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  • : Blog von Volker Wollny
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  • : Hier gibt's jede Menge Informationen über heikle und weniger heikle, aber immer interessante Themen: Jagd, Waffen, Fischen, Selbermachen, Garten, Geld Sparen, Freizeit, Hobby, Kultur und was sonst noch dazu gehört
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
Theodor-Veiel-Str. 17
70374 Stuttgart - Bad Cannstatt

Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

22. November 2010 1 22 /11 /November /2010 12:34

[Trigami-Review]

Eine der wenigen Landschaften in Deutschland, in der man noch fast unberührte Natur findet, ist der Bayerische Wald. Trotz seiner Ursprünglichkeit ist er jedoch touristisch gut erschlossen und bietet buchstäblich für Jeden etwas.

Bayerischer Wald, Fotograf Andreas Hub DSC2618

    Der Bayerische Wald ist der Westteil eines Mittelgebirges an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien, dessen Ostteil der Böhmerwald bildet. Die Gebiete entlang der Grenze bilden einen grenzübergreifenden Naturpark. Für ein Mittelgebirge ist der Bayerische Wald verhältnismäßig hoch und weist eine ganze Reihe von Gipfeln mit einer Höhe von mehr als 1000 Metern auf, deren höchste sogar bis nahe an die 15000-Meter-Marke reichen.

Logo 3H

   Das vielseitige Angebot in den Bereichen Kultur, Sport, Freizeit, Wellness, Spiel und Spaß macht den Bayerischen Wald zu einem Urlaubsziel für Jedermann. Durch das gute Preis-Leistungsverhältnis bei Übernachtung und Verpflegung wie etwa im Hotel Haidmühler Hof mit seinem Außenpool und seinen Wellness- und Ayurveda-Angeboten. im gleichnamigen Ort ist ein Urlaub dort auch für Familien mit Kindern erschwinglich.

 

 

   Wer es gerne urig hat, wird im Bayerischen Wald auf seine Kosten kommen: Der Nationalpark ist für Wanderer und Spaziergänger zugänglich, es gibt auch geführte Touren, und wer wissen will, „wie es früher war“ kann das in Museen, Besucherbergwerken und dergleichen mehr erfahren. Und dass Wanderfreunde im „Woid“, wie die Bayerwäldler ihre Heimat nennen, auf ihre Kosten kommen, versteht sich von selbst.

   Was man ihm Bayerischen Wald dagegen eher weniger vermuten würde als möglichkeiten zum Wandern und Radfahren, sind die vielen Angebote im Wellness-Bereich. Hier hat sich in den letzten Jahren viel entwickelt. Die Wellness-Angebote erhöhen die Attraktivität nicht zuletzt auch für Familien: So können sich die Eltern auch einmal entspannen, während die Kinder etwas für sie Interessanteres unternehmen.

Logo ok(9)

   Ebenfalls nicht zu kurz kommt, wer neben der Natur auch gerne ein wenig Kultur genießt: Es gibt jede Menge Sehenswürdigkeiten zu besichtigen; das Angebot an Theater-, Musik- und dergleichen Veranstaltungen ist ebenfalls reichhaltig.

   Schließlich ist aber im Bayerischen Wald nicht nur Sommerurlaub, sondern auch Wintersport möglich. Es müssen nicht immer die Bayerischen Alpen sein. Praktisch alles, was man dort findet, hat die zweite große Wintersportregion Bayerns ebenfalls zu bieten. Viele Wintersportorte hier liegen hoch genug, um Schneesicherheit zu gewährleisten.

Bayerischer Wald, Fotograf Andreas Hub DSC4760

    Alles in allem ist der Bayerische Wald eine Ferienregion, die sich für alle eignet: Junge und Senioren, Familien, Paare und Einzelpersonen, hier findet jeder etwas für seinen Geschmack. Und selbstverständlich können diejenigen, die ihren Urlaub nicht gerne lange vorplanen auch Last-Minute-Angebote finden.

Der Bayerische Wald bei Facebook

Der Haidmühler Hof bei Facebook

Video über den Bayerischen Wald

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19. November 2010 5 19 /11 /November /2010 10:47

Seitdem das Internet zum Alltagsmedium geworden ist und vor allem, seit mit dem Web 2.0 viele Menschen selbst dort Publizieren hat sich das Abzocken von Leuten per Abmahnung zu einer wahren Pest entwickelt: Da hat sich jemand frohgemut eine Homepage gebastelt und nach einiger Zeit gibt's dann Post vom Anwalt mit einer saftigen Geldforderung.  

   Dummerweise sind die Leute, die Abmahnungen verschicken, juristisch in der Regel auch noch im Recht - auch wenn es Mittel und Wege gibt, ihnen wenigstens ein bisschen in die Suppe zu spucken. Mehr darüber findet man z.B. auf rechtspraxis.de oder bei www.abmahnung-internet.de.

     Besser jedoch ist es, wenn man einer Abmahnung bereits im Vorfeld aus dem Weg geht, indem man keinen Grund dazu liefert. Was die Inhalte eines Blogs, einer Website oder auch von Forenbeiträgen angeht, lässt sich hier natürlich kein Patentrezept angeben und auch kaum etwas Allgemeines sagen - abgesehen davon, dass man natürlich nichts Verbotenes schreiben sollte, wie etwa Beleidigungen oder Tatsachenbehauptungen, die man nicht hieb- und stichfest beweisen kann.

