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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

25. Mai 2011 3 25 /05 /Mai /2011 11:31

"Deutschland, Deutschland über alles..." soll man ja nicht mehr singen, will man nicht als Brauner Bösewicht dastehen. Um "Einigkeit und Recht und Freiheit" ist es bei uns in letzter Zeit jedoch auch zunehmend schlecht bestellt. Da kommt ein ganz neuer Text zu Haydns Kaiserquartett gerade recht. Man findet ihn bei mmnew.de unter dem Titel

Neue Deutschland-Hymne

Wirklich lustig - wenn es nicht so eine traurigen, realen Hintergrund hätte...

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Published by Fokko - in Humor
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24. Mai 2011 2 24 /05 /Mai /2011 08:53

Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre, auf was für Dummheiten Menschen kommen können: Im Land der unbegrenzten Abzockmöglichkeiten, gibt es jetzt sogar schon Rauchverbote im Freien.

   Seit gestern ist in New York das Rauchen in allen Parks und an allen Stränden verboten. Die noch lächerlichere Begründung dieses lächerlichen neuen Auswuchses von Nannystaatlichkeit, Bevormundung und Bürgergängelei: Passivrauch sei im Freien bei einem Abstand unter einem Meter genauso gefährlich wie in Innenräumen. Natürlich wird dabei ignoriert, dass es keinerlei Belege für die Schädlichkeit von Passivrauch gibt.

   Bei genauem Hinsehen stellt sich nämlich heraus, dass die angebliche Schädlichkeit von Umgebungsrauch in die gleiche Klasse von "wissenschaftlichen Erkenntnissen" gehört, wie die zu den Anfangszeiten der Eisenbahn aufgestellte Behauptung, dass man vom Zugfahren verrückt würde oder die noch bis weit in das letzte Jahrhundert verbreitete Ansicht von Ärzten, dass man vom Masturbieren Rückenmarksschwindsucht bekommen würde. Aber es kommt noch besser: Sieht man sich die Geschichte der Hexenjagd auf Raucher genauer an, stellt sich heraus, dass die behauptete Gefährlichkeit von Passivrauch eine Erfindung der Nazis ist, die das Rauchen als ungermanische, verkommene Angewohnheit von "Untermenschen" ansahen und Rauchverbote und Diskriminierung von Rauchern als Teil ihrer menschenverachtenden Politik der Unterdrückung und Gängelei einsetzten.

   Zurück zum eigentlichen Thema: Passivrauch als Begründung für Rauchverbote unter freiem Himmel - geht es eigentlich noch lächerlicher? Wie man's nimmt. Die zweite Begründung für das Rauchverbot in New York ist zumindest nicht weniger skurril als die Passivrauchlüge: Müllvermeidung. Zigarettenkippen werden vermieden, tütenweise Müll, der von Fastfood-"Mahlzeiten" Marke McVomit oder Puker King übrigbleibt, darf aber weiterhin die Papierkörbe verstopfen. Mir fällt dazu nur noch das Bibelwort von den ausgesiebten Mücken und den verschluckten Kamelen ein...

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15. Mai 2011 7 15 /05 /Mai /2011 12:27

Irreduktibel komplexe Systeme gibt es in der Technik, aber auch in der Natur. Hier geben sie Evolutionsforschern einige Rätsel auf. Diesen Artikel hatte ich wie "Schöpfung oder Evolution?" ursprünglich auf Suite 101 veröffentlich, wo er jedoch vom zuständigen Redakteur ebenso wie dieser deaktiviert. Daher veröffentliche ich ihn ganz einfach ebenfalls hier, wo ich (noch) nicht zensiert werde.

     Irreduktibel komplex heißen Systeme, von denen man keine einzige Komponente entfernen kann, ohne dass sie ihre Funktion verlieren. Im allerstrengsten Sinne sind es solche Systeme, die durch Entfernung einer Komponente komplett sinnlos werden. Ein Beispiel für ein irreduktibel komplexes System, welches aus der Welt der Technik stammt, ist die gängige Form der Mausefalle. Jeder, der ein klein wenig technisches Verständnis hat, erkennt, dass man von einer solchen simplen Maschine kein einziges Teil entfernen darf, wenn man nicht will, dass sie ihre Funktionsfähigkeit einbüßt.

