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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

1. Januar 2012 7 01 /01 /Januar /2012 00:00

Haertsfeld-Winter

... und wieder einmal ist ein Jahr vorbei und ein neues beginnt. Im Grunde haben Jahreszählung und Datum ja nicht viel zu bedeuten. Der erste Januar liegt jedoch nahe genug bei der Wintersonnwende und in der Zeit, in der ich mich im Zuge meines an der Natur ausgerichteten Jahreslaufes ein wenig verschnaufe und eine gewisse Winterruhe halte, um ihn als Beginn des neuen Jahres zu akzeptieren. Mir persönlich ist ganz besonders die Woche zwischen den Jahren und auch - bei uns in Württemberg ist ja der 6. Januar ein Feiertag - die erste Woche des neuen Jahres wichtig für das Ausruhen, Rückschauen und einen gewissen Ausblick in die Zukunft - soweit das möglich ist.

Verrottet nun das alte System? 

  Gerade in diesen Zeiten ist ja der Gedanke an Selbstversorgung besonders naheliegend. Für mich ist das, was gerade geschieht, nicht nur ein Zeichen für die Untauglichkeit unseres Geldsystems, sondern auch dafür, dass die Globalisierung nichts taugt. Ich persönlich hoffe auf einen großen Crash und einen Neuanfang. Dass man das Geldsystem reformiert, wage ich kaum zu hoffen, aber immerhin ist nach einem Haircut und einer umfassenden Entschuldung wieder Luft für die Wirtschaft da.

  Wer schlau ist, wird sich dann aber nicht auf Geld und Geldeswert verlassen, sondern den Boom nutzen, um sich Dinge zu schaffen, die ihn unabhängig machen. Mein mittelfristiges Wunschziel ist beispielsweise ein hübscher Krautgarten, denn mein Garten am Haus ist doch ein wenig klein. Aber auch der scheint mir so langsam in Schwung zu kommen, nachdem ich vor nunmehr bald neun Jahren mehr oder weniger auf einem Lehmbatzen angefangen habe.

  Worauf ich gespannt bin, ist, wie dich die Sache mit dem Windgas entwickeln wird, wann sich der Hype um die Elektromobilität totlaufen wird und inwiefern es die Großen Energiekonzerne schaffen werden, die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen an sich zu ziehen und was sich umgekehrt bei der Regionalisierung der Energiegewinnung tun wird.

Geht die Welt unter? 

  Manche erwarten ja wegend des Maya-Kalenders, der 2012 endet, große Umbrüche, ja sogar ein neues Zeitalter. Das würde dann ja sogar ein wenig auf ein Umdenken bei der Wirtschaft und beim Geldsystem hoffen lassen.

    Es gibt sogar Leute, die aufgrund des Maya-Kalenders für dass kommende Jahr den Weltuntergang kommen sehen. Auch manche Christen sehen die Endzeit nahe, da sich einiges von dem, was gerade geschieht, recht gut mit den Prophezeihungen der biblischen Apokalypse, der Offenbarung des Johannes, zur Deckung bringen lässt. Auch ich mache mir da manchmal so meine Gedanken, halte es in der Praxis jedoch vorerst mit Martin Luther, der so wie er einmal sagte, auch dann noch ein Apfelbäumchen gepflanzt hätte, wenn er gewusst hätte, dass am nächsten Tag die Welt untergeht.

Der Garten ruft... 

    Am Sylvesternachmittag säe ich meine Peperoni, nachdem das Gartenjahr ja genau genommen schon mit dem Umgraben im Herbst begonnen hat. Knapp drei Wochen nach Neujahr ist am 21. Januar Fabian Sebastian, wo bekanntlich Baum und Tag zu wachsen anfangen. Bis dahin schneidet man seine Obstbäume, wenn man es gerne nach alter Väter Sitte hält. An Lichtmeß stupft man traditionell die Tomatensamen in die Anzuchtschälchen und macht schon wieder eine gute Weile vor Ende des Tageslichts Feierabend.

  Dann wird es für die Leute, die ihre Pflänzchen selbst ziehen auch schon bald Zeit dafür Salat und dergleichen im Haus vorzuziehen. In klimatisch günstigen Gegenden get es dann - sofern das Wetter mitspielt - auch bald schon in Frühbeet und Gewächshaus los. Und März dann oft auch schon im Freiland. Sobald mein Kompost aufgetaut ist - wenn er diesen Winter überhaupt einfrieren wird - setze ich ihn um.

  Wenn es anfängt ein wenig warm zu werden - bekanntlich hat der März ja sieben Sommertage - werde ich mit meinen getrockneten Brennnesseln vom Herbst Brennnesseljauche ansetzen, damit sie möglichst früh zur Verfügung steht. Das hat im abgelaufenen Jahr ganz gut geklappt. Tja, und dann geht es wohl auch schon los mit dem Herrichten der Beete, damit man beizeiten pflanzen kann. Und natürlich ist es inder Zwischenzeit auch schon Zeit geworden, erst die Peperoni und dann auch die Tomaten in Yoghurtbecher umzusetzen.

... und auch die Natur legt los 

  Und natürlich bleibt während alledem ja auch die Natur um uns herum nicht stehen. Wie gesagt fängt ja an Fabian Sebastian, also Ende Januar, nicht nur der Tag, sondern auch der Baum zu wachen an. Sprich; der Saft steigt auf, weswegen man ja früher um diese Zeit auch den Holzeinschlag einstellte.

    Wer genau hinsieht kann sehen, dass sie sich im Herbst schon auf den neuen Frühling vorbereitet hat. Und wenn der dann kommt geht es Schlag auf Schlag, Schneeglöckchen, Krokusse... Die ersten Blättchen am Hollunder weisen darauf hin, dass es gar nicht mehr so lange dauert, bis auch der Rest vom Wald grün sein wird. Und wenn der Schwarzdorn und später dann der Hollunder und die Kastanien blühen, kommen auch die Eisheiligen in Sicht und der Termin zum Auspflanzen von Tomaten und Peperoni.

  Wenn dann schlussendlich auch die Robinien Blätter haben, ist für mich der Sommer da. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, sah ich aus meinem Fenster auf einen solchen Baum. Ich wusste damals noch gar nicht, wie er heißt; für mich war es einfach der Sommerbaum, denn wenn der zum Schluss auch endlich grün war, war für mich Sommer. Ja, es ist einfach immer wieder wunderschön, zu erleben, wie aus dem Winter der Sommer wird...               

  In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein frohes, gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!                             

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