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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
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70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

24. August 2010 2 24 /08 /August /2010 12:35

[Trigami-Review]

Sommer bedeutet nicht nur Baden, Grillen und Picknick, sondern auch Ernte und Frisches aus dem Garten. Bei allen diesen Dingen sind Produkte von Toppits wertvolle Helfer.

Bild3ok

Toppits-Produkte zeichnen sich vor allem auch durch besonders hohe Reißfestigkeit aus. (© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG)

 

Die extra-reißfeste Alufolie beispielsweise eignet sich nicht nur zum Abdecken der vom Grill kommenden fertigen Steaks gegen Wärmeverlust beim Ruhen. Auch auf dem Grillrost, damit kein Fett in die Glut tropft und beim Folien-Grillen von Kartoffeln, Fleisch und Fisch punktet sie mit ihre Reißfestigkeit eindeutig gegenüber Allerwelts-Alufolie.

Die angeschnittene frische Gurke aus dem Garten vorbereitete Wurst- und Käseplatten für abendliche Brotzeit im Garten und Obstkuchen sind nur einige Beispiele für Dinge, die Toppits-Frischhaltefolie lieben. Sie ist einfach zu handhaben und schützt frische Produkte zuverlässig.

 

Toppits 4c TGA Logo3ok

(© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG)

 

Unentbehrlich beim Einfrieren von Obst und Gemüse aus dem Garten sind die Toppits-Gefrierbeutel. Sie sind stabil, leicht zu befüllen und schützen vor dem gefürchteten Gefrierbrand, dem Austrocknen des Gefriergutes.

Was man bei Toppits überdenken sollte, wäre, die Gefrierbeutel in verschiedenen Größen anzubieten. Zum Einen als Übergrößen für die große Ernte, zum Anderen als Minis für einzelne Portionen.

Auf der Website der Toppits-Geschmacksakademie gibt es übrigens tolle Tipps zu den Toppits-Produkten. Einige dieser Tipps, wie dieser zum Haltbarmachen von Basilikum gibt es auch bei YouTube als gut gemachte Video-Spots.

Jetzt zum Angebot

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18. August 2010 3 18 /08 /August /2010 10:46

Es gibt eine Reihe von Angewohnheiten, die nerven. Im Netz ist das nicht anders als im richtigen Leben. Ein Beispiel für üblen Netz-Nerv sind ToFu-eMails. ToFu hat außer der ulkigen Namensgleichheit eigentlich nichts mit dem japanischen Sojaquark Tofu zu tun - höchstens, dass manche weder das eine noch das andere mögen.

   "ToFu" steht für "Text oben - Fullquote unten". Damit ist gemeint, dass in der Antwort auf eine eMail deren Text unter dem der Antwortet vollständig zitiert wird. Das passiert offenbar, weil in einem gängigen eMail-"Programm", das die Leute nutzen, die es nicht besser verstehen (und das sind offenbar die meisten) beim Beantworten einer eMail der Cursor vor den zitierten Text der zu beantwortenden Mail gesetzt wird.

Ohne Nachdenken geht es halt schief 

   Der Netznormalo tippt dann, ohne sich weiter Gedanken zu machen, einfach wild drauf los und klickt schließlich auf "Absenden". Jetzt geht der komplette Text der ursprünglichen Mail wieder mit zu deren Absender. Wenn der auch wieder antwortet und von der gleichen Zunft ist, wie sein Partner, steht in dessen Mail dann außer der Antwort der Text seiner ursprünglichen Mail und der der Antwort seines Gegenübers. Mit jedem weiteren Wechsel wächst so der Datenschrott unter der Unterschrift des jeweiligen Absenders, welcher keinerlei relevante Informationen Informationen enthält. Wenn jetzt zwei Leute per eMail ein Thema länger auswalzen, kann man sich leicht vorstellen, dass der Datenschutt unter dem eigentlichen Inhalt jeder Mail schnell die Ausmaße eines Spiegel-Artikels erreicht. Dieser Datenschrott sorgt nicht nur für unnötige Netzlast, sondern müllt auch die Festplatten beider Teilnehmer unnötig voll.

