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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

19. Dezember 2012 3 19 /12 /Dezember /2012 11:32

Bei uns soll, von Gesetzes wegen und auch nach Ansicht einer ganzen Menge Leute der Staat das Gewaltmonopol haben. Viele sind - vor allem auch jetzt wieder nach diesem Shooting in den USA - darüber hinaus dafür, dass nur der Staat über Waffen verfügen dürfen soll. Wer aber ist der Staat?

     Nach unserer freiheitlich-demokratischen Verständnis sollen wir alle der Staat sein. Schließlich hat man uns ja auch vor einiger Zeit auf allen möglichen medialen Kanälen zugerufen: "Du bist Deutschland!". Wenn nun  also der Staat das Gewaltmonopol hat,  wir jedoch der Staat sind, warum, bitte, sollen wir dann nicht über Waffen verfügen dürfen?

Fakt ist: In den USA, die 1776 gedacht und zu verwirklichen versucht wurden, und die als Urmodell der modernen Demokratie und als Vorbild für den Staatsgedanken der liberalen Denker der Neuzeit sowie der französischen Revolution dienen, steckt genau diese Überlegung im 2nd Amendement, welches dem Volk die Freiheit, Waffen zu besitzen, garantiert und den Grund dafür nennt: Der eigentliche Staat, also die Bürger, sollen jederzeit die Möglichkeit haben, den Verwaltungsapparat, denn sie eingesetzt haben, um ihre Interessen zu wahren, stoppen können, wenn er sich gegen sie wendet.    

      Wo ist dieses, für den freien Menschen einzig Sinn machende und richtige Staatsverständnis geblieben? Sind wir heute in diesem angeblich freiheitlich-demokratischen Land in den Augen derjenigen, die sich anmaßen, zu entscheiden, was wir zu tun und zu lassen haben, eben doch nicht der Staat, sondern lediglich das Volk, dass vom Staat(sapparat) in Schach gehalten wird, damit diejenigen es besser ausbeuten können, die in diesem Staat(sapparat) in letzter Instanz das Sagen haben?

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Kommentare

Kiat Gorina 01/13/2013 10:57

Zur Ergänzung: Im Artikel 20 GG steht: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Und in Absatz 4 Art. 20 GG steht: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen
das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Also liegt lt. GG das Gewaltmonopol letztendlich beim Volk!

Josef 12/22/2012 21:38

"Bei uns soll, von Gesetzes wegen und auch nach Ansicht einer ganzen Menge Leute der Staat das Gewaltmonopol haben."

oder

Der Staat ist einer mit Gewalt verhinderter Bürgerkrieg:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html

Kiat Gorina 12/22/2012 11:01

Solange wir in einer Gesellschaft leben, in der Konflikte mit Gewalt "gelöst" werden, solange sollte jeder Bürger das Recht haben sich zu verteidigen. Selbst die geistigen Väter des Grundgesetzes
dachten daran, dass es Entwicklungen gibt, da müssen sich Bürger gegen die gewählten Volksvertreter wehren und erheben, wenn die Volksvertreter nicht dem Willen der Wähler gehorchen!
Zurück zu den Amokläufen: Was sind es für Menschen, die ihre Wut entladen, indem sie auf wehrlose Menschen schießen?
Wenn ich mir die diversen Amokläufe anschaue, dann ist denen eines gemeinsam: Alle Täter waren Einzelgänger, hatten wenig sozialen Kontakt, oft Probleme mit dem anderen Geschlecht. Und wenn etwas
passiert ist, dann fangen die Nachbarn und Kollegen zu plaudern an: Ja, dieser Täter war schon komisch°
Aber kaum jemand hat einen solchen Menschen angesprochen! Erst dann, wenn geschossen wurde, dann kommen immer die gleichen Vorschläge. Nur, sehr wenige stellen sich die Frage: Wie kann ich selbst
verhindern, dass einsame Menschen immer mehr mit ihrem Frust nicht fertig werden?!

Ralf 12/21/2012 13:00

Lieber Fokko,

ich bin ja überwiegend passiver Leser Deines Blogs, wie sicher viele. Aber hier habe ich eine andere Auffassung als Du und ich würde sie Dir gerne darlegen, um zu hören/lesen, was Du dazu
meinst.

Folgt man Deiner Gesamtlogik zum Thema Waffen in Bürgerhand, was man kann, so könnte man in Konsequenz auch kleinere Massenvernichtungswaffen frei geben. Wo ist die Grenze? Beim Sturmgewehr oder
erst bei der Boden-Luft-Rakete? Rechtstheoretisch sehe ich da schon ein Problem. Der Umstand, dass dies in USA geregelt sein mag, ist keine Lösung, da USA mit z.B. der Todesstrafe und anderen
ethisch-moralischen Verfehlungen (Irakkrieg...) nicht als Maßstab taugen. Wo also ist die Grenze? Du lebst ja scheinbar recht idyllisch, icke ;-) lebe in Berlin und ich sehe jeden Tag Menschen,
denen ich keine Waffe anvertrauen möchte, nicht mal eine Steinschleuder. Wo wäre da also die Grenze? Gesichtskontrolle im Waffenshop? Vorstrafenregister...?
Mein Vater war Jäger und Sportschütze, ich habe mit seinen Waffen geschossen. Klar, das hat seine Reize aber ich denke, es gibt zu wenige Verantwortungsvolle und zu viele (latente) Halb- oder
Ganz-Irre, als dass man Waffen frei geben dürfte. Und ich denke nicht, dass man die bestehenden Waffengesetze in D noch restriktiver fassen müsste. Und lächerlich überzogen scheinen mir die
Regelungen im Waffengesetz zu z.B. Taschenmessern...

Viele Grüße aus Berlin
Ralf

Martin 12/21/2012 09:46

Genau darum geht es doch, unsere Staatseliten misstrauen dem Volk und wollen es deshalb entwaffnen. Taten wie in Newton und deren Opfer werden dazu mißbraucht Kampagnen gegen den legalen
Waffenbesitz zu fahren.

Interessant:
http://ef-magazin.de/2012/12/18/3912-das-verbrechen-von-newtown-was-solche-taten-verhindert-und-was-nicht

Außerdem sollte man nicht vergessen, das wir gar keine Verwaltung eingesetzt haben bzw. souverän sind. Das haben die Alliierten nach dem Krieg getan. De Jure sind alle Institutionen der BRD
Verwaltungsorgane der Alliierten und wir deren Personal.

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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