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  • : Blog von Volker Wollny
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  • : Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

22. Juli 2010 4 22 /07 /Juli /2010 19:10

Auch wenn wie ich schon neulich bemerkte, heiße Tage im Sommer ganz normal sind, leidet doch so mancher unter der Hitze. Ein wenig Abkühlung kann hier helfen: Ich zum Beispiel plantsche an heißen Tagen einfach immer wieder einmal im Pool. Manchmal sitze ich sogar in der Badehose im Büro, damit ich mich nicht ständig umziehen muss.

 

  Natürlich hat nicht jeder das Glück, sein Büro zuhause zu haben. Aber es geht notfalls auch einfacher: Mit den hohlen Händen Wasser ins Gesicht geben und die Handgelenke in kühles Wasser tauchen oder dieses darüber laufen lassen hilft auch. Noch besser ist es, wenn man die Arme bis über die Ellenbogen eintauchen kann. Als ich in meiner Jugend noch als Maurer gearbeitet habe, hatten wir beim Mauern immer ein Fass mit Wasser, damit wir den Mörtel anfeuchten konnten. Dieses eignete sich auch prima für ein solches Armbad nach Kneipp.

 

Mehr Tipps für heiße Tage gibt es in meinem Artikel auf Suite101.

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22. Juli 2010 4 22 /07 /Juli /2010 19:07

Ob man nun so wie ich ein reiner schnöder Gemüsegärtner ist oder den Gemüsegarten neben dem Ziergarten betreibt, sind Informationen zum Thema ja immer willkommen. Daher möchte ich Euch eine nette Seite über das Gemüsegärtnern empfehlen, die ich beim Stöbern im Netz gefunden habe. Sie heißt Gemuesegarten.at, enthält eine Menge Infos über Gemüse im Allgemeinen sowie dessen Anbau im Speziellen und ist obendrein auch noch nett anzusehen. Guckt also ruhig mal rein.

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Published by Fokko - in Garten
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21. Juli 2010 3 21 /07 /Juli /2010 14:37

 In den Medien kann man ja derzeit überall Meldungen finden, die sich mit dem Comeback des Klimawandels befassen. Außer den Behauptungen, dass schon soundsoviel Monate hintereinander mit ihren Temperaturen über irgendwelchen Durchschnitten gelegen seinen, wird viel über den heißen und trockenen Juli geredet, der angeblich ein Rekordmonat werden soll. kuehlermai

So sah es bei uns noch vor ein paar Wochen aus: Ist der Mai recht kühl und nass...

 

  Ich weiß nicht, wo der angeblich so extrem heiße Sommer derzeit stattfinden soll, aber hier bei mir im Dornenschlehengäu tut er es jedenfalls nicht. Natürlich war es hier auch einige Zeit recht heiß, aber was bitte erwartet man vom Juli? Derzeit ist es mit der Hitze bereits schon nicht mehr so weit her: Als ich am Montagabend mit einem Jagdfreund in dessen Garten einen von ihm erlegten Bock totgetrunken habe, wurde es gegen Mitternacht recht kühl und auf dem Heimweg hätte ich die Heizung im Auto angemacht, wenn es nicht nur eine kurze Fahrt gewesen wäre. Und zu Beginn der Fußballweltmeisterschaft gab es beim Public Viewing in einem Biergarten hier noch Wolldecken, die man sich ausleihen konnte.

  Auch von der berichteten extremen Trockenheit ist hier nichts zu bemerken: Ich habe für meinen Garten dieses Jahr noch keinen einzigen Tropfen Leitungswasser benötigt, obwohl ich mit drei, höchstens vier Litern Regentonnenvolumen pro Quadratmeter Beetfläche nur Wasser für ein- bis zweimal richtig Gießen zwischen den Regenfällen habe. Ok, da mag das Hacken eine Rolle spielen und natürlich das Mulchen, das ich auf den Beeten einsetze, für die der geschnorrte Grasschnitt von den Nachbarn reicht.

 reiferweizen

... füllt`s dem Bauer Scheun' und Fass! Ein schöner Sommer ist nach einem kalten, verregneten Frühjahr eine typische Erscheinung

 

      Auf jeden Fall ist dieser Sommer mit dem von 2003 nicht zu vergleichen, auch wenn er in den Medien hochgekocht wird. Damals wurde es bei uns nach den bereits sehr heißen ersten  Maitagen und den Eisheiligen, die ihrem Namen alle Ehre machten, ab Mitte Mai tatsächlich extrem heiß und trocken. Meine Regentonnen blieben leer und das gemähte Gras auf den Wiesen wuchs einfach nicht mehr nach.

