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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

26. Mai 2011 4 26 /05 /Mai /2011 08:37

Dass Google fleißig Daten über uns sammelt, ist eine altbekannte Tatsache. Man wird sich also kaum wundern, wenn man über Google Ads "merkwürdig passende" Internet-Inserate zu sehen bekommt. Neuerdings habe ich jedoch den Verdacht, dass auch Opera ähnliches betreibt, zumindest, wenn man seine Lesezeichen mit Opera Link synchronisiert.

   Kurz nachdem ich dieses an sich recht nützliche - nichtsdestotrotz aber auch datenschützerisch bedenkliche - Tool installiert hatte, recherchierte ich wiedereinmal zu diesem unsäglichen Glühlampenverbot, speziell nach möglichen Quellen, aus denen man gute, alte Glühbirnen derzeit noch und hoffentlich auch in Zukunft beziehen kann. Dabei kam ich auch auf die Seite eines bestimmten Leuchtenhandels, welcher das war, tut hier nichts zur Sache.

   Interessant war jedoch, dass anschließend einige Zeit lang mit penetranter Regelmäßigkeit ausgerechnet die Werbung genau dieses Leuchtenhandels auf allen möglichen ganz unterschiedlichen Seiten, die Werbebanner schalten, gezeigt wurde. Google kann ich hier nicht gut verdächtigen, denn seine Spionage habe ich ausgebremst indem ich ihn nicht direkt, sondern über den Anonymisierer Scroogle benutze.

   Das gleiche passierte mir dieser Tage, als ich im Netz nach Swimmingpools recherchierte: Anschließend kam mit auffallender Konstanz die Werbung für das Pool-Programm eines ganz bestimmten Versandhändlers. Natürlich sind diese zwei wenn auch auffallenden Beispiele kein wirklicher Beweis, aber immerhin doch ein deutlicher Hinweis. Und schließlich sollte auch jedem Surfer klar sein, dass er über seinen Internetzugang auf alle möglichen Arten ausspioniert wird.

Nicht nur bei Opera 

   Es ist absolut kein Problem, in ein beliebiges Programm eine Funktion einzubauen, die nachhause telefoniert und ihrem Herrchen alle möglichen Daten übermittelt. Sei es, um uns mit gezielter Werbung zu bombardieren oder gar, um uns wirklich auszuschnüffeln. Das fällt nur auf, wenn es sich um ein Programm handelt, das an sich nicht auf das Internet zuzugreifen braucht und man mit einer Firewall die Netzzugriffe seiner einzelnen Programme kontrolliert.

   Wenn es sich aber um Software handelt, die im Rahmen ihrer normalen Funktion aufs Netz zugreift, wird die Kontrolle für den Normalanwender schon praktisch unmöglich. Und welche Software benutzt das Internet heute nicht und sei es auch nur, um nach Updates zu sehen?

   Besonders verdächtig sind dabei Programme, die in Form eines Startcenters oder ähnlichem ständig präsent sein wollen, auch wenn man sie gar nicht benutzt. Wohl das erste Programm, das mir in dieser Hinsicht auffiel war vor jahren schon der Real Player: Sein Startcenter hatte keinerlei erkannbaren Nutzen für den Anwender, konnte also nur dafür gedacht sein, Daten an den Hersteller zu übermitteln.

Eine saublöde Angewohnheit 

   Auch Firefox hat mich vor Jahren beispielsweise ziemlich vergrätzt, als dessen Macher einen zwingen wollten, diese bescheuerte Google Bar - wer errinnert sich noch? ;-) - zu installieren, indem sie den Download der sauberen Version erheblich erschwerten. Heute ist das schon lange kein Thema mehr, da Browser ja heut bereits standardmäßig eine Google-Suchfunktion haben - und wohl auch noch wer weiß was für Hintertürchen zum Vater aller Datenkraken.

  Doof ist jedoch auch eine Angewohnheit, die man bei manchen Leuten sieht: Es gibt tatsächlich Zeitgenossen, die Adressen, die sie bereits kennen, anstatt in die Adresszeile ihres Browsers ins Eingabefeld von Google tippen. Damit kennt Google dann jede Seite, die ein solches Blauauge besucht, nicht nur die, die er durch Googlen gefunden hat.

  Man sieht an solchem Verhalten auch, dass die meisten Leute offenbar gar kein Bewusstsein für die Datenschutzproblematik besitzen. Betrachtet man nun noch die steigende Netzkriminalität, wird kalr, dass ich mit meinem Spruch gar nicht so fallsch liege, der besagt, dass ein Normalbürger mit Internetzugang mit einem Baby vergleichbar ist, dem man eine Rasierklinge zum Spielen gegeben hat.

  Man verstehe mich nicht falsch: ich halte das Internet für eine feine Sache und benutze es täglich, vor allem auch beruflich. Gefährliche Dinge und auch gefährliche Spielzeuge gehören zum Leben, ob es nun Küchenmesser, Autos, Jagdgewehre oder eben Computer und Netze sind. Aber man sollte sich damit auskennen, wenn man sie benutzt.

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Kommentare

Bogey 07/03/2012 22:14

Dass die Leute die volle Adresse bei google eingeben habe ich auch sooo oft beobachtet und gesagt und gedacht: Wie blöd kann man sein?
Vor allem die genannte generelle Naivität der meisten wennn es um Datenschutz geht. So oft habe ich gehört: ´Das machen "die" doch nur um dir passende Werbung zu zeigen..
Die meisten wissen gar nicht wie viel Kohle umfangreiche Daten wert sind - und was man damit anstellen kann.
Danke für diesen Beitrag - exakt meine Sichtweise. Aber ich frage mich immer noch ob Opera nun Daten sammelt oder nicht? :]

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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