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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

24. Februar 2012 5 24 /02 /Februar /2012 13:21

Wenn man hört bzw. liest, was Jagdabschaffenwoller in dieser Hinsicht so alles behaupten, könnte man glatt meinen, der Jäger sei für die breite Masse der Menschen der Antiphatieträger schlechthin. Wie bei so vielem, was weltfremde Gutmenschen mit Bambi-Mentalität verbreiten, sieht die Realität etwas, genauer gesagt, sogar deutlich anders aus.

Eine Umfage in den USA ergab jetzt, dass dort - obwohl nur 1% der Leute tatsächlich auf die Jagd geht - die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung es in Ordnung finden, dass gejagt wird. Ein deutlicher Anteil der Nichtjäger gab auch an, in Zukunft gerne auf die Jagd gehen zu wollen. Mit dem Schießsport verhält es sich im Prinzip genauso.

Auch das Angeln ist in den USA gut angesehen; über 90% der Befragten betrachten die Sportfischerei als nachhaltige Naturnutzung. Außerdem essen weite Teile der US-Bevölkerung gerne Wildbret.

Auch bei uns in Deutschland sind wir Jäger besser angesehen, als die Jagabschaffenwoller wahr haben wollen. Das gleiche gilt für die Schweiz. In beiden Ländern zeigten Umfragen, dass die Jagd von der Mehrheit der Menschen als legitim angesehen wird. Mehr dazu in diesem Artikel im Jagdnetz

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Kommentare

Nikodemus 03/02/2012 12:42

Der Kampf gegen den Waffenbesitz macht mich langsam mißtrauisch. Während in Ex-Jugoslawien ziemlich viel Waffen herumliegen, unlängst ein junger Albaner in Frankfurt am Flughafen Amerikaner mit
einer solchen Waffe getötet hat, die Insurgenten in Libyen und Syrien großzügig mit Waffen versorgt werden, wird die Handhabung von Waffen in Deutschland immer restriktiver.

Als Testamentsvollstrecker sollte ich jetzt vier Pistolen einer verstorbenen älteren Dame an einen Vermächtnisnehmer übergeben. Dieser ist jetzt nicht mehr in einem Schützenverein und hat von
seiner Behörde mitgeteilt bekommen, ohne Schützenverein dürfe er Waffen auch in einem Waffenschrank nicht mehr besitzen.

Ist das tatsächlich so? Darf man zu seinem persönlichen Schutz in seinem Privathaus keine Feuerwaffen besitzen?

Mit dem Waffenbesitz wird den Männern bei uns ein Privileg genommen, das in fast allen anderen Ländern der Welt selbstverständlich ist.

Beni Shangul 02/26/2012 09:38

Hallo Fokko,

mal eine dumme Frage: Wenn ihr Jäger zum Beispiel eine Wildsau schießt, wem gehört die Beute dann eigentlich?

Dürft ihr die ohne Weiteres mit nach Hause nehmen und aufessen oder gehört sie dem Waldeigentümer und ihr müsst dafür etwas bezahlen oder so ähnlich?

Fokko 02/27/2012 12:00



So dumm ist die Frage garnicht. Das lustige zuerst: Wenn man spitzfindig ist könnte man darüber streiten, ob sie zunächst überhaupt jemanden gehört.


Der Inhaber des Jagdrechtes hat nämlich zunächst nur ein alleiniges Anreignungsrecht am Wild. Genau genommen gehört ihm ein geschossenes Stück also erst, wenn er es in Besitz nimmt. Wenn also
jemand ein geschossenes Stück Wild wegnimmt bevor der Erleger am Stück ist, ist das kein Diebstahl, sondern Wilderei. Erst nach der Inbesitznahme - wenn man es zum Beispiel klaut, wenn der Jäger
vor dem Aufbrechen noch mal kurz Pinkeln geht oder was aus dem Auto holt - wäre es Diebstahl.


Jetzt könnte man noch deuteln, wan genau die Inbesitznahme erfolgt: In dem Moment, wenn er es berührt? Wenn er  es gerecht gestreckt (Jägersprache für "ordentlich hinlegen") hat? Wenn er den
Bruch  drauf legt? Der Bruch, denn man auf das gerecht gestreckt Stück legt, heißt ja auch "Inbesitznahmebruch"...


Jedenfalls gehört es nach der Inbesitznahme dem Inhaber des Jagdrechtes. Wenn der nicht selbst geschossen hat, sondern zum Beispiel ein Jagdgast, dann handelt dieser bei der Inbesitznahme als
Gehilfe des Inhabers des Jagdrechtes und nimmt es für diesen in Besitz. Der Inhaber des Jagdrechtes ist der Revierpächter oder bei selbst bejagten Eigenjagden der Eigentümer- z.B. im
württembergischen Staatsforst das Land Württemberg oder auf einem entsprechend großen Bauernhof oder Gut oder im Privatwald der Eigentümer, sofern er selbst sein Jagdrecht ausübt und es nicht
verpachtet hat.


Langer Rede kurzer Sinn: Letztendlich gehört ein erlegets und in Besitz genommens Stück immer dem Inhaber des Jagdrechtes, egal, ob er das nun als Ausfluss seines Eigentumsrechtes am Grund und
Boden hat  oder ob er es gepachtet hat.


Der Hintergrund der ganzen Sache ist, dass Wild zunächst herrenlos ist. Das Jagdrecht enthält lediglich das (alleinige) Aneignungsrecht an dem Wild in dem jeweiligen Jagdbezirk, kein
Eigentumsrecht. Das Eigentum an Wild wird erst durch die Aneignung erworben.     


 



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