  Diese Jahr hingegen haben wir derzeit einen normalen Sommer, wie es ihn auch früher schon gab: nach einem nassen und kalten April und Mai wie wir sie dieses Jahr hatten, kommt nach alter Erfahrung eben ein schöner Sommer. Und zu einem solchen gehört eben auch ein heißer und trockener Juli. Wo also ist das Problem?

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20. Juli 2010 2 20 /07 /Juli /2010 09:46

Auch wenn Photovoltaik bei uns mit Subventionen gepusht wird, ist die Windernergietechnik die neben der Biomasseverstromung am weitesten entwickeltste und am besten funktionierende Technologie unter den regenerativen Energien. Durch die rasante Entwicklung auf diesem Sektor gibt es auch ständig Neues zu berichten.

  Wer hier also auf dem Laufenden bleiben möchte, kann immer wieder mal auf die folgenden Seiten gucken, wo es aktuelle News zum Thema Windenergie und teilweise auch zu anderen Regenerativen Energien gibt:

Windenergie-News bei news.feed-reader.net

News bei der IG Windkraft (Österreich)

Windkraft-News bei T-Online

www.windenergie-news.de

 

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19. Juli 2010 1 19 /07 /Juli /2010 07:59

Auf der Website sammeln.at gibt es auch eine Seite mit Büchern über meine geliebte Schmiedekunst. Zwar etwas werblich, denn es sind bei den aufgelisteten Titeln gleich die passenden Links zu Amazon dabei, aber andererseits ist das natürlich nicht ganz unpraktisch für die eingefleischten Netzbesteller unter meinen Lesern.

Allerdings kann ich mir als überzeugter Unterstützer kleiner Unternehmen zwei kleine Tipps nicht verkneifen: Über ZVAB , das "Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher" kann man Bücher gebraucht und günstig erwerben. Die dort angeschlossenen, oft kleinen Antiquariate müssen nämlich auch leben. Und wenn man Bücher neu kauft, kann man sich bei Amazon die notwendigen Daten des gewünschten Titels, vor allem die ISBN, anzeigen lassen und damit das Buch beim richtigen Buchhändler an der Ecke kaufen. Wenn der es nicht im Regal hat, bestellt er es, was genauso schnell geht und auch nicht mehr kostet als beim Branchenriesen übers Netz.

 

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Published by Fokko - in Schmieden
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18. Juli 2010 7 18 /07 /Juli /2010 08:44

Ein möglichst blödsinniges Gesetz zu schaffen, ist nur die halbe Arbeit. Man muss auch noch saudumme Durchführungsbestimmungen dazu erlassen, damit die Umsetzung und Überwachung möglichst viele Beamte beschäftigt.

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17. Juli 2010 6 17 /07 /Juli /2010 10:16

Ein ganz typischer Fehler in Überlebenssitutationen besteht darin, sich zuerst um Wasser und Nahrung Gedanken zu machen. Diese beiden Dinge sind zwar auf die Länge gesehen auch sehr wichtig, das allerwichtigste aber ist zunächst, den Körper vor Auskühlung zu schützen. Zu wissen, wie man das tut, ist nicht nur in Notsituationen entscheidend, sondern auch immer dann nützlich, wenn man sich längere Zeit oder gar über Nacht im Freien aufhält, etwa bei der Jagd, beim Fischen oder auch beim Wandern.