   Abmahnungen wegen Inhalten sind jedoch wohl eher etwas Individuelles: Irgendjemand fühlt sich von irgendwas, das irgendwer geschrieben hat, auf den Schlips getreten und reagiert mit einer Abmahnung. Zum Beispiel habe ich bei der Recherche zu diesem Artikel gerade davon gelesen, dass der Inhaber eines Autohauses einen Kunden abgemahnt hat. Dieser hatte in einem Forum darüber berichtet, dass sein bei diesem Autohaus gekauftes Auto zu viel verbraucht habe und er mit den Reaktionen des Verkäufers auf seine Reklamationen unzufrieden war.

   Serienabmahner hingegen hängen sich in der Regel an juristischen Formfehlern auf, besonders gerne etwa an einem fehlerhaften Impressum. Abmahnungen aus dieser Richtung sind jedoch relativ leicht zu vermeiden: Man muss nur wissen, ob man ein Impressum braucht und, wenn ja, sich ein hieb- und stichfestes basteln. Mit diesem Thema hat sich mein Freund und Kollege Isi von Abenteuer Kochen recht eingehend befasst und ihm auf seinem Blog sogar eine besondere Seite gewidmet. Ein wasserdichtes Impressum kann man sich natürlich selbst basteln. Einfacher geht es mit dem Impressumsgenerator von eRecht24.de (Link beim Isi und in meinem eigene Impressum).

Was ist eigentlich eine Abmahnung?

   Rechtliche Vorschriften, die das Geschäftsleben, genauer gesagt, den Wettbewerb regeln, sollen verhindern, dass Einzelne sich mit irgendwelchen unlauteren Machenschaften Wettbewerbsvorteile verschaffen. Das klappt natürlich nur, wenn Einer, der von solchen unlauteren Machenschaften eines Anderen betroffen ist, sich auch wehren kann. Daher gibt es die Möglichkeit, auf Unterlassung zu klagen: Nehmen wir zum Beispiel an, ein Händler fühlt sich durch eine gewisse Form der Werbung eines Konkurrenten benachteiligt, die gegen irgend eine Vorschrift verstößt. Dann kann er bei Gericht auf Unterlassung klagen. Wenn der Richter die Sache genauso sieht wie der Kläger, wird er dessen Konkurrenten dazu verurteilen, diese Form der Werbung künftig zu unterlassen und eine Geldstrafe festsetzen, die fällig wird, wenn der Konkurrent sich nicht daran hält.

  Die Abmahnung ist nun gewissermaßen eine vereinfachte Form dieser Unterlassungsklage: Anstatt zu klagen beauftragt man einen Anwalt, dem Konkurrenten zu schreiben, dass er eine vorgefertigte Erklärung unterschreiben soll, in der er sich verpflichtet, das beanstandete Verhalten fürderhin zu unterlassen und im Falle der Zuwiderhandlung eine bestimmte Geldsumme an den Abmahner zu bezahlen. Gleichzeitig bekommt er von dem Anwalt auch noch eine Kostennote für dessen Bemühungen - sprich der will Kohle von ihm.

  Abgesehen davon, dass meiner Meinung nach diese Abmahnerei sowieso Blödsinn ist, da man die Einhaltung von Vorschriften auch über das Ordnungswidrigkeitenrecht sicherstellen kann, ist die Möglichkeit der Abmahnung geradezu eine Einladung zum Missbrauch. Dass dieser nicht in noch viel höherem Maße stattfindet, darf man wohl als Beleg dafür ansehen, dass die Mehrzahl der Anwälte anständiger ist als ihr Ruf. Die Versuchung dürfte nämlich recht groß sein, sich, wenn man sonst nichts oder nur zu wenig mit seiner Kanzlei verdienen kann, Geschäft in Form von Abmahnungen zu generieren.

      Das Problem bei der Sache ist auch, dass man, wenn die Abmahnung ins Haus geflattert ist, kaum ohne Anwalt auskommt. Wenn es nämlich einerseits riskant ist, eine Abmahnung einfach zu ignorieren, gibt man, wenn man die Unterlassungserklärung leichtfertig unterschreibt, unter Umständen gewisse Rechtspositionen auf. Besser ist es daher, Abmahnungen bereits im Vorfeld zu vermeiden, was wenigstens im Hinblick auf das Impressum einigermaßen machbar ist.

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18. November 2010 4 18 /11 /November /2010 14:34

Ein uralter Abzocker-Trick, der mindestens noch aus den Zeiten der Bundespost stammt, ist der mit dem Branchenbucheintrag. Er ist mir neulich erst wieder untergekommen und war einer der beiden im Startartikel erwähnten Abzockversuche, die mir kurz hintereinander untergekommen sind.

   Der Trick ist so einfach wie unverschämt: Man bekommt einen Schrieb, der auf den ersten Blick aussieht wie eine Rechnung für einen kostenpflichtigen Eintrag in ein Branchenbuch. Bei näherem Hinsehen stellt man dann fest, dass es sich dabei aber nicht um eine solche, sondern um einen Auftrag handelt: Wenn man bezahlt, hat man den Auftrag erteilt.

   Das ist recht ärgerlich, den in der Regel geht es bei dieser Masche um recht erkleckliche Beträge: In dem Fall ,der mir neulich untergekommen ist, ging es um eine zweijährige Laufzeit (die sich bei Nichtkündigung automatisch verlängerte) und einige -zig Euro pro Monat.

   Früher war dieser Trick noch perfider: Die vermeintliche Rechnung sah, wenn man nicht ganz genau hinguckte, aus wie die entsprechenden offiziellen Papiere der Bundespost. Sie bezogen sich auf den Eintrag in irgendein gedrucktes Branchenbuch. Ob ein solches dann auch tatsächlich gedruckt und gar verteilt wurde, weiß ich nicht. Heute wird nicht einmal mehr das versprochen, sondern lediglich das Vorhalten der Daten in einer Datenbank im Netz.

