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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

4. Januar 2013 5 04 /01 /Januar /2013 12:36

In der Schweiz, genauer im Wallis, hat am Mittwochabend einer drei Leute erschossen. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Waffengegner, da in der Schweiz ja ein immer noch verhältnismäßig liberales Waffenrecht besteht. Bei näherem Hinsehen sieht die Sache jedoch etwas anders aus als unbedarfte MSM-Konsumenten aufgrund z.B. der Focus-Berichterstattung denken werden.   

   Der Focus hat über diesen Vorfall bereits gestern berichtet und dem Text ein Video hinzugefügt.  Interessant dabei ist vor allem, wie Reuters, der Urheber des  Videos desinformiert: Von einem Sturmgewehr ist da die Rede, mit dem der Mann geschossen haben soll, dass viele Schweizer ein solches zu Hause aufbewahren würden, und dass mit diesen Waffen immer wieder Blutbäder angerichtet würden.

  Die Tatsachen sehen anders aus: Die Schweiz hat trotz (oder aufgrund?) immer noch verhältnismäßig liberaler Waffengesetze weniger Morde pro 100.000 Einwohner als wir, der Todesschütze durfte wegen Auffälligkeit gar keine Waffen mehr besitzen und was er verwendet hat, war kein Sturmgewehr,  sondern ein Karabiner und eine Flinte, beide illegal beschafft. Sowohl auf der Website vom Blick, als auch aiuf dem Newsportal 20min.ch kann man das nachlesen.

  Soviel zur Berichterstattung in den "Qualitätsmedien": Die Videoschusterer von Reuters sollten  erst einmal die Tatsachen recherchieren, bevor sie losbrabbeln und die Leute von Focus sich genauer ansehen, was sie auf ihre Wevbsite stellen. Als Journalist ist man zumindest moralisch dafür verantwortlich, was man mit seinen Berichten bewirkt und sollte sich lieber bedeckt halten, ehe man irgendwelchen Sch...dreck kolportiert. Das, was Focus und Reuters hier abgeliefert haben, macht den Eindruck, als habe es den Hauptzweck, mithilfe bewusst verdrehter Tatsachen gegen den privaten, legalen Waffenbesitz zu hetzen und nicht nur den von schlampigem Lokus-Journalismus.

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Kommentare

Kiat Gorina 01/04/2013 21:34

Wenn ein Mensch Amok läuft, dann nützen auch keine Anti-Waffengesetze. Wie der Fall in der Schweiz leider zeigt. Kaum jemand stellt sich die Frage: Wieso hat der Mensch geschossen? Was hat ihn
getrieben? Was waren die Ursachen? Solche Fragen sind leider sehr unbequem, also werden generell alle Waffenbesitzer verteufelt. Ein Beispiel ist ja auch Winnenden: Da stellt sich heraus, dass der
junge Täter psychiatrisch auffällig geworden war, er war in therapeutischer Behandlung. Aber es ist nichts passiert. Das Massaker in Winnenden wäre gewiss nicht geschehen, hätten sich Menschen
dieses jungen Menschen mit seinen Problemen angenommen. Oder der Amoklauf im Ansbacher Gymnasium. Im nachhinein stellt sich heraus, dass der Täter Probleme hatte, Kontakt mit Mädchen zu bilden. Er
hatte auch keine Vertrauensperson, der er sich hätte öffnen können. Eltern = Patchworkfamilie, zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Lehrer = erstickend im Verwaltungskram. Seelsorger = dito.
Jugendpsychologen = gab es nicht.
Viele solche Täter sind Einzelgänger, diese Gesellschaft duldet das, sie hilft solchen Menschen nicht. Und dann kommt es zu solchen "Explosionen" ...

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