     Eine Faustregel für Waldläufer aller Art besagt, dass man ohne Sauerstoff drei Minuten, ohne Wärme drei Stunden, ohne Wasser drei Tage und ohne Essen drei Wochen auskommt. Entsprechend sind also die Prioritäten zu setzen. Da man davon ausgehen darf, dass man Luft bekommt - anderfalls ist ja eh` alles vorbei - ist das wichtigste also die Wärme. Außer vielleicht in den Tropen, wird es überall auf der Welt zu jeder Jahreszeit in aller Regel spätestens nach Sonnenuntergang  so kühl, dass man sich dagegen schützen muss; ganz besonders gilt dies, wenn man sich hinlegt um zu schlafen.

      Um sich wirksam gegen Auskühlung zu schützen´, sollte man zunächst wissen, auf welche Arten der Körper Wärme verliert. Dabei lassen sich fünf physikalische Vorgänge unterscheiden: Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Konvektion, Respiration und Transpiration. Gegen jede dieser Arten von Wärmeverlust sollte man sich gegebenenfalls schützen können und daher geeignete Maßnahmen kennen.

Wärmeleitung

     Dort wo der Körper mit kalten Oberflächen in Berührung kommt, verliert er Wärme durch Wärmeleitung. Das ist sicherlich jedem klar, denn jeder hat schon einmal einen kalten Hintern bekommen, weil er sich auf etwas Kaltes gesetzt hat. Das ist nicht nur unangenehm, sondern führt mit der Zeit zur Auskühlung des ganzen Körpers: Es bleibt nicht beim kalten Hintern, irgendwann friert der ganze Kerl oder das ganze Mädel. Dass man noch mehr Wärme verliert, wenn man sich beim Sitzen an etwas kaltes anlehnt, braucht wohl nicht extra gesagt werden.

    Noch problematischer wird es beim Liegen, denn dabei ist die Fläche noch wesentlich größer, über die der Körper Wärme verliert. Besonders beim Übernachten kommt es also auf die richtige Unterlage an. Übernachtet man geplant und gewollt im Freien, verwendet man eine Iso-Matte. Kommt man unverhofft in die SItuation, muss man sich mit vor Ort vorgefundenen Materialien eine Art Matratze improvisieren.

      Selbst beim Stehen verliert der Körper Wärme und zwar über die Fußsohlen. Deswegen ist es wichtig, dass bei Schuhen nicht nur der Oberschuh gut gefüttert ist, sondern auch die Sohle eine gute Wärmedämmung aufweist. In Überlebenssituationen wird man natürlich kaum Berg- oder Wanderschuhe für kaltes Wetter dabei und muss improvisieren. Gerade hierbei ist es aber wichtig, dass man auch auf eine gute Isolierung nach unten achtet.

Wärmestrahlung

    Das warmblütige Tiere, zu denen auch der Mensch gehört, Wärme abstrahlen, ist wohl jedem klar. Es gibt ja auch technische Mittel, mit denen man Tiere und Menschen im Dunkeln oder hinter Tarnungen anhand ihrer Wärmestrahlung aufspüren kann. Was aber vielleicht weniger bekannt ist, ist die Tatsache, dass man über diese Strahlung eine Menge Energie abgibt. Umgekehrt vermindert es aber auch die Auskühlung erheblich, wenn man die Wärmestrahlung unterbindet. Das wird schnell klar, wenn man an die Rettungsfolien aus Aluminium denkt, oder an die Alufolie, mit der man ein Steak abdeckt, wenn man es nach dem Braten noch etwas ruhen lässt bevor man es serviert.

     Auf den ersten Blick erscheint die Alufolie als Warmhalter ungeeignet, denn Aluminium ist ja alles andere als ein Wärmedämmmaterial, sondern im Gegenteil, sogar ein sehr guter Wärneleiter. Sowohl die Rettungsfolie als auch die Alufolie fürs Steak funktionieren aber. Weil sie locker aufgelegt werden, refleketieren sie die Wärme des damit zu schützenden Gegenstandes und bremsen dadurch die Auskühlung.