   Ob und wiviel Leute auf diesen Abzock-Trick hereinfallen, weiß ich nicht. Ich jedenfalls nicht, denn ich gucke mir Schriftstücke immer sehr genau an, wenn draufsteht, dass ich etwas bezahlen solle. Oder auch nicht: Denn in der Regel weiß ich bei so etwas auf den ersten Blick, dass es sich um einen plumpen Abzockversuch handelt.

   Sinn macht diese Masche ja sowieso nur bei Unternehmen. Ich vermute mal, dass die Abzocker hier darauf spekulieren, dass ihr Schrieb bei den Empfängerfirmen in der Buchhaltung bei einem unaufmerksamer Mitarbeiter landet, der nicht weiß, wer alles was bestellt hat und die vermeintliche Rechnungssumme gutgläubig anweist. Daher: Wer Rechnungen von Angestellten bezahlen lässt, sollte diese instruieren, immer genau hinzusehen bevor sie einen (vermeintlichen) Rechnungsbetrag zur Zahlung anweisen.

   Dem Trick mit der vermeintlichen Rechnung verwandt ist übrigens einer, vor dem Eduard Zimmermann vor vielen Jahren in seiner Sendung „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ gewarnt hatte: Damals hatten Betrüger per Nachnahme Papprollen versendet, wie sie zum Verschicken von Zeichnungen und ähnlichen großformatigen Papieren verwendet werden. Als Empfänger hatten sie sich Architekturbüros und ähnliche Betriebe ausgesucht, bei denen es üblich war, dass derartige Sendungen ankamen. Wenn nun jemand, der sich nicht so genau auskannte, etwa ein Familienmitglied, an der Tür war, bezahlte er möglicherweise die Nachname, weil er dachte, dass es sich um eine der üblichen Sendungen handelte.

   Da heute, vor allem auch durch das Internet, viel bestellt wird, ist es durchaus denkbar, dass Gauner auch diesen Trick wieder entdecken, denn er funktioniert sicher auch mit anderen Paketen. Der wirksamste Schutz gegen diese Art der Abzocke besteht darin, keine Nachnahmesendungen für Familienmitglieder oder gar Nachbarn anzunehmen, wenn wann nicht genau weiß, dass der Betreffende etwas bestellt hat. Und grundsätzlich sollte man sich auch klar darüber sein, dass man nichts an eine Firma zu bezahlen braucht, wen man dort nichts bestellt hat.

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15. November 2010 1 15 /11 /November /2010 11:49

Essen und Trinken ist hier auf dem Selbstversorger-Blog ja eine eher etwas weniger reichhaltig bestückte Rubrik. Das liegt vor allem daran, dass ich zwar gerne esse und trinke, aber eben selbst kein Koch bin.

   Anders mein alter Freund Isi: Der ist ein begeisterter Hobby-Koch und hat sich entschlossen, über seine Leidenschaft jetzt auch zu bloggen. Neuerdings gibt es unter abenteuerkochen.blogspot.com zu lesen, was ihm so alles bei der Kocherei unterkommt und ihm mitteilenswert erscheint.

   Derzeit ist zur Jahreszeit - Martini war ja am Donnerstag und Weihnachten kommt ebenfalls in Sicht - die gebratene Gans das Thema: Seine ersten drei Artikel befassen sich mit dem Niedrigtemperatur-Garen, welches die Gans im Rohr schön saftig bleiben lässt und mit dem Gänsefett, aus dem sich offenbar leckere Dinge machen lassen.

   Also: Wer mehr Infos zum Kochen sucht - was ja bei Selbstversorgern nicht ungewöhnlich wäre - sollte sich unbedingt Isis Blog Abenteuer Kochen angucken und am Besten regelmäßig vorbeischauen:

   Hier geht's zu Abenteuer Kochen

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8. November 2010 1 08 /11 /November /2010 18:57

Der Sommer hat sich nun verabschiedet und mit dem Winter kommt auch die Zeit, in der man sich vermehrt auch drinnen beschäftigt. Da wird dann auch der Computer wieder interessant, der nicht nur ein universelles Arbeitsmittel, sondern auch ein vielseitiges Spielzeug für Kreative ist. Eine Möglichkeit, die Grafikmöglichkeiten eines modernen Computers zu nutzen, ist der Bau von dreidimensionalen Szenen mit Hilfe geeigneter Software.
    Bereits vor einiger Zeit habe ich hier auf meinem Blog kurz die 3D-Software Blender vorgestellt., ein Open Source Programm, das man kostenlos herunterladen und benutzen darf. Seitdem habe ich mich nicht nur weiter in Blender eingearbeitet, sondern mich auch noch mit weiteren 3D-Programmen befasst, vor allem mit Bryce und dem DAZ Studio. Von beiden Programmen gibt es beim Anbieter DAZ3D kostenlose Versionen, mit denen man einiges anfangen kann.