    Jeder Fertigungstechniker wird bestrebt sein, ein Gerät, dass er in Serie herstellen soll, zu einem irreduktibel komplexen System zu machen: In dem Moment, wenn man keines der Teile eines Gerätes oder einer Maschine weglassen kann, hat man die geringstmögliche Zahl der Teile gefunden und damit höchstwahrscheinlich die Variante, die sich am kostengünstigsten herstellen lässt. Mit anderen Worten: Wenn etwas auf ein irreduktibel komplexes System reduziert wurde, besitzt es kein einziges überflüssiges Teil mehr.

Die Perfektion der Mausefalle

    Betrachtet man eine handelsübliche Mausefalle näher, wird klar, dass es sich dabei um eine in einer gewissen Hinsicht perfekte Maschine handelt, nämlich in dem Sinne, dass keines ihrer Teile überflüssig ist. Weder das Kläppchen mit dem Köder, die Achse auf der es gelagert ist, noch das Grundbrett, noch der Bügel, die Feder, die Stange, welche die Feder gespannt hält noch die Öse am Köderkläppchen, in welche man sie einhakt kann man wegnehmen, ohne dass die Mausefalle ihre Funktionsfähigkeit verliert. Das Einzige, über das man diskutieren könnte, wären die kleinen Krampen, die als Lager für den Bügel dienen, die man vielleicht durch an das Grundbrett angearbeitete Lagerböcke ersetzen könnte. Diese müsste man aber streng genommen dann doch wieder als eigenständige Funktionselemente sehen, so wie eigentlich auch die Bohrungen im Grundbrett, durch welche die Achse des Köderkläppchens führt, als Lager und somit als funktionelle Komponenten angesehen werden könnten.

 

Mausefalle

Was hat eine Mausefalle gemeinsam mit...

   Umgekehrt kann man jedoch die Achse und die Öse des Köderkläppchens auch als Formelemente desselben auffassen so wie man ihre und die Lager des Bügels als zur Grundplatte gehörig betrachten kann. Das vereinfacht die Betrachtung und man erhält mit Grundbrett, Köderkläppchen, Bügel, Feder und Haltestängchen fünf Elemente einer Mausefalle, von denen man keines entfernen darf, wenn die Mausefalle ihre Funktionsfähigkeit behalten soll. Mit anderen Worten: Die Mausefalle ist irreduktibel komplex.

Wie entstehen irreduktibel komplexe Systeme?

   Mindestens genauso interessant wie sich den Kopf über die strukturell-konstruktiven Feinheiten bei der Betrachtung der Funktionselemente einer Mausefalle zu zerbrechen ist jedoch eine andere Überlegung: Es wurde ja festgestellt, dass man von einer existierenden Mausefalle kein einziges Teil entfernen darf, ohne dass sie ihre wichtigste Eigenschaft verliert, die auch ihren Sinn und Zweck ausmacht: Mäuse fangen zu können. Das impliziert jedoch, dass diese Teile sämtlich vorhanden sein müssen, wenn man eine Mausfalle machen will.

   Tatsächlich entsteht eine Mausefalle, indem ihre Einzelteile angefertigt und dann montiert werden. Und derjenige, der sie erfunden hat, musste sich natürlich diese Teile und ihre Anordnung ausdenken. Diese banale Beispiel zeigt einen wichtigen Sachverhalt im Bezug auf irreduktibel komplexe Systeme auf: Damit ein solches System entstehen kann, müssen sämtliche Einzelteile existieren und zusammengefügt werden.

