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  • Publizist und Freier Dozent, von Hause aus Ingenieur sowie gelernter Mechaniker und gelernter Maurer, Querdenker, Naturfreund und -nutzer, technisch interessiert aber auch technikkritisch, glaube nicht alles was mir erzählt wird.
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Andreas Quiring  

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Biohof-Gemeinschaft Baum des Lebens

14. August 2009 5 14 /08 /August /2009 10:20

Windkraft gehört zu den saubersten Energiequellen überhaupt. Während die großen Rotoren in Norddeutschland schon lange zum Landschaftsbild gehören, war die Nutzung dieser kostenlosen Energiequelle im Binnenland lange problematisch. Mit neuen Technologien sind heute aber wirtschaftlich arbeitende Windkraftwerke auch bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten möglich, so dass in den letzten Jahren auch auf der Ostalb mehrere Windparks entstanden, z.B. in Aalen-Waldhausen.

Auch auf der Ostalb wir, wie hier bei Aalen-Waldhausen, seit einigen Jahren Strom aus Wind gemacht

Ganz neu ist der Standort Ostalb für Windkraftanlagen aber nicht. Schon längere Zeit führt die Universität Stuttgart hier Tests mit Windkraftanlagen durch. Ein Hauptproblem dabei, wissen die schwäbischen Windfachleute, ist die gegenüber der Norddeutschen Tiefebene wesentlich größere Bodenrauhigkeit: Unsere großen Waldflächen bremsen den Wind in Bodennähe stärker ab als die Wiesen und Felder in Norddeutschland. Diesem Problem konnte man früher nur mit höheren Masten und wegen der auch insgesamt geringeren Windgeschwindigkeit größer dimensionierten Rotoren begegnen. Das aber verursachte höhere Baukosten und senkte damit die Rentabilität der Anlagen.

Mittlerweile aber kann man diese Standortnachteile erheblich abmildern. Außer mit größeren Nabenhöhen, also höheren Masten, erhöht erheblich verbesserte Technik den Wirkungsgrad moderner Windräder: So hat etwa die moderne Strömungsforschung den Weg zu effizienteren Profilen für die Rotorblätter gewiesen, die überdies verdreht und damit der jeweils herrschenden Windgeschwindigkeit angepasst werden können. Auch bei der Steuerung der Windräder hat sich einiges getan. Mit moderner Computertechnik lassen sich eine ganze Reihe von Faktoren der augenblicklichen Windsituation erfassen, auswerten und in Verstellbewegungen umsetzen mit der die Anlage auf Veränderungen reagiert. „Heutzutage,“ verrät ein Windkraft-Fachmann, „geht so gar die Lufttemperatur in die Erfassung des Betriebszustandes der Anlage ein.“

Windkraft rechnet sich heute auch im Binnenland

Mit moderner Rotorbauweise und effizienten Steuerungen lassen sich nicht nur schon sehr kleine Windgeschwindigkeiten nutzen, sondern auch recht hohe. Moderne Windenergieanlagen müssen erst abgeschaltet werden, wenn bereits ein ausgewachsener Sturm wehrt. Ulrich Viert vom Förderverein Wind- und Wasserkraft Ostalb kann zur Nutzbarkeit des Windes konkrete Zahlen nennen: „Ab einer Windgeschwindigkeit von 3 m/s können moderne Anlagen Strom liefern, ihre Nennleistung erreichen sie ab etwa 12 m/s und erst über etwa 30 m/s, also 100 km/h ist Schluss.“

Natürlich können Windkraftanlagen im Binnenland nicht die gleiche Leistung erzielen wie an der Küste. Was sie leisten ist aber dennoch beachtlich: „Man kann davon ausgehen,“ so Ulrich Viert, „dass die Windräder bei uns etwa zwei Drittel der Leistung erbringen können, welche die an der Küste liefern.“ Damit ist offenbar durchaus ein wirtschaftlicher Betrieb möglich, denn bei den Windrädern im Land handelt es sich nämlich keineswegs nur um Versuchsanlagen von Forschungseinrichtungen oder Imageprojekte von großen Energieversorgern. Typischerweise werden die Windparks von Unternehmen gebaut und betrieben, die hier das Geld von privaten Investoren anlegen. „Und die“, so Ulrich Viert, „wollen schließlich Geld verdienen.“

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