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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

24. Oktober 2012 3 24 /10 /Oktober /2012 17:00

Man ist versucht, auf den Kalender zu gucken, ob nicht etwa gerade der 1. April ist: Nachdem sich das Brüsseler Kasperle-Theater gerade erst mit dem unsäglichen Glühbirnenverbot blamiert hat, kommt es jetzt mit einer weiteren Ungeheuerlichkeit daher. EIne Lachnummer, wenn es nicht wieder so traurig wäre: Da wird doch offenbar allen Ernstes geplant die Leistung von Grafikkarten für Computer zu begrenzen!

Gluehlampe Grafikkarte 

Glühlampe und Grafikkarte - was haben sie gemeinsam? Richtig: Alle beide sind sie böse, böse Stromfresser und damit angebliche Klimakiller! 

   Wer angesichts der offensichtlichen und an jeder demokratischen Kontrolle vorbei durchgezogenen Verkaufsförderung für gesundheitschädliche und überteuerte Leuchtmittel, die sich Glühlampenverbot nennt, dachte, dass es dümmer nimmer geht, wird nun eines Besseren belehrt. Offenbar kennt die Regulierungswut der Demokratieaushebler und Leutebevormunder in Brüssel absolut keine (Schmerz-)Grenzen: Natürlich aus Gründen des Klimaschutzes (was denn sonst?) sollen in Zukunft Grafikkarten weniger Strom verbrauchen. Und dazu soll die Leistung per Ukas aus Brüssel begrenzt werden.

  Ein Hinweis auf einen Artikel zu diesem Thema im Newsteil einer Website für Freiberufler flatterte mir heute per eMail auf die Konsole. Ich habe die Quelle verfolgt und auch tatsächlich den Originalbericht bei WinFuture gefunden. Allerdings kann ich mir diesmal zumindest auf den ersten Blick nicht recht vorstellen, welche Lobby hier bedient werden soll. Angeblich machen sich nämlich die Grafikkartenhersteller auch selbst Sorgen aufgrund des neuesten Schildbürgerstreichs der Europa-Hampelmänner.

  Betroffen von der neuen Schnapsidee sind zu allem Überfluss nicht nur zukünftige heiße Eisen, was aufgrund der doch noch recht happigen Preise für HighEnd-Grafikkarten nur einen kleinen Teil der Computeranwender betreffen würde. Die derzeitigen Modelle liegen hingegen noch innerhalb der Grenzwerte, über die geredet wird. In dem Artikel auf WinFuture wird aber auch befürchtet, dass preisgünstigere Modelle betroffen sein könnten, die aufgrund älterer Technologie wenig energieeffizient sind.

Steckt doch eine Lobby dahinter? 

    Wenn es so ist, wäre sogar vorstellbar, wer hinter den Plänen steckt: Die Grafikkartenhersteller selbst, auch wenn sie jetzt (zum Schein?) wehklagen und lamentieren: Derzeit sind recht ordentliche Grafikkarten zu passablen Preisen zu bekommen, was ja durchaus bedeuten kann, dass die Hersteller nicht mehr allzuviel daran verdienen. Möglicherweise haben die nun bereits eine stromsparende Technik im Ärmel, die aber wesentlich teurer ist, als die der derzeitigen "Mittelklasse-"Grafikkarten und daher bei den Käufern solcher Hardware keine Chance hätte - ähnlich wie es bei den "Energiespar-"Lampen war. Würde man nun aber preisgünstige aber wenig energieeffiziente Karten unter dem Vorwand des Klimaschutzes per Gesetz vom Markt verdrängen, wären die Anwender gezwungen, die teurere aber (angeblich) energiesparende Technik zu kaufen. Ganz genauso wie das Glühbirnenverbot ja bewirken soll, dass die Leute die teuren Giftbirnen anstelle der preisgünstigen aber für die Hersteller weniger profitablen Glühlampen kaufen müssen.      