Irreduktibel komplexe Systeme in der Natur

   Auch in der Natur gibt es irreduktibel komplexe Systeme und zwar auf verschiedenen Ebenen bis hinunter zu Einzelteilen von Zellen. Gerade hier, auf der molekularen Ebene finden sich einige hochinteressante Beispiele wie etwa der rotierende Flagellumantrieb, den manche Bakterien besitzen. Er funktioniert wie ein Elektromotor und besitzt buchstäblich Stator, Rotor, eine Welle und Lager. Aufgrund elektrischer Kräfte dreht sich der Rotor dieses „Nanomotors“. Seine Welle versetzt das Flagellum in Rotation, wodurch dieses wie eine Schiffsschraube wirkt und für Vortrieb sorgt.

Molekularmotorle01

... diesem Flagellum-Antrieb, den man bei Bakterien finden kann? Ganz einfach: Beide sind irreduktibel komplexe Systeme

 

  Dieser kleine Motor sieht in der Tat aus, als wenn er nicht nur konstruiert, sondern auch noch von einem Ingenieur für Produktionstechnik auf einfache und kostengünstige Fertigung optimiert worden wäre: Er besitzt kein einziges überflüssiges Teil.

Ein Rätsel der Evolution

   Nach der Evolutionstheorie entstehen Neuerungen und Modifikationen an lebenden Organismen durch Zufall und haben Bestand, wenn sie einen Vorteil beim Überleben bringen. Eine Veränderung, die keinen Vorteil bringt, wird in der Regel ausgemerzt, weil sie meist einen Nachteil bedeutet.

   Das wiederum bedeutet jedoch, dass alle Teile des Flagellum-Antriebs und der genetische Plan, nach dem sie zusammengesetzt werden, gleichzeitig entstanden sein müssen. Nur alle Teile gemeinsam und in der richtigen Anordnung „montiert“ ergeben einen funktionsfähigen Schraubenantrieb. Da nun Evolutionstheorien in der Tradition von Darwin intelligentes Design, also eine schöpferische Kraft hinter der Entwicklung unserer Welt, von vorne herein ausschließen, geben solche irreduktibel komplexe Systeme der Wissenschaft Rätsel auf.

   Würde nur ein Teil dieses irreduktibel komplexen Systems fehlen, wäre es sinnlos und somit unnötiger Ballast. Dieser jedoch würde die Überlebensfähigkeit verschlechtern anstatt sie zu verbessern. Nach den bisher für gültig gehaltenen Regeln der Evolution müsste ein Bakterium mit einem unvollständigen Flagellum-Antrieb wieder verschwinden. Da es aber unzweifelhaft existiert, muss es auch irgendwie entstanden sein. Man darf also gespannt sein, ob und wie sich die Entstehung solcher Systeme - die in der Natur durchaus nicht selten sind - eines Tages erklären lässt, ohne den seit Darwin gültigen prinzipiellen Ansatz aufzugeben, dass sich unser Universum ohne Annahme einer schöpferischen Kraft zufällig entwickelt hat.

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15. Mai 2011 7 15 /05 /Mai /2011 10:26

... ist dieses Gedicht von Heinrich Heine:

Erinnerung aus Krähwinkels Schreckenstagen

Wir Bürgermeister und Senat,
Wir haben folgendes Mandat
Stadtväterlichst an alle Klassen
Der treuen Bürgerschaft erlassen.

Ausländer, Fremde, sind es meist,
Die unter uns gesät den Geist
Der Rebellion. Dergleichen Sünder,
Gottlob! sind selten Landeskinder.

Auch Gottesleugner sind es meist;
Wer sich von seinem Gotte reißt,
Wird endlich auch abtrünnig werden
Von seinen irdischen Behörden.

Der Obrigkeit gehorchen, ist
Die erste Pflicht für Jud und Christ.
Es schließe jeder seine Bude
Sobald es dunkelt, Christ und Jude.

Wo ihrer drei beisammen stehn,
Da soll man auseinander gehn.
Des Nachts soll niemand auf den Gassen
Sich ohne Leuchte sehen lassen.

Es liefre seine Waffen aus
Ein jeder in dem Gildenhaus;
Auch Munition von jeder Sorte
Wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.