   Übrigens ist die ToFu-Plage ein gutes Beispiel dafür, wie wenig Gedanken sich die meisten Leute über das machen, was sie tun, wie wenig sie hinterfragen. Das ist nicht nur beim Computern&Netzen so, sondern auch in anderen Bereichen, zum Beispiel auch beim Umgang mit Geld, was natürlich für allerlei Abzocke genutzt wird, der man nicht auf den Leim geht, wenn man auch nur ein Bisschen nachdenkt. Das ist aber eine andere Geschichte, zeigt aber, nicht zuletzt, dass Dirk Gently mit seienr These hat, dass alles mit allem zusammen hänge... ;-)  

Wie man richtig zitiert

   Zurück zum Thema: Der Ausdruck ToFu stammt aus dem Usenet, dem Forumsdienst des Internets, der so ähnlich zu handhaben ist wie man das von WebForen kennt. Die einzelnen Postings dort gleichen im Aufbau in etwa eMails, nur dass sie eben nicht an einen einzelnen Empfänger gehen, sondern vom Usenet-Server des Providers in der angegebenen Gruppe abgelegt, gegebenenfalls dem passenden Thread zugeordnet und weltweit an die anderen Usenet-Server verteilt wird.

   Die Bedienung des Newsreader gleicht ebenfalls der eines eMail-Programmes. Daher lassen sich die Regeln für das Zitieren im Usenet auch sinnvoll auf den eMail-Verkehr übertragen. Wie zitiert man nun aber richtig?

   Die erste Regel lautet, das man nur die Passagen zitiert, auf die man sich bezieht und auch nur so viel davon, wie nötig ist, damit der andere weiß, auf was man sich bezieht. Angenommen Hans schreibt Franz eine Mail, in der er ihn zu einer Fete einlädt und bittet um Zu- oder Absage:

 


Hi, Franz!

 

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal eine Fete geschmissen habe. War ja ein tolles Fest, kannst Du Dich erinnern? Mittlerweile haben meine Eltern sich wieder einigermaßen beruhigt, die erste Rate für die neuen Möbel haben sie bereits bezahlt und die Flecken auf dem Teppich und den Tapeten sieht man schon fast nicht mehr. Eine neue Katze haben wir auch.

Deswegen habe ich meine Eltern überreden können, dass ich wieder eine Party steigen lassen kann. Daher lade ich dich am 35. Mai um 17.00 zu mir nach Hause ein. Bring bitte etwas zu trinken mit, eine Pulle Jacky wäre ok. Wenn Du willst kannst Du ja auch Deine Freundin Tanja mitbringen.

Gib bitte Bescheid, ob Du kommst.

 

Bis dahin ein schönes Wochenende!

 

Grüße

Hans


 

Wenn Franz die Mail beantwortet, sehen die Zitate laut der ersten Regel beispielsweise so aus:

 


Am 29.05. 2010, schreibseltest Du mir:

 

> Eine neue Katze haben wir auch.

 

> Daher lade ich dich am 35. Mai um 17.00 zu mir nach Hause ein. 

 

> Bring bitte etwas zu trinken mit, 

 

> eine Pulle Jacky wäre ok.

 

> Deine Freundin Tanja mitbringen.

 

> Bis dahin ein schönes Wochenende!


 Die zweite Regel besagt nun, dass man zwischen einem Zitat und der zugehörigen Antwort eine Zeile frei lässt sowie zwischen der Antwort und dem nächsten Zitat deren zwei. Das ist dann eigentlich auch schon alles. Die Antwort von Franz könnte demnach so aussehen:

 


Hi, Hans!

Am 29.05. 2010, schreibseltest Du mir:

 

> Eine neue Katze haben wir auch.

 

Oh, cool! Soll ich wieder die Grillkohle mitbringen?

 

 

> Daher lade ich dich am 35. Mai um 17.00 zu mir nach Hause ein. 

 

Klasse! geht in Ordnung!

 

> Bring bitte etwas zu trinken mit, 

 

Mache ich

 

 

> eine Pulle Jacky wäre ok.

 

Kann es auch Jim Beam sein? Ich bin derzeit etwas klamm mit Kohle...

 

 

>Deine Freundin Tanja mitbringen.

 

Darf es auch Yvonne sein? Tanja hat Schluss gemacht seitdem ich diesen Ausschlag habe. Yvonne stellt sich aber auch nicht an...

 

 

> Bis dahin ein schönes Wochenende!

 

Dir auch!

Grüße


   Auf diese Weise weiß Hans genau, auf welche seiner Fragen sich die jeweiligen Antworten seines Freundes beziehen, ohne dass die Mail unnötig anschwillt. Außerdem ist auf diese Weise jede Mail nicht nur schneller lesbar, sondern auch schneller zu beantworten, da man nicht selbst wieder hinschreiben muss, auf was man sich bezieht.

   Es braucht lediglich ein klein wenig Hirnschmalz und den guten Willen, sich diese beiden einfachen Regeln klarzumachen und, dass die Zitierfunktion den Zweck hat, das man sich Schreibarbeit spart.