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Kommentare

Elektriker 11/07/2012 21:18

Wieso denn so bescheiden mit eurer Prozente Blenderei und dem schwarzen Peter Spiel? Warum nicht gleich so:

Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland beträgt pro Jahr rund 600.000.000.000 kWh. Was soll es also bewirken wenn ich in meinem Haushalt läppische 300 kWh im Jahr einspare, indem ich mich in meiner
Trägheit aufraffe und die Glühbirnen durch effiziente Leuchtmittel ersetze?

Ich sage es euch. Wenn man gut 1 Prozent Strom in Deutschland durch den Einsatz von LEDs und Co. anstatt Glühbirnen einspart, wird 1 AKW in Deutschland überflüssig.

Fokko 11/08/2012 16:09



Schon wieder eine Augenwischerei der Giftbirnenverkäufer: Der durch die Giftbirnen angegeblich eingesparte Strom entspricht der Wärme, welche eine Glühlampe gegenüber einer "Energiespar"lampe
gleicher Lichtleistung mehr abgibt. Da aber Glühlampen vor allem in privaten Haushalten verwendet werden und der Löwenanteil der Betriebsstunden dieser Lampen auf die Heizperiode entfällt, muss
ein Großteil dieser angeblich eingesparten Energie in Form von zusätzlicher Heizernergie aufgebracht werden.


Dass dieser Umstand jedoch regelmäßig in allen Anpreisungen der Giftbirnen - gleich ob von staatlicher, von der Seite der Hersteller oder der von irgendwelchen angeblichen Natur- und
Umweltschutzorganistaionen -  verschwiegen wird, ist ein weiterer Beleg dafür, dass das Glühbirnenverbot reine Abzocke ist.


Und außerdem, selbst wenn Deine Rechnung zahlenmäßig stimmen würde - Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass deswegen einer der Betreiber deswegen eines seiner Atomkraftwerke vorzeitig
abschalten würde? Und selbst wenn, kann das auch mit einem entsprechend forcierten Ausbau der Nutzung regenerativer Energiequellen erreciht werden.


 



kritisch-konstruktiv 11/04/2012 14:37

Fokko, du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
In Österreich z.B. ist der Anteil der elektrischen Energie am Gesamtenergieverbrauch 19,7%. Und der Großteil davon wird nicht durch Private sondern durch Unternehmen und Institutionen
verbraucht.
Das heißt wiederum, dass 80,3% des Energieverbrauches nicht alektrisch ist.
Und auch wenn man noch so ein Fan von Quecksilber-Lampen und LEDs ist: Es ist ein unumstößliches Faktum, dass man z.B. bei Verkehr und Hauswärme selbst mit bescheidenen Maßnahmen weit mehr
einsparen kann, als der Posten Beleuchtung insgesamt ausmacht.
In Passivhäusern (warum heißen die wohl so) wird jede Wärmequelle schon bei der Konzeption des Hauses mit eingeplant, die Beleuchtung ist dabei eine ganz wichtige.
Es ist daher aller höchste Zeit, den aggressiven Regulierungswahn der lobby-getriebenen EU-Bürokratie zu beenden und endlich über die Möglichkeiten zu reden, wo man wirklich Energie einsparen kann.

Elektriker 11/03/2012 10:09

@kritisch-konstruktiv
Es sind plumpe Taschenspielertricks den Stromverbrauch für die Beleuchtung prozentual auf den Gesamtenergieverbrauch zu beziehen. Ein Gesamtenergieverbrauch, bei dem der Stromverbrauch selbst nur
ein kleiner Teil ausmacht.

Die Bevölkerungsschichten die rechnen können, haben schon vor Jahrzehnten ihre ineffizienten Glühlampen durch stromsparende Technik ersetzt. Oder schon mal ein Bürogebäude, eine Industriehalle,
eine Schule etc. mit altbackenen Glühlampen gesehen?

Im Jahr 2011 betrug der Anteil der Beleuchtung in privaten Haushalten am Stromverbrauch in Deutschland 12%. Das aber auch nur, weil schon viele private Haushalte auf LEDs, Leuchtsofflampen oder
Energiesparlampen umgestellt haben. Wenn alle jetzt noch ihre ineffizienten Glühlampen hätten, dann läge der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch von privaten Haushalten bestimmt bei 20 - 30%.

