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  • : Blog von Volker Wollny
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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

26. Dezember 2009 6 26 /12 /Dezember /2009 10:36

Hausnatron, auch als Backnatron oder kurz Natron bezeichnet, ist ein interessantes Zeug, das der Selbstversorger kennen sollte. Man kann damit allerhand machen und eine ganze Menge Geld für verschiedene teure, fertig gekaufte Mittel einsparen.

Die uralte Haushaltschemikalie Natron wird vom Chemiker Natriumhydrogencarbonat oder Natriumhydrogenkarbonat genannt und hat die Summenformel NaHCO3. Alte Bezeichnungen  dafür sind doppeltkohlensaures Natron, Natriumbicarbonat und Natriumbikarbonat. Man darf das harmlose Haushaltsnatron aber nicht mit dem gefährlichen, so genannten Ätznatron, dem Natriumhydroxid verwechseln, welches das Anhydrid der Natronlauge darstellt, die entsteht, wenn man diesen Stoff in Wasser gibt.

Haushaltsnatron erzeugt in Wasser auch eine Lauge, aber eine sehr schwache und ungefährliche. Nichtsdestotrotz ist sie aber in der Lage Säuren zu neutralisieren, z.B. überschüssige Magensäure. Manche Leute nehmen das spottbillige Natron auch dauerhaft anstatt unverschämt teuer Basenpräparate ein, um der Übersäuerung des Körpers durch unsere heutige, säurelastige Ernährung entgegen zu wirken: 1 Teelöffel, in ca. 1/4 Liter Wasser aufgelöst und morgens getrunken, soll genauso gut wirken wie ein bekanntes, teures Mittel, dessen Namen ich hier natürlich nicht nenne.

Auch bei akuten, eher harmlosen aber dennoch unangenehmen Magenproblemen, wie sie entstehen, wenn man wie jetzt über die Feiertage zu viel, zu fett und vor allem zu viel Süßes gegessen hat, räumt ein Teelöffel Natron den Magen auf. Zusätzlich helfen auch Ingwer und Kümmel. Dieser löst Blähungen und jener beruhigt offensichtlich die Magennerven, denn er ist ja auch ein bekanntes Mittel gegen Seekrankheit. Ich zum Beispiel mixe gerne ein Magenpulver aus jeweils gleichen Teilen pulverisiertem Ingwer, pulveisiertem Kümmel und Natron. Man muss es aber mit viel Wasser einnehmen, sonst klebt es schauderhaft im Mund.

Überhaupt ist Natron ein ganz famoses Zeug und sollte in der Trickkiste des schlauen Selbstversorgers gleich neben dem legendären Ballistol liegen. Es kann nämlich eine ganze Menge toller Sachen und das für wenig Geld.

Obwohl Natron offensichtlich eher alkalisch ist (bitte nicht hauen wenn ich hier Mist rede, ich bin kein Chemiker) kann es Wasser enthärten und macht bei hartem Leitungswasser Tee und Kaffee schmackhafter. Mit Hilfe einer Säure kann man Brause daraus machen. Früher nahm man - Pfui Teufel - Essig, schmackhafter ist Zitronensaft, welcher gleich noch für das Aroma sorgt. Mit Hilfe von kristalliner Zitronen- oder Weinsäure kann man sogar sein eigens Brause- oder auch Backpulver machen.

Natron kann aber auch Krusten in Töpfen lösen (Überstreuen, über Nacht einwirken lassen und dann mit wenig Wasser aufkochen), Gerüche binden (einfach in Stinlelatschen, Abflussrohre oder Katzenklo streuen), als Zahnpulver gegen Mundgeruch und gelbe Zähne verwendet werden (Vorsicht, wie alle wirksamen Zahnweißmacher schleift es sehr stark), es macht, dem Kochwasser zugegeben, Hülsenfrüchte schneller weich und Käsefondue luftiger und bekömmlicher.

Auf Insektenstiche angewendet, mildert es den Juckreiz und ein T-Shirt in Natronwasser getunkt und nass angezogen hilft bei Sonnenbrand. Schließlich soll es sogar Urinstein im Lokus lösen und als Fußbad gegen Schweißfüße helfen. Zum Glück ist das gute, alte Natron noch nicht aus dem Handel verschwunden, man erhält es praktisch in jedem Supermarkt für wenig Geld.   

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Kommentare

david 12/27/2009 12:29


in wasser gelöst und in einem zerstäuber abgefüllt ist es auch prima als deo benutzbar! spart viel geld und der der gesundheit eher gut, als unmengen von aluminium oder sonstiges im körper.


Laufende Kosten zu hoch?

Zu hohe Stromrechnung? Gas zu teuer? Internetkosten inakzeptabel?

 

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