       Wer im Winter schon einmal auf kaltem Untergrund eine Luftmatratze benutzt hat, wird sich gewundert haben, wie kalt das ist, obwohl eingeschlossene Luft an sich ein guter Wärmeisolator ist. In der Tat verliert der Körper die Wäme hier nicht durch Wärmeleitung, sondern durch Strahlung. Abhilfe schafft hier am besten ein Isomatte oder notfalls eine Unterfütterung der Luftmatratze mit vor Ort gefundenem wärmedämmendem Material. Dann liegt die Luftmatratze nämlich nicht mehr auf etwas Kaltem, dass die Wärmestrahlung aufnehmen kann.

     Nicht zu unterschätzen ist auch der Wärmeverlust nach oben und zu den Seiten, vor allem bei klarem Himmel. Auch bei trockenem Wetter sollte der Übernachtungsplatz daher nach oben und zu den Seiten abgeschirmt sein. Eine Höhle oder eine überhängende Felswand, der Wald oder ein Gebüsch sind hier zu empfehlen. Ein Bodenmulde eignet sich auch, vor allem, wenn man sie nach oben noch mit einem Dach abschirmt.

     Den positiven Effekt der Wärmestrahlung nutzt man mit einem Feuer. Zündet man es vor einer Felswand oder einem selbst gebauten Schirm aus vorgefundenen Materialien an und legt sich zwischen Feuer und Wand, nutzt man die Strahlungswärme besser aus.

Konvektion

      Konvektion ist der Wärmetransport durch strömende Medien; im Zusammenhang mit dem Wärmehaushalt unseres Körpers geht es dabei vor allem um Luft. Natürlich kühlt auch strömendes Wasser den Körper aus. Da aber, wenn man sich im kalten Wasser befindet, schon eine große Menge Wärme durch Wärmeleitung verloren geht, spielt es hier keine so große Rolle, ob das Wasser strömt oder steht.

   Im Falle der uns umgebenden Luft jedoch macht es einiges aus, ob diese steht oder sich bewegt. Nicht umsonst wird seit einiger Zeit in Wetterberichten auch die "gefühlte Temperatur" angegeben. Bei ihr ist der so genannte Windchill mit eingerechnet, also die Wärmemenge, die man durch die strömende Luft zusätzlich verliert. Eine gefühlte Temperatur von -15° C bei einer tatsächlichen von -10°C bedeutet, dass der Körper durch den Wind soviel mehr Wärme verliert, dass der gesamte Wärmelust dem entspricht, der bei stehender Luft von -15°C auftritt. 

    Wieviel die Konvektion, also die von bewegter Luft "geklaute" Wärme, ausmacht, merkt man daran, dass man auch an sommerlich warmen oder gar heißen Tagen frösteln kann, wenn man in der Zugluft sitzt. Vor Jahren, als man es beim Motorradfahren mit der Schutzkleidung noch nicht so genau nahm und im Sommer auch schon mal in Hemdsärmeln fuhr, legten schlaue Motorradfahrer dennoch zumindest einen Nierengurt an. Der wirkte dem Windchill in der Nierengegend entgegen, der den Körper so abkühlte, dass er an dieser empfindlichen Stelle gefährlich werden konnte, auch wenn man ihn auf der Haut noch gar nicht als unangenehm empfand.

   Die Konsequenz in Überlebenssituationen heißt natürlich, dass man zusieht, dass man "aus dem Wind heraus kommt". Das gilt natürlich auch für Outdoor-Aktivitäten bzw. die Arbeit im Freien. Man kann beispielsweise bei erfahrenen Bauarbeitern beobachten, dass diese bei kaltem Wind wenn die Situation es erlaubt, zum Beispiel bei kurzen Arbeitsunterbrechungen oder bei Arbeiten die nicht zwingend an einer bestimmten Stelle ausgeführt werden müssen, immer eine windgeschützte Stelle aufsuchen.

   Der Windschutzaspekt ist natürlich ganz besonders bei Rast- und Übernachtungsplätzen zu beachten. Im Gelände können Gehölze einen gewissen Schutz bieten, aber auch Bodenmulden können weiterhelfen, Höhlen ebenfalls. Für Übernachtungsplätze sollte man notfalls Windschirme aus am Ort vorhandenen Material bauen. Das gilt natürlich ganz besonders, wenn man an einem Platz länger bleibt, etwa, wenn man nach einem Flugzeugabsturz auf Suchtrupps wartet. Im Prinzip hilft das, was gegen Wärmeverlust durch Strahlung hilft, auch gegen die Auskühlung durch Wind.