Fokko 11/03/2012 19:34



> Es sind plumpe Taschenspielertricks den Stromverbrauch für die Beleuchtung prozentual auf den Gesamtenergieverbrauch zu beziehen


  Falsch. Man muss sogar nicht nur den gesamten Energieverbrauch der privaten Haushalte als Vergleich nehmen, sondern den gesamten Energieverbauch unseres Landes überhaupt. Der soll nämlich
angeblich gesenkt bzw. aus "klimaneutralen" Energiequellen bestritten werden, weil das Verbrauchen von Energie aus nicht regenerativen Quellen ja angeblich an der Klimaerwärmung schuld ist (von
der man schon seit einem Jahrzehnt oder mehr nichts mehr merkt, aber das ist wieder eine andere Geschichte).


  Dazu kommt dann noch, dass - wie Du ja selbst sagst - Glühbirnen kaum noch woanders als in privaten Haushalten verwendet werden: Dort wird nämlich der Löwenanteil der Beleuchtungsenergie
während der Heizperiode (September - Mai) vebraucht, wenn es früh dunkel und spät hell wird. Die Wärme, welche die Glühbirnen abgeben, muss, wenn diese durch "Energiespar"lampen ersetzt werden,
mit der Raumheizung erzeugt werden. Das ist - je nach Heizungsart - zwar billiger, als die Wärme aus Strom, aber auch nicht unsonst und vor allem den Behauptungen der Klimaprediger zufolge
klimaschädlich, wenn man nicht mit Holz oder einem anderen "klimaneutralen" Brennstoff heizt.


  Was dann noch an Energieersparnis und vermiedenem bösen, bösen CO2-Ausstoß übrig bleibt, dürfte im Promillebereich liegen. Jedenfall nichts, was die Vergiftung der Umwelt - und von
Arbeitern, die teilweise sogar Kinder sind, in den Ländern wo diese Dinger herggestellt werden - mit Quecksilber rechtfertigen könnte und auch nicht den Verlust an Lichtqualität sowie das Risiko
einer akuten schweren Quecksilbervergiftung, wenn so eine Giftbirne während des Betriebes zerbricht. Von den möglichen Gesundheitsrisiken durch das unnatürliche Spektrum und den Elektrosmog
willich gar nicht reden.


Oder bist Du etwa reich geworden, seitdem Du Deine Glühlampen durch Giftbirnen ersetzt hast?


Das Glühbirnenverbot und seine Rechtfertigung sind nichts als Volksverdummung und Abzocke ohne Rücksicht auf Leben und Gesundheit von Menschen. Genaugenommen gehört einer sogar eingesperrt, wenn
er solche Dinger in einem Haushalt mit Kindern verwendet.



kritisch-konstruktiv 11/01/2012 23:21

Sowohl Glühbirnen als auch Grafikkarten-Verbot sind absolut pervers.
In Österreich gibt es ganz offiziell vom Wirtschaftsministerium den Energiestatusbericht. Und der Posten "Beleuchtung & EDV" ist da mit gerade einmal 2,7% Anteil am Gesamtenergieverbrauch
ausgewiesen.
Die fetten Posten Verkehr (34,7%), Raumwärme (28%) und Prozesswärme (23,6%) sind in der öffentlichen Diskussion nur Randthemen.
Ein Schelm wer denkt, das mit Glühbirnen- und Grafikkarten-Verboten von eben der Diskussion über die großen Brocken abgelenkt wird.

Kiat Gorina 10/29/2012 10:17

Das Verbot der konventionellen Glühbirnen schädigt Menschen und Tiere, damit wird die Umwelt vergiftet. Vor allem in ärmeren Ländern gibt es keinerlei Entsorgung der sogenannten Sparlampen. Dieses
Dilemma hat mich zu einer Glosse über den Glühlampendetektor inspiriert:

http://schamaninkiat.over-blog.de/article-glosse-der-humane-gluhlampen-detektor-109225731.html

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