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16. August 2010 1 16 /08 /August /2010 09:20

"Eidenschta" (Eindünsten) sagt man bei uns, anderswo heißt es Einkochen oder Einwecken: Das Haltbarmachen von Lebensmitteln mit Hilfe von Hitze und Unterdruck. Durch die Hitze im Einkochtopf werden die Lebensmittel in den Gläsern sterilisiert. Heiße Luft und Wasserdampf entweichen durch den mit einem Gummiring (dem "Weckgummi") lose aufgelegte Deckel, der wie ein Ventil wirkt. Beim Abkühlen des Glases samt Inhalt kann keine Luft von außen zuströmen, so dass ein Unterdruck entsteht. Der äußere Luftdruck drückt den Deckel daher fest in seine Gummidichtung und sorgt so für luftdichten Verschluss.

  Der große Vorteil des Einweckens gegenüber dem Einfrieren besteht darin, das man beim Lagern keine Energie verbraucht und bei Stromausfall nichts verderben kann. Der Nachteil ist, dass man das Weckgut kocht und dadurch halt Vitamine und dergleichen kaputtgehen. Hier muss man eben abwägen bzw. das eine tun und das andere nicht lassen.  

 

Ein sehr guter und ausführlicher Artikel über das Einwecken findet sich übrigens bei Kollege Thorsten Blum auf selbstversorger.de

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13. August 2010 5 13 /08 /August /2010 19:51

Von traditionell bis modern reicht die Palette der Schmiedekunstwerke, die man bei Otto Zern in Berchtesgaden bekommt. Auch die Website des Betriebs ist sehenswert und es lohnt sich, vorbei zu schauen:

Schmiedekunst Otto Zern 

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12. August 2010 4 12 /08 /August /2010 11:38

Gute Rettiche zu ziehen, ist gar nicht so einfach. Wenn der Boden nicht locker genug ist, sind sie beleidigt und nehmen dann gerne Formen an, die stark an Alraunen erinnern. Ein anderes Problem ist das Verholzen: Wenn man die Rettiche zu früh erntet, ist nichts dran, wartet man zu lange, können sie leicht verholzen.

     Als Faustregel kann gelten, dass das Verholzen beginnt, wenn der Rettich "schießt", das heißt, wenn er einen Stängel bildet. Wenn sich dieser noch leicht Abbrechen bzw. abdrehen lässt, geht der Rettich in der Regel noch einigermaßen an. Geht der Stängel hingegen nicht mehr ab, kann man den jeweiligen Rettich getrost vergessen, es sei denn, man möchte sich ein Tischbein daraus drechseln..

     Rettiche, die nur leicht holzig sind, kann man mit einem kleinen Trick meist noch einigermaßen retten. In der Tat hilft hier ein wenig Schreinerkenntnis weiter ;-) : Die Holzwürmer wissen nämlich, dass Holz nur quer zur Faser zäh ist, längst dazu lässt es sich wesentlich leichter zertrennen. Diesen Umstand kann man sich bei leicht holzigen Rettichen zunutze machen: Man hobelt sie auf einem sehr fein eingestellten Gurkenhobel einfach in ganz dünne Rädchen. Dann sind nämlich die holzigen Fasern in ganz kurze Stückchen zerteilt, die man nicht so bemerkt, weil man sie beim Kauen in Längsrichtung trennt.

   Natürlich kann man mit diesem Trick einen holzigen Hund nicht wirklich zart machen. Meiner Ansicht nach ist es jedoch allemal noch besser, als die schöne Ernte wegzuschmeißen und dann entweder viel Geld für Bioware auszugeben oder billigen Dreck von EU-Giftgärtnern zu nehmen. Benötigt man für das Hobeln jedoch Oberarme wie Arnold Schwarzenegger, ist der Rettich auch auf diese Weise nicht mehr zu retten. Ärgerlich, aber leider nicht zu ändern.

     Wie gesagt ist es nicht immer ganz einfach, gute Rettiche zu bekommen, vor allem, wenn man auf einem Lehmbatzen gärtnert, wie das hier bei mir der Fall ist. Rettiche schießen und verholzen besonders gerne, wenn es zu trocken ist. Mein Nachbar baut Rettiche daher, obwohl sein Boden durch 50jährige Bearbeitung und Pflege locker wie Blumentopferde ist, nur im Frühjahr an. Auf jeden Fall sollte man bei Rettichen auch nicht mit dem Wasser geizen.

