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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

9. April 2012 1 09 /04 /April /2012 11:17

Schon als ich noch ein Kind war, ist mir aufgefallen, dass Instant-Kakao, wenn man ihn anrührte, nie die tolle, schokoladenbrauen Farbe hatte, die auf der Packung gezeigt wird, sondern ein unansehnliches, helles Graubraun aufwies.

 Samuel Mueller Werbung Gegen Realität

   Das ist aber kein Einzelfall: Speziell Fertiggerichte sehen auf den Abbildungen auf der Verpackung aus wie vom Sternekoch persönlich angerichtet. Was dann aber in der Aluschale vor sich hin schmurgelt, hat leider meist wenig Appetitanregendes an sich.

   Ein  Berliner Fotograf und Künstler namens Samuel Müller hat zu diesem Phänomen einen Bildband gestaltet: Von mehr als 100 Fertiggerichten stellte er die verführerische Ansicht auf der Verpackung der weit weniger ästhetischen Realität gegenüber. Bei Spiegel Online gibt es übrigens ein paar Kostproben aus dem Buch.

   Da man dort aber offensichtlich zwar mit der Geschichte über den Künstler Pageviews erzielen, ihm jedoch keine Käufer für sein Werk zuführen will - Vielleicht, weil's Werbekundschaft vergrätzen könnte? - hier die Daten zum Bestellen des Buches:

Samuel Müller
Werbung gegen Realität
Eichborn Verlag
ISBN-10: 3847900129
ISBN-13: 978-3847900122

   Ich hätte natürlich auch einen Link auf Amazon setzen können, was ich aber bewusst nicht getan habe. Der richtige Buchhandel muss auch leben und beschafft Euch ein Buch genauso schnell und ums gleiche Geld wie Amazon.

Buch Shop Banner klein

   Und wenn Euch nach dem Anschauen der Bilder der Appetit auf Schnellfraß aus der Aluschale vergangen ist, könnt Ihr bei auf dem Blog Abenteuer Kochen meines Freundes Isi nachgucken, wie man sich selbst was richtig Leckeres zusammenköchelt. Und wenn ihr schließlich für Eure Küche dann auch noch Zutaten aus dem eigenen Garten verwendet, wisst Ihr wirklich, was ihr auf den Tisch bekommt. Das macht zwar ein wenig Arbeit, aber auch Spaß, ganz davon abgesehen, dass ihr am Schluss ein richtig leckeres Essen für im Verhältnis recht wenig Geld bekommt. Wer selbst aktiv wird, lebt eben im Endeffekt besser!       

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Kommentare

geno 07/05/2012 09:11

die essensfälscher

wir brauchen dringend den “verbraucherprotest”, denn in die politik dürfen wir keine hoffnungen mehr setzen !
- macht mit – beteiligt euch am boykott -

folgendes buch “die essensfälscher” dient auch als anleitung, die unlauteren praktiken der nahrungsmittel-konzerne zu boykottieren:
Thilo Bode, einst prominenter deutscher Greenpeace-Mann, deckt in seinem Buch “Die Essensfälscher” die Verbrechen der Lebensmittelindustrie auf und es geht um all das, was dem Verbraucher so
aufgetischt wird, wie z.Bsp. ein “Schinken”, der in Wirklichkeit etwas ganz anderes ist. Bode kritisiert die mit Absicht unverständlich gehaltenen Inhaltsangaben und hauptsächlich die gehandhabte
Mauschelei hinter den uns verborgenen Kulissen. Transparent geht es in der Lebensmittelindustrie im Prinzip nirgends zu, Gutachten werden gekauft und Gesetze fallen wundersamerweise auch in aller
Regel zu Gunsten der Lobby aus. Als Gegenmittel empfiehlt Bode den “Verbraucherprotest”, denn in die Politik dürfe man wohl kaum dementsprechende Hoffnungen setzen.
Im Klappentext des Buches heißt es:
Noch nie waren Lebensmittel so gut wie heute? Von wegen! Thilo Bode, Gründer der Verbraucherorganisation Foodwatch, seziert die ausgebufften Strategien der Lebensmittelkonzerne.
Fitness – Produkte? Diese machen keineswegs fit, sondern fett. Der traditionell und regional hergestellte Schwarzwälder Schinken? Dieser stammt tatsächlich aus der Massentierhaltung und kommt aus
ganz Europa. Gesunde Kinderprodukte? Versteckte Zuckerbomben. Bio-Apfelgetränke? Haben noch nie einen Apfel gesehen!


Diese haarsträubenden Täuschungsmanöver haben System. Die Nahrungsmittel-konzerne sind an die Grenzen ihrer Wachstumsmöglichkeiten gestoßen. Also drehen sie uns mit milliardenschweren Werbe-Etats
nur vermeintlich neue und bessere Produkte an. Diese gaukeln jedoch Qualität lediglich vor und gefährden zudem oft genug unsere Gesundheit. Bode nimmt Artikel ins Visier, die wir alle kennen und er
nennt Ross und Reiter. Somit dient dieses Buch auch als Anleitung, die unlauteren Praktiken der Nahrungsmittelkonzerne zu boykottieren.

Der Betrug hat System und unentwegt versuchen die Hersteller uns mit milliarden-schweren Werbekampagnen scheinbare Neuheiten unterzujubeln. Thilo Bode zieht frappierende Parallelen: Wie die Banken,
die durch immer riskantere Geschäfte versuchten, immer mehr Rendite zu erwirtschaften, geht es den Lebensmittelkonzernen inzwischen nicht mehr darum, die Menschen mit guten, gesunden Lebensmitteln
zu versorgen – sondern im Vordergrund steht der Gewinn um jeden Preis. Und die Politik agiert als Dienstleister der Industrie und setzt auf Konsens und Runde Tische statt auf wirksame Gesetze. „Die
Essensfälscher“ ist ein Appell an die Politiker, sich endlich stark zu machen gegen die Interessen von Weltkonzernen und Branchen, sowie auch ein Appell an jeden Leser, sich die alltägliche
Irreführung nicht länger gefallen zu lassen.

Beni Shangul 04/23/2012 22:38

Hallo Kiat Gorina - stimmt, ich finde es auch besorgniserregend, wie sehr wir Menschen uns unter den "Entscheidungen" von Maschinen und Systemen unterjochen.

Hallo Fokko - ich musste über diesen Artikel ständig nachdenken und hab selber etwas dazu geschrieben. Schau mal rein:

http://abenteuerkochen.blogspot.de/2012/04/schnelle-kuche-auch-sie-muss-sein.html

Kiat Gorina 04/16/2012 07:30

Deine Meinung über Amazon und dem Buchhandel vor Ort kann ich nur teilen! Und eine Buchhandlung hat auch den großen Vorteil, dass ich dort mit Menschen sprechen kann! Aber bei Amazon?

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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