Bryce

   Bryce dient zum Modellieren von Landschaften in 3D. Hier sind neben dem Gestalten der Landschaftsform und dem Ausstatten mit Details wie Bäumen und Steinen auch Beleuchtung und Wettereffekte möglich. Außerdem kann aus so genannten Primitives, also geometrischen Grundkörpern, auch einfache Gebäude und ähnliches gestalten. Zur weiteren Ausstattung von Szenen kann man auch Modelle im Wavefront-Object-Format laden.zwerg mit axt guckt von berg ueber flusstalEine mit Bryce erstellte Landschaft (Klick aufs Bild führt zu einer größeren Version)

Außerdem sollte auch der direkte Einbau von Szenen funktionieren, die an mit dem DAZ Studio gebaut hat. Dazu kann man das Studio aus Bryce heraus starten. Wenn man dort dann eine Szene baut sollte sich diese bei der Rückkehr zu Bryce mitnehmen lassen. Das funktionierte bei Bryce 5.5 auch ganz gut. Bei Bryce 7 hingegen stehen zumindest bei mir die Figuren dann aber immer splitternackt und glatzköpfig in der virtuellen Gegend herum. :-(

  Trotzdem muss man deswegen nicht verzweifeln: Man kann die Szenen, die man im DAZ-Studio macht, auch als Wavefront-Object-Dateien speichern und dann wie andere Modelle, die in diesem Format vorliegen, mit der entsprechenden Funktion in Bryce 7 importieren.

DAZ Studio

   Das DAZ Studio dient zum Bau von Szenen mit Menschen, menschenähnlichen Wesen wie Zwergen, Orks und Elfen sowie Tieren. Hier können Accessoires wie Kleidung, Schmuck und Waffen, aber auch Requisiten und Kulissen zugeladen werden.

ork beobachtet auf waldlichtung in einem teich badende zwer

Der lüsterne Ork und die Zwergin, die er heimlich beim Baden im Wald beoachtet, sind mit dem DAZ-Studio erstellt, die Landschaft mit Bryce (Klick aufs Bild führt zu einer größeren Version)

   Der Trick von DAZ besteht darin, dass zwar das Studio kostenlos heruntergeladen werden kann, ein Teil der Figuren bzw. deren Variationen und vor allem der Accessoires und der Kleidung jedoch Geld kosten. Es gibt allerdings auch immer wieder einige kostenlose Modelle und vor allem die Grundversionen der Figuren können umsonst heruntergeladen werden. 
Wenn man ein bisschen sucht, finden sich im Web jedoch auch noch an anderen Orten Materialien, die man für Szenen im DAZ Studio verwenden und kostenlos herunterladen kann.

Blender

   Außerdem lassen sich vor allem Requisiten und Kulissen wie Waffen, Möbel, Wände und dergleichen sehr gut selbst mit 3D-Programmen wie Blender erstellen und Texturieren. Neben dem Bau von dreidimensionalen Körpern und deren Bemalung bietet Blender auch die Möglichkeit, diese mit „Bones“ also Knochen zu versehen, mit deren Hilfe man sie für Stilllife-Szenen, aber auch für Animationen bewegen kann.

In Blender gebautes und texturiertes Modell einer Feile

Eine in Blender gebaute und mit diesem und PaintShopPro texturierte Feile. Leider sind bei dieser Bildgröße die Holzmaserung des Hefts und der Feilenhieb nicht zu erkennen.

   Im Prinzip lassen sich komplette Szenen mit selbstgebauten Figuren allein mit Blender realisieren und sogar zu Trickfilmen animieren, wie die beiden Beispiel „Elephants Dream“ und „Big Buck Bunny“ eindrucksvoll zeigen. Sogar über eine Game Engine verfügt Belnder, so das man ihn auch zur Spieleprogrammierung benutzen kann! Die Möglichkeiten sind dann fast grenzenlos, erfordern jedoch viel Einarbeitung und Kleinarbeit.

Software sinnvoll kombinieren

   Leichter tut man sich, wenn man für Landschaften Bryce verwendet und für Figuren das DAZ Studio. Die Charaktere für dieses sind bereits mit Knochen versehen und können relativ leicht in die verschiedensten Posen gebracht werden. Es gibt verschiedene männliche und weibliche Grundmodelle, die in unterschiedlichen Versionen und Abarten daherkommen und zum Beispiel Victoria, Michael oder Hiro heißen.

   Teilweise lassen sie sich auch im Aussehen verändern. Sehr variabel ist die Michael-4-Version „The Freak“, eine Bodybuilder-Figur aus der ich sowohl den Ork als auch den Zwerg in der Schmiedeszene gebastelt habe. Hier lassen sich mit zusätzlichen „Morphs“, die man sich herunterladen und gewissermaßen in die Figur einbauen kann, weitgehende Veränderung des Aussehens bewerkstelligen.

ork beim zwerg in der schmiede

Diese Szene aus einer zwergischen Schmiede habe ich im DAZ-Studio gebaut. Die Gegenstände habe ich teilweise im Netz zum Kostenlosen Dowload gefunden, die meisten jedoch wie die Esse, den Amboss und die Schraubstöcke mit Blender gebaut (Klick aufs Bild führt zu einer größeren Version)

    Leider habe ich noch keine derart variable Frauenfigur gefunden, so dass ich mit Zwergen- und Orkfrauen noch meine Probleme habe. Es gibt eine Victoria-3-Version aus der sich recht ansehnliche Orkfrauen machen lassen, aber die hat ihre Tücken: Sie wurde für die 1er Versionen des Studios gebaut, lässt sich zwar auch in die 3er laden, kann da aber für erheblichen Ärger sorgen: Mir ist es mehrfach passiert, dass sich mühevoll erstellte Szenen nicht wieder laden ließen oder nach dem Laden ganz einfach die gute Victoria nicht mehr da wahr. Da kommt Freude auf!