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Published by Fokko - in Gedichte
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14. Mai 2011 6 14 /05 /Mai /2011 12:04

Ich weiß ja nicht, ob das in anderen Städten auch so üblich ist, aber bei uns hat die Stadtgärtnerei im Frühjahr eine bemerkenswerte Aktivät entwickelt, deren Sinn sich mir nicht so ganz erschließen will: Mitarbeiter zogen mit Kettensägen und ähnlichen Instrumenten los, um allerhand Gehölze zu verstümmeln, zum Beispiel auch am Sauerbach, der wie viele Bäche von heckenartigen Gehölzen begleitet wird.

 

Kahlschlag am BachFlurfrevel am Bach auf behördliche Anordnung: Solche Maßnahmen kosten Geld und sind eher schädlich als nützlich.

 

   Ich bin ja selbst Baumwart bzw. wie sich das heute nennt "Fachwart für Obst und Gartenbau" und weiß daher, dass man Obstgehölze um des Ertrages und Ziergehölze um des Ausssehens willen zurechtschneidet. Ich weiß auch, dass man Bäume an Straßen öfter einmal fällt oder ihrer Äste beraubt, um angeblich die Verkehrssicherheit zu erhöhen. In meiner Heimatstadt Heidenheim habe ich es zweimal erlebt, dass Bäume mit derartigen Begründungen gefällt wurden - und jedesmal gab es kurz darauf Straßenbaumaßnahmen, denen diese Bäume im Wege gestanden wären. Nicht schön, die Bürger im Vorfeld so anzulügen, aber immerhin nachvollziehbar.

Hat die Stadt zuviel Geld?

    Was ich nun aber nicht nachvollziehen kann, ist dass man in Zeiten knapper Kassenlage (so knapp, dass Kinder in der Schule mit zehn Jahre  alten Schulbüchern arbeiten müssen und öffentliche Wege nicht mehr sauber gehalten werden können) in meiner Wahlheimat Aalen/Württ. Geld dafür hat, Gehölze weitab begangener Wege "auszulichten" (im Klartext: zu verstümmeln). Ich bin mit der Natur vertraut und ich weiß, dass eine Feldhecke nicht stirbt, wenn man sie auf den Stock setzt, also ratzekahl abschneidet, aber die Wurzeln im Boden lässt. Allerdings ist dies außer aus Gründen einer etwas fragwürdigen Vorstellung von Optik überhaupt nicht notwendig - sprich: ein alter Zopf und allenfalls etwas für Leute, die nichts besseres zu tun haben. Wenn auch unsere Landschaft schon lange keine Natur- sondern eine Kulturlandschaft ist, die sich nicht selbst regeln, sind doch Feldhecken und ähnliche Strukturen gewissermaßen kleine Naturinseln, die für sich alleine und ohne menschlichen Eingriff funktionieren. Schließlich bilden sie sich ja auch ganz von alleine, ohne dass man etwas dazu tun muss.

  Wie bereits gesagt, bringt man eine Feldhecke durch dümmliches Stutzen nicht um. Allerdings kann sie in der Zeit, bis sie nachgewachsen ist, ihre ökologischen Aufgaben nur eingeschränkt erfüllen. Im Klartext: Man beschädigt damit Nistplätze für Vögel, beschneidet den Lebensraum für alle möglichen weiteren Tier- und Pflanzenarten und vermindert die Funktion der Hecke als Schall-, Wind- und Sonnenschutz. Das ist vor allem an Wasserläufen bedenklich, da die Gehölze hier ja Bestandteil von besonders wertvollen Feuchtbiotopen sind - unweit von der oben abgebildeten Stelle konnte ich sogar einmal einen Eisvogel beobachten. Und nicht zuletzt sieht es bescheiden aus und beschädigt damit das Landschaftsbild.

Und was ist mit dem CO2? 

