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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

13. Juni 2012 3 13 /06 /Juni /2012 15:13

Manchmal kommt es mir vor, als sei ich mit dem, was ich von der Denkfähigkeit des Durchschnittsmenschen halte, doch ein wenig zu pessimistisch. Der Vorteil dabei: Man wird immer wieder angenehm überrascht.  

   "... und drum, so schließt er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf", sagte vor vielen Jahren schon Christian Morgenstern von seinem Palmström. An diesem Motto scheinen sich auch unsere "Qualitätsmedien", die lange meinten (und wohl zu einem erheblichen Teil auch heute noch meinen), auf uns Blogger und die anderen in Non-Mainstream-Medien Schreibenden herabblicken zu müssen. Ich persönlich konnte nie verstehen, wie Leute das glauben können, was in unseren Neuen und Alten Medien von den Etablierten verzapft wird und offensichlich schon lange nicht mehr der Wahrheit und der journalistischen Ehre, sondern nur noch der politischen Korrektheit und den Werbekunden verpflichtet ist.

Wilhelm Busch Klecksel Dr Hinterstich

Der deutsche Mainstream-Journalist: Kaum einer glaubt dem Ärmsten mehr...

 

   Vor diesem Hintergrund ist es dann natürlich erfreulich, aus dem Schweiz Magazin zu erfahren, dass die etablierten deutschen Massenmedien "den Einfluss auf ihre Leserschaft verloren" haben. Gut so. Es geschieht ihnen recht. Und es ist doch eine gewisse Beruhigung, zu erfahren, dass Schreiberlinge auf die Dauer doch nicht ungestraft die Bevölkerung im Sinne der Machthaber indoktrinieren können. 

   Allerdings ist mein neu erwachender Optimismus noch vorsichtig: "Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den Foren oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut Kommentare zuzulassen", heißt es in dem Artikel. Genau genommen bedeutet das aber nur, dass es zumindest einige Leute gibt, die den Schrott, der ihnen vorgesetzt wird, nicht mehr kritiklos fressen. Wieviele es aber immer noch tun, bleibt dahingestellt.

   Hoffen wir also, dass der Kollege bzw. die Kollegin Recht hat und, wie es in dem Artikel heißt, die Deutschen "sich von ihren Medien befreit" haben und "sich nicht länger belügen und mit Halbwahrheiten von einer kleinen journalistischen Minderheit abspeisen" lassen. Das wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ein Beleg dafür dürfte auch die Piratenpartei sein, denn diese und vor allem ihre Wahlerfolge wären wohl ohne das Netz und die Bereitschaft vieler Menschen, auch Blogs und andere Indepent Media zu lesen, nicht möglich gewesen.

   Was allerdings auf jeden Fall stimmt, ist die implizierte Aussage in dem Artikel, dass das Internet freie und unabhängige Berichterstattung ermöglicht. So wie auch ich hier auf meinem Blog schreiben kann, was ich will, ohne dass mir ein Chefredakteur sagt, welchem Werbekunden ich nicht ans Bein pinkeln und welche Regeln der Political Correctness ich nicht verletzen darf.

   Freuen wir uns also über das Netz und die Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung und der freien Informationsbeschaffung, die es uns bietet! So gesehen ist es ein Stück Demokratie, was man leider auch daran erkennen kann, dass das Estabslishment ständig versucht, das Netz in ihrem Sinne zu reglementieren und die freie Meinungsäußerung und Informationsbeschaffung hier zu behindern.

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Kommentare

HaJo 12/11/2012 12:31

Ich persönlich halte mich was unsere Medien betrifft ganz an Hollywood: "Ich glaube nur an Jesus Christus und die Vereinigten Staaten von Amerika"
Nach einem fast dreistündigen telefonischen wie persönlichen Interview mit der Nicht-Boulevardzeitung "Die Zeit", wurde mir auf Nachfrage vermittelt, dass das was ich von mir gegeben habe andere in
Verlegenheit gebracht hätte und deshalb nicht druckbar sei. Ähnliche Erfahrungen habe ich gemacht mit: Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, Mannheimer Morgen. In Deutschland werden alljährlich
dutzende von Interviews von den zuständigen Redaktionen unter den Teppich gekehrt - zu allen möglichen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Themen - bis zur Kunstausstellung.
Ich sehe das so: die Mainstream-Medien vermitteln uns nur einen groben Überblick - so wie der Blick aus einem Flugzeug den Reisenden darüber informiert ober gerade eine Eis- oder Sandwüste
überquert. Details - wie: "gibt es dort unten nicht auch auch einen Sumpf und wer steckt alles drinnen ?" könnte uns Medienkonsumenten lediglich eine persönliche zu-Fuß-Durchquerung des jeweiligen
Berichtsgebiets vermitteln - mit der großen Gefahr dass auch wir im Sumpf verschwinden.

Franz Berlinger 07/02/2012 10:29

Dass Redaktionen nicht frontal gegen ihre Werbekunden anschreiben, kann ich ja noch irgendwie verstehen. Man weiß es, und man geht damit um – eigentlich kein größeres Problem.

Tödlich, töricht und unglaubwürdig ist aber diese politische Korrektheit. Dieses Gutmenschentum, besonders von Blättern wie der Süddeutschen und vielen Regionalblättern praktiziert, ist verlogen
und kommt bei den Lesern auch als verlogen an. Ein Ausländer ist nun mal ein Ausländer, Rumänenbanden sind Rumänenbanden, Migranten sind Migranten und keine "Mitbürger mit Migrationshintergrund",
ein Bauer ist ein Bauer, ob klug oder nicht, und ein Dummkopf ist und bleibt ein Dummkopf und nicht "bildungsfern".

Wenn Journalisten die treffenden Ausdrucke verwenden würden – wie es es gelernt haben sollten – dann wären sie glaubwürdiger, und ihre Produkte würden mehr gelesen. Daher kann ich nur sagen,
inkorrekt wie ich bin: selber schuld.

Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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