   Überhaupt weisen sowohl Bryce als auch das Studio einige üble Macken auf, die ich nicht verschweigen will, auch wenn man geshenkten Gäulen nicht zu tief in die Mäuler schauen sollte: Dass vor allem das Studio beim Abspeichern auch nur ein wenig komplexer Szenen unglaublich lange braucht, ist noch das wenigste. Es kann zum Beispiel passieren, dass Bryce eine komplexere Szene nicht mehr speichern kann und mit einer Speichermangel-Fehlermeldung abbricht. Das ist mir passiert, wenn ich Studio-Figuren mit vielen Ausrüstunsgteilen eingebaut hatte. Vermeiden lässt sich das, wenn man darauf achtet, dass die Arbeitsansicht beim Abspeichern im Drahtmodell-Modus und nicht im schattierten OpenGL-Modus ist. Ob das immer hilft, weiß ich allerdings nicht.

   Wenn man sich an die Macken gewöhnt hat, lassen sich jedoch sowohl Dryce als auch das DAZ Studio recht gut einsetzen und mit Blender hatte ich bisher in dieser Hinsicht eigentlich noch gar keine Probleme.Ein Beispiel für die Kombination aller drei Programme ist die Flusslandschaft im Bild oben: Die Landschaft habe ich mit Bryce erstellt, der Zwerg im Vordergrund stammt aus dem DAZ Studio. Sein Wams, die Axt und die Stiefel sowie die kleinen Häuschen am Flussufer und der Turm im Mittelgrund sind mit Blender gebaut worden.

   Meine Texturen bastele ich vor allem mit dem preisgünstigen aber guten PaintShopPro, wobei es die uralte Version 5 immer noch für mich tut. GIMP müsste hier aber auch gehen. Auf jeden Fall verwende ich dieses Programm, wenn ich den fertigen Bildern das Aussehen von Cartoons oder Ölgemälden geben will.

   Leider lassen sich hier auf Overblog nur kleine Bilder einbauen; daher habe ich sie hier mit Links versehen, die zu größeren Versionen der Bilder führen. Noch ein paar weitere Bilder - vor allem auch in Zukunft - gibt es auf meinem Fantasy-Blog. Viel Spaß beim Anschauen und Ausprobieren!

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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 17:53

Jetzt im Herbst beginnt ja - wie ich immer sage - eigentlich bereits das neue Gartenjahr und zwar mit dem Umgraben. Wenn die Frostgare den Boden über den Winter so richtig schön krümelig gemacht hat, spart das Arbeit im Frühjahr, wenn man dann die Beete vollends zum Pflanzen bereit macht. Wer Mist einbringen will, sollte das jetzt tun, damit er über den Winter schön verrotten kann, den frischer Mist ist vielen Pflanzen zu scharf.

Buch Gaertnern fuer alle

Alles, was man für den Einstieg in den Gemüseanbau wissen sollte in kompakter Form und zu einem echten Freundschaftspreis von 2,99 EUR als eBook: "Gärtnern für Alle", der neueste Titel in der Edition Fokko

 

   Natürlich ist der Herbst auch der allerbeste Zeitpunkt, wenn man einen Garten neu anlegen oder einen vernachlässigten solchen wieder reaktivieren will. Man kann zwar praktisch das ganze Jahr über mit dem Gärtnern beginnen, denn es gibt immer etwas, mit dem man anfangen kann, aber der Herbst ist doch der ideale Zeitpunkt.

  Deswegen habe ich auch geguckt, dass ich mein neues EBook "Gärtnern für alle - Leichter Einstieg in den Gemüseanbau im Privaten Garten" rechtzeitig fertig bekommen habe. Auf über 70 Seiten erfährt der Anfänger hier in Kürze alles, was er wissen muss um gleich loslegen zu können.

  Die vielen großen und schönen Gartenbücher, die es gibt, will mein Büchlein gar nicht ersetzen. Die sollte man - wie auch ich es getan habe - durchaus lesen und zwar in Ruhe und gemütlich in der Sofaecke. Mein Büchlein will vielmehr ganz am Anfang stehen und demjenigen, der bereits darauf brennt, den ersten Spatenstich zu tun, das notwendige Grundwissen vermitteln, damit er gleich loslegen kann ohne erst dicke Bücher wälzen zu müssen.

 Und hier geht's zum Download von "Gärtnern für Alle"

 

 

 

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Published by Fokko - in Garten
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4. November 2010 4 04 /11 /November /2010 16:04

 Nachdem mir dieser Tage zwei dummdreiste Methoden der Abzocke kurz hintereinander untergekommen sind - eine im Netz und die andere etwas später, beim Durchsehen der Post - kam mir die Idee, hier eine entsprechende Kategorie einzurichten. Hier ist sie also und sie heißt "Nepp & Bauernfängerei".

   Es gibt viele solche Abzock-Tricks und zwar nicht erst, seitdem das Netz zum selbstverständlichen Bestandteil unseres medialen und kommunikativen Alltags geworden ist, auch mit der Post flattert einem dieser und jener Betrugsversuche ins Haus. Viele Abzock-Tricks sind schon bekannt, wie etwa die Mitgliedschaften in Web-Communities, bei denen man unwissentlich Zahlungsverpflichtungen eingeht. Teilweise wird und wurde - wie gerade in diesem Falle auch - sogar vom Gesetzgeber darauf reagiert und etwas getan. Oft jedoch sind die Tricks (noch) nicht bekannt und man sitzt ihnen auf. Wenn man erst einmal bezahlt hat, ist es meist schwer bis unmöglich, sich die Kohle zurückzuholen. Wichtig ist also, möglichst viele dieser Tricks zu kennen und vor allem auch, seinen Blick für so etwas zu schulen. Dann erkennt man nämlich auch Abzockversuche als solche, von dnen man noch nicht gehört oder gelesen hat.   

