befindet sich jedoch das Mp3-File mit Deiner Musike auf Deiner Platte. Du kannst es mit jedem Abspielprogramm, welches Mp3s wiedergibt, abspielen und natürlich auch auf Deinen Mp3-Player übertragen und mitnehmen.

Weitere Möglichkeiten mit Quartz

    Wenn Du auf die beschriebene Art und Weise Deine erste „Studioaufnahme“ gemacht hat, bist Du mit den wichtigsten Funktion des Quartz Audio Masters vertraut und kannst sie auch für andere Zwecke einsetzen.

   Ich habe zum Beispiel damit meine Erzählung „Ein Zwerg räumt auf“ als Podcast aufgenommen und ein bisschen mit selbstgemachter Musik „garniert“. Das Ergebnis kannst Du Dir bei Podspot anhören.

   Du musst zum Beispiel nicht unbedingt vorgefertigte Midi-Dateien verwenden, sondern kannst sie mit einem Midi-Codierprogramm auch selbst machen. Du kannst so beispielsweise Bass- und Schlagzeugpart eines Songs als Midi-Datei codieren, zwei Gitarren und den Gesang aufnehmen un das ganze auf die verbleibende vierte Spur mastern. Falls es übrigens Probleme gibt und eine Spur beim Mastern nicht funktionieren will, was bei mir manchmal vorkommt, verschiebe einen der Audioparts dorthin und mastere auf die so freigewordene Spur.

Einige nützliche Werkzeuge

    Für eigene Aufnahmen ist es ganz nützlich, wenn man noch ein paar weitere Werkzeuge des Audio Masters kennt: Wenn Du mit der rechten Maustaste auf eine der Spuren klickst, macht ein kleines Tooltip auf, mit dem Du einige Werkzeuge auswählen kannst.

     Standardmäßig ist das Auswahlwerkzeug, der Pfeil, eingeschaltet. Außerdem gibt es unter anderem die Schere (Scissors) und den Stift (Pen), die beide recht nützlich sind. Mit der Schere kannst Du Audio und Mid-Blöcke trennen, indem Du einfach an die Stelle klickst, an der Du trennen willst. Es ist ein bisschen fummelig, die jeweils richtige Stelle zu treffen. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, kannst Du den Vorgang auch mit Strg-Z rückgängig machen und dann wiederholen.

quartzwerkzeuge

Die Werkzeuge zum Bearbeiten der Spuren

 

   Mit dem Pen (Stift) kannst Du auf der Platte befindliche Teile von Stücken einfügen. Wenn Du Dein Take abgespeichert hast, sind die einzelnen Midi- und Audioblöcke als separate Dateien vorhanden, deswegen auch die Frage nach einem Namen für ein Verzeichnis beim Abspeichern, in welchem Du nun diese „Einzelteile“ findest und mit dem Pen einfügen kannst. Du kannst auf diese Weise zum Beispiel eine Phrase oder ein Riff nur einmal aufnehmen und mehrfach in einem Stück verwenden.

   Ebenfalls interessant ist das Glue-Tool, der Kleber. Damit kannst Audio- und Midiblöcke zusammenkleben. Es gibt noch mehr Werkzeuge, aber die wirst Du am Anfang noch nicht brauchen.

Ein Beispiel für eine Aufnahme

    Die vier Audiospuren von Quartz Audio Master sind ein bisschen wenig, aber für solche kleinen Sachen kommt man damit zurecht. Ich habe bei der Aufnahme meiner Erzählung „Ein Zwerg räumt auf“ als Podcast zunächst den Text aufgesprochen. Du kannst dabei, wenn es sich um längere Texte handelt, durchaus auch mehre Abschnitte machen, so wie ich es auch getan habe und zwar habe ich vor allem an den Zwischenüberschriften unterbrochen, so dass ich später hier jeweils eine kleine musikalische Überleitung einbauen konnte.

   Anschließend habe ich die zwei Stimmen des Gitarrenstücks nacheinander aufgenommen, miteinander abgemischt und eine Art „Zwischenmasterspur“ daraus gemacht. Anschließend habe ich die Blöcke auf der Vorlesespur an den Stellen mit den Zwischenüberschriften auseinandergerückt, und dort auf einer anderen Spur mit dem Pen die „Zwischenmasterspur“ mit dem Gitarrenstückchen eingefügt und zwar so, dass sie sich mit den Vorleseblöcken überlappte. Wenn Du das Stift-Werkzeug verwendest, kannst Du damit nämlich einen Part aus dem Verzeichnis (dem Ordner) holen, der beim Abspeichern des Stückes angelegt wurde und, wenn Du willst, auch mehrfach, an beliebigen Stellen im Stück einfügen.

