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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

9. Dezember 2013 1 09 /12 /Dezember /2013 09:49

Na, Klasse! Wir haben einen neuen "persönlichen" Rekord aufgestellt und zwar im Exportieren. Im Oktober hatten wir dieses Jahr bereits für 99,1 Milliarden Euro exportiert wie man auf Spiegel Online nachlesen kann. Die schlechte Nachricht dabei ist, dass wir zwar auch mehr importiert haben, aber immer noch um 17,9 Milliarden Euro weniger als wir ins Ausland verkauft haben.

Wer weiß, dass und warum ein Exportüberschuss alles andere als gut für den einfachen, arbeitenden Menschen ist, dem ist natürlich klar, dass dies auch wieder so ein Aufschwung ist, der nicht bei den Werktätigen ankommt. Der Grund dafür ist einfach, obwohl in kaum einer kennt: Das Geld, welches unsere Wirtschaft im Export einnimmt und nicht im Import wieder ausgibt, geht - wie man hier genauer nachlesen kann -für Schuldendienste drauf, landet also bei der Finanzindustrie.

Steintraeger

Der Steinträger - „Bis fünf Treppen schleppt man die Steene, aber wohnen tun wir immer im Keller.” 

Und was macht die Finanzindustrie damit? Nun, im Endeffekt gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Soweit es nicht in irgendwelchen Finanzkasinos zirkuliert und Zockereien ermöglicht, verleihen die Banken es an diejenigen, welche das kaufen, was wir exportieren, so dass es zunächst bei unseren Unternehmen und dann als Zinszahlungen wieder bei den Banken landet.

    So oder so haben wir nichts davon und es geht uns wie dem oben abgebildeten Steinträger von Heinrich Zille: Wir produzieren Dinge in einem bestimmten Wert für den Export, können aber nicht im gleichen Wert importierte Güter konsumieren. Bei einem Exportüberschuss von knapp 18 Milliarden Euro und gut 40 Millionen Beschäftigten, sind das im Schnitt an die 450 Euro pro Nase, um die wir in letzter Konsquenz in den ersten zehn Monaten des Jahres geprellt worden sind. Das sind immerhin durchschnittlich 45 Euro pro Monat, die so mancher recht gut gebrauchen könnte.

Dies ist aber nur ein Teil des Geldes, welches von den Unternehmen für erzeugte Werte eingenommen wurde, aber nicht in Form von Löhnen ausgezahlt werden kann, weil es für Zinszahlungen benötigt wird. Insgesamt, so schätzt man, stecken in unseren Preisen mindesten 30%, heute wohl eher 40% Aufwendungen für Zins.

Das bedeutet: Ohne Zinsbelastung könnte jeder Euro, den man ausgibt, jederzeit wieder vollständig aus dem Kreislauf zurück verdient werden. Beim herrschenden Schuldenstand jedoch gehen davon 40 ct als Zinsen an die Kreditgeber, bei denen die einzelnen Unternehmen in der Produktionskette der gekauften Ware verschuldet sind. Man kann also von einem Euro nur 60 ct direkt zurück verdienen und die restlichen 40 ct erst dann, wenn sie wieder ausgeliehen werden - wobei sie natürlich weitere Zinsbelastungen erzeugen.     

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