   Ich werde hier also in Zukunft immer wieder einmal über dreiste Abzockmethoden berichten und Tipps geben, wie man sich vor so etwas schützt. Wann hier etwas Neues erscheint, hängt davon ab, was mir so über den Weg läuft. Selbstverständlich bin ich natürlich auch immer offen für diesbezügliche Hinweise: Wer etwas entsprechendes entdeckt, darf mir ruhig einen Tipp geben, damit ich ein Artikelchen daraus machen kann. Selbstverständlich behandle ich die Identität der Tippgeber auf Wunsch vertraulich. Wer jedoch gerne namentlich als Ideengeber genannt werden möchte, kann das das genauso selbstverständlich auch haben - wenn er oder sie möchte auch mit einem Link auf seine Seite oder sein Blog.

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2. November 2010 2 02 /11 /November /2010 12:44

„Off-shore-Strom aus der Nordsee nach Köln oder Stuttgart zu bringen kostet Geld, das muss von uns allen bezahlt werden,“ meint Günther Oettinger. Eigentlich überrascht das nicht. Jedem, der ein bisschen etwas von regenerativen Energien versteht, sollte ja klar sein, dass der ganze Off-Shore-Hype nur einen Zweck hat: Die Pfründe der Stromriesen auch über das Ende der Stromgewinnung aus fossilen Energieträgern hinaus zu sichern - und zwar mit unserem Geld. 

Diese Kunde von weiterem pekuniären Ungemach, das uns Bürgern im Rahmen des Klima-Ablasskultes dräut, bringt uns nicht nur Michael Mross und seinen mmnews.de. Den könnte man von Seiten der obrigkeits- und mediengläubiger Bürger und ihrer "Qualitätsmedien" als Multi-Verschwörungstheoretiker abtun. Die Seite kann als Quelle der Nachricht jedoch eines dieser Qualitätsmedien, nämlich die "Welt" nennen.

   Energie aus regenerativen Quellen ist per se regional: Die Technologien zur Gewinnung von Strom (bzw. Wärme) aus Sonnenstrahlung, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme sind skalierbar. Das bedeutet, dass entsprechende Anlagen praktisch in praktisch beliebiger Größe gebaut werden können. Außerdem kommen sind die entsprechenden Energieträger überall oder - bei der Wasserkraft -  zumindest an sehr vielen Orten vorhanden.

windkraftanlagen im windpark waldhausen

Windkraft nutzt man am sinnvollsten lokal und regional wie hier im Windpark Waldhausen bei Aalen/Württ. Offshore-Windkraftwerke sollen lediglich dazu dienen, die das Oligopol der großen Stromkonzerne zu erhalten, indem Strom weiterhin von diesen zentral erzeugt und über deren Netze verteilt wird. 


   Neben dem der Unabhängigkeit von endlichen Ressourcen besteht der große Vorteil der Stromgewinnung erneuerbaren Energien daher auch darin, dass sie lokal und regional, ja sogar bis hinunter auf die Ebene einzelner Haushalte und Firmen genutzt werden können. Größere Solarkraftwerke, Windparks und Wasserkraftwerke können auf der Ebene des Mittelspannungsnetzes arbeiten, kleine kommunale, firmeneigene und private Wind- und Sonnenenergieanlagen sogar auf der des Niederspannungsnetzes. Dadurch werden Hoch- und Höchstspannungsnetze weitestgehend überflüssig. Und das bedeutet natürlich das Aus für das Geschäft der Stromriesen, das darin besteht, Strom in großen Mengen zentral zu erzeugen und über Hoch- und Hochspannungsnetze zu verteilen.

Die Pfründe retten 

   Bereits als ich das erste Mal von den Plänen zur Erzeugung von Windstrom in großem Stil auf See erfuhr, hörte ich augenblicklich eine mindestens elefantengroße Nachtigall trappsen: Bei dieser Technologie wird, so wie bei der Stromgewinnung aus Kohle, Öl und Kernbrennstoffen auch, die elektrische Energie wiederum von großen Energieversorgern zentral erzeugt und über deren Leitungsnetze verteilt. Damit wollen diese Unternehmen natürlich nichts anderes erreichen, als ihr Oligopol auf die Stromversorgung zu retten, damit sie weiterhin beim Strom kräftig abzocken können. Besonders hilfreich ist dabei auch, dass man diese Geschäfte im Rahmen des Klima-Ablasskultes der Treibhaus-Sektierer betreiben kann.

Hochspannungsmasten einer Hochspannungsleitung vom Atomkraf

Bei der sinnvollen regionalen Nutzung von regenerativen Energiequellen werden Höchst- und Hochspannungsleitungen überflüssig - das stört natürlich die Energieriesen

 

   Dabei hilft ihnen nun auch Oettinger, in dem er als EU-Kommissar das tut, was er als Ministerpräsident unseres Muschterländles schon getan hat - und was im übrigen offenbar die vornehmste Pflicht aller Politikanten und Regierigen ist: Großen Unternehmen dabei behilflich zu sein, den Bürger nach Strich und Faden abzuzocken.

   "... doch es nahm der Brief nicht wunders, als man las von wem er sei", heißt es in einem uralten Bonifatius-Kiesewetter-Gedicht. Genauso wenig wundert man sich darüber, dass ausgerechnet Günther Oettinger die Energieriesen protegiert: Schon in seinem alten Job als Ministerpräsident stand er einem Bundesland vor, in dem erneuerbare Energien alles andere als hoch im Kurs stehen, wie ich bereits vor längerer Zeit hier berichtet habe. Und das übrigens, obwohl es auch bei uns in Württemberg recht viele hinreichend windhöffige Standorte gibt, wie die leider noch viel zu wenigen Windparks, zum Beispiel bei uns hier auf der Ostalb, zeigen.