   Beim endgültigen Mastern habe ich die beiden Spuren mit den einzelnen Gitarrenstimmen dann nicht mehr benutzt, sondern immer kurz vor dem Ende eines Vorleseblockes mit dem zugehörigen Lautstärkeregler die komplette Musik auf der „Zwischenmasterspur“ auf- und nach Beginn des nächsten Blocks wieder abgeblendet.

   Das, was ich Dir hier verraten habe, ist zwar noch lange nicht alles, was man mit dem Quartz Audio Master machen kann, aber für die ersten Experimente mit dem eigenen Tonstudio auf dem Schreibtisch sollte es reichen. Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

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29. Mai 2010 6 29 /05 /Mai /2010 16:55

Dass Google aktuell einer der größten, wenn nicht gar der größte Datenkrake ist, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Hat es aber wohl doch nicht oder es wird ignoriert, denn alle Welt sucht weiter mit Google und gibt dabei ohne es zu wissen oder wissen zu wollen teilweise Intimstes preis. Es gibt jedoch eine Möglichkeit, Google zu nutzen, ohne dass die datensammelwütige Suchmaschine etwas über einen erfährt und die heißt Scroogle.

scroogle01 

Die Startseite von Scroogle

 

   Viele Leute sind aber offensichtlich auch nicht in der Lage, sich vorzustellen, was man aus einer Handvoll (scheinbar) nicht sensibler Daten machen kann, wenn man sie in hinterlistiger Weise verknüpft. Daher vermeide ich es zum Beispiel auch, den gängigen Spruch "Google ist Dein Freund" zu verwenden, wenn ich jemandem empfehle, etwas im Netz zu suchen. Google ist nämlich keineswegs ein Freund, sondern erinnert mich eher an den Guten Onkel, der die kleine Kinder mit Bonbons lockt um ihnen dann das Höschen auszuziehen.

   Das Dumme dabei ist aber, dass man Google schlecht boykottieren kann, da er leider, leider de facto der Schlüssel zum Web schlechthin ist. Knitze Surfer setzen sich jetzt aber nicht auf ihre fünf Buchstaben und greinen über die pöse, pöse (Netz-)Welt, sondern benutzen ihr Hirn und die altbewährte Philosophie des Kreativen Missbrauchs aka Hacker-Mentalität.

   In diesem Falle braucht man sogar noch nicht einmal selbst kreativ und missbräuchlich zu werden, denn das haben bereits schlaue IT-Freaks gemacht, indem sie eine Proxy-Website eingerichtet haben, mit der man bei Google suchen kann, ohne dass Google weiß, wer da sucht:

Scroogle Scraper

  Man gibt beim Scroogle Scraper ganz einfach seine Suchphrase ein, genau so wie man es direkt bei Google auch machen würde. Der einzige kleine Wermutstropfen ist, dass man hier nur nach Websites suchen kann, die speziellen Suchen nach Videos, Bildern und so weiter sind hier (noch) nicht implementiert.

scroogle02

Es gibt auch eine Suchmaske für Seiten auf Deutsch

 

Natürlich sollte man sich bei der Benutzung von Proxies immer auch klar sein, dass zumindest am Eingang des Systems doch immer die Informationen aufschlagen, die man nicht preisgeben möchte - und sie noch um ein Merkmal erweitert sind: Nämlich um die Information, dass es sich mit guter Wahrscheinlichkeit um Informationen handelt, von denen der Bezogene nicht möchte, dass sie bekannt werden.

   Hier bleibt also nur die Hoffnung, dass der Betreiber eines Proxies nicht selbst unlautere Absichten verfolgt. Man sollte sich also immer ansehen, wer einen Proxy betreibt, ein gesundes Misstrauen bewahren und sich überlegen, was man tut.

   Scroogle ist in der Szene bekannt und man weiß, dass hinter dem Dienst der Google-Kritiker Daniel Brandt steckt, der auch die Google-Watch Website betreibt. Natürlich könnte dahinter auch wieder ein Verschwörung stecken ;-) aber man müsst schon ziemlich paranoid sein, um das zu glauben. Letzte Sicherheit gibt es nicht und daher suche ich persönlich lieber mit Scroogle.