  Wie man weiß bin ich ja kein Adept der Klimareligion. Kommunale Politiker und Beamte müssen es wie alle öffentlichen Handaufhalter aber per Dienstauftrag sein, denn so wollen es die Dogmatiker in Berlin und Brüssel. Unter dem Paradigma des Treibhauseffektes ist nun aber auch das Entfernen von Gehölzen klimaschädlich: Wie jedes Kind weiß, entsteht Pflanzenmasse aus dem C02 der Luft, bindet dieses also. Je mehr Holz da ist, umso mehr neues Holz ensteht wie jeder Forstwirt weiß und umso mehr CO2 wird gebunden, welches dann nicht mehr als böses, böses Treibhausgas das Klima ruinieren kann. Wenn man nun also Gehölze abschneidet, erhöht man logischerweise den CO2-Gehalt der Luft und tötet damit womöglich mehr Eisbären als mit dem Gebrauch von Glühlampen anstatt von Giftbirnen, Verzeihung, Energiesparlampen.

  Das aber nur am Rande. Der eigentliche Punkt ist, dass das Zusammenschnippeln von Gehölzen wie zum Beispiel am Sauerbach, wo ich manchmal mit meinem Hund Spazieren gehe, unnütze Geldverschwendung und eher schädlich als nützlich ist. Warum man es tut, kann ich nur vermuten: Man muss wohl die kommunalen Arbeiter beschäftigen, möchte sich aber deren Gemaule nicht anhören, wenn man sie zum Dreckaufklauben schickt, was sinnvoller wäre. 

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13. Mai 2011 5 13 /05 /Mai /2011 18:42

Schlehenbluete

Vor ein paar Wochen, als hier alles zu blühen begann, ging ich mit meiner Frau an einer Feldhecke vorbei. Was denn da so schön blühe, wollte sie wissen und war ganz erstaunt, als ich ihr sagte, dass die vielen weißen Blüten auf der Hecke Schlehenblüten seien. Aber wahrscheinlich ist sie nicht die einzige, die dem ruppigen Schwarzdorn mit seinen unfreundlichen Dornen und herben Früchten nicht so ein hübsches Frühlingskleid zugetraut hätte.

Vorurteil nennt man so etwas, glaube ich...

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12. Mai 2011 4 12 /05 /Mai /2011 12:12

"Europa wir zum Schreckgespenst" titelt Spiegel Online heute und der Autor  des Artikels,  Jakob Augstein findet: "Bei unseren Nachbarn greift die EU-Skepsis um sich - doch auch die Einstellung der Deutschen zu Europa ist erschreckend."

   Also, ehrlich gesagt, finde es gar nicht so erscheckend, dass 70 Prozent der Leute finden, dass Deutschland zu viel Geld nach Europa gibt. Schlimm ist eher, dass nur 30% ein "unabhängiges Deutschland ohne den Euro, in das keine Europäische Union hineinregiert" fordern.

   Der Gipfel der Volksverdummung jedoch ist, Leute, die gegen die EU sind, in die braune Ecke zu stellen: Ist man jetzt schon ein Nazi, wenn man verlangt, dass Gesetze von gewählten Abgeordneten gemacht werden und nicht von Beamten, die nach Gutdünken von den Machthabern eingesetzt werden?

   Für alle die es noch nicht wissen: Das so genannte europäischer Parlament hat weniger zu sagen, als der Reichstag zur Kaiserzeit. Es darf keine Gesetzesvorschläge einbringen und wird zu den Machwerken des EU-Beamtenapparates lediglich gehört, anstatt darüber abzustimmen, wie das - so haben wir es in der Schule gelernt - in einer Demokratie der Fall sein muss. Allein schon die Bezeichnung "Komissare" für diejenigen, die in der EU das Sagen haben, sollte jedem Demokraten einen kalten Schauer über den Rücken jagen.

    Es kommt aber noch besser: Mittlerweile darf unser Verfassungsgericht noch nicht einmal mehr EU-Gesetze kippen, die eindeutig gegen unser Grundgesetz verstoßen. Offenbar haben die 70% der Umfrageteilnehmer, die nicht strikt gegen den EU-Faschimus sind, keine Ahnung davon wie dieser Moloch funktioniert und was er alles schon darf und noch dürfen will oder - noch schlimmer - es ist ihnen egal, dass wir nicht nur einen immer nervigeren Nannystaat bekommen, sondern auch noch in einen veritablen Faschismus hineinrutschen.