   Das Üble an der Sache ist nicht nur, dass diese Geschichte natürlich wieder unser aller Geld kostet. Dieses Geld, welches man aus unseren Taschen in die der Stromriesen abzapft, fehlt uns nämlich und kann nicht in sinnvolle Projekte zur Selbstversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen investiert werden, wie etwa eigene Sonnen- und Windkraftanlagen oder Anteile an Windparks. Und natürlich wird der ganze Offshore-Unfug auch wieder Steuergelder kosten, die dann ebenfalls nicht mehr für die Förderung sinnvoller Projekte zur Verfügung stehen. Und ganz nebenbei können bereits bei wenig mehr als nur flüchtigem Hinsehen als hirnrissig erkennbare und zudem auch noch als Eisbärenrettungs verkaufte Projekte wie Offshore-Winstrom und Desertec auch noch als Alibi dienen: Warum soll man die regionale und private Nutzung fördern, wenn doch bereits im großen Stil Lösungen gefunden werden? 

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31. Oktober 2010 7 31 /10 /Oktober /2010 11:54

Dieses Wochenende wurde wieder einmal von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Wie immer bei den Umstellungen sorgt das bei vielen Leuten für Verwirrung, weil sie nicht wissen, ob sie ihre Uhren vor oder zurück stellen sollen. Außerdem hört man da und dort auch wieder das übliche Gemecker darüber, dass die Sommerzeit sinnlos wäre.

     Mich persönlich stört an der Sommerzeit lediglich, dass sie im Herbst so lange gilt. Das Problem dabei ist, dass man unnötig früh im Jahr im Finstern aufstehen muss, was für mich das eigentlich Ekelhafte am Aufstehen überhaupt ist. Ich stehe am liebsten auf, wenn es hell wird – und das ist auch das Natürlichste. Daher habe ich im Sommer keine Probleme damit, schon um fünf Uhr aus dem Bett zu hüpfen. Im Winter bleibe ich dafür, wenn es sich machen lässt, bis nach acht liegen. Aber auch nicht länger, denn im Winter ist es mir zu blöd, das dann kostbare, weil kurze Tageslicht zu verschlafen.

Kollektives Frühaufstehen

     Selbstverständlich ist die Sommerzeit - wie aus dem Folgenden klar werden wird - unter dem Gesichtspunkt des Energiesparens ein Witz. Der Gedanke dabei ist ja, dass man dass Tageslicht besser ausnutzt und somit Strom für die Beleuchtung spart: Im Sommer wird es morgens so früh hell, dass die meisten Leute die ersten ein, zwei Stunden des Tageslichtes verschlafen. Da liegt es nahe, den Tag entsprechend früher zu beginnen, so dass man auch eine Stunde früher fertig ist und damit dann am Abend eine Stunde Beleuchtung einzusparen.

Angeln am Kocher bei Sulzbach-Laufen

Dank der Sommerzeit kann man im Sommer auch unter der Woche abends noch etwas unternehmen - wie etwa Angeln gehen

 

   Weil es nun recht kompliziert wäre, alle Arbeits- und Öffnungszeiten, sowie die Fahrpläne und was da sonst noch dran hängt, im Frühjahr und im Herbst um ein Stunde zu schiften, verstellt man einfach die Uhr. Wenn man das einmal kapiert hat, sollte man eigentlich auch kein Probleme damit haben, ob man die Uhr nun beim Wechsel im Frühjahr und im Herbst jeweils vor oder zurückstellen muss: Weil man im Sommer früher aufstehen kann, da es früher hell ist, muss man die Uhr natürlich beim Beginn der Sommerzeit vor und bei ihrem Ende zurück stellen.

Vor allem für die Lebensqualität

   Unter dem Gesichtspunkt des Stromsparens ist es nun natürlich vor allem einmal Blödsinn, die Sommerzeit bis Ende Oktober gelten zu lassen, wie das gemacht wird. Die Stunde Licht, die man am Abend einspart, gibt man dann gegen Ende der Sommerzeitphase am Morgen zum größten Teil wieder dran.

   Außerdem stammt der Stromspargedanke hinter der Sommerzeit aus einer Zeit, als das Licht noch die hauptsächliche, in Privathaushalten sogar in aller Regel die einzige Anwendung des elektrischen Stroms war. Heute, im Zeitalter von Elektrotechnik und Elektronik hingegen ist das elektrische Licht lediglich noch für einen kleinen Teil des Stromverbrauches verantwortlich, was ja auch das unsägliche Glühbirnenverbot so lächerlich macht – wenn es das nicht schon allein dadurch wäre, dass es mit dem lächerlichen Märchen von der menschengemachten Klimaerwärmung begründet wird.

   Bereits zur Zeit ihrer Wiedereinführung in Deutschland wurde angezweifelt, dass die Sommerzeit Energie einsparen würde. Es wurde sogar vermutet, dass sie den Energieverbrauch erhöhen würde: Weil es abends länger hell ist, würden viele Menschen abends noch etwas unternehmen und zwar oft mit dem Auto; daher sei die Stromeinsparung durch die Sommerzeit kleiner als der zusätzliche Benzinverbrauch, den sie verursache.