   Das gleiche gilt für Plätze, an denen man sich freiwillig aufhält. Der Jäger, der seinen Hochsitz mit einer massiven Brüstung ausrüstet, die als Windschirm wirkt, wird im Durchschnitt mehr Waidmannsheil haben, da er länger weil komfortabler sitzt.

    Maßnahmen gegen den Windchill sollten aber auch bei der Kleidung ansetzen. Hier sollte es nirgends hineinziehen. Man achtet daher darauf, dass die einzelnen Kleidungstücke überall gut abschließen: Ärmel, Kragen, Hosenbeine... Die Hosenbeine kann man zum Beispiel in die Socken stecken, was zusätzlich bewirkt, dass sie nicht so leicht nass werden. Gute Outdoor-Kleidung hat natürlich überall Bündchen oder dergleichen, in unverhofften Überlebenssituationen muss hingegen improvisieren.   

Respiration

   Unter Respiration versteht man den Wärmeverlust durch die Atmung. Daran wird so mancher eher weniger denken und trotzdem spielt er eine Rolle, vor allem bei wirklich kaltem Wetter. Bei genauem Hinsehen leuchtet es jedoch ein, dass die Atemluft auf die Länge gesehen eine Menge Wärme aus dem Körper transportiert: Bei jedem Atemzug atmet man warme Luft aus und solche von Umgebungstemperatur wieder ein. Zudem ist in der Atemluft allerhand Wasser enthalten, das sich sehr gut als Medium zum Wärmetransport eignet. Wie sehr die Atmung als "Luftkühlung" wirken kann, sieht man daran, dass Hunde, die ja praktisch nicht über die Haut schwitzen können, ihren Wärmehaushalt mit Hilfe der Atmung regulieren.

  Natürlich kann man auf das Atmen nicht verzichten. Man kann es in einer gegebenen Situation nicht einmal einschränken, denn man muss ja immer den jeweils benötigten Sauerstoff aufnehmen. Jedoch kann man oft Situationen vermeiden, in denen man viel Sauerstoff braucht. Oder einfacher ausgedrückt: Man sollte es vermeiden, sich unnötig anzustrengen.

  Ein weiterer Ansatzpunkt wäre die Temperatur der eingeatmeten Luft. Ein Tuch oder ein Schal vor Mund und Nase nimmt der ausgeatmeten Luft ein wenig Wärme und gibt sie an die eingeatmete wieder ab. Noch besser ist es natürlich, wenn man für möglichst warme Umgebungsluft sorgt, also im Unterschlupf, der vor Wärmeverlust durch Strahlung und Konvektion schützt, ein Feuer anzündet.

Transpiration

  Der Wärmeverlust durch Transpiration, also durch Schwitzen, ist wohl jedem bekannt. Das Schwitzen hat j schließlich den hauptsächlichen Sinn, für Kühlung zu sorgen. Problematisch wird es, wenn man in Situationen schwitzt, in denen das zur Wärmeregulierung nicht notwendig ist, man es aber aufgrund von Krankheit, Vergiftung oder sonstiger Beeinträchtigungen trotzdem tut. Häufiger jedoch ist der Fall, dass man aufgrund körperliche Anstrengung oder vorübergehender Wärmeeinwirkung schwitzt und dann noch nass ist, wenn die Anstrengung vorbei ist oder man wieder in die Kälte kommt. Das kann jederzeit vorkommen, wenn man zum Beispiel im Winter einen steilen Berg hinaufsteigt und dann - womöglich noch auf dem Gipfel im Wind - die Anstrengung vorbei ist. In dieser Situation wirkt der Wärmeverlust durch das Schwitzen zusätzlich zu dem durch Respiration bei der vorangegangenen körperlichen Anstrengung.