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8. August 2010 7 08 /08 /August /2010 19:10

Nicht allzuweit von Osnabrück lebt der Selbstversorger und wie er sich nennt Spaßbauer Gottfried. FAZ-Online hat ihm einen recht lesenswerten, längeren Artikel gewidmet. Man muss es ja nicht unbedingt gleich so extrem betreiben wie er, aber einige Anregungen kann man sich holen. Wenn es nicht so weit wäre, würde ich ihn gerne einmal besuchen. Hier der Link:

Gottfried, der Habenichts

 

Und hier kann man übrigens lesen, wie es Gottfried im Winter ergeht:

Ein Selbstversorger im Winter

 

Sicher nichts für jedermann. Aber Gottfried zeigt, dass es funktioniert.

 

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6. August 2010 5 06 /08 /August /2010 10:07

 

Heute gibt es hier einmal ein paar Informationen über meine Wahlheimatstadt Aalen, in die mich gewissermaßen die Liebe verschlagen hat. Meine Frau stammt nämlich von hier und so bin ich vor 16 Jahren hier gelandet, nachdem ich 35 Jahre lang in Heidenheim gelebt hatte, wo mich 1959 der Klapperstorch aus dem Kindlesbrunnen auf Schloss Hellenstein gezogen hat.

Blick auf Aalen in Wuerttemberg im Winter

Wie so viel ehemals heimelige Städte bei uns wurde Auch Aalen mit übler, moderner "Architektur" verschandelt.

 

   Aalen liegt am Rande der Schwäbischen Alb und zwar da, wo das Kochertal diese verlässt. Stuttgart liegt etwa 70 km im Westen, Ulm etwa 50 km im Süden. Aalen hat etwa 66 000 Einwohner, aber auch nur, weil man bei der Gemeindereform in den 70ern des vorigen Jahrhunderts den halben Landkreis eingemeindet hat, vor allem auch die Nachbarstadt Wasseralfingen, die bis dahin selbstständig war. Vielleicht weil man so kaum noch einen Landkreis hatte ;-) hat man dann der Kreis Aalen den Kreis Schwäbisch Gmünd geschluckt und wurde zum Ostalbkreis. Durch die Eingemeindungen erstreckt sich das Stadtgebiet von Aalen seither nicht nur auf das Albvorland, sondern auch auf das Härtsfeld. Deswegen liegen der höchste und der tiefste Punkt des Aalener Stadtgebietes auch 355 Höhenmeter auseinander.

  Unsere Region ist zwar ländlich, jedoch gleichzeitig stark industrialisiert, was auch das Typische der Ostalb mit ausmacht. Man hat hier noch ein wenig Ellenbogenfreiheit, ohne dass man, am A... der Welt lebt. Das macht den Reiz meine Heimat aus.

Geschichtliches zu Aalen 

   Früher einmal war Aalen eine römische Garnison und lag am Limes. Man hat allerhand Zeug aus dieser Zeit ausgegraben und in das Limesmuseum gestellt. Im Mittelalter war Aalen eine freie Reichsstadt. Darauf ist man heute offenbar noch stolz, denn eine kleine Einkaufsmall trägt den Namen Reichsstädter Markt und das Stadtfest heißt Reichsstädter Tage.

   In früheren Zeiten wurde hier, wie auch andernorts auf der Ostalb, Eisenerz gefördert und verhüttet, allerdings weniger in Aalen selbst, sondern in Wasseralfingen. Aus dieser Zeit stammen die Schwäbischen Hüttenwerke in Wasseralfingen, die heute noch existieren. Der Hochofen dort ist zwar schon lange, lange erloschen, aber die Firma existierte als Gießerei und Maschinenfabrik weiter und tut es heute noch.

Blick auf Aalen in Wuerttemberg vom Braunenberg ueber Roeth

Trotzdem gibt es in Aalen noch schöne Ausblicke und vor allem iel Landschaft drumherum

 

 Nach dem Ende der Verhüttung baute man im Bergwerk auf dem Braunenberg noch eine Weile weiter Erz ab. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde noch kurz im Faber-du-Faur-Stollen, der in Aalen selbst war, nach Erz gebuddelt. !948 war damit aber auch Schluss. Das große Bergwerk am Braunenberg ist heute als Besucherbergwerk Tiefer Stollen für Besichtigungen zugänglich.

   Aalen war auch einmal eine Eisenbahnstadt. Das Bahnbetriebswerk gibt es bar schon lange nicht mehr. Die Drehscheibe und der Rundhaus-Lokschuppen sind verschwunden, wie so viele Dinge, die früher einmal die typischen Charakter der Städte in meiner schwäbischen Heimat ausmachten. Gerade wird auch der alte Gasometer abgerissen, der viele Jahrzehnte das Stadtbild prägte.