 

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28. Mai 2010 5 28 /05 /Mai /2010 14:16

   Gerade sind bei mir Gurkenpflänzchen so weit, dass ich sie heute nachmittag auspflanzen möchte. Da ich mit Mischkulturen experimentiere, stellt sich dabei die Frage, was ich dazu pflanze. Ein wenig Stöbern im Netz brachte mich jetzt auf die Website Freeware-Kiel.de, von der man sich eine HTML-Datenbank herunterladen kann, die Antwort auf diese Frage gibt.

   Wer sich das Ding nicht herunterladen möchte, kann es übrigens auch online benutzen:

HTML-Datenbank Mischkulturen 

  Viel Erfolg beim Ausprobieren!

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Published by Fokko - in Garten
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28. Mai 2010 5 28 /05 /Mai /2010 12:58

Blender ist ein tolles 3-D-Modellierporgamm, mit dem man nicht nur statische Szenen, sondern auch Animationen und sogar Spiele bauen kann. Und es ist kostenlos für jedermann, weil es sich um Open Source Softwar handelt.

Weil ich persönlich Blender vor allem im Zusammenhang mit meiner Fantasy-Welt Endom verwende, habe ich einen kleinen Artikel darüber auf meinem Fantasy-Blog veröffentlicht. Da Blender aber natürlich auch für alle möglichen anderen Bereich zu gebrauchen ist, will ich auch meinen Lesern vom Selbstversorger-Blog den Artikel über dieses erstaunliche 3-D-Modellierprogramm nicht vorenthalten, zumal ja Selbstversorgung durchaus auch viel mit Kreativität zu tun hat:

Was für Weltenbauer: Der 3D-Modellierer Blender

 

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26. Mai 2010 3 26 /05 /Mai /2010 18:30

Wie man derzeit vielerorten hört und liest wünscht sich mittlerweile eine deutliche Mehrheit der Deutschen die DM zurück. Im Netz kursieren neuerdings auch Spekulationen über eine heimlich bereits vorbereitete und demnächst zu erwartende Währungsreform zu einer DM 2.0 und einen Haircut, also knallharte Verluste für Besitzer von Anlagen in Geldwert, der mit der Einführung einer NDM (Neue Deutsche Mark) verbunden sein soll.

demark Kommt womöglich, die gute, alte D-Mark wieder?

 

   Bislang konnte man die hartnäckigen Prophezeiungen eines Austritts aus dem Euro und die Währungsreform zu einer DM 2.0 erst für das Himmelfahrts- dann für das Pfingstwochende noch als Verschwörungstheoretisiererei und/oder als Marketing-Trick einer gewissen Gold-Website abtun. Natürlich bin auch ich gegen den Euro, würde eine Währungsreform hin zur D-Mark zwonull begrüßen. Tatsächlich vermute ich, dass es einen Euro-Crash und einen Haircut geben wird. Im privaten Kreis spreche ich darüber bereits seit Tagen, wollte mich hier auf meinem Blog jedoch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

  Die NDM (neue Deutsche Mark) oder DM 2.0 wird salonfähig   

  Mittlerweile jedoch scheint das Thema "salonfähig" geworden zu sein. Das Portal der Wirtschaftswoche, einem Ableger des Handelsblatts(!), titelt derzeit: "Warum die Rückkehr zur D-Mark nicht unmöglich ist".

  "Da haut's Dir's Blech weg!" möchte ich da auf gut Neuschwäbisch mit Mike Linkohr sagen, dem Assistenten von Komissar Häberle aus Manfred Bomms hinreißenden Regional-Krimis. Natürlich könnte man aus dem Auftauchen solcher Artikel in den MSM (Mainstream Media) nun schließen, dass das Melkvolk damit tatsächlich auf das für die meisten bisher Undenkbare vorbereitet werden soll.

   In der Tat muss jedem klar sein, dass mit dem derzeit herrschenden Finanz- und Geldsystem die Wirtschaft natürlich immer nur eine gewisse Zeit läuft, bis sie sich durch Überschuldung festgefressen hat, wie der Trecker mit dem immer schwergängigeren Belastungsanhänger beim Tractor Pulling. Dann braucht es einen Crash mit Währungsreform und Haircut, der dafür sorgt dass die Gelder wieder fließen.

Was passiert bei einem Crash und einer Währungsreform mit Haircut?  

