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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

IT / EDV - Lösungen
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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

10. Mai 2012 4 10 /05 /Mai /2012 15:47

Es ist eigentlich kaum nachvollziehbar, aber doch wahr: Es gibt tatsächlich Menschen, die gegen Windkraft sind und sich sogar in Bürgerinitiativen zusammenfinden. In der Regel geht es dabei um spezielle Projekte, die Anwohner nicht vor die Nase gesetzt bekommen möchten. Ich vermute einmal, dass dies nach dem Floriansprinzip funktioniert: Eine zukunftssichere Stromversorgung möchte man schon haben, aber bitt'schön keine Windmühle in Sichtweite.

Ort2 frueher abend windkraftwerk 400 

Verschandeln Windkraftwerke Ortsbilder...

 

  Natürlich ist auch die Windkraft kein Patentrezept, aber es ist die Form der Energiegewinnung aus regenerativen Quellen, die am besten funktioniert, den preisgünstigsten Strom liefert und wohl auch die größten Mengen an Strom liefern kann. Zudem lässt sie sich wie die meisten regenerativen Energiequellen dezentral nutzen und trägt somit zur drigend nötigen Regionalisierung bei. Kurzum: Es ist die regenerative Energiequelle, von der wir uns derzeit am meisten versprechen dürfen.

  Windkraftgegener haben tatsächlich ein paar Argumente vorzubringen, die aber zum Teil großer Blödsinn sind. Beispielsweise die der "Horizontverschmutzung",  der angeblichen Gefahr für Vögel und Fledermäuse und einem angebliche "Spinnennetz" von Hochspannungsleitungen, welche man benötige, um den erzeugten Strom von den Windrädern zu den Verbrauchern zu leiten.

Landschaft Morgennebel Windkraftwerk 400

... und Landschaften?

 

  Tatsächlich sparen Windkraftwerke, so man sie dezentral baut und nicht in Form der unsäglichen Offshore-Windparks, ebenfalls "horizontverschmutzende" Hochspannungsleitungen ein, da sie einer regionalen Energieversorgung auf der Ebene des Mittelspannungsnetzes dienen. Was die toten Vögel und Fledermäuse betrifft, wird vermutet, dass da eifrige Windkraftgegner dann und wann auch nachhelfen, indem sie Tierkadaver unter Windrädern ablegen. Tatsächlich jedoch sind Hochspannungsleitungen und leider auch die Eisenbahn schuldig am Tod vieler Vögel, was bisher aber keine Art an den Rand des Aussterbens gebracht hat. Auch mit dem Auto erwischt man dann und wann einmal einen Vogel - und Säugetiere noch viel, viel öfter. Ganz lassen sich Schäden an Mitlebewesen, die von unseren technischen Eirrichtungen verursacht werden, eben leider nicht immer ausschließen.

  Das Argument der Volatilität der Windkraft, das auch immer wieder vorgebracht wird, gilt indes auch für den wesentlich teureren Solarstrom. Dieser Nachteil lässt sich jedoch in beiden Fällen verhältnismäßig einfach ausschalten, indem man mit überschüssigem Wind- und Solarstrom Elektromethan ("Windgas") erzeugt, dass ins Erdgasnetz eingespeist und dort gespeichert werden kann.

  Eine Auflistung der gängigen Argumente der Windkraftgegner und der entsprechenden Gegenargumente, findet sich übrigens auf der Website des Solarenergie Fördervereins Deutschland und einiges zum Thema "Infraschall durch Winkraftanlagen" auf der Website wind-ist-kraft.de.        

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Kommentare

Ruth 05/23/2012 12:45

Zu diesem Thema empfehle ich eine unaufgeregte Bilanz unserer Energiewende. Und wer bereit ist, ohne vorherige Denkblokade eine - zugegeben - recht umfangreiche Zusammenfassung zu lesen, kommt
nicht umhin, sich zu fragen, wie es wohl weitergehen könnte.

http://thegwpf.org/subject-index/5718-keil.html

Fokko 06/10/2012 20:51



  Naja. Es gibt halt immer noch ein paar Leute, die wie dieser Keil keinen wirklichen Durchblick haben, weil sie beim Bau ihrer wunderschönen Gedankengebäude grundlegende Fakten vergessen.
Zum Beispiel das, dass wir nach dem derzeitigen Stand unserer Kenntnisse davon ausgehen müssen, dass nicht nur die Kohle, sondern auch Erdöl und Erdgas endlich sind und auf lange Sicht nichts an
regenerativen Energiequellen vorbeiführt.   


Die Probleme, die wir mit der "Energiewende" haben, kommen übrigens nicht von den Technologien zur Energiegewinnung aus regenerativen Quellen, sondern von der Politik: Die macht den Umstieg auf
Regenerative nämlich unnötig teuer, weil sie den Energiekonzernen dabei hilft, die per se für die lokale und regionale Nutzung passenden regenerativen Energiequellen auf deren Arbeitsweise -
zentrale Gewinnung und Verteilung über Leitungsnetze - zu adaptieren, damit die nicht ihre Pfründe verlieren.


Außerdem werden zukunftsweisende Technologien wie Elektroethan (Windgas) ignoriert und dafür  tote Pferde wie diese lächerliche "Elektromobilität" und die nicht minder abstruse
Wasserstofftechnik geritten, um Konzerninteressen zu dienen, anstatt vorhandene gangbare Wege zur Lösung des Energieproblems zu beschreiten.


Auch im Hinblick auf Freiheit und Unabhängigkeit führt für uns kein Weg an den regenerativen Energiequellen vorbei: Wir haben nunmal keine Ölfelder und können auf dem Sektor Energie nur
unabhängig sein, wenn wir die regenerativen Quellen nutzen.   


Leider sind solche Dinge relativ wenig bekannt, obwohl sie immer wieder hier auf meinem Blog Thema sind.  



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