Das moderne Aalen 

   Natürlich werden auch ständig schöne, alte Häuser abgerissen und durch architektonische Zumutungen ersetzt. Im Augenblick wird in der Stadt eine neue Riesen-Einkaufsmall verbrochen, die sich Mercatura schimpfen wird. So verkommt Aalen, wie viele ehemals heimeligen Städte, meine Heimatstadt Heidenheim nicht ausgenommen (Seufz) immer mehr zu einem gesichtslosen Einheitsbrei aus architektonischen Scheußlichkeiten, Kommerz und geldmangelbedingter Ungepfllegtheit.

  Trotzdem lebt es sich in Aalen, wie in den anderen kleineren und mittleren Städten unserer Region recht angenehm. Man wohnt buchstäblich auf dem Land und in der Stadt gleichzeitig: Obwohl es mit dem Fahrrad nur ein paar Minuten in die Stadtmitte sind, kann ich aus jedem Fenster Wald sehen und bin mit dem Fahrrad in ein paar Minuten in der freien Landschaft.

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5. August 2010 4 05 /08 /August /2010 14:21

Eine sehr schöne Website hat die Kunstschmiede Gerhard aus Thüringen. Neben hübschen Bildern aus der Werkstatt und von vor dem Schmiedefeuer zeigt der renommierte Betrieb auch viel seiner Arbeiten. Wer sich für Schmiedekunst interessiert, sollte sich die Seite unbedingt einmal ansehen:

 

Werkstatt für Schmiedekunst Michael Gerhard  

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4. August 2010 3 04 /08 /August /2010 14:12

Um eine weitgehende Selbstversorgung zu erreichen, braucht man Land. Bei uns ist Grund aber leider recht teuer. Die Frage liegt also nahe, ob es nicht Länder gäbe, in denen man noch einigermaßen preisgünstig an ein eigenes Stück Land kommen kann. Tatsächlich möglich ist das zum Beispiel in der Slowakei.  Ein paar Infos zu diesem Land habe ich hier bei wohin-auswandern.de gefunden:

Die Slowakei

 

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4. August 2010 3 04 /08 /August /2010 09:15

Schienengleiche Bahnübergänge sind selten geworden und sollen im Prinzip, zumindest bei Hauptstrecken, vollständig verschwinden. Gerade weil sie so selten geworden sind, scheint das Fahrschulwissen über Rechtslage und Verhalten an ihren vielen Autlern nicht mehr ganz so präsent zu sein. Das kann zu gefährlichen Situationen führen, wenn doch noch irgendwo so ein Fossil in der Verkehrslandschaft herumsteht.

schienengleicherbahnuebergangandreaskreuz Ab und zu findet man noch irgendwo einen schienengleichen Bahnübergang, wie hier in Aalen/Württ.

 

      "Eine offene Bahnschranke bedeutet: Achtung es kommt ein Zug! Der Bahnwärter hat lediglich vergessen, die Schranke herunterzulassen." So lautete vor über dreißig Jahren der Standardspruch unseres Fahrlehrers, wenn er im Theorieunterricht auf dieses Thema kam. In der Tat ist es so, dass auch bei offenere Schranke der Zug Vorfahrt hat.

   Das liegt daran, dass an einem Bahnübergang - egal ob beschrankt oder unbeschrankt - immer ein Andreaskreuz vorhanden ist. Und das gibt, so wird man sich an die Führerscheintheorie erinnern, eben den Schienenfahrzeugen Vorrang, egal ob eine Schranke da und heruntergelassen ist oder nicht.

     Diese Rechtslage ist der Grund dafür, dass man bei einem Unfall mit einem Schienenfahrzeug grundsätzlich einmal ganz schlecht dasteht. Sofern man überhaupt noch dasteht, denn wenn man mit dem Auto in Konflikt mit einer Zug gerät, nutzen die tollsten Sicherheitsfeatures nichts. In den meisten Fällen ist man trotz Gurt, Knautschzone, Seitenaufprallschutz und diversen Airbags nach einer solchen Begegnung mausetot.

     Schienengleiche Bahnübergänge findet man heute vor allem noch bei nachrangigen Straßen. Da diese natürlich auch nachrangig instand gehalten werden steht es mit der Qualität der Fahrbahnoberfläche im Kreuzungsbereich mit den Schienen oft nicht zum besten. Sprich: Es ist hier mit Absätzen zu rechnen und wenn ein Verkehrsschild am Bahnübergang eine Geschwindigkeitsbegrenzung signalisiert, sollte man diese tunlichst einhalten. Wer schon einmal fast mit dem Schädel das Autodach durchschlagen hat, weil er meinte die 30 km/h stünden zum Spaß da, weiß was ich meine.

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Published by Fokko - in Auto
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