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11. Mai 2011 3 11 /05 /Mai /2011 11:09

Wikio Experts, zu Deutsch Die-Experten.com, ist wie OverBlog ein Dienst von JFG Networks. Es handelt sich dabei um ein Artikelverzeichnis, also eineWebsite, die Artikel zu den unterschiedlichsten Themen enthält. Dort schreibe ich vor allem zu Themen, wie ich sie auch hier immer wieder einmal behandle, aber eventuell auch einmal zu anderen, die hier trotz des weitgefassten Themenkreise hier nicht wirklich passen.

Einen gewissen besonderer Reiz hat "Die Experten" für mich auch, da es dort strikte Längenbegrenzungen für die Artikel gibt. Wie man weiß, neige ich ja ein wenigt zur Ausführlichkeit und da ist es für mich eine reizvolle Herausforderung, ein Thema in einer vorgegebenen Anzahl von Worten abzuhandeln.

Guckt doch einfach mal rein: Fokko bei WIKIO Experts 

 

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9. Mai 2011 1 09 /05 /Mai /2011 09:55

Als mein Freun Isi, im Netz auch unter dem Namen Beni Shangul bekannt, die Arbeit an seinem Blog "Abenteuer Kochen" einstellte, erklärte er das damit, dass er viele Dinge zu sagen habe, die einfach nicht unter das Lebel "Kochen" passen. Er versprach, mit einem neuen Blog unter einem erweiterten Titel wieder zu kommen, welches dann Raum für alles die Dinge haben würde, die nicht auf seihn Koch-Blog passten.

 Jetzt hat Isi sein Versprechen eingelöst und ist mit seinem neuen Blog "Abenteuer Leben" ans Netz gekommen. Isi ist wie ich Christ, aber obwohl wir verschiedene Gemeinsamkeiten haben, doch auch wieder anders gestrickt als ich. Schon vor vielen Jahren haben wir festgestellt, dass wir uns wohl aus genau diesem Grund so gut verstehen. Daher denke ich, dass die Dinge, über die er schreibt, eine gute Ergänzung zu meinen Gedanken sind. Guckt doch einfach einmal rein, was er alles zu sagen hat!  

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2. Mai 2011 1 02 /05 /Mai /2011 10:51

  Sicherlich kann man den von den USA gemeldeten Tod von Osama bin Laden als Nachricht des heutigen Tages bezeichnen. In den USA gehen die Wogen der Volksbegeisterung angeblich hoch. Ein Schelm natürlich, der Schlechtes dabei denkt, dass von der Leiche des meistgesuchtesten Mannes der Welt nur ein undeutliches Foto existiert und der Körper, wie ebenfalls gemeldet wurde, heimlich, still und leise auf See bestattet worden sein soll. Und natürlich wäre es auch subversiv, darauf hinzuweisen, dass die Erlegung von Osama bin Laden - der ja von vielen bereits für schon seit längerer Zeit tot gehalten wurde - ausgerechnet zu einem Zeitpunkt kommt, an dem den USA das Wasser bis zum Hals steht und ein solcher "Erfolg" mehr als nur willkommen ist. Natürlich werden auch schon einmal Racheakte befürchtet, was sicherlich Grund sein wird, die Sicherungsmaßnahmen gegen Terroranschläge zu verstärken.

Lustig in diesem Zusammenhang ist ein recht peinlicher Verschreibsler der einem Redakteur von Spiegel Online unterlaufen ist. Er verwechselte das "s" auf seiner Tastatur mit dem "b" und schrieb: "Obama verantwortlich für Tod tausender Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt." Natürlich wurde das schnell ausgebessert, aber der Spiegel meldete diesen Fehler kurz darauf im Live-Ticker - zusammen mit dem Hinweis, dass Regierungssprecher Steffen Seibert das gleiche zuvor auf Twitter passiert ist. Ebenfalls ein Schelm ist, wer nun mutmasst, dass dieses Schuldeingeständnis für den, der es geschrieben hat, eine willkommene Gelegenheit war, diesen Satz noch einmal zu bringen....

 

 

 

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