   Ein solcher Crash mit Haircut kostet zwar die Großanleger nominell eine Menge Geld. Aber dabei ist Zweierlei zu bedenken: Zum einen ist der bei genauem Hinsehen Euro in Wirklichkeit schon lange nicht mehr das wert, was er offiziell wert ist. Dass man im täglichen Wirtschaftsleben trotzdem eher deflationäre Tendenzen beobachtet, liegt daran, dass das Geld durch seinen immer schnelleren Fluss dorthin, wo schon viel davon ist, natürlich als Tauschmittel im Wirtschaftskreislauf fehlt. Den riesigen Mengen angelegten Geldes jedoch stehen gar keine Sachwerte mehr gegenüber - sprich: Man kann gar nicht soviel kaufen, wie man mit diesem vielen Geld kaufen könnte.

   Zum anderen haben Großanleger genau aus diesem Grunde ja auch so gut wie möglich in Sachwerte investiert. Und die bleiben natürlich von einem Haircut im Zusammenhang mit einer DM 2.0 oder einer sonstigen Währungsreform unberührt. Der Dumme dabei ist - wer auch sonst? - der Kleinanleger, dem man - genau aus diesem Grunde natürlich - keine Sach- sondern Geldwertanlagen von der Kapitallebensversicherung über Bundesschätzchen bis hin zum Offenen Immobilienfonds angedreht hat. Der Deutsche Michel, der treuherzig sein Geld für`s Alter gespart hat wie es ihm die hohe Obrigkeit empfahl, steht also mit leeren Händen und tränenden Augen vor dem blanken Nichts und schaut mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

  Das Ganze bedeutet nun wiederum zweierlei: Auch wenn Banken und sonstigen Finanzieuren die Rasur an ihren Zahlen angeblich wehe tun wird und sie deswegen bei einer Währungsreform zu einer DM 2.0 oder sonstwohin auch lauthals jammern werden, werden sie die (scheinbar) schmerzhafte Operation mit heimlichen Grinsen erdulden. Wenn die Wirtschaft nämlich durch Überschuldung festgefressen ist, kann natürlich auch die Finanzwelt sie nicht mehr melken. Der Haircut sorgt dafür, dass die Wirtschaft wieder läuft, die Kohle wieder fließt - und natürlich auch wieder in altbewährter Art und Weise nach oben fällt.

Auch mit NDM oder DM 2.0 wird sich am Prinzip nichts ändern 

  Und damit wären wir beim zweiten Aspekt: Natürlich geht es nach dem Haircut mit oder ohne NDM (Neue Deutsche Mark) aka DM 2.0 genauso weiter wie vorher. Es wurde ja nichts am System geändert, es wird weiterhin Zins und Zinseszins und Fiat Money geben. Daher wird auch der nächste Crash so sicher kommen wie der Sepp bei der Mizzi. Und er wird wesentlich weniger lange auf sich warten lassen als derjenige, der jetzt kommt. Das liegt ganz einfach daran, dass aus realwirtschaftlichen Gründen nicht mehr soviel Wachstum möglich ist wie in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg.

   Was also sollte der geplagte Bürger tun? Nun, dass Selbstversorgung in Boom, Flaute und auch beim Crash funktioniert, ist klar. Es steht zu hoffen, das nach einer Währungsreform zur DM 2.0 alias NDM (Neu Deutsche Mark) oder auch zu einem Nord- und einem Süd-Euro wie ebenfalls schon vermutet und einem radikalen Haicut wieder "etwas geht". Sprich: Man wird wieder ordentlich Geld verdienen können.

   Wer jedoch schlau ist, der wird wissen, dass dies natürlich auch wieder nicht ewig währt. Es wird also angesagt sein, sich mit dem Geld, das man dann (hoffentlich) wieder verdienen kann, Sachwerte zu schaffen. Und zwar solche, die Naturalien liefern: Nahrung, Kleidung, Energie. Wer so zu einem Stückchen Ackerland, einem Wäldchen und einer wohlgefüllten Werkzeugkiste kommt, der wird auch dem nächsten Crash mit Haircut gelassen entgegen sehen.

   Und wenn dann doch irgendwann ein neues, vernünftiges Geldsystem kommt? Auch dann steht der Selbstversorger gut da, denn es hindert ihn ja keiner, an Handel und Wandel teilzunehmen, wenn es sich lohnt...

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