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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

2. September 2009 3 02 /09 /September /2009 10:42

An modernen Autos, so heißt es, könne man nichts mehr selbst machen, da alles „elektronisch“ sei und wenn so ein Fahrzeug einmal stehen bliebe, könne nur eine Werkstatt helfen. Das ist so nicht ganz richtig, denn ansonsten würden ja die Gelben Engel nach und nach arbeitslos. Trotz Elektronik kann der versierte Schrauber auch heute noch einiges selbst machen und vor allem wenn das Fahrzeug stehen bleibt oder nicht mehr anspringen will, kann man sich durchaus in vielen Fällen noch selbst helfen und in weiteren die Störung so weit eingrenzen, dass man einen klareren Reparaturauftrag an die Werkstatt geben kann.

Zündung oder Kraftstoffsystem?

Wenn ein Auto stehen bleibt oder nicht mehr anspringen will, stellt sich bei einem Ottomotor als erste und grundlegende Frage die, ob es an der Zündung oder Kraftstoffsystem liegt. Wenn man schon ein Weile georgelt hat und es am Auspuff nach Benzin riecht, ist das ein Indiz dafür, dass es an der Zündung liegt. Man sollte dies aber nicht gezielt tun, da unverbrannter Kraftstoff den Kat ruiniert. Leider kann man das – im Gegensatz zu früher – heutzutage bei der AU feststellen, so dass man auf den an sich sinnlosen Kat achten muss, denn der Austausch ist teuer und mit kaputtem Kat gibt es keine AU-Plakette.

Mit einer (herausgeschraubten) Zündkerze, die man auf den Motor legt, testet man, ob ein Zündfunken da ist

 

Also stellt man besser fest, ob ein Zündfunken vorhanden ist: Eine Zündkerze herausschrauben, wieder in den Stecker stecken und an eine Stelle legen, wo das Gewinde der Zündkerze metallischen Kontakt zur Fahrzeugmasse hat. Wenn man eine Ersatzkerze zur Hand hat, kann man diese verwenden und sich das Herausschrauben sparen. Schlaue Kfz-Meister von den Gelben Engeln haben zu diesem Zweck übrigens immer eine Zündkerze in der Tasche.  
Dann macht man einen Startversuch und beobachtet, ob an der Kerze ein Zündfunken überspringt. Dabei darf man jedoch Zündkabel oder Stecker auf keinen Fall mit der Hand halten! Während Stromschläge von der Zündung früher einmal unangenehm aber harmlos waren, sind sie bei modernen Autozündanlagen lebensgefährlich!

Tücken der Zündung

Springt ein schöner, satt blauer Zündfunke über, deutet dies zwar stark auf eine intakte Zündanlage hin, beweist aber dennoch nichts: Es kann durchaus sein, dass der Zündfunke unter diesen „Testbedingungen“ zwar überspringt, es aber nicht zum richtigen Zeitpunkt tut oder unter den Druckverhältnissen im Zylinderkopf ausbleibt oder zu schwach ist. 

Denkbar ist so etwas unter anderem, wenn Isolierungen an der Zündanlage marode geworden sind, Das ist vor allem dann nicht unwahscheinlich, wenn das Auto typischerweise bei Nässe nicht anspringt, sich bei trockenem Wetter jedoch starten lässt. In solchen Fällen kann ein Blick bei laufendem Motor im Schatten oder noch besser im Dunkeln unter die Motorhaube helfen: Risse in der Isolierung von Zündkabeln , der Verteilerkappe etc. verraten sich dabei oft durch blaue Funken.

Es ist auch ein Fall denkbar, bei dem die Zündung vollkommen intakt ist, beim oben beschriebenen Test auch ein satter, blauer Zündfunke kommt, der Motor aber trotzdem nicht läuft. Das kann nämlich passieren, wenn man dass Masseband zwischen Motorblock und Karosserie kaputt ist und man die Zündkerze beim Testen nicht auf den Motorblock, sondern auf ein Karosserieteil gelegt hat. Zumindest ist das der Fall, wenn die Aufhängung des Motors so gut isoliert, dass das Masseband tatsächlich nötig ist. An der Karosse hat die Kerze Masse und kann funken, im eingebauten Zustand jedoch nicht. Deswegen sollte man die Kerze beim Testen auch immer auf den Motorblock legen.

Ansaugtrakt und Luftzuführungsschlauch: Wenn man letzteren löst, kann man Starthilfespray einsprühen, um zu sehen, ob die Zündanlage funktioniert

 

Die Gegenprobe

Wie bereits erwähnt, sagt ein beim „Trockentest“ überspringender Zündfunke noch nicht alles aus. Es gibt aber eine Gegenprobe, die Klarheit verschafft: Wenn man die Verbindung zwischen Luftfilter und Ansaugtrakt löst, kann man dort Starhilfespray hinein sprühen, während der Motor gestartet wird. Springt er jetzt kurz an, ist dies der Unschuldsbeweis für die Zündung. Die weitere Fehlersuche muss sich nun also auf die Kraftstoffanlage richten.

Springt er nicht an, kann man davon ausgehen, dass das Problem bei der Zündanlage zu suchen ist. Beide Möglichkeiten will ich demnächst hier auf dem Blog behandeln. 

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Published by Fokko - in Auto
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