   Das ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Und genau das ist es aber auch, was mir an der Sommerzeit gefällt: Man kann im Sommer abends noch etwas anfangen. Eine Stunde mehr vom Feierabend bis zum Dunkelwerden kann eben dafür entscheidend sein, ob es sich noch lohnt, auf den Ansitz, zum Fischen oder auch zum Baden zu gehen. Und auch, wenn man daheim etwas macht, was vom Tageslicht abhängig ist – wie etwa im Garten arbeiten – bringt eine Stunde allerhand.

   Deswegen bin ich ein Fan der Sommerzeit, auch wenn sie vom Aspekt des Energiesparens Blödsinn ist. Aber eventuell sollte man sie dahin gehend ändern, dass die herbstliche Uhrenumstellung bereits Ende September und nicht erst Ende Oktober stattfindet.

 

 

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23. Oktober 2010 6 23 /10 /Oktober /2010 15:03

 [Tipp vom Fokko]

Bekannt geworden ist der Stuntman Jochen Schweizer dafür, dass er das Bungee-Springen in Deutschland populär gemacht hat. Bungee-Sprünge zum Verschenken oder sich selbst Schenken kann man bei seiner Agentur natürlich immer noch buchen; aber es ist mittlerweile auch noch einiges mehr dort zu haben, so dass sich ein Besuch auf der Website Jochen-Schweizer.de für Jeden lohnt, der etwas Abenteuerliches als Geschenk sucht oder sich selber gönnen möchte.

   Jochen Schweizer hatte sich bereits als Stuntman einen Namen gemacht, als er in den 80ern das Bungee-Springen entdeckte. Er stellte bei diesem Sport einige Weltrekorde auf und machte sich darum verdient, dieses Grenzerlebnis in Deutschland für (fast) Jedermann bei minimiertem Risiko erfahrbar zu machen, indem er technische Ausrüstung und sachkundige Hilfestellung als Dienstleistung anbietet.

jochenschweizerwebsite

Schon die Website von Jochen Schweizer macht Lust auf Abenteuer

 

   Allerdings wäre es falsch, Jochen Schweizer auf seine Verdienste um den Bungee-Sport zu reduzieren. Er gründete nicht nur eine Werbeagentur sondern erfand auch den Vertical Catwalk, eine Technologie, mit der man Modenschauen an vertikalen Wänden, zum Beispiel an Hochhausfassaden durchführen kann. Auch heute noch entwickeln Jochen Schweizer und seine Mitarbeiter in der Jochen Schweizer Projects AG neue Erlebnisse für Menschen, die das Besondere suchen.

Abenteuer á la carte

   Der mit einem Gummiseil gesicherte Sprung in die grausige Tiefe ist zwar bei vielen Menschen beliebt, aber doch nicht wirklich Jedermanns Sache. Wer ein besonderes Geschenk sucht und sich nicht sicher ist, ob gerade ein Bungee-Sprung auf Gegenliebe stoßen wird, ist bei Jochen Schweizer trotzdem an der richtigen Adresse: Bei seiner Agentur findet man mittlerweile auch jede Menge Erlebnisse, die teilweise genauso abenteuerlich sind und auf jeden Fall mächtig Spaß machen, jedoch weniger Überwindung kosten.

     Bodyflying im Windkanal etwa ist etwas, das im Prinzip jeder machen kann, der einigermaßen gesund und in normaler körperlicher Verfassung ist: In einem Windtunnel wird dabei mit einer Windgeschwindigkeit von 270 km/h ein Fallschirmabsprung simuliert, wobei die Flugzeit pro Flug sogar länger ist, als bei einem Fallschirmabsprung aus 4000 m Höhe.

   Hochseilgarten, Fallschirmspringen und Paragliden sind natürlich wieder eher etwas für Leute ohne Höhenangst, genauso wie das Helikopterfliegen. Aber das ist kein Problem, denn es gibt auch jede Menge Dinge für Leute, die lieber auf dem Boden bleiben: Wie wäre es, einmal den legendären Hummer im schweren Gelände zu fahren? Oder einmal selbst Dampflokführer zu sein? Kein Problem – Jochen Schweizer macht es möglich.

Für jeden etwas

   Aber auch ganz Dinge, für die man keinen physischen Mut braucht, gibt es im Angebot von Jochen Schweizer: Wie wäre es mit einem Fotoshooting inklusive professionellem Schminken für die Dame? Oder mit einem romantischen Candlelight Diner für zwei? Oder mit einem Ausflug im Trabbi?

   Bei Jochen Schweizer wird buchstäblich jeder fündig. Einmal Baggerführer sein? Oder ein Oldtimer-Traktortour untermehmen? Oder selbst einen Kampfpanzer fahren? Das alles kann man haben – und noch viel mehr. Und zwar an einer ganzen Reihe von Orten in Deutschland und dem nahen Ausland. Es gibt zwar nicht alles überall, aber bei dem großen Angebot, wird sich wohl immer etwas Passendes in der Nähe finden.

     Teilweise eignen sich die Angebote übrigens auch, um etwas kennen zu lernen, das man eventuell auf die Dauer machen möchte: Bei einem Golf-Schnupperkurs etwa kann man sicherlich einen ersten Eindruck bekommen, ob dieser Sport etwas für einen wäre. Das Gleiche gilt für Paragliding, Fallschirmspringen und weiter Sportarten.

   Ein Besuch auf der Website von Jochen-Schweizer lohnt sich also immer. Zumal die auch sehr gut gemacht ist und schon das Stöbern darin ein Erlebnis ist.

 

Zur Jochen-Schweizer-Website

 

 

 

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