Ein ähnlicher Effekt kann im Alltag auftreten, wenn man im Winter warm angezogen zum Beispiel zum Einkaufen geht, sich länger in einem gut geheizten Kaufhaus oder Supermarkt aufhält und dann wieder in die Kälte tritt. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man für bessere Kühlung sorgt, bevor man zu schwitzen beginnt, also Kleidungsstücke rechtzeitig öffnet oder auszieht.

Hilfreich ist hier auch Kleidung, die warm hält, den Schweiß aber gut verdunsten lässt. Das muss übrigens nicht unbedingt sündteure Funktionskleidung sein. Wolle erfüllt diesen Zweck auch recht gut. Besonders gut scheint hie Alpaca-Wolle zu sein: Ich besaß einmal einen dieser indianischen Alapaca-Wollpullover, die in den 80ern in der alternativen Szene Mode waren. Obwohl er so luftig gestrickt war, dass man hindurchsehen konnte, hielt er bei Kälte mollig warm und ließ einen bei Wärme auch nicht so schnell schwitzen.

Fazit

Es lohnt sich auf jeden Fall, ein wenig über Wärme, Wärmeverluste und ihre Vermeidung nachdenken. Abgesehen davon, dass das Wissen darüber in Extremsituationen lebensrettend sein kann, kann es einen im Alltag und bei der Arbeit vor einer unnötigen Erkältung oder gar bleibenden Schäden durch Unterkühlung bewahren - oder auch ganz einfach helfen, beim Jagen, Fischen oder anderen Aktivitäten im Freien auch bei kaltem Wetter mehr Spaß zu haben.    

 

 

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Published by Fokko - in Überleben
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16. Juli 2010 5 16 /07 /Juli /2010 06:52

Jetzt ist der Klimawandel schuld daran, dass die Leute in der Bahn vor Hitze umkippen. Angeblich seien die Klimaanlagen für die tollen HighTech-Züge nur für Temperaturen bis 35° konzipiert, weil es früher angeblich keine so heißen Sommer gab.

 Zuerst las ich es auf mmnews.de, aber auch in den "Qualitätsmedien" ist die Meldung zu finden, zum Beispiel bei der Frankfurter Rundschau und im Kölner Stadt-Anzeiger. Wenn ich so etwas lese, frage ich mich, für wie blöd man die Leute eigentlich hält. Zwar mag ein technisch unbedarfter Mensch so ein Gelaber glauben, aber es sollte den Leuten, die so etwas verbreiten, doch klar sein, dass sie sich zum Gespött derjenigen machen, die ein wenig etwas von Technik verstehen.

 Immerhin wird über die angebliche oder tatsächliche Klimaerwärmung ja nicht erst seit gestern lamentiert. Und selbst wenn ein Teil der Züge bereits in den 80ern konzipiert wurde, hätte man bei all dem Gejammere über Rekordhitzen, das ja schon Jahre zu hören ist, mittlerweile nachrüsten können.

 Übrigens sind Klimaanlagen in Zügen sowieso Blödsinn: Unnötige Energiefresser, die man gar nicht wirklich braucht. Fenster, die sich öffnen lassen, funktionieren auch bei Temperaturen über 35° C und sind wesentlich billiger. Sogar billiger als Klimanlagen, bei denen man sich die Wartung spart, um den Sharholer Value zu erhöhen, weil man ums Verrecken an die Börse will.  

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5. Juli 2010 1 05 /07 /Juli /2010 21:12

In Bayern hat es eine Minderheit militanter Nichtraucher gestern geschafft, ein noch weiter gehendes Rauchverbot durchzusetzen, als es im Verbots... äh, Freistaat sowieso schon herrscht. Allerdings sind die nun betroffenen Raucher selbst schuld, denn wer bei Wahlen und Volksentscheiden nicht hingeht, hat von vorne herein verloren und sich hinterher nicht zu beklagen: Wer gestern den Kopf in den Sand gesteckt hat, knirscht eben heute mit den Zähnen.

      „Vox populi – vox dei“, zu Deutsch: "Volkes Stimme – Gottes Stimme“ heißt ein geflügeltes Wort, welches heutzutage wohl öfter ironisch als ernsthaft gebraucht wird und dann eher klingt wie „vox populi – vox Rindvieh“. Allerdings muss man sich vor Augen halten, dass es zwar eine eindeutige Mehrheit der abgegebenen Stimmen war, die Bayern jetzt die gesetzlich verordnete größtmögliche Intoleranz beschert hat, keineswegs jedoch die Mehrheit der Wahlberechtigten. 61% von 37,7% sind eben nur knappe 24% damit nicht einmal ein Viertel der Wahlberechtigten.

   Ich vermute einmal, dass der größere Teil dieser „Demokraten“ kaum jemals eine derjenigen Kneipen aufsucht, in denen sie jetzt das Rauchen auch noch haben verbieten lassen. Und vom Rest wird ein erheblicher Teil sein Votum bitter bereuen, wenn spätestens im Herbst das nächste Kneipensterben in Bayern einsetzen wird. Vielleicht wird man dann auch Nichtraucher in den illegalen Raucherkneipen sehen, die zweifellos entstehen werden, weil mit legalen Kneipen nichts mehr zu verdienen sein wird.

Rauchverbot in Bayern: Ein Lehrstück über Demokratie

     Interessant ist auch, sich diesen „Volksentscheid“ in Bayern im Lichte der Überlegung anzusehen, dass man Demokratie und Toleranz in letzter Konsequenz daran erkennt, wie mit Minderheiten umgegangen wird: Es ist ja tatsächlich so, dass die Raucher bei uns heutzutage eine Minderheit darstellen, die mit der bisherigen Regelung bereits gewaltig zurückstecken musste. Dass nun nach einer für die Mehrheit, die Nichtraucher, objektiv tragbaren Regelung, mit der die Raucher gerade noch so leben konnten, nachgetreten wurde, zeigt überdeutlich, worum es den „Nichtraucherschützern“ tatsächlich geht: Darum, aus der Geborgenheit, die daraus resultiert, zur Mehrheit zu gehören, die Minderheit zu gängeln und zu schikanieren. Nichts anderes.

   Spätestens damit haben die „engagierten Nichtaucher“ gezeigt, was sie tatsächlich sind. Es hat sich also 65 Jahre nach dem Ende des 1000jährigen Reiches nichts geändert, auf jeden Fall nicht in Bayern, von wo aus ja Adolfus Schicklgruber et. al. auch die Ochsentour nach Berlin an die Macht und letztendlich zur Zerstörung Europas begannen.

     Das kommt wohl nicht von ungefähr: Auch den Nazis waren Raucher ja ein Dorn im Auge und sie stellten den Tabakgenuss als Gewohnheit von Untermenschen und eines Ariers nicht würdig dar. Adolf Hitler, selbst Exraucher, soll einmal gesagt haben, dass er nicht geworden wäre, was er war, wenn er nicht irgendwann in seiner Wiener Zeit seine Zigaretten in die Donau geworfen hätte.

   Ein bizarrer Gedanke: Wenn dieser Spruch ernst zu nehmen wäre, wären die Millionen Opfer des Nazi-Regimes letztendlich zurückzuführen auf die Entscheidung eines Ritters von der traurigen Gestalt, der bis dahin ein Loser war, das Rauchen aufzugeben. Und gleichzeitig den ersten Schritt zur Weltherrschaft machte, indem er seine Kippen von irgendeiner Donaubrücke warf.

Rauchverbot und Nichtraucherschutz: Ohne wissenschaftliche Grundlage

      Rauchverbote sind im Grunde nichts anderes als Gängelung des Bürgers durch den Staat. Damit dies nicht so augenfällig wird, werden diese schwerwiegenden Eingriffe in Persönlichkeits- und Hausrechte mit der angeblichen Gefährlichkeit des so genannten Passivrauchens begründet.

      Diese Gefährlichkeit konnte jedoch bis heute nicht nachgewiesen werden. Allerdings weiß das so gut wie niemand, weil die Schädlichkeit des Umgebungstabakrauches praktisch in allen Mainstream-Medien als erwiesen hingestellt wird und noch niemals hinterfragt wurde. Sie ist in der Tat jedoch noch viel weniger wissenschaftlich als die veralteten Ansichten, dass Spinat viel Eisen enthalte, zuviel Flüssigkeit schädlich für das Herz sei und Masturbation bei Knaben zu Rückenmarksschwindsucht führe. Für diese Thesen gab es nämlich zu ihren Zeiten zumindest vermeintliche wissenschaftliche Belege.

   Der „wissenschaftliche Nachweis“, dass Passivrauch schädlich sei, hingegen beruht auf einer statistischen Signifikanz, mit welcher der Verfechter einer Theorie in allen anderen Bereichen der Wissenschaft noch nicht einmal ausgelacht werden, sondern lediglich Kopfschütteln und mitleidige bis peinlich berührte Blicke ernten würde.

       Die mit dem Euphemismus „Nichtraucherschutz“ bemäntelte Hatz auf Raucher befindet sich jedoch auch in dieser Hinsicht in guter Gesellschaft: Auch die Rassentheorie, mit der man vor dem ersten Weltkrieg die Kolonialisierung "primitiver" Völker und einige Jahrzehnte später noch weit schlimmeres rechtfertigte, beanspruchte für sich, wissenschaftlich zu sein. Und natürlich: Es herrscht sich besser, wenn man die Mehrheit der Bevölkerung auf eine Minderheit hetzt. Vor allem, wenn man als Politikerkaste nichts zuwege bringt, als die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden zu lassen. 

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26. Juni 2010 6 26 /06 /Juni /2010 18:31

Das Segel ist ja ein eher antiquierter Schiffsantrieb und hat heute vor allem im Wassersport Bedeutung. Trotzdem wird immer noch damit experimentiert, nicht zuletzt wohl, weil die Antriebsenergie kostenlos vom Lieben Gott zur Verfügung gestellt wird und keine Abgase oder sonstiger Dreck beim Segeln entstehen. Jetzt aber ist einer französischen Crew gelungen, mit einem selbstentwickelten Boot wirklich schnell zu segeln.

 

Es gibt immer wieder einmal Experimente mit Berufsschiffen unter Segeln, sei es mit eher konventioneller oder mit innovativer Besegelung oder gar mit ganz anderen Lösungen wie etwa einem Flettner-Rotor. Hauptsächlich und permanent geforscht und entwickelt wird jedoch im Bereich des Segelsports. Moderne Rennyachten sind Hightech-Apparate, die mit den traditionellen Windjammern nicht mehr allzu viel gemein haben.

 

Bisher waren die schnellsten Segler Katamarane und Trimarane. Außerdem setzte man auf Rümpfe, die gleiten oder surfen können, um die Begrenzung der für ein Boot jeweils typischen Rumpfgeschwindigkeit zu durchbrechen, die eine Funktion der Wasserlinienlänge ist und bei Verdrängerfahrt nicht überschritten werden kann.

 

Alain Thebault und seine Maaten gehen über die mit diesen Technologien möglichen Geschwindigkeiten weit hinaus: Sie setzen an ihrer Yacht Tragflügel ein, eine Technik, die es schon länger gibt, aber bisher nur bei maschinengetriebenen Schiffen eingesetzt wurde. Damit haben sie mit über 50 Knoten, also mehr als 95 km/h den Geschwindigkeitsweltrekord für Segler

aufgestellt.

 

Übrigens verfügt die Rekordyacht über ein im Grunde ganz normales Hochrigg. Dass damit derartige Geschwindigkeiten erreicht werden können, braucht jedoch nicht weiter zu verwundern, denn bei Eisseglern wird das ja schon lange gemacht. Schuld daran, dass Segler bislang nicht in diese Bereich vorstoßen konnten, ist die Reibung des Rumpfes im Wasser, die Alain Thebault mit seinen Tragflügeln fast völlig ausschaltet.

 

In einem Video bei SPON kann man das Wunderschiff in Aktion sehen:

 

Video über das schnellste